Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

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04. Februar 2012

Nymphomanie statt Wissenschaft: Wahnsinn hat Methode.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ich bin überzeugt, daß die Förderung von Pseudowissenschaft und die daraus indirekt folgende Vertreibung ernsthafter ForscherInnen gewollt ist und Methode hat. Dummheit hinterfragt nämlich nicht. Schlimm genug, daß homöopathische Medikamente nicht ihre Wirksamkeit, sondern lediglich ihre Ungiftigkeit belegen müssen, um zugelassen zu werden, anders als sehr streng geprüfte*1 richtige, wirksame Medikamente.

Elfe.Die Universität Weihenstephan sorgt mit entsprechenden „Fachleuten“ dafür, daß ganze Wohngebiete umstrukturiert werden müssen, weil dort laut städisch beauftragtem Gutachten Nymphen(!), Elfen(!!) und Engel(!!!) wohnen, die einen Rückzugsort brauchen(!!!!).

Die Universitäten werden mehr und mehr vom Hort des Wissens und der Forschung zu einem Ort des Spinnkrams und der Verarschung.

Die Tradition, Wissenschaft zu behindern und zu untergraben, ist alt. Einst übernahm die Kirche das, um den Glauben und damit ihre Macht zu stärken. Später übernahmen dies die Nazis. Mittlerweile läuft das noch anders. Aber nicht gerade erfreulicher, wenn man davon absieht, daß man zumindest nicht mehr körperlich verbrannt wird.

[ 20 Uhr 03 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]

Klo de Toilette.

Kategorie: Mischmasch

Zerbrochene Flasche Klowasser.Bei uns auf dem Klo riecht es sehr gut. Jedenfalls seitdem sich die erste gewaltige Wolke verduftet hat, nachdem eine Flasche besseren Klowassers Eau de Toilettes meiner Liebsten unsanften Kontakt mit den Bodenfliesen hatte.

Der Badewannenvorleger fing das meiste auf, weshalb er direkt in die Waschmaschine verfrachtet wurde. Seitdem duftet unser Bad sehr frisch und sauber.

Etwas schlimmer war es im heißen Sommer von 1994, als ich meinen Einatz auf der Intensivstation hatte. Diese war damals noch (bis sie ein Jahr später in neue und hochmoderne Räume umzog) in einem Anbau mit Flachdach und sehr beengt und heiß. Hinzu kam, daß etwa zwei, drei Meter vor den Fenstern eine Mauer war, die noch vom Bau des Neubaus übriggeblieben war als Schutzmaßnahme. Dies verbesserte den Luftaustausch auch nicht so wirklich.

Ich war immer dafür, die Krankenhaussituation mit den Mitteln aufzulockern, die die Patienten gewohnt waren. Ein wenig Luxus in einer Scheißsituation. Auch wenn dies zu dem Preis geschah, 4711, Tosca oder Tabac riechen zu müssen.
Besonders ältere Herren neigten zumindest damals zu billigen Rasiergewässern Marke Nasenkrebs.

Und genau so eines fiel mir damals runter und zerbrach.
Der Patient war zwar nicht böse. Aber die KollegInnen. Denn das Linoleum saugte die Giftbrühe auf und gab sie kontinuierlich über Wochen wieder ab.

Und es war Sommer.

[ 04 Uhr 39 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]


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