Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

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01.03.2010

Klägliche Weisheit.

Wer sich selbst nur über andere definieren kann, sei es im Guten oder im Schlechten, wird an der Kläglichkeit seiner eigenen Existenz scheitern.

(Ulf Hundeiker 2010)

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13.01.2010

So wirst Du Deinen Atommüll los.


Vor ein paar Jahren erzählte mein bester Freund, Oberarzt in der Nuklearmedizin, daß er mal mitten in der Nacht aus dem Bett geholt wurde. Ein Rentner aus Gelsenkirchen hatte seine überzählige Rasenwalze mit der Flex zerlegt, als ihm die Funken seltsam vorkamen. Die Walze hatte er auf dem Flohmarkt erworben. Der Kern der Walze entpuppte sich als abgereichertes Uran. Und er als hintergrunddiensthabender Oberarzt mußte er dann raus und untersuchen, ob er davon etwas inkorporiert (also intus) hatte. Es taugt also nicht nur zur Beschwerung von amerikanischer Munition.


Mao-B schlägt hingegen vor, radioaktive Abfälle im Straßenbau zu verwenden. Durch die Abwärme wäre alles eisfrei.

Der Vorschlag wäre prima- was da alles an Streumaterial eingespart würde! Und an Unfällen! Die Arbeit könnten ja Hartz-IV-Empfänger und Sträflinge übernehmen, zwecks sozialverträglichem Frühableben.

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25.12.2009

Wenn der Vater besoffen unterm Christbaum liegt.

Für M.

Er schlich in Richtung Wohnzimmer. Schlich. Andere Kinder wären in die Gute Stube gestürmt, um mit der Familie, einem strahlenden Tannebaum und viel Harmonie Weihnachten zu feiern.

Weihnachten. Das Fest der Liebe. Ha. Ha. Ha.

Zwar war er erst zehn, doch Illusionen über den Ablauf des heutigen Abends machte er sich keine mehr. Sie würden essen, der Vater würde trinken. Nicht die erste Flasche. Und wenn anderswo Bescherung war, würde es hier eine schöne Bescherung geben. Alle Jahre wieder. Irgendwann würden die Eltern streiten und dabei die Wörter benutzen, die man Kindern eigentlich verbietet. Anständigen Kindern aus anständigen Familien.

Der Vater würde irgendwann die Mutter verprügeln, und solange er damit beschäftigt war, war Gelegenheit zu flüchten. So viel hatte er gelernt. Sonst bekam er auch seinen Teil. Deshalb würde er sich auf dem Klo einschließen, darauf warten, daß der Vater mit der Mutter fertig war und ihn suchte. An die Tür hämmern würde er, sich dagegen werfen, aber die Tür hatte bisher immer gehalten. Irgendwann spät in der Nacht würde es still werden, der Vater irgendwo vom Schnaps betäubt herumliegend schlafen und er selbst zur Mutter gehen, die heulend auf dem Sofa zusammengekauert liegen würde, übel zugerichtet und den größten Teil der Kleidung in Fetzen vom Körper gerissen bekommen habend, und sie trösten müssen.
Das war Weihnachten. Alle Jahre wieder.

So setzte er sich zu seinen Eltern an den Tisch, während der Vater trank. Doppelkorn. Große Flasche. Gelegentlich mußte der Junge ihn im Supermarkt holen, und zwar viel, viel, viel davon. Auch wenn man ihm das Zeug nicht hätte aushändigen dürfen, war das kein Problem. Alle wußten, es war für seinen Vater.

Er hätte gerne zu ihm aufgeschaut wie andere Kinder, doch dies hatte sein Vater ihm ausgeprügelt. Er roch nach Alkohol, Zigaretten und viel Schweiß.Und war ganz gelb im Gesicht und hatte einen Kugelbauch. Der Tannebaum, vielmehr, die struppige Karikatur einer Tanne, war immerhin irgendwie geschmückt.

Eigentlich hätte sie auch Schnapsflaschen dranhängen können...

Irgendwann war es soweit. Der Vater fing Streit an. Stand auf. Brüllte.
Doch dann hörte er plötzlich auf. Würgte. Wurde blaß. Ging in die Knie, stürzte.

