02. Februar 2012
Blicken lassen. Machen lassen. Machen.
Kategorie: Psycho?!?
Ich habe wieder mehr Energie, merke ich immer wieder, und sie fühlt sich gut an.Keine Angst, manisch werde ich bestimmt nicht, aber ich gehe wieder in die Sauna. Ich gehe neuerdings zum Metalstammtisch*1, worauf mich C. beim letzten Ketzerstammisch aufmerksam gemacht hatte. Heute ließ ich mich nach langer Zeit mal wieder bei meinen Mitpazifisten blicken, in weiser Voraussicht mit Notebook.
Ich gehe unter Leute! Freiwillig!
- Anm. 1: Donnerstags im Hinterstübchen des „Buddenturm“ am Buddenturm, ab einundzwanzig Uhr.
[ 22 Uhr 21 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
01. Februar 2012
Eine Art Tätigkeitsnachweis.
Kategorie: Psycho?!?
Wenn ich den Eintrag von heute früh*1 angucke, dann bin ich eigentlich recht zufrieden. Hinzu kommen noch das Interview mit My Inner Burning und etliche im Auftrage von Tanja eingepflegte Pressemitteilungen, ansonsten habe ich fünfzehn Alben durchgearbeitet und mit einem Review bedacht.
Mittlerweile erfasse ich die Arbeitszeit für Albumcheck. Wobei ich das nicht mache, um etwas zu beweisen oder zu belegen außer mir selbst. Die Arbeit ist ja keine bezahlte. Aber ich habe mein Verständnis von dieser Tätigkeit angepaßt. Ich gehe da jetzt mit um wie mit einem Job, und wenn ich mir meine Leistung vor Augen führe, dann fühlt sich das gut an. Nicht mehr so untätig, nicht
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[ 16 Uhr 04 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
29. Januar 2012
Ich glaub', ich spinne.
Kategorie: Psycho?!?
Das Repertoire an Prüfungen in der Bananenplantage ist doch etwas abgenutzt, eigentlich muß bekommen die Dschungelcamper irgendetwas zu essen. was nach heutigem westeuropäischem Maßstab dazu nicht geeignet ist.
Was mich weniger schrecken würde, Heuschrecken zum Beispiel schmecken gar nicht übel.
Ein größeres Problem für mich als derlei Kerbtiere wären die Araneae. Bei unmittelbarem (Körper-)Kontakt oder dessen hoher Gefahr fühle ich mich
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[ 12 Uhr 02 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
28. Januar 2012
Jedenfalls fühlt es sich so an.
Kategorie: Psycho?!?
Das Gutachten von Saarbrücken war ja nicht so erfreulich gewesen. Eher ein Schlechtachten.
Meine noch immer etwas eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten nochmal deutlich vor Augen geführt zu bekommen war nicht gerade erhebend fürs Gemüt. Die begrenzte
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[ 16 Uhr 22 ] - [ 8 Kommentare ] - [ Ein Träckbäcks ]
16. Januar 2012
Zum Glück gezwungen- Gewaltmaßnahmen in der Psychiatrie.
Kategorie: Psycho?!?
Sie war ein paar mal gestolpert und einmal richtig gestürzt, nachdem sie von den Rettungskräften eingesammelt worden war, weil besorgte Nachbarn ihr Verhalten langsam ernsthaft sonderbar fanden. Das machte ihr Angst. Sie machten ihr Angst, denn sie wußte nicht recht, wie ihr geschah. Sie wurde gefesselt. Jedenfalls fühlte sich das, was sich bei den Profis „Fixieren“ nennt, so an. Das machte ihr noch mehr Angst, und die Angst wurde auch nicht besser, als man die diversen Schnallen und Gurte mit den Stürzen begründete. Sie hatte doch niemandem etwas getan? Und sie hatte dies auch gar nie vorgehabt! Sie hatte sich nur scheinbar nicht so benommen, wie man es von einer jungen Studentin erwartet hatte. Papier und Stifte durchs Treppenhaus geworfen. Aus dem Fenster heraus laut Weihnachtslieder gesungen, auch wenn erst März war. Sie hatte ein Baugerüst erklommen, aber nur auf die zweite Ebene, und sich dort mit einer plüschigen Schließacht aus dem Geschlechtsverkehrfachgeschäft gesichert, wegen der Aussicht auf den Überblick, den sich doch jeder verschaffen sollte. Und sie unterhielt sich gelegentlich mit Laternenpfählen über Janosch, Schopenhauer und Beate Uhse.
Aber sie hatte niemandem etwas getan.
Selbst, wenn sie ihre Rechte gekannt hätte, sie wäre nicht darauf gekommen. Und selbst wenn- hätte
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[ 10 Uhr 14 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
13. Januar 2012
Dr. Psycho- der Arzt, dem die Irren vertrauen oder: Die Belagerung.
Kategorie: Psycho?!?
