Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

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03.09.2010

Schlaf gestört.

Von meiner Depression habe ich unter anderen kleinen Malaisen Schlafstörungen übrig behalten. Früher haben die mich fast noch mehr in den Wahnsinn getrieben. Wenn ich heute mal nicht pennen kann, bin ich recht gelassen. Dann eben nicht... Allerdings zieht sich nun seit einigen Wochen eine Phase hin, in der ich viel zu wenig, spät, schlecht schlafe. Das zermürbt dann schon ein wenig.

Nun, solange ich nicht wieder in die Depression zurückfalle, solls mir recht sein, aber therapeutischer Schlafentzug sieht schon anders aus. Nun versuche ich, mit meinem Dosierungsspielraum beim Quetiapin etwas zu erreichen. Ansonsten muß sich mein Doc etwas neues einfallen lassen.

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29.08.2010

Heute vor drei Jahren: Ein Lebenszeichen.

Knapp fiel meine Meldung aus, die ich während der Belastungserprobung schrieb nach zwei Monaten geschützter Krisenintervention. Es ginge mir besser.

Doch folgten noch zwei weitere Suizidversuche und mehr als fünf Monate Klinik.

Heute ist das alles so weit weg. Ich vermisse diese Zeit nicht.

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28.08.2010

Geschnitten.

Das in zwei Etappen gedrehte Filmmaterial von Dennis ist nun sehr professionell geschnitten und unterlegt mit Musik von John Dowland, welche ich 2005 selbst mit einem kleinen von mir gegründeten Ensemble eingespielt hatte.

So etwas mache ich ja gerne, auch in der Klapse habe ich mich gerne als Lehrmaterial zur Verfügung gestellt. Müssen die jungen Leut ja wat lernen, ne? Ist jedenfalls bedeutend eindrucksvoller als mein eigenes Zeug... biggrin



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25.08.2010

Abgedreht.

Ich bin ja, wie neulich erwähnt, der Star in einem Dokumentarbeitrag von @dennzus. Seit eben sind die letzten Aufnahmen im Kasten. Ist schon etwas anderes, als wenn man mal eben die Kamera aufbaut und ein paar Minuten dummes Zeug erzählt. Dieses ist nun eine recht ernste Sache. Schließlich handelt der Film von Depressionen.

Wie das nachher aussehen soll kann ich mir nur sehr vage vorstellen.

Nun hat, obwohl das Werk nur fürs Studium als Hausaufgabe gedacht war, ein Lokalfernsehsender Interesse angemeldet. Von mir aus gerne. Ich werde berühmt! Viele Berühmtheiten sind ja auch geisteskrank gewesen, zum Beispiel Marilyn Monroe oder Hannibal Lecter.

Übrigens hat mich heute das erste Mal ein Nichtraucher ausdrücklich darum gebeten, zu rauchen.... biggrin

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16.08.2010

Wenn die Schwarze Lady kommt...

...dann bin ich gerüstet.

Eben hat sie es versucht. Ich habe Nachtwache und es ist sehr ruhig. Prima Gelegenheit für das Gehirn, vor sich hin zu denken.

Manchmal habe ich Sehnsucht nach der unbeschwerten Kindheit. In den Tag hineinzuleben, keine Verantwortung tragen zu müssen, im Wald zu spielen oder Sandburgen zu bauen. Der Wald- er war unsere Welt! Vor einigen Jahren habe ich mal Gießen-Kleinlinden aufgesucht, die Stätten meiner Kindheit und ihrer unschuldigen Spiele zu besichtigen. Ich war erstaunt, wie klein das alles war. Unsere Welt, der Wald, maß vielleicht einen Viertelquadratkilometer.

Und ich merkte, wie sich die Sehnsucht verselbständigte. Wie die Schwarze Lady begann, die Gelegenheit auszunutzen, wie sie begann, daraus fiese schwarze Fäden zu einem schwarzen Netz zu knüpfen, um mich wieder gefangen zu nehmen, mich in ihre Gewalt zu bringen.

Nein, nicht mit mir! Aber was tun, wenn keiner zum Reden da ist, wenn es so spät ist, daß ich niemanden anrufen könnte und die Arbeit erstmal getan ist?

Am besten etwas stumpfsinniges, worauf ich mich aber konzentrieren muß.
Ich habe mein Mobiltelephonbuch aufgeräumt und bei Twitter die Liste derer, denen ich folge.

Nun sitzt die Schwarze Lady in einer Ecke und schmollt.

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02.08.2010

Flitzkacke - ein beschissenes Problem.

