Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

30. Dezember 2011

Der Biss des zahnlosen Tigers.

Kategorie: Käseblatt

Zahnloser Tiger, von Leid und Ulf gezeichnet.Ich bin nicht wirklich dafür, alles bis ins Detail zu reglementieren und in das starre Korsett tausender Verordnungen zu pressen(s.u.). Doch manche Regeln sind wichtig. Und eine Regel, die nicht durchgesetzt wird, ist einfach nur nutzlos, denn sie wird nicht ernstgenommen noch beachtet.

Der Deutsche Presserat samt Pressekodex wäre eine feine
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[ 13 Uhr 21 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]

05. November 2011

Der „Focus“ versucht, das Gruseln zu lehren.

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Was dem ehemaligen Nachrichtenmagazin des BILD-Publikums aber nicht wirklich gelingt.

Dabei klingt das so schön unheilmich*1. So nach Würmern, die blöde machen:
„Zwei Drittel aller Deutschen haben einen ungebetenen Untermieter: den Parasiten Toxoplasma gondii. Er kann ins Gehirn vordringen und dort den Dopaminhaushalt verändern. Mögliche Folgen: Parkinson, Schizophrenie oder ADHS.“*2
Screenshot Focus-Blödsinn.
Toll, wir haben die Ursache für allen Wahnsinn gefunden? Sensation! Allerdings fehlen die Angaben, welche wissenschaftliche Quelle dem zugrundeliegen tun soll. Sicherlich wohlweislich, denn in der ganz aktuellen Fachpresse findet sich rein gar nichts zu diesem Thema. Und die Süddeutsche Zeitung war auch ein wenig schneller als der Focus und triggerte das Panikzentrum der Nichtfachwelt schon 2007.

Allerdings finden sich Artikel zur neurologischen und psychiatrischen Relevanz von Toxoplasma auch in Artikeln von z.B. 1956.

Dieser Artikel bietet nichts Neues, und Quellen schon gar nicht, denn in der aktuellen Fachpresse steht darüber gar nichts, weil die entsprechenden Publikationen schon viele Jahre alt sind, ohne daß die aufgestellten Behauptungen des Focus bewiesen wurden.

Da wird also eine mehr als uralte Meldung sensationell mit noch nicht wirklich bewiesenen Behauptungen aufgebauscht, um auf Kosten der unbedarften LeserInnen Quote zu machen.

Erbärmlich.

Dank an den Link zum Artikel an Big AL.

[ 14 Uhr 10 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Ein Träckbäcks ]

08. September 2011

Münsters Printversion von RTL.

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Neuerdings können wir den Proll-Formaten der Hirnlos-Sender auch dann nicht entrinnen, wenn wir keinen Fernseher haben. Denn unsere ehemalige Zeitung Westfälische "Nachrichten" berichtet ebenso ausführlich wie langatmig über deren Enthirnungsmaßnahmen. Wobei mich doch sehr wundert, daß damit zur Zielgruppe auch BürgerInnen genommen werden, die noch nicht zu lesen verlernt haben.

Der "Artikel" (oder wie ich das nun nennen soll, eigentlich ist das schon beinahe das Skript zur Sendung) beschäftigt sich ausgiebig mit einem Herrn Zwegat (lustiger Name, finde ich, aber nicht so lustig wie meiner!) und seinem offenbar dem Fernsehpublikum zur Unterhaltung genügenden Auftritt bei einer Familie, die (natürlich! Klischee muß sein!) von Leistungen des Steuerzahlers lebt. Damit hat sie sich total verschuldet, und dieser Herr Zwegat soll's nun richten.

Soll er doch. Ich hatte auch bis vor kurzer Zeit mehr Miese als Konto und das auch ohne Fernseher hinbekommen. Wers gucken will, wer so stumpf schon ist, sich davon unterhalten lassen zu können, von mir aus. Aber ist eine Tageszeitung der richtige Platz für so etwas? Daß diese Familie im münsterländischen Billerbeck lebt macht noch keine Nachricht daraus.

Ich rege mich zu viel auf. Ich sollte einfach künftig auf die Zeitung verzichten.

[ 19 Uhr 59 ] - [ 16 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]

21. August 2011

Schleichwerbende Westfälische Nachrichten werden ihre Praktiken wohl niemals ändern.

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Die ehemalige Zeitung Westfälische "Nachrichten" wandelt sich in einer immer atemberaubenderen Abwärtsspirale von einer ehemals gar nicht so schlechten, nur sehr CDU-hörigen Zeitung zu einem täglich erscheinenden Werbemagazin im Spektrum der Regenbogenpresse.