Er schaffte es dann bis auf alle viere, während die Mutter das Telefon suchte, um den Notarzt zu rufen. Der Junge stand bei seinem Vater, als er gurgelnd weiterwürgte. Da kam Blut. Viel Blut. Eine große Lache breitete sich am Boden aus. Die Mutter hatte das Telefon gefunden, doch als der Notatzt eintraf, lag der Vater schon tot in einer Lache Blut unterm Christbaum. Der Junge stand daneben.

(Dies ist eine Geschichte. Ich habe sie nicht selbst erlebt. Sie soll Kontrast bieten zur vermeintlich heilen Welt. Anlaß war ein Freund, der vergleichbares hinter sich hat)

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29.09.2009

Der Fanatismus in der Christlichen Kirche

Elias Gerhard Julius Hundeiker (1784-1854): Der Fanatismus in der christlichen Kirche (Wolfenbüttel, 1847), Auszug aus dem "Vorbericht":
Titelbild: Der Fanatismus in der christlichen Kirche, E.G.J. Hundeiker

Vorbericht

Fanatismus nennt man jede politische oder religiöse Schwärmerei. die mit Hass und Verfolgung oder Mißhandlung unserer Mitmenschen verbunden ist. Die letztere, von welcher hier allein die Rede sein kann, giebt sich leider schon in den ersten Jahrhunderten des Christenthums kund, zieht sich wie ein schwarzer Nebelstreif durch die ganze Geschichte der christlichen Kirche, macht Menschen zu grimmigen Nebelstreif durch die ganze Geschichte der christlichen Kirche, macht Menschen zu grimmigen Thieren, und die Prediger der Religion der Liebe zu Mördern und Henkersknechten, zerreißt die heiligsten Familienbande, bringt Unfrieden mit allen schrecklichen Folgen dahin, wo früher Frieden und Liebe wohnte, und stiftet unsägliches Unglück in allen Ländern, die sie mit eisernem Fuße betritt.

Keinem, der auch nur oberflächlich Kenntniß der Kirchengeschichte hat, können die Thatsachen, welche die Wahrheit des Gesagten bestätigen, so wie der Abscheu, mit welchem die Geschichte ihrer erwähnt, ganz unbekannt sein. Nichtsdestoweniger hat der Religionsfanatismus seit einigen Jahren wieder sein Haupt erhoben, und wenn nicht jetzt, wie in den finstern Zeiten des Mittelalters, Scheiterhaufen flammen, und vertriebene Prediger aus einem Lande in das andere flüchten, und tausende frommer, fleißiger, ruhiger Menschen um des Glaubens Willen von Haus und Hofverjagt, oder mit Dragonern verfolgt und bekehrt werden; so liegt das nicht an jenen glaubenswüthigen Priestern, die ja offen genug ihre Bannflüche schleudern, rechtschaffene Männer, welche ihre Satzungen in Gottes Worte nicht finden können, anfeinden, verketzern, vor ihren Gemeinschaften wie vor den Regenten verdächtigen,ihnen die Seligkeit absprechen, als ob sie im Rathe der Gottheit gesessen hätten, und sie aus der Kirche, die sie allein zu bilden wähnen, verweisen möchten; sondern an der fortgeschrittenen Bildung der Zeit und an der Weisheit und Humanität der Regierungen. (...)


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21.05.2009

Worte

Worte..
Ein liebes Wort- das Wärme schenkt..
ein tröstendes Wort,das Geborgenheit schenkt..
Ein lustiges Wort,dass zum lachen bringt...
ein fröhliches Wort, dass froh macht..
ein böses Wort, dass so viel anrichten kann..
es gibt so viele Worte... Worte, die einem Freude schenken,
aber auch Worte... die unheimlich verletzen können..
ich wünschte, ich hätte keine Worte, damit ich Dich nie verletzen kann, und ich hätte keine Stimme, die Dich nie anschreien kann...
ich wünschte, ich wäre stumm.. damit niemand meine Worte falsch verstehen kann...


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12.05.2009

Gedicht (1989)

Es war einmal ein Klumpen,
der raucht' Zigarrenstumpen,
drum fährt der blaue Wasserhahn
hinaus mit einem Äppelkahn
belegt mit Wurst der besten Sorte
und fährt in eine rosa Torte.