Nicht immer habe ich dieses Problem. Meistens habe ich habe ich schönen, festen Stuhlgang, der mir Freude macht. Aber seit ich meine Medikamente so nehme wie jetzt und in dieser Dosis, habe ich gelegentlich mal ein paar Tage Sprühwurst. Zum Glück hat mich dieses jetzt lange nicht mehr in Bedrängnis gebracht, aber ich muß mich doch manchmal recht schön beeilen, damit ich mir nicht in die Hosen scheiße.

Zwar leide ich nicht darunter, aber mitunter ist es schon etwas lästig, quasi mit Rückstoß auf die Toilette zu müssen. Und Abputzen ist an diesen Tagen etwas unkomfortabel, weil ich mehr putzen muß und das Venlafaxin in der Kapsel lauter Kügelchen hat, die unverdaut ausgeschieden werden und dann ziemlich schmirgeln.

Nun sterbe ich nicht gerade daran. Aber es ist immer besser, bei Wanderungen Schnupftücher mitzuführen und ein transportables Gebüsch.



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31.07.2010

Das Böse Wort.

Auch wenn ich nicht gerade ein Messie bin, tue ich mich mit der Ordnung deutlich schwerer als andere Menschen. Ich war noch nie besonders talentiert in dieser Hinsicht. Unlust auf unangenehme Dinge und Prokrastination tun ihr übriges, so daß ich immer erhebliche Mühe hatte, Stapel und Chaos in Schach zu halten. Vor einem Berg zu stehen und nicht wissen, wo anfangen, das demotiviert auch noch. Also lassen wir's besser gleich.

Meine Liebste ist da ziemlich gleich veranlagt. Prima Voraussetzungen für ein Leben in Wahnsinn, Chaos und Schmiererei. Möchte man meinen. Aber nicht mit uns!

Geleckt sieht unsere Wohnung zwar auch nicht aus. Aber so ordentlich wie nie. Da wir Aufr**men hassen, ist dieses jetzt codiert mit "Das Böse Wort". Und wir haben voll den Plan davon. Im Wortsinne: Außer Sonntag stehen immer ein paar Punkte Haushalt auf einem Plan. Um sie abzuarbeiten brauchen wir selten länger als zwanzig bis dreißig Minuten- gar nicht so schlimm. Besser, als alle paar Wochen stundenlang herumzuwirbeln.

Eigentlich ganz einfach.
Doch für uns ist eben nicht alles selbstverständlich. Aber wir haben es geschafft. Gemeinsam.


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19.07.2010

Wie ein nasser Hund, der beim Kacken gestorben ist.

Diese Beschreibung trifft ihren Geruch ziemlich genau. Im Sommer 2007 auf der geschlossenen Kriseninterventionsstation waren wir alle im Ausnahmezustand, und normal war hier gar nichts. Sie zum Beispiel flennte praktisch ohne Unterlaß, was aber niemanden störte, schließlich waren wir alle gaga. Nur nahm sie das mit der Körperpflege nicht so genau, das heißt, eigentlich nahm sie es gar nicht, mit den entsprechenden Konsequenzen: sie stank. Nicht einfach nur nach Schweiß, nein. Sie roch in der Tat wie ein nasser Hund, der beim Kacken gestorben ist und nun neben seinem Haufen verwest.

Ihre bemitleidenswerte Zimmergenossin beschaffte sich diese kegelförmigen Ohropax-Dinger. Nicht wegen Schnarchens- sie steckte sie sich zur Nacht in der Tat in die Nase. Die Mahlzeiten waren für ihre TischgenossInnen demzufolge problematisch einzunehmen.

Psychische Krankheit kann alltägliche Handlungen wie Körperpflege geradezu unmöglich machen. Aber hier wäre es doch Sache des Pflegepersonals gewesen, dies zu regeln. Zumal man sich auf der Geschlossenen nicht unbedingt ausweichen kann.

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16.07.2010

Nieder mit der Schwarzen Lady!

Die Schwarze Lady ist ein echtes Miststück. Hat sie Dich in ihrem Würgegriff, dann hat sie Dich. Dann macht sie Dich fertig. Aber so richtig. Einen grauschwarzen Schleier legt sie über alles, was Dir begegnet, sei es schlecht oder sei es auch gut. Macht Dich jemand auf etwas aufmerksam, was Du verbessern könntest, oder gar einen Fehler, sagt sie Dir, Du bist ein Versager. Fallen Dir nicht alle um den Hals, dann wirst Du ausgeschlossen, weil keiner Dich wirklich mag. Passiert etwas gutes, dann ist das Zufall, verdient hast Du das auf keinen Fall. Außerdem sucht die Schwarze Lady Dir schon etwas schlechtes darin heraus.