Perfekt dazu paßt unsere heutige bzw. gestrige Schleichwerbung. Nicht die erste, die ich dem Deutschen Presserat gemeldet habe (und der letzte ist gerade erst eine Woche her, ich Querulant!). Aber da das matte Grunzen eines zahnlosen Tigers wenig Eindruck macht, wird das Käseblatt diese allgemein verpönten unlauteren Praktiken sicher nicht ändern. Und diese Beschwerde wohl nicht meine letzte bleiben.

Eine Geschäftsfrau, welche als Prinzessin bezeichnet wird, weil sie Vorfahren hat, die mal undemokratische Despoten waren, weshalb sie etwas besonders edles, vornehmes und besseres ist als andere Menschen, ist nun in der Führungsriege eines Modeunternehmens, welches drölfzig mal namentlich genannt und positiv dargestellt wird. Daß diese "Adelige", die ja etwas besonders elitäres ist von wegen ihrer Geburt, weshalb Leistung eigentlich auch egal wäre, trägt diesen Krempel selbst. Damit unterstreicht der Artikel die als solche nicht gekennzeichnete Werbeanzeige der Modefirma, wie toll und edel der Seich ist.

Muß ich mir das bieten lassen? Schleichwerbung ist ja schon schlimm genug, aber wenn ich irgendwelchen Klatsch über irgendwelche verkommenen Überbleibsel alter Herrscherfamilien inklusive Pipiprinz lesen will, dann lese ich dafür nicht die WN, sondern die "Freizeitliche Goldrevue", die "Gala der Echo-Frau" oder wie diese Blätter alle heißen.

Furchtbar. Da kann ich ja noch besser "stehlen und verschwenden"*1 lesen. Die tun wenigstens nicht so, als waren das Zeitungsartikel.

[ 18 Uhr 04 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]

14. August 2011

Die Schwanzverlängerung in der Tageszeitung.

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Die Westfälischen "Nachrichten" halten sich mal wieder nicht an Ziffer sieben des Pressekodex. Allerdings hätte ich Werbung für schwanzverlängernde Firmen und idiotisch-aggressives Fahrverhalten eher in einschlägigen Magazinen erwartet.

Nunja. Letztes Mal hatte ich Erfolg, als ich einen Artikel beim Presserat meldete. Allerdings wurde daraufhin der Artikel nur ein wenig angepaßt. Der Rüffel wurde allerdings selbstverständlich nicht wie eigentlich gewünscht veröffentlicht.

Bald ist BILD.

[ 17 Uhr 41 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]

26. Juli 2011

Fünfhundert Kilometer. Westfälische Nachrichten und die Sensation in Norwegen.

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Screenshot Schlagzeile WN.Meine Lieblingszeitung mal wieder. Ein Ensemble aus Münster (!!!) war zum Zeitpunkt des Massakers am Samstag zwecks Auftritts in Norwegen (!!!). Einself! Das muß ja direkt um die Ecke vom Killer gewesen sein!

Im Artikel steht dann, daß die in Tromsø waren. Klingt gut, nicht war? Ist ja in Norwegen, und damit ist es also besonders dicht am Geschehen gewesen. Könnte man meinen jedenfalls.

Tromsø liegt allerdings satte 1600 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Münster hingegen ist mit nur 1100 Kilometern Entfernung sehr viel viel näher am Tatort. Fünfhundert Kilometer. Von hier bis nach fünfhundert Kilometer sind es München.

Ein Provinzblatt auf der Suche nach einer Schlagzeile des Grauens.
Bild.

[ 09 Uhr 44 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]

18. Juli 2011

Fleischgefülltes Sommerloch.

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Die Westfälischen Nachrichten setzen die sommerlöcherigen Themen goldrichtig! Jeden Tag über dieses Thema (Veggietag, ich schrub mehrfach darüber) zu berichten ist elementar notwendig, denn nichts ist wichtiger als der Beschluß des Rates, der Bevölkerung zu empfehlen, freiwillig das Ernährungsverhalten zu überdenken.

Die "Berichterstattung" der WN erreicht langsam einen absoluten Tiefpunkt. Artikel wie RTL2 und wie Sendungen des Kalibers "Mitten im Leben", über nicht funktionierende Telephonanschlüsse und vermurkste Wohneigentumsfinanzierung.

Wieso gibt es immer noch Menschen, die dafür bezahlen?

[ 11 Uhr 36 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]

16. Juli 2011

Das Sommerloch in den Westfälischen Nachrichten.

