Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

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08. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment.

Kategorie: