07. Februar 2012
Das Frauenbild.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Als ich aus dem Saunaraum kam, unterhielten sich die drei bereits angeregt, zwei Freunde und ein Einzelner, alle ein wenig älter als ich scheinend. Aus Gesprächsfetzen schloß ich, daß die beiden ihn wohl auf das Tattoo am Unterarm angesprochen haben mußten. Denn sie sprachen über Auslandseinsätze der Bundeswehr, und seinen rechten Unterarm zierte ein Schriftzug, der eine militärische Einheit bezeichnete.
Ein wenig später kam ich von diversen Maßnahmen zur körperlichen Abkühlung im Garten zurück. Noch immer im Gespräch waren die drei, nur hatte das Thema gewechselt: Frauen. Die Herren sprachen derart schlecht über Frauen und machten entsprechende Scherze, daß ich mich ziemlich wunderte, weshalb vor allem der Wortführer überhaupt
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[ 17 Uhr 52 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Der Mann im Tier.
Kategorie: Kultur
Die älteren unter den geneinǵten LeserInnen sollten noch die „Muppet Show“ aus dem zweiten Fernseherprogramm kennen. Ich mochte vor allem Tier, den Drummer, sehr gerne, vor allem wegen seines Betragens. Und seiner Fähigkeiten.
Das getrommelte Duell zwischen ihm und Buddy Rich*1 ist legendär:
Nun, jeder weiß wohl, daß Tier nicht wirklich selbst spielen konnte, sondern daß dies ein Mensch tat. Doch kaum einer weiß, wer die Drums von Animal synchronisiert hat. Nur eines war klar: Auch für ihn war das Drumkit weniger ein Musikinstrument als ein Körperteil.
Der Mann im Tier
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[ 09 Uhr 09 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
06. Februar 2012
Erfreulich!
Kategorie: Mischmasch
Nach wie vor habe ich Freude daran, Freude zu bereiten.
In meinem Postausgang wartet ein dicker Umschlag mit einer CD, welche ich nicht mehr brauche und die hier nur Platz wegnimmt. Sie macht sich morgen auf den Weg zu jemandem, den ich so gut wie gar nicht kenne, der sie aber, wie ich weiß, gerne haben würde, aber dessen Geld nicht reicht.
Mein Gesetz dabei ist: Ich will keine Gegenleistung! jedenfalls nicht für mich. Der Erfreute möge seine Dankbarkeit an jemand anderem auslassen, der es brauchen kann, oder einfach nur so, ohne jeden Grund außer dem Spaß an der (Er-)Freude.
Ich finde, das sollten alle Menschen gelegentlich tun.
[ 21 Uhr 45 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
05. Februar 2012
Meine Bestimmung: Dr. eso.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich werde studieren. Und zwar Eurythmie. Das braucht zwar kein Mensch und ich erst recht nicht. Aber man kann! Und zwar an der staatlich bedingsten Analus Alanus-Hochschule. Ein Studiengang für Namenstänzer. Super! Wenn ich nix kann, dann mache ich eben das!
Doch mir sind Bachelor und Master zu wenig. Ich will einen Guttenberg, äh, einen Doktortitel. Dann bin ich Dr. tanz.nam. Hundeiker - hat was, nicht?
[ 19 Uhr 27 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Gute-Laune-Musik CXXXV: Es rappelt in er Kiste.
Kategorie: Gute-Laune-Musik
Dieses Stück war sicherlich eines der härtesten, die ich einst drauf hatte. Und nicht nur die schnellen Sätze! Vor allem Langsamkeit erfordert Präzision.
Ich war zwanzig. Es war Frühling. Und es wurde Winter darüber. Und nicht nur einer.
[ 08 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
04. Februar 2012
Nymphomanie statt Wissenschaft: Wahnsinn hat Methode.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich bin überzeugt, daß die Förderung von Pseudowissenschaft und die daraus indirekt folgende Vertreibung ernsthafter ForscherInnen gewollt ist und Methode hat. Dummheit hinterfragt nämlich nicht. Schlimm genug, daß homöopathische Medikamente nicht ihre Wirksamkeit, sondern lediglich ihre Ungiftigkeit belegen müssen, um zugelassen zu werden, anders als sehr streng geprüfte*1 richtige, wirksame Medikamente.
Die Universität Weihenstephan sorgt mit entsprechenden „Fachleuten“ dafür, daß ganze Wohngebiete umstrukturiert werden müssen, weil dort laut städisch beauftragtem Gutachten Nymphen(!), Elfen(!!) und Engel(!!!) wohnen, die einen Rückzugsort brauchen(!!!!).
Die Universitäten werden mehr und mehr vom Hort des Wissens und der Forschung zu einem Ort des Spinnkrams und der Verarschung.
Die Tradition, Wissenschaft zu behindern und zu untergraben, ist alt. Einst übernahm die Kirche das, um den Glauben und damit ihre Macht zu stärken. Später übernahmen dies die Nazis. Mittlerweile läuft das noch anders. Aber nicht gerade erfreulicher, wenn man davon absieht, daß man zumindest nicht mehr körperlich verbrannt wird.