Ob Du vom Reha-Psycho beguckt wirst, der Dich in sechs Wochen ein paar mal sieht und dann wohl nie wieder, oder vorher noch vom Amtsarzt eine dreiviertel Stunde und nichts davor und nichts danach.

Oder aber ob Du mit dem Psychiater Deines (gegenseitigen) Vertrauens sprichst, der Dich schon fast zehn Jahre kennt, davon mehr als die Hälfte Dich kontinuierlich behandelt.
Das ist schon ein Unterschied.
Ich habe das Gefühl*1, daß ich aus der Episode von Anfang 2011 noch gar nicht endgültig raus war. Mit der dunklen Jahreszeit*2 und vor allem eineinhalb Wochen vor Ende meiner
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[ 12 Uhr 06 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
08. Januar 2012
Nachtaktiv.
Kategorie: Psycho?!?
Während der Reha bzw. Belastungserprobung neulich in Saarbrücken hatte ich phantastisch geschlafen. Nun war ich in der Küche auch reichlich körperlich aktiv- vergeßlich, wie meinereiner ist, rannte ich ständig umher, um meine Zutaten zu sammeln, ehe ich loslegte. Dieses auch mit erheblichem Körpereinsatz, unter anderem, weil ich meist auf das Handrührgerät verzichtete. Ich versaue mit solchem regelmäßig die mittlere Umgebung, wobei ich nicht allzugerne Teig wegputze. Also Schneebesen.
Nun ist mir vor einigen Tagen mein Seroquel ausgegangen. Ich sollte zum Doktor, neues beschaffen, doch wollte ich zunächst zu verzichten versuchen. Das ist risikofrei, das Zeug macht nicht abhängig. Aber so toll war die Idee nicht, wie es scheint, denn prompt wurde ich wieder zur Fledermaus. Nachtaktiv. Naja, nur
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[ 03 Uhr 45 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
29. Dezember 2011
Keine Illusionen. Dafür aber auch keine Orientierung. Und klarere Sicht.
Kategorie: Psycho?!?
Die sechs Wochen im ATZ Saarbrücken waren ja eine sogenannte Belastungserprobung. Herauszufinden, wozu man noch brauchbar ist, wie und womit man am besten wieder auszubeuten wiederherzustellen ist.
Für die meisten von uns, wie auch für mich, beseitigte diese vor allem Illusionen. Sehr unangenehm. Da Illusionen aber falsche Vorstellungen sind, ist das
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[ 09 Uhr 36 ] - [ 5 Kommentare ] - [ Ein Träckbäcks ]
28. Dezember 2011
2011. Ein sehr abwechslungsreiches Jahr für mich.
Kategorie: Psycho?!?
Was soll ich zu den vergangenen zwölf Monaten anderes sagen? Als eindeutig schlecht mag ich das Jahr nicht bezeichnen, trotz allem. 2007 ist ohnehin an Beschissenheit nicht zu überbieten. Danach hatte ich mein Leben erstmal umgekrempelt und neu geordnet. Nochmals neu zu ordnen stand auch dieses Jahr an, wobei ich
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[ 17 Uhr 29 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
27. Dezember 2011
Undekorativer Kerl vor häßlicher Gardine.
Kategorie: Psycho?!?
Ich habe fertig. Jedenfalls für's erste und in Saarbrücken. Für alle drei ist es wohl das beste. Dann muß ich auch nicht mehr diese grausige Gardine bewundern, die mir, wenn ich erwacht werde von metallischen Klängen, fast den Appetit aufs Frühstück verdirbt.
Ich kann mich eigentlich zwar nicht beschweren. Weder über
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[ 16 Uhr 48 ] - [ 7 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
20. Dezember 2011
Held der Hauswirtschaft XII: Gemetzel auf dem Sonnenberg.
Kategorie: Psycho?!? , KuliNarrisch
Ich habe sie alle zuerst überbrüht, ihnen danach die Haut abgezogen, sie dann aufgeschnitten und die Innereien herausgeholt!

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[ 16 Uhr 18 ] - [ 7 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
13. Dezember 2011
Schattensprung.
Ich hasse telephonieren. Allgemein. Und eigentlich bin ich zu schüchtern, um Menschen anzurufen, die ich gar nicht kenne. Nun habe ich mich aber getraut und mit einer Band Kontakt aufgenommen, über welche ich für albumcheck.de schreiben will, weil ich sie spannend finde.
Am Telephon bin ich meist nicht eben locker, denn ich fühle mich wohler, wenn ich den Gesprächspartner sehen kann. Aber Rooby*1 von
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[ 19 Uhr 03 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Ein Träckbäcks ]
08. Dezember 2011
Da die Frage aufkommte, ob vielleicht mein bisheriger Beruf der richtige gewesen sei:
Kategorie: Psycho?!?
Ich habe meinen Beruf geliebt. Ich war Krankenpfleger aus Überzeugung, und tief in mir drinne bin ich es noch, auch wenn ich nicht mehr praktizieren kann. Und will.
