11. Dezember 2011
Adventssonntag, heute beverst.
Kategorie: Literarisch
Advent, Advent, mein Pupsloch brennt.
Das Chili war zu scharf gewesen
mein Gedärm tut nun verwesen
die Gase selbst entzünden sich
Und reimen tut sich dieses auch nich
richtig.
[ 10 Uhr 09 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
07. Oktober 2011
Ulfs Aphorismus zum Mittach, Nummer sechs (behaupte ich jedenfalls).
Kategorie: Literarisch
Kultur bedeutet Identität, und diese sollte möglichst vielfältig sein.
[ 12 Uhr 00 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
25. September 2011
Kritik des nackten Wahnsinns: Kap. 7: Hirn kommt von hindern.
Kategorie: Literarisch ( Kritik des nackten Wahnsinns )
Eigentlich sollte ich froh sein über meine Rammdösigkeit, gehe ich doch davon aus, daß die übersteigerte Entwicklung des Großhirns eher schadet als nützt. Gar dem Überleben der eigenen Art im Wege steht.

Denn der Mensch verkopft. Und das ist schlecht.
Je komplizierter etwas ist, desto eher wird es gestört. Oder geht gleich ganz kaputt. Oder es steht im Weg. Und genau dies ist beim Intellekt der Fall. Denn Bewußtsein und Geist verstricken sich zu Fallstricken der Evolution- die einfachsten Dinge werden auf einmal kompliziert.
Der Selbsterhalt des einzelnen Menschen wird beeinträchtigt durch Suizid, Magersucht, Depression, Alkoholismus, Altruismus und dergleichen. Eine Psyche zu haben bedeutet, an dieser krank sein zu können, welches selbstschädliches Verhalten bis zum Auslöschen des eigenen Lebens bedeuten kann. Dies ist nicht zielführend, auch im Sinne des Arterhalts (Tote ficken nicht).
Auch zu essen ist mittlerweile mehr Staatsakt als Überleben. Teilzeit-Töle Bruno frißt alles, sogar Kacke. Ich hingegen grause mich vor etlichem Käse, meine Liebste vor Geflügel und so weiter. Wer überleben will hingegen sollte nichts verschmähen. Siehe Rüdiger Nehberg.
Die Art zu erhalten behindert auch der bewußte Umgang mit Geschlechtsverkehr. Während die katholische Kirche (prinzipiell nicht falsch, aber aus falschen Gründen) befiehlt, daß Sex der Produktion von Nachkommen dienen soll und damit das jeweils eigene Genom weiterverbreite, wird heute überwiegend zum reinen Vergnügen gevögelt, wobei die Fortpflanzung mit extra entwickelten Mittelchen unterbunden wird. Macht zwar Spaß, aber weniger Junge.
Das Hirnrissigste überhaupt sind Krieg und Gewalt. Aus den blödesten Gründen landen ganze Herden von Menschen auf dem Schlachtfeld, nur um sich dort gegenseitig mit extra dafür entwickelten Geräten zu schlachten, ohne das Schlachtgut essen zu wollen oder wirklich etwas arterhaltendes davon zu haben.
Solches entspringt dem zum größten Teil nicht nur überflüssigen, sondern, wie man sieht, schädlichen Großhirn. Wenig Großhirn bedeutet nämlich mehr Augenmerk auf Arterhalt. Haie und Krokodile und so leben vom Stammhirn. Seit Jahrmillionen. Das reicht. Und sie führen keinen Krieg. Sie glauben an nichts, sie leben einfach.
Großhirn macht hirnlos.
[ 10 Uhr 05 ] - [ 6 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
22. August 2011
Ulfs Aphorismus am Mittach. 5.
Kategorie: Literarisch , Meine unqualifizierte Meinung , Satire
Bei Wendehälsen wendet sich der Hals, nicht der Kopf.
[ 12 Uhr 00 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
28. Juli 2011
Ulfs Aphorismus am Mittach. 4.
Kategorie: Literarisch
Ich habe in der Küche lieber Butter statt Buddha. Außerdem kann man Erleuchtung nicht essen.
[ 12 Uhr 00 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
27. Juli 2011
Ulfs Aphorismus am Mittach. 3.
Kategorie: Literarisch
Ich liebe den Makel, denn erst dieser macht menschlich.
[ 12 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
26. Juli 2011
Ulfs Aphorismus am Mittach. 2.
Kategorie: Literarisch
Wenn die Waffen einer Frau nicht reichen, helfen manchmal auch die von Heckler und Koch.
Ulf Hundeiker, vorgestern.
[ 12 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
25. Juli 2011
Ulfs Aphorismus am Mittach.
Kategorie: Literarisch
Denke dran: Bist Du die Lokomotive, kann der Zug nicht ohne Dich abfahren.
Ulf Hundeiker, am Vortag.
[ 12 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
23. Juli 2011
Erwarte nichts!
Kategorie: Literarisch
Erwarte nichts von Menschen. Die haben schon im Garten Eden geschafft, den Apfel zu essen und trotzdem von Erkenntnis verschont zu bleiben.
[ 07 Uhr 00 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
06. Juni 2011
...morgens um halb zehn in Deutschland:
Kategorie: Literarisch
Du suchtest schnell einen vernünftigen Kaffee und bist bei den Gestrandeten gelandet. Du wirst begrüßt, als hättest Du dort als Stammgast schon Deinen eigenen Bierkrug. Du sitzt in einer Ecke bei Wasser und Kaffee, der in der Tat recht ordentlich ist, und beobachtest die Männer mit den etwas verlebten Gesichtern vor ihrem Bier. Sie lächeln Dich an, manchmal fragt Dich jemand etwas über den Hund an Deiner Seite. Was nicht vertrunken wird, landet in einem der Spielautomaten für ein fragwürdiges kurzes Vergnügen, welches sich Dir verschließt.