- Anm. 1: Ob die strenge Prüfung auch wirklich der Bringer ist, kann man ruhig skeptisch sehen- man denke an Contergan, Lipobay und andere.
[ 20 Uhr 03 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Klo de Toilette.
Kategorie: Mischmasch
Bei uns auf dem Klo riecht es sehr gut. Jedenfalls seitdem sich die erste gewaltige Wolke verduftet hat, nachdem eine Flasche besseren Klowassers Eau de Toilettes meiner Liebsten unsanften Kontakt mit den Bodenfliesen hatte.
Der Badewannenvorleger fing das meiste auf, weshalb er direkt in die Waschmaschine verfrachtet wurde. Seitdem duftet unser Bad sehr frisch und sauber.
Etwas schlimmer war es im heißen Sommer von 1994, als ich meinen Einatz auf der Intensivstation hatte. Diese war damals noch (bis sie ein Jahr später in neue und hochmoderne Räume umzog) in einem Anbau mit Flachdach und sehr beengt und heiß. Hinzu kam, daß etwa zwei, drei Meter vor den Fenstern eine Mauer war, die noch vom Bau des Neubaus übriggeblieben war als Schutzmaßnahme. Dies verbesserte den Luftaustausch auch nicht so wirklich.
Ich war immer dafür, die Krankenhaussituation mit den Mitteln aufzulockern, die die Patienten gewohnt waren. Ein wenig Luxus in einer Scheißsituation. Auch wenn dies zu dem Preis geschah, 4711, Tosca oder Tabac riechen zu müssen.
Besonders ältere Herren neigten zumindest damals zu billigen Rasiergewässern Marke Nasenkrebs.
Und genau so eines fiel mir damals runter und zerbrach.
Der Patient war zwar nicht böse. Aber die KollegInnen. Denn das Linoleum saugte die Giftbrühe auf und gab sie kontinuierlich über Wochen wieder ab.
Und es war Sommer.
[ 04 Uhr 39 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
02. Februar 2012
Blicken lassen. Machen lassen. Machen.
Kategorie: Psycho?!?
Ich habe wieder mehr Energie, merke ich immer wieder, und sie fühlt sich gut an.Keine Angst, manisch werde ich bestimmt nicht, aber ich gehe wieder in die Sauna. Ich gehe neuerdings zum Metalstammtisch*1, worauf mich C. beim letzten Ketzerstammisch aufmerksam gemacht hatte. Heute ließ ich mich nach langer Zeit mal wieder bei meinen Mitpazifisten blicken, in weiser Voraussicht mit Notebook.
Ich gehe unter Leute! Freiwillig!
- Anm. 1: Donnerstags im Hinterstübchen des „Buddenturm“ am Buddenturm, ab einundzwanzig Uhr.
[ 22 Uhr 21 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Tabula rasura. Diskutieren kann man alles.
Kategorie: Mischmasch
Ich brauchte aus persönlichen, privaten Gründen einen neuen Rasierpinsel, denn zu meinem alten hatte ich schon seit Jahren ein recht zwiespältiges Verhältnis.
Ich nehme da natürlich nicht jeden dahergelaufenen Pinsel mit irgendwelchen Borsten von irgendwelchem unaualifizierten Viehzeugs! Eine gewisse Qualität ist wesentlich für einen schönen Schaum und dessen Aufschlagen und damit auch für Komfort und Sauberkeit der Rasur! Also guckte ich, auf der Suche nach möglichst viel Pinsel für möglichst wenig Geld aufzutreiben. Und stieß auf etwas, was mich zunächst etwas, sagen wir mal, wunderte:
Diskussionsforen zum Thema (Naß-)Rasur!
Seltsam?
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[ 10 Uhr 28 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
01. Februar 2012
Eine Art Tätigkeitsnachweis.
Kategorie: Psycho?!?
Wenn ich den Eintrag von heute früh*1 angucke, dann bin ich eigentlich recht zufrieden. Hinzu kommen noch das Interview mit My Inner Burning und etliche im Auftrage von Tanja eingepflegte Pressemitteilungen, ansonsten habe ich fünfzehn Alben durchgearbeitet und mit einem Review bedacht.
Mittlerweile erfasse ich die Arbeitszeit für Albumcheck. Wobei ich das nicht mache, um etwas zu beweisen oder zu belegen außer mir selbst. Die Arbeit ist ja keine bezahlte. Aber ich habe mein Verständnis von dieser Tätigkeit angepaßt. Ich gehe da jetzt mit um wie mit einem Job, und wenn ich mir meine Leistung vor Augen führe, dann fühlt sich das gut an. Nicht mehr so untätig, nicht
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[ 16 Uhr 04 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Musik: Reviews im Januar (2012).