Ich war nicht im falschen Beruf. Zumindest nicht damals, als ich ihn damals ergriffen habe. Erst in den letzten Jahren, seit vermutlich Zweitausendfünf(?) ist er zum falschen Beruf geworden.
Qualitätsmanagement.
Effizienz statt Menschlichkeit.
Schreiben bis zum Umfallen.
Mit immer weniger Kolleginnen in immer weniger Zeit immer mehr schaffen.
Das war das, was mich herausgeworfen hat, denke ich. Zu viele Dinge zur gleichen Zeit, das hat mich letztlich überfordert. Ich habe etliche kennengelernt, denen dies in ihren jeweiligen Berufen ebenso ging.
Das Leben ist ein großer Markt geworden.
Aber vielleicht gibt es auch für mich eine Nische.
[ 19 Uhr 40 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Held der Hauswirtschaft VI.: Weichkochen.
Jetzt habe ich das Ei schon drei Stunden gekocht, und es ist immer noch nicht weich!
Und wie lange soll das erst mit diesem verdammten Topfdeckel dort dauern? Der wird doch niemals heute noch genießbar werden!
Nein, ich bin nicht verrückt. Die anderen sind verrückt, die, die so etwas machen! Wer kocht schon Topfdeckel? Nein, ich bin ganz normal, das sehen Sie doch daran, daß ich dieses irrsinnige Treiben hinterfrage! Was soll das denn schon werden, Orangensuppe mit Deckeleinlage? Das ist doch nicht normal, oder?
Wie, der Deckel drückt nur die Orangen unter Wasser? Kommen Sie, diese Erklärung ist doch viel zu billig! Das machen die doch nur, weil die mich fertigmachen wollen! Damit ich als der Bekloppte dastehe! Und jetzt lassen Sie mich endlich aus dieser komischen Jacke heraus!
[ 13 Uhr 10 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
06. Dezember 2011
Held der Hauswirtschaft V.: Rehabilitierendes Catering.
Kategorie: Psycho?!? , KuliNarrisch
Leider habe ich in der Aufregung vergessen, mein Werk abzulichten, obgleich, jüngeren KommentarInnen zufolge zumindest, Futter-Fotos sehr erwünscht sind.
Ich hatte also irgendein Gremium irgendwie wichtiger Leute zu bekochen. Vier Portionen. Auberginen anbraten, darauf Tomaten und noch darauf gebratenes Hähnchenbrustfilet, überbacken mit Mozzarella*1 und dazwischen etwas herumwürzen. Eigentlich einfach, aber die Augen werden mitgegessen. Ich fand tatsächlich Teller, die etwas hertaten: Rechteckig und dunkelgrau, kein Standardgeschirr. Aus den Tomaten (beziehungsweise aus deren Schale) fertigte ich zur Dekoration Rosenblüten. Geht ganz einfach, sieht irre gut aus und macht schwer Eindruck! Wegen der dunklen Teller sorgte ich für etwas mehr Kontrast, indem ich die Rosen jeweils in einer Ecke des Tellers mit Créme fraiche festklebte, woaruf ich noch etwas Tiefkühl-Basilikum gestreut hatte. Hätte ich frische Blätter gehabt, dann hätte ich diese sozusagen als Sepalen genommen, was noch besser aussieht.
In die gegenüberliegende Ecke pappte ich, ebenfalls mit Créme fraiche als Kleister und Kontrastgeber, ein Stück Rosmarin. Da dazu ohnehin Salat von Rauke*2 gereicht werden sollte, mopste ich mir noch ein paar Blättlein davon für die andere Achse der Teller.
Mit den fertigen Dingern sah das ziemlich gut aus. Die anderen waren beeindruckt und ließen mich erstmal das mit der Rose zeigen. Just in time ready to serve- allerdings wurden doch fünf Portionen gebraucht. Hatte keiner von uns gewußt, die Meisterin auch nicht. So schaltete ich um von Streß pur auf Streß total, obgleich wir zwei Teile mehr zubereitet hatten, weil sonst Material übriggebleibt wäre. Aber meine Deko!
Die Heilerziehungspflegepraktikantin flitzte nach einem fünften Teller, die Meisterin flitzte in den Garten um Rosmarin und ich räumte mein weggeräumtes Dekozeugs wieder aus und schnitzte in höchster Eile noch eine Tomate zurecht.
Wenige Augenblicke später war der Teller bereit. Hoffentlich wissen die hohen Herr- und Damschaften das auch entsprechend zu würdigen! Immerhin ist das nicht einfach nur gekocht von mir, sondern kostete mich auch etliche Nerven.
Und ich, endgültig erledigt, verspeiste trotz keinen Appetits das übriggebliebene Dingsda.
- Anm. 1: leider kein echter Büffelmozzarella.
- Anm. 2: Rauke heißt ja heutztage irgendwarum Rucola und ist viel teurer als zu der Zeit, als das noch ein Armeleutefutter war...
[ 12 Uhr 43 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
