Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Archiv.

31. August 2010

Ich verstoße gegen die Programmrichtlinien von Google Ads.

Kategorie: Vernetzt

Post von Google aus dem puritanisch-verklemmten Amerika:
Hallo,

Bei der Überprüfung Ihres Kontos haben wir festgestellt, dass Sie derzeit Google-Anzeigen auf eine Art und Weise schalten, die gemäß unseren Programmrichtlinien/?itemid=1533">http://weblog.hundeiker.de/?itemid=1533 Verstöße gegen die Programmrichtlinien von AdSense.

Gemäß unseren Programmrichtlinien dürfen AdSense-Publisher keine Google-Anzeigen auf Seiten mit nicht-jugendfreiem Content schalten. Neben Fotos und Videos, die nackte Körper oder sexuelle Aktivitäten zeigen, sind hier noch weitere Beispiele für inakzeptablem Inhalt:

* Anstößige oder provokative Bilder
* Grobe oder unangemessene Ausdrücke, einschließlich nicht jugendfreier Erzählungen
* Tipps oder Ratschläge bezüglich Sex
* Websites zu sexuellen Fetischen (z. B. Inhalte über Fußfetisch)
* Sexspielzeug oder -produkte
* Anzeigen oder Links zu externen Websites mit nicht jugendfreiem Inhalt

Aus diesem Grund haben wir die Schaltung von Anzeigen für die Website deaktiviert.


Biddeschön, wenn Ihr meint. Ich war wohl zu drastisch, zu provokant. Ich habe zwar eine potentielle JMStV-Freigabe ab zwölf Jahren, trotz diverser Kraftausdrücke, über die selbst Fünfjährige nur müde lächeln heutzutage.

Ich werde gar nichts unternehmen. Keine dreißig Euro in einem Dreivierteljahr hat mir das gebracht. Dafür, daß ich mein Blog verschandele damit, ist das etwas mager. Also stört mich das recht wenig. Für die paar Kröten übe ich keine Selbstzensur.

Eigentlich fühle ich mich sogar geehrt.

[ 23 Uhr 37 ] - [ 9 Kommentare ]

22. August 2010

Schaltet endlich das Internet ab! Ist besser so!

Kategorie:

Wenn Vadda Staat endlich das Internet abstellen würde, dann wäre alles besser und einfacher. Zum Beispiel müßte sich niemand damit auseinandersetzen, ob Seiten von Kinderfickern gelöscht werden sollen oder ob Uschi von der Leyens Stoppschild nicht viel besser ist. Deutschland bräuchte sich nicht zu Wikileaks positionieren. Und so weiter.

Das Internet ist eine Brutstätte von Terroristen und Verbrechern und Betrügern, deren schändliches Treiben durchs Netz erheblich erleichtert oder gar erst ermöglicht wird.

Dann gäbe es auch diese elenden Zensurdebatten nicht mehr. Dann könnten sich auch subversive Elemente nicht mehr so gut zusammenrotten und sich so schändliche Dinge aushecken, wie man Beispielsweise aus Deutschland doch noch eine Demokratie machen könnte. Nicht nur Bombenbastelanleitungen wären unzugänglich, auch Wissen und Bildung, die samt und sonders gefährlich sind. Denn Information ist die Mutter des Zweifels.

Amen.

[ 07 Uhr 08 ] - [ 3 Kommentare ]

14. August 2010

Telefonterror.

Kategorie: Mischmasch

Ich erhielt soeben einen Anruf auf meinem Mobiltelephon. Ich hätte ihn in der vergangenen Nacht ab drei Uhr sechs bis sieben mal angerufen. Ein Blick in meine Anrufliste bestätigte dieses. Nur- ich kannte ihn nicht und hatte auch seine Nummer nicht gehabt. Da mußte ich wohl die Displaysperre nicht eingeschaltet gehabt haben und das in meiner Hosentasche befindliche Smartphone irgendwie zufällig seine Nummer gewählt und immer wieder Wahlwiederholung gemacht haben. :-/

Das tat mir ziemlich leid, das ist ja nun eine wirklich unmögliche Uhrzeit. Naja, sagte er, er dachte zuerst, es wäre einer seiner Söhne gewesen, aber die Nummer hätte nicht gepaßt. Oder jemand von deren Freunden.

Ob ich das irgendwie wieder gut machen könne?
Neinnein, das sei nicht nötig. Ich solle nur in der kommenden Nacht die Tastensperre aktivieren.

Mich wundert, daß der Mann so freundlich war und gar nicht sauer. Sehr angenehm, bei aller Peinlichkeit.

[ 14 Uhr 36 ] - [ 4 Kommentare ]

08. August 2010

Dadaistischer Esoterik-Jazz.

Kategorie: Erlebtes

Ich war noch jung (ja, sogar ich war das einmal!) und gerade in der Oberstufe. Den Kopf hatte ich, wie in diesem Alter üblich, voller Flausen, und ich war ungeheuer kreativ. Glaubte ich jedenfalls damals und plante mit zwei Mädels zwei Jahrgänge unter mir mal wieder ein noch vor dem Start scheiterndes Projekt: Eine Jazz-Combo.

Kreativ, wie wir waren, erfanden wir auch gleich eine neue Stilrichtung. Be Bop und Free Jazz und so gabs ja schon. Also erfanden wir, da ich damals total auf Dada stand, den dadaistischen Esoterik-Jazz. Allerdings war das Problem das gleiche wie bei meinem ersten Projekt Penisneid: Wie soll so etwas nur klingen? Zumal sich auch niemand von uns wirklich jemals mit Esoterik beschäftigt hatte. Und ich war zwar recht gut dabei mit Klassischer Gitarre, aber Jazz hörte ich zwar gerne, hatte ihn aber nie zu spielen gelernt, und wirklich musikalisch war ich auch nicht.

So wurde auch daraus mal wieder nichts. Vielleicht war das auch besser für die Welt.

[ 20 Uhr 07 ] - [ Noch kein Kommentar ]

07. August 2010

Marathon, zum dritten: Berlin 28. September 2003 - endlich ohne Qualen!

Kategorie: Beweglich

Vorher


Angst- Angst vor dem Mann mit dem Hammer, der mich in Münster letztes Jahr erwischte, Angst vor Problemen mit dem linken Fuß, den ich in Wien im Mai so mißhandelt habe.


Egal- ich tue es. Nummer 16569 lebt.



5:30 klingelt der Wecker in einer schönen Altbauwohnung am Prenzlauer Berg. Ein hochgradig nervöser Ulf schält sich aus dem Bett und macht sich ein paar Scheiben Toast mit Honig und eine Tasse Kaffee und säuft anschließend eine
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[ 10 Uhr 08 ] - [ Noch kein Kommentar ]