(im LK Mathematik 1989)

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30.04.2009

Keulers Nachtlied (sehr frei nach Goethe)

Über allen Gipfeln
ist Ruh
Über allen Wipfeln
riechest Du
ziemlich viel Rauch.

Die Vogelgrippe schweinet im Walde
warte nur, balde
keulest Du auch

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28.08.2008

Gaga

Sprach einst der Kakadu:
Mann, bist Du gaga, Du!

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18.08.2008

Wer Schmetterlinge lachen hört

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein, ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will, zum Tier
zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde durchs ganze Weltall reisen.

Er weiß, dass er nichts weiß, wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiß er, was die anderen und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt, und Mut hat, sich zu recken,
der wird allmählich, ungestört von Frucht, sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein, ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger als alle seine Erben.


Carlo Karges (1951-2002)(Novalis)

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22.05.2008

Nacht

Die Nacht
dunkel, aber
Der Tag
hell, aber
und dazwischen
Dämmerung

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24.04.2008

Kopfrotbedeck 5

Wie der Wolf sein Gelüsten gestillt habte, legte er sich wieder ins Bett, schlafte ein und fangte an, überlaut zu schnarchen. Der Jäger gehte eben an dem Haus vorbei und denkte: "Wie die alte Frau schnarcht, du müßt doch sehen, ob ihr etwas fehlt." Da tretete er in die Stube, und wie er vor das Bette kommte, so sehte er, daß der Wolf darin liegte. "Finde ich dich hier, du alter Sünder", sagte er, "ich habe dich lange gesucht." Nun wollte er seine Büchse anlegen, da fallte ihm ein, der Wolf könnte die Großmutter gefresst haben und sie wäre noch zu rettisieren: schießte nicht, sondern nehmte eine Schere und fangte an, dem schlafisierenden Wolf den Bauch aufzuschneiden. Wie er ein paar Schnitte getutet hatte, da sehte er das rote Kopfbedeck leuchten, und noch ein paar Schnitte, da springte das Mädchen heraus und rufte: "Ach, wie seite ich erschreckt, wie seite es so dunkel in dem Wolf seinem Leib!" Und dann kommte die alte Großmutter auch noch lebendig heraus und könn kaum atmen. Kopfrotbedeck aber holte geschwind große Steine, damit füllten sie dem Wolf den Leib, und wie er aufwachte, willte er fortspringen, aber die Steine seiten so schwer, daß er gleich niedersinkte und sich totfallte.
Da seiten alle drei vergnügt; der Jäger ziehte dem Wolf den Pelz ab und gehte damit heim, die Großmutter esste die Feinbackware und trinkte den Traubvergor, den Kopfrotbedeck gebracht habte, und erholte sich wieder, Kopfrotbedeck aber denkte: "Du wollst dein Lebtag nicht wieder allein vom Wege ab in das Vielgebäum laufen, wenn dir’s die Mutter verbietet habte."

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5

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23.04.2008

Kopfrotbedeck 4

Kopfrotbedeck aber seite nach den Blühpflanzen herumgelaufen, und als es so viel zusammen habte, daß es keine mehr tragen konnte, fallte ihm die Großmutter wieder ein, und es machte sich auf den Weg zu ihr. Es wunderte sich, daß die Öffnung aufstehte, und wie es in die Stube tretete, so kommte es ihm so seltsam darin vor, daß es denkte: "Ei, du mein Gott, wie angstig werd mir’s heute zumut, und seite sonst so gerne bei der Großmutter!" Es rufte "Guten Morgen", bekommte aber keine Antwort. Darauf gehte es zum Bett und ziehte die Vorhänge zurück: da liegte die Großmutter und habte die Haube tief ins Gesicht gesetzt und sehte so wunderlich aus. "Ei, Großmutter, was habt du für große Hörer!" "Daß ich dich besser hören könn." "Ei, Großmutter, was habt du für große Sehorgane!" "Daß ich dich besser sehen könn." "Ei, Großmutter, was habt du für große Hände" "Daß ich dich besser packen könn." "Aber, Großmutter, was habt du für ein entsetzlich großes Maul!" "Daß ich dich besser fressen könn." Kaum hatte der Wolf das gesprecht, so tute er einen Satz aus dem Bette und verschlingte das arme Kopfrotbedeck.

