Archiv.
25. Februar 2010
Brot und Spiele: Big B(r)other.
Kategorie: Kultur , Meine unqualifizierte Meinung
Als diese komische Sendung "Big Brother" neu war, schaute ich mir das einmal an, denn alle sprachen davon. Damals war ich noch in der Lage, Unterschichtenfernsehen zu empfangen. Ich wunderte mich sehr, wie man regelmäßig freiwillig erträgt, einem Haufen ungebildeter Idioten dabei zuzugucken, wie sie langweiliges dummes Zeug labern. Nach der Sendung hatte ich das Gefühl, mein Intelligenzquotient sei stark gesunken dadurch.
Was mich verblüfft ist, daß dieses Format zum einen nach über zehn Jahren noch nicht kaputt ist und immer noch Leute genug übrig sind, die nicht daran gestorben sind.
Und vor allem: Daß ungeheuer viele Menschen darüber bloggen, die ich ansonsten für intelligent halte. Die sich aber dennoch recht ausgiebig damit zu beschäftigen scheinen. Mir ist meine Zeit zu kostbar, ich knutsche lieber mein geliebtes Krokofantilein als mich dem römischen panem et circenses zu widmen und mich von den wichtigen Dingen des Lebens abzulenken.
Warum sollte ich irgendwelchen Birnenpflückern beim Überwachtwerden zusehen? Big Brother ist ohnehin Alltag.
[ 10 Uhr 56 ] - [ 5 Kommentare ] - [ Ein Träckbäcks ]
21. Februar 2010
Ich bin ein harter Bube.
Kategorie: Kultur
Ich begann mich eigentlich erst mit 11 oder 12 für Musik zu interessieren. Schuld daran waren die Beatles. Eigentlich zwar Chuck Berry, denn von ihm stammt das Stück "Rock'n'Roll Music", das mich damals so elektrisierte. Ich blieb erstmal bei den Fab Four, deren tendenzell heftigeren Stücke mich schon immer am meisten reizten. Auch als ich mein Spektrum erweiterte, kamen immer auch härtere Töne hinzu, bis ich dann erst auf die Einstürzenden Neubauten und dann auf Metallica stieß. Nebenher jedoch erweiterte sich meine Platten- und Notensammlung um klassische Gitarrenmusik und da immer mehr Musik der Renaissance. Diese wilde Mischung verstörte viele.
Gegen 1997 war JöTö Zivi auf meiner Station, der zumindest damals ein Brutalmetaller war und mich mit CDs von Emperor, Demilich und Deicide versorgte. Dieses Material höre ich jedoch nicht täglich.
Gelegentlich spielte ich zwar in Bands wie El Johann (Abiband mit punkig verdorbenenen Oldies - Lead Guitar), Entrain (Pop, Bass) und Scheißhausterror (Grindcore, Gitarre). Aber eigentlich spielte ich immer klassische Gitarre. Und gründete irgendwann ein Ensemble für Renaissancemusik, welches etliche Jahre bestand.
Wie paßt das zusammen?
Irgendwie ist das doch alles einfach- MUSIK!
[ 16 Uhr 39 ] - [ 5 Kommentare ] - [ Ein Träckbäcks ]
04. Februar 2010
Zumindest scheint Pocher zu wissen, wie man fickt.
Kategorie: Kultur , Meine unqualifizierte Meinung
Ich habe Herrn Oliver Pocher ein paar Mal gesehen. Einmal aus Versehen im Fernsehen und einmal absichtlich auf Youtube einen Fernsehmitschnitt, wo er sich mit einem kleinen dicken Typen vor laufender Kamera bis zum Umfallen um die Wette abgeschädelt hat.
Ich bin erstaunt, wie viel Erfolg man ohne jegliches Talent und ohne jeglichen Witz als sogenannter Komiker haben kann. Er ist einfach nur doof. Naja, er ist in die Zeugen Jehovas geboren worden, das erklärt einiges.
Aber immerhin scheint er zu wissen, was er wohin stecken muß, um sich fortzupflanzen. Ich habe tatsächlich schon erwachsene Menschen kennenlernen dürfen, die nicht einmal das wußten und sich dann ziemlich gewundert haben, wie Kindermachen geht. Heraus kommt das Baby ja dann quasi von selbst, und dann bekommt es je nach Bildungsstand der Eltern einen mehr oder minder erträglichen Namen, mit dem es fortan zurechtkommen muß. Wenn die Eltern Meyer-Pocher-Wölden dann ihre nach ostdeutschem Bildungsprekariat oder irgendwelchem Viehzeug klingende Nayla Alessandra zu sich rufen, dürften sich wohl etliche gassigehende Hündinnen mit angesprochen fühlen.
Das arme Kind.
[ 09 Uhr 03 ] - [ 8 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