In der Luft liegt ein Hauch von Hartz IV und- Menschlichkeit. Hier schaut niemand auf den anderen herab, weil alle sowieso ganz unten angekommen sind. Der Wirt, etwa 175 groß und bestimmt ebenso schwer, serviert allen gleichermaßen freundlich, stets mit einem Spruch auf den Lippen. Du weißt, Du bist hier nicht richtig. Aber Du bist hier nicht falsch.
[ 09 Uhr 30 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
23. Mai 2011
Das Mahl.
Kategorie: Literarisch
"Nein zur Mittelmäßigkeit!" hatte sich Dr. Roland Schneider geschworen und eine mittelgroße Erbschaft zu einer idyllisch gelegenen Blockhütte in Norwegen gemacht. Am Polarkreis gelegen lud sie ihn ein, dort seine Urlaube zu verbringen.
Nach einigen Mitternachtssonnen war er jedoch der Einsamkeit überdrüssig und lud seinen Freund Zabrczek, genannt Zappel, ein, dort mit ihm gemeinsam zu verweilen.
Die erste Woche verbrachten sie damit, verschiedene Bewohner des Fjordes zu angeln und sich ihrer Kindheit und Jugend zu erinnern. Ebenso unspektakulär wie erholsam.
"Heute ist Mitternachtssonne!" sprach Schneider.
"Da sollten wir", lehnte Zabrczek sich zurück, "angesichts dieses jährlichen Höhepunktes doch eigentlich etwas besonderes speisen."
"Kümmere ich mich drum. Glas O-Saft?"
Als Zabrczek wieder zu sich kam, konnte er seinem Spitznamen keine Ehre bereiten, saß er doch nackt und erstklassig gefesselt auf einem weichen Stuhl.
Der Antwort auf die Frage, die ihm vor Verwunderung nicht einfiel, wurde er kurze Zeit später gewahr, doch sein Verstand vermochte sie nicht recht erfassen.
Schneider hatte einige Dinge ausgebreitet, die weniger Rätsel aufgaben, als Zappel lieb war: Neben Skalpellen lag Nahtmaterial, Klemmen, Tupfer, Lösungen in verschiedenen Farben, eine kleine Säge und verschiedene Küchenmesser. Den Infusionsschlauch an seinem Hals bemerkte Zabrczek gar nicht mehr.
Er brachte kein Wort hinaus. Er schrie auch nicht, als Schneider die Haut seines linken Oberschenkels durchtrennte, sorgfältig, wie ess ich für einen Chirurgen gehört.
Ein Traum?
Nein, an dieser Stelle würde man aus jedem vernünftigen Alptraum erwachen!
Er sehnte sich die gnädige, milde Schwärze der Ohnmacht herbei, doch hielten ihn Schneiders Infusionen wach.
Die Stimme kehrte erst wieder, als die Säge schon am Knochen kratzte. Er schrie. Er schrie, wie er noch nie in seinem Leben geschrien hatte. "Nicht so laut, bitte!" bat Schneider. Doch erst Ohrstöpsel halfen leidlich, als Bitten nicht fruchteten.
Als alles durchtrennt, alle Adern verschlossen, alles verbunden und die Blutsperre gelöst war, stöhnte der nunmehr einbeinige Zabrczek nur noch.
"Medium oder durch?" fragte Schneider.
Keine Antwort.
Zabrczek aß auch nicht.
"Ich kann es Dir auch aufwärmen."
Doch von diesem Angebot machte Zabrczek erst am fünften Tage Gebrauch.
[ 20 Uhr 30 ] - [ 5 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
24. März 2011
Wie vermehren sich Veganer? (Das obszöne Gedicht)
Kategorie: Literarisch , Satire
Wie vermehren sich Veganer
so ohne Fleischeslust?
Und empfinden unsre Blumen
in einem Treibhaus Frust?
Wo keine Bienen Blümchen stäuben
deren Leiden sich vermehrt
Ob daran der Veganer denkt,
wenn ein Blümchen er verzehrt?
[ 08 Uhr 20 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
07. März 2011
Nebenprodukt.
Kategorie: Literarisch
Die Welt ist groß, das Geld ist knapp,
woher das Moos? Der Zug fährt ab.
(Ja, ich weiß, das ist vollkommen sinnlos, ist mir aber eingefallen. Ich wünsche, daß jeder Leser dies bis nächste Woche Dienstag täglich dreimal rezitiert).
[ 20 Uhr 45 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
08. Februar 2011
Der Feuerkuchen ist noch nicht gebacken, der Salamander noch nicht reif!
Kategorie: Literarisch , Psycho?!?
Der Feuerkuchen ist noch nicht gebacken, der Salamander noch nicht reif!
Die Flammen züngeln um Dein Schwert aus Silber.
Doch Labsal zieret sich, gewaltig nehmen lassen ist ein ander Ding.
Dich und mich verzehrt die Flamme, die den Salamander nährt.
Der Feuerkuchen ist noch nicht gebacken, und die Labsal zieret sich,
Der Salamander noch nicht reif.
(Ulf Hundeiker, 8. Februar 2011)
[ 21 Uhr 47 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
25. Dezember 2010
Heilige Nacht?
Kategorie: Literarisch , Vernetzt
Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln
Virginia und der Weihnachtsmann - Die ehrlichere Version zu der aus der New York Sun und der Welt
Wenn der Vater besoffen unterm Christbaum liegt. (Von mir, nicht selbst erlebt, vom letzten Jahr)
Falls ich mehr finde, liefere ich nach.
[ 10 Uhr 41 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]