Als ich vor zweieinhalb Jahren das hoffentlich letzte Mal aus der Klapse entlassen wurde, nach siebeneinhalb Monaten und drei Suizidversuchen war das schon etwas besser. Funktionierte aber noch teilweise recht gut.

Und heute? Ich bin lebensfroh, optimistisch und vielleicht zwar nicht besser als die Gesunden, aber besser drauf. Denn ich mußte mir eine Umgebung schaffen lernen, die mir Schutz vor dieser verfickten Naziarschdepression bietet. Das wichtigste, was mein Therapeut mir beibrachte, war sicherlich, anders zu bewerten als zuvor. Nicht mehr: "Ich bin ein Versager" sondern "Das ist ein Ansporn, es besser zu machen." etc.

Nicht dieses idiotische Positive Denken, wo krampfhaft in jedem Scheiß noch etwas gutes gesucht wird. Sondern echte, realistisch-optimistische Umbewertung.
Neulich habe ich für ziemlichen Bockmist mir etwas entsprechendes anhören müssen. Wegen einmal Bockmist bin ich allerdings noch lange kein Versager (sieht auch niemand anderes so!). Die Standpauke war ein Arschtritt. Natürlich tut das weh. Aber ich nahm das als das, was es war: Konkrete Kritik an einer konkreten Situation, die ich verbessern mußte. Früher hätte ich den Kopf in den Sand gesteckt. Heute: Packen wir's an.
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Auch wichtig sind Strukturen, die das Wohlfühlen erleichtern und Frust vermeiden. Ich war nie besonders ordentlich, und in meinen schlechten Zeiten war ich ziemlich sehr unglaublich unordentlich, weil ich nicht anders konnte, Stand vor einem gewaltigen Berg und war gefrustet. Das wäre heute noch eine Gefahrenquelle für mich in Sachen Depression. Das wichtigste dabei war für mich, gar keine Berge wachsen zu lassen. Post sofort erledigen. Rechnungen sofort bezahlen. Keine Prokrastination (Aufschieberitis) mehr! Und die Bude ordentlich halten. Ich machte mir einen Plan, wann ich was im Haushalt erledige. Und siehe da: Wo war der Berg? Die tägliche Dosis Ordnung kostet bis heute selten mehr als eine halbe Stunde täglich.

Nur zwei Beispiele. Aber die vielleicht wichtigsten.

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25.06.2010

Big Brother für Geisteskranke?

Da wird doch tatsächlich ein Bot entwickelt, der depressive und potentiell suizidgefährdete Kommentatoren im Netz herausfischen soll. Eine erstklassige Idee, finde ich. Erstklassig abartig. Denn ich möchte, daß mein soziales Umfeld bemerkt, daß mein Zustand kritisch wird, wenn ich da schon nicht von allein drauf komme. Nicht irgendeine blöde Big-Brother-Maschine (für Unterschichtenfernsehgucker: ist nicht der Container gemeint!)

Ich will nicht, daß meine Psyche überwacht wird von etwas oder jemandem, den diese einen feuchten Scheißdreck angeht! Meine Seele gehört mir! Und diese Software sollen sich diese Typen in den A.... ICH REGE MICH DOCH GAR NICHT AUF!!!!

Thema via Psychomüll und Chefarzt und Dr. Proll.

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31.05.2010

Besuch beim Onkel Doktor.

Blutbild, Leber- und Nierenwerte, Medikamentenspiegel.

Einstichstelle.

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19.05.2010

Psychodrogen? Antidepressiva, Methylphenidat (Ritalin) und son Zeugs.

Psychopharmaka-Bashing ist ja in gewissen Kreisen recht beliebt. Das Zeug mache abhängig und das Gehirn kaputt. Die "Beweise" stehen auf den einschlägigen Webseiten der Rechtsesoteriker und der Antipsychiatrie, die maßgeblich von Scientology aufgebaut wurde. Die wissen schon, warum- psychisch instabile Menschen sind leichtere Opfer für sie und ihre E-Meter.

Wie wirkt das Zeugs denn überhaupt?

Ganz einfach: Die Pillen regulieren den gestörten Neurotransmitterstoffwechsel. Bei Depression sind vor allem Serotonin, aber auch Noradrenalin zu wenig vorhanden im Synaptischen Spalt zwischen den Nervenzellen. Diese werden für den Transport von Informationen und Gefühlen dringend gebraucht. Also sorgt man dafür, daß von dem Zeugs wieder mehr zur Verfügung steht. Dann steigen Antrieb und Stimmung wieder, und die Psychotherapie, die durch die Medis nicht ersetzt werden kann, kann wirken.