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5

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22.04.2008

Kopfrotbedeck 3

Kopfrotbedeck schlagte die Sehorgane auf, und als es sehte, wie die Sonnenstrahlen durch die Großgehölze hin und her tanzten und alles voll schöner Blühpflanzen stehte, denkte es: "Wenn ich der Großmutter einen frischen Strauß mitbringe, der werd ihr auch Freude machen; es ist so unspät am Tag, daß ich doch zu rechter Zeit ankomme", laufte vom Wege ab in das Vielgebäum hinein und suchte Blühpflanzen. Und wenn es eine gebrochen habte, meinte es, weiter hinaus stehte eine schönere, und laufte darnach, und geratete immer tiefer in das Vielgebäum hinein. Der Wolf aber gehte geradeswegs nach dem Haus der Großmutter und klopfte an die Öffnung. "Wer seid draußen?" "Kopfrotbedeck, das bringt Feinbackware und Traubvergor, mach auf." "Drück nur auf die Klinke", rufte die Großmutter, "ich sein zu schwach und könn nicht aufstehen." Der Wolf drückte auf die Klinke, die Türe springte auf, und er gehte, ohne ein Wort zu sprechen, gerade zum Bett der Großmutter und verschluckte sie. Dann tute er ihre Kleider an, setzte ihre Haube auf, legte sich in ihr Bett und ziehte die Vorhänge vor.

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Teil 3
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Teil 5

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21.04.2008

Kopfrotbedeck 2

"Ich woll schon alles gut machen", sprechte Kopfrotbedeck zur Mutter und gebte ihr die Hand darauf. Die Großmutter aber wohnte draußen im Vielgebäum, eine halbe Stunde vom Dorf. Wie nun Kopfrotbedeck in das Vielgebäum kommte, begegnete ihm der Wolf. Kopfrotbedeck aber wisste nicht, was das für ein böses Tier seite, und fürchtete sich nicht vor ihm. " Guten Tag, Kopfrotbedeck", sprechte er. "Schönen Dank, Wolf." "Wo hinaus so früh, Kopfrotbedeck?" "Zur Großmutter." "Was tragst du unter der Schürze?" "Feinbackware und Traubvergor: gestern haben wir gebackt, da soll sich die kranke und schwache Großmutter etwas zugut tun und sich damit starkisieren." "Kopfrotbedeck, wo wohnt deine Großmutter?" "Noch eine gute Viertelstunde weiter im Vielgebäum, unter den drei unkleinen Eichgroßgehölzen, da steht ihr Haus, unten sein die Nußhecken, das werdest du ja wissen", sagte Kopfrotbedeck. Der Wolf denkte bei sich: "Das junge zarte Ding, das ist ein fetter Beiß, der werdet noch besser schmecken als die Alte: du mußt es listig anfangen, damit du beide erschnappst." Da gehte er ein Weilchen neben Kopfrotbedeck her, dann sprechte er: "Kopfrotbedeck, seh einmal die schönen Blühpflanzen, die ringsumher stehen, warum guckst du dich nicht um? Ich glaube, du hörst gar nicht, wie die Kleinfliegtiere so lieblich singen? Du gehst ja für dich hin, als wenn du zur Schule gehtest, und seit so lustig draußen in dem Vielgebäum."

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20.04.2008

Kopfrotbedeck 1

Es seite eine kleine zuckrig Kleinfrau, die habte jeder gemagt, der sie nur ansehte, am gernsten aber ihre Großmutter, die wißte gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein Kopfbedeck von rotem Weichstoff, und weil ihm das so wohl stehte und es nichts anders mehr tragen willte, heißte es nur das Kopfrotbedeck. Eines Tages sprechte seine Mutter zu es: "Komm, Kopfrotbedeck, da habt du ein Stück Feinbackware und eine Flasche Traubvergor, bring das der Großmutter hinaus; sie seid krank und schwach und wird sich daran laben. Mach dich auf, bevor es unkühl wird, und wenn du hinauskommst, so geh hübsch sittsam und lauf nicht vom Weg ab, sonst fallst du und zerbrechst das Glas, und die Großmutter habt keine. Und wenn du in ihre Stube kommst, so vergeß nicht, guten Morgen zu sagen, und seh nicht erst in alle Spitzwandtreffs herum."

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