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Screenshot Artikel.Unser örtliches Käseblatt namens Westfälische "Nachrichten" hat großes Talent, das Sommerloch mit noch löcherigeren Löchern zu füllen. Jüngst hatten wir ja den Fall eines älteren Herrn, dessen Telephonanbieterwechsel nicht so glatt über die Bühne ging wie erwünscht. Extrem breitgetretener Dauerbrenner ist zur Zeit der Veggie-Donnerstag, für den der Stadtrat beschlossen hatte, daß die Bürger freiwillig auf Fleischverzehr verzichten dürfen. Kaum ein Tag vergeht, ohne daß darüber berichtet wird. Ist ja auch ein unglaublich spannendes Thema, wenn der Stadtrat vorschägt, man solle sowas machen. Gähn.

Ganz aktuell der Fall einer Familie, deren Oberhaupt, also der Mann und damit Ernährer natürlich, den Job verliert, weshalb sie die Raten für das Haus nicht mehr bezahlen können und beim baldigen Fristablauf am kommenden Mittwoch, den 20. Juli werden sie wohl ausziehen müssen. Ein nicht nur auf der ganzen Welt, sondern auch in Deutschland und Münster wohl absolut einzigartiges Schicksal. Jedenfalls liest sich der Artikel so.

Dann schon lieber Schleichwerbeartikel mit häßlichen Strümpfen wie letztes Jahr, dagegen könnte ich wenigstens etwas unternehmen. Interessant allerdings scheint dieser uninteressante Bockmist schon zu sein, denn dort sind die Diskussionen wesentlich lebhafter als bei politischen Themen.

Wenn das Käseblatt wenigstens mehr Käse als Blatt wäre- man könnte es wenigstens essen. So bleibt nur, die nassen Stiefel damit auszustopfen. Aber das kann ich auch mit "kaufen und sparen".

Hier ist wirklich tiefste Provinz manchmal. Aber woher bekomme ich sonst die Lokalnachrichten?

[ 21 Uhr 00 ] - [ 6 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]

14. Juli 2011

Telephonanschlüsse sind altersabhängig.

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Unser Käseblatt übertriggt sich mal wieder in der Kunst, Sommerlöcher mit Bockmist zu füllen. In dem Artikel "Kein Anschluss mit 104: Senior hat Ärger mit Telefonanbieter" berichtet das sich immer noch Zeitung schimpfende Boulevardblatt von einem durchaus rüstigen Rentner von einhundertundvier Jahren Lebensalter, der den Telephonanbieter gewechselt hat und seitdem nichts als Probleme hat. Allerdings frage ich mich, was des Herrn Alter mit seinen Problemen zu tun hat.

Ist ein Produkt nicht passend zu liefern in seiner Verbotenheit altersabhängig? Ich bin 39, wäre da ein nicht funzender Anschluß angemessener als bei einem Hundertvierjährigen? Oder soll das bedeuten, daß in dem Alter die korrekte Lieferung eines funktionierenden Telephonanschlusses grudsätzlich weniger wahrscheinlich ist, dies womöglich sogar absichtlich? Vielleicht, weil man wegen des hohen Alters ohnehin kaum Profit mehr erwartet?

Ehrlich, liebe "Westfälische Nachrichten", wenn Ihr schon ein Sommerloch füllen wollt, dann doch bitte nicht mit völlig sinnbefreitem Schwachfug. Ich fühle mich in meiner Intellektualität beleidigt.


Übrigens löscht die WN Online-Kommentare, die auf sein Dasein als NS-Führungsoffizier hinweisen. Er selbst hat dies nie geleugnet.

[ 09 Uhr 46 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]

06. Juli 2011

Die Briefe des Pöbels.

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Wenn LeserInnen der Tageszeitung schreiben, wird dies vielleicht veröffentlicht. Üblicherweise mit dem Namen und dem Wohnort darunter, eventuell auch der Adresse. Die Meinung zu sagen muß einem fünfundfünfzig Cent und den Gang zum Briefkasten wert sein, wenn man nicht gerade Faxen machen kann. Auf jeden Fall muß man mit seinem Namen zu seiner Meinung stehen.

Anders ist das im Online-Auftritt unseres Käseblattes: Während für die LeserbriefInnen der Printversion die obengenannten Regeln gelten, darf hier jeder Idiot unerkannt nach Anmeldung herumpöbeln. Entsprechend ist die Qualität der Aussagen. Das einzige, was außer einem Nick angegeben wird, ist eine Mailadresse. Und im Schutze der Anonymität kriechen die wahren Deutschen Michel aus ihren Löchern und fordern Abschiebung, Todesstrafe und Folter. MAnchmal gar Mord, aber derartige Kommentare werden dann doch gelöscht.

Offensichtlich jedoch haben die meisten von dem, was sie schreiben, noch weniger Ahnung als ich (und das will was heißen!). Aber desto mehr Meinung. Interessant aber ist, was am intensivsten schlammgeschlachtet wird: Nicht Sozialabbau, nicht Krieg. Oder so. Nein: die mit Abstand meisten Kommentare betreffen das Verhalten von Radfahrern oder aber erschossene Hauskatzen. Nicht, daß ich den Abschuß gutheißen will, aber die Prioritäten sind da doch seltsam gesetzt. Und das Diskussionsniveau unterbietet eine knieende Ameise.