Bei ADHS ist das ähnlich, hier ist der Dopaminstoffwechsel aus dem Leim. Konzentration auf das wesentliche ist schwierig bis unmöglich, die Betroffenen schwanken zwischen Phlegma und Rappeligkeit. Methylphenidat ist ein dem Betäubungsmittelgesetz unterstehendes Stimulans und immer gerne aus Aufputschmittel verschrieen. Nix da- auch meine Liebste wird davon ruhiger und konzentrierter- aber auch nicht mehr als Otto Normalverbraucher, auf den diese Substanz am ehesten wie eine Überdosis Kaffee wirkt.

Eine Leistungssteigerung maximal auf das Normalmaß, wenn es gut läuft, bei beiden. Aber nicht darüber hinaus und auch nicht bei allen Kranken. Das ist kein Doping. Die Medikamente stellen, wie beim Diabetiker das Insulin, bestenfalls einen halbwegigen Normalzustand her.

Daß ich besser drauf bin als andere liegt eher an der Psychotherapie, in der ich mir draufschaffte, Ereignisse und Probleme anders zu bewerten und nicht depressiv mich herunterzumachen deswegen. Das können die Medis nicht ersetzen, aber teilweise erst ermöglichen.

Von wegen Drogen. Ich fühle mich überhaupt nicht berauscht. Nur- normal.



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11.05.2010

Ausgewildert.

Heute hatte ich meine letzte Psychotherapiesitzung. Irgendwie seltsam nach vier Jahren. Doch hatte er, je besser mein Zustand wurde, die Abstände zwischen den Sitzungen vergrößert. Ausgewildert sozusagen, auf das Leben ohne Therapeuten vorbereitet.

2007 sah nichts danach aus, als käme ich jemals wieder auf die Füße, sagte er. Meine Entwicklung sei beeinduckend.

Sicherlich, das Leben ist für mich (bzw. für uns) komplizierter als für andere. Vieles ist einfach dadurch schwierig, daß ich mich entscheiden muß, etwas zu tun. Manchmal ist das ADHS meiner Liebsten da sogar ein Vorteil.

Doch ich habe das Gefühl, mir geht es besser als den meisten "Gesunden". Ich bin fast nie schlecht gelaunt, fast immer fröhlich und meckere fast nie. Außerdem bin ich sehr geduldig und gelassen. Naja, vielleicht kommt die Gelassenheit davon, daß ich mal mehr tot als lebendig war, da relativieren sich manche "Probleme" ziemlich schnell.

Wenn ich mir die Gesichter anderer Leute angucke, zum Beispiel, wenn ich durch die Stadt gehe, dann frage ich mich, ob die harte Zeit, die ich hatte, nicht ein Vorteil ist...

Ach nee, die Erfahrung muß man nicht wirklich machen.

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17:40:05 - [ Ulf ] - [ 2 Kommentare ] [ Trackbacks: 0 ]
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20.04.2010

Depression als Chance?

So hart, wie die Zeit nullvier bis Sommer nullacht war, mittlerweile habe ich auch einen gewissen Vorteil dadurch: Ich bin jetzt gelassener. Natürlich bin ich immer noch in gewisser Weise in vielen Punkten dünnhäutiger, doch: Ich bewerte vieles anders als früher. Wo andere verzweifeln, bleibe ich heiter. Denn ich weiß, was wirklich schlimm ist.

Seltsamerweise bin ich auch ausgeglichener in meinen Stimmungen. Gewisse Schwankungen sind auch bei "Gesunden" normal. Wenn ich ein Tief habe, dann ist es immer noch tiefer als bei anderen, nur scheint mir, daß ich weniger Tiefs und mehr gute Laune habe als andere. Bis zum vergangenen Sommer zog sich das alle paar Wochen auftretende Tief zwei bis drei Tage hin und störte mich insofern nur mäßig, als daß ich irgendwann merkte, daß es bald wieder vorbei sein würde.

Seit meine Liebste bei mir ist, habe ich so etwas nur noch stundenweise, selten einen halben Tag.

Und ich kann meine Patienten wesentlich besser betreuen, jedenfalls in seelischer Hinsicht. Ich weiß, was Ausnahmezustand ist. Ich weiß, was man dann vor allem nicht hören will.

Dennoch: diese Art "Fortbildung" war grauenvoll. Und nicht nur für mich, auch für mein Umfeld. Doch dadurch, daß ich in der Hölle war, erlebe ich schon die Erde als Himmel.

Ich bin zufrieden.
Hoffentlich bleibt es so.

Das Fragezeichen in der Überschrift bleibt.

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14.04.2010

Auch wenn heute ein schöner Tag ist...

...ist da jemand, dem es schlecht geht und an den ich jetzt denke.

08:14:02 - [ Ulf ] - [ 2 Kommentare ] [ Trackbacks: 0 ]
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