Kategorie: Kultur
- Albumcheck | Make My Day (Rock) (8/10)
- Albumcheck | Kurz und schmerzlos: „Short Songs“ von Silverstein (Hardcore) (8/10)
- Albumcheck | Chris Isaak goes Beyond The Sun (Rock'n'Roll) (5/10)
- Albumcheck | El Bosso & die Ping Pongs sind zurück! Tag vor dem Abend (Ska) (9/10)
- Albumcheck | Das fünfte Album von Crippled Black Phoenix – „(Mankind) The Crafty Ape“: kryptisch und rätselhaft (Alternative Rock) (10/10)
- Albumcheck | „Fourth Autumn“ lassen es krachen! (Metal) (7/10)
- Albumcheck | (Pronounce) The Evil Dead: Tanzende Teufel! (9/10)
- Albumcheck | Laut, hart, schnell – Dead Label: Sense Of Slaughter (7/10)
- Albumcheck | 4Arm legen mit „Submission For Liberty“ ihr drittes Album vor (7/10)
- Albumcheck | Vinterblot: Nether Collapse (7/10)
- Albumcheck | Sphärischer Jazz von Knut Bjørnar Asphol: Mnemonic (7/10)
- Albumcheck | Blakvise: Firmament (8/10)
- Albumcheck | Bulletmonks pokern: Royal Flush on the Titanic (7/10)
- Albumcheck | „Glow and Flutter“: Fröhlicher Trübsinn von „Excuse Me Fire“ (7/10)
- Albumcheck | Set the Flag – Punk (?) von Fat Belly (3/10)
- Albumcheck | 120 DAYS II (7/10)
[ 06 Uhr 00 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Ein Träckbäcks ]
31. Januar 2012
Who the fuck is Heveling?
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung , Vernetzt
Wenn das man keine Berechnung ist, keine Strategie. Bis neulich sagte mir der Name Ansgar Heveling ziemlich gar nichts, insofern war er nicht ein Mann aus der ersten Bank.
Bis er sich zum Thema SOPA populistisch mit billigen Antikommunismusvergleichen*1, verschimmelten, pseudopreußisch-militaristischen Parolen*2 und hinkenden Vergleichen mit „Herr der Ringe“*3 in die Schlagzeilen brachte.
Mir kommt das ganze Elend nun vor wie das Prinzip Möllemann: Besser schlechte Presse als gar keine.
Und er hat sie bekommen. Der Shitstorm wird irgendwann vorbei sein. Vielleicht wird man vergessen, warum, aber man wird ihn kennen, den Namen Ansgar Heveling.
- Anm. 1: „Es ist eine unheilige Allianz aus diesen „digitalen Maoisten“ und kapitalstarken Monopolisten, die hier am Werk ist. Auch wenn sie sagen, sie seien die Guten - nur weil man sagt, man sei gut, ist man es noch lange nicht.“ zitiert aus Weveling A: GastkommentarNetzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!, Handelsblatt online vom 30.01.2012.
- Anm. 2: „Also, Bürger, auf zur Wacht! Es lohnt sich, unsere bürgerliche Gesellschaft auch im Netz zu verteidigen!“ ebenda.
- Anm. 3: „Die mediale Schlachtordnung der letzten Tage erweckt den Eindruck, wir seien im dritten Teil von Der Herr der digitalen Ringe angekommen, und der Endkampf um Mittelerde stehe bevor.“ ebenda.
[ 09 Uhr 54 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
30. Januar 2012
Hausarbeit.
Kategorie: Mischmasch
Doppelsinnig heute.
Während des Bratens von Reibekuchen*1 nebenbei zwei Interviews mit Metalbands aus Irland und Australien klarzumachen hat was.
Telephonieren, ich, als Telephonhasser! Und bis ans andere Ende der Welt! Und dann noch fremdsprachig!
Ich bin einfach der Größte. Also darf ich auch angeben. Basta.
- Anm. 1: Die Reibekuchen hatte ich um eine wegmüssende Aubergine bereichert.
[ 20 Uhr 21 ] - [ 7 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Haare schön.
Kategorie: Mischmasch
Die Prozedur mit dem Olivenöl gestern hat tatsächlich etwas bewirkt. Die Matte ist weicher und irgendwie flauschiger. Sie fühlen sich weniger trocken an. Leider kann man das nicht photographieren.
[ 10 Uhr 36 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
29. Januar 2012
Haare: Wenn schon fettig, dann aber richtig!
Kategorie: Mischmasch
Ich habe mit fettigen Haaren keine Last, eher im Gegenteil. Da mich eine recht trockene Haut einhüllt, also eine solche, die zu wenig Fett erzeugt zur Geschmeidisierung, bleibt auch an den Haaren nichts hängen.
So weit, so egal. Ich wasche und ich bürste sie und kümmere mich nicht weiter drum. Naja, ich tu jedenfalls so, in Wirklichkeit suche ich mir mein Schampoo schon sehr sorgfältig aus. Eigentlich sind Männer genauso eitel wie Frauen, nur auf anderen Gebieten und sonst sehr viel heimlicher.
Meine Liebste hat
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[ 16 Uhr 52 ] - [ 1 Kommentar ] - [ 2 Träckbäcks ]