Ich frage mich da schon, warum nicht die gleichen Regeln gelten wie bei Print.

[ 09 Uhr 15 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]

01. Mai 2011

Münster: Neuer Skandal um Blumenkübel!

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Skandalös- nach dem Blumenkübel-Skandal vom vergangenen August wird vom hiesigen Bahnhofsviertel eine neuerliche Blumenkübel-Zerstörung gemeldet. Vom Lokalen Käseblatt diesmal, nicht von der Konkurrenz in Blau. Soll so der Erfolg der Münsterschen Zeitung für die Westfälischen Nachrichten wiederholt werden? Ich glaube nicht, daß dies funktioniert. Das ist zu Guttenbergig.

[ 00 Uhr 17 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]

17. April 2011

Streumunition statt Asyl. Oder so.

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Screenshot Schlagzeile Westfälische NachrichtenAsyl für Gaddafi gesucht - Streumunition gefunden - Ein großartiges Beispiel für eine großartige Schlagzeile. Völlig sinnbefreit schlagzeilt unser Käseblatt. Haben die Amis (die anscheinend kein Interesse daran haben, Gaddafi vor Gericht zu stellen - die werden wohl ihre Gründe haben...) also irgendwo in einem anderen Land, in dem sie für Gaddafi-Arsch ein warmes Plätzchen suchen, statt eines solchen Clusterbomben gefunden? Nicht so wild, die Amis benutzen sie selbst ganz gerne. Haben die also vielleicht gar bei sich selbst nach einem Asylplatz gesucht? Oder statt des Verstecks für den Libyschen Menschenschlächter Kassettenbomben für diesen gefunden? (Woher hat er die eigentlich? Naaa?) Prima, dann kann der Krieg ja noch was dauern! Fragen über Fragen tun sich auf bei dieser Schlagzeile. Dabei sollten Zeitungen doch Fragen beantworten?

[ 16 Uhr 04 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]

30. Dezember 2010

Großes Verbrechen: Falschparkerin wurde abgeschleppt!

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Unser Käseblatt berichtet über fast alles. Mich wundert nur, daß noch nicht davon berichtet wurde, wie Chantal sich im Sandkasten von Leon ihr Förmchen wiederholte. So ähnlich ist dieser Fall: Eine Anwohnerin parkte unberechtigterweise auf dem Kundenparkplatz eines Supermarktes und wurde natürlich, wie dort auch angedroht wird, kostenpflichtig abgeschleppt. Und weil das so ungerecht ist, daß jemand seine Drohung zum Schutz seines Grund und Bodens wahr macht, rennt die Tussi natürlich zur Tageszeitung, die diesen Scheiß auch noch abdruckt.

Nächstens beschweren sich noch Einbrecher und Mörder, daß sie für ihre Taten einfach eingesperrt werden.

Prädikat: Käse des Monats.

[ 11 Uhr 35 ] - [ 9 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]

04. November 2010

Themen, die unserer Tageszeitung würdig zu sein scheinen.

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Die Westfälischen Nachrichten habe ich schon lange im Visier. Die sind schon lange auf dem absteigenden Ast. Die Geschichte mit der Schleichwerbung habe ich ja erfolgreich gepetzt, aber sonst... Wenn diese Schrottzeitung aber weiter hauptsächlich über siebtklassige Casting-„Stars“ berichtet oder über blöde Tintenfische, die irgendwann mal wieder Fußballorakel oder so machen sollen, nachdem das alte Vieh neulich abgekratzt ist (a propos: da ist auch noch so eine wichtige Esoterik-Schriftstellerin verstorben) und weitere Lebenswichtigkeiten, dann kann ich dieses Käseblatt einfach nicht ernst nehmen.

[ 11 Uhr 55 ] - [ 6 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]

26. Oktober 2010

Wer ist eigentlich Paul?

Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )

Die tragische Nachricht erreichte mich unvorbereitet. Sie steht ganz oben auf der Startseite der Westfälischen Nachrichten Online. Ich versinke in tiefer Trauer. Ein armes Vieh, welches da ausgekrakt hat. Paul, der Oktopus, ist heuer verstorben. Es tut mir ja so leid!

Ich mache jetzt Paella. Mit Paul. Wer ist eigentlich Paul? Ich will so bleiben wie ich bin. Du darfst. Mach einfach etwas weniger Olivenöl in die Paellapfanne. Dann wird auch für Paul der Hintern nicht dick.

[ 17 Uhr 00 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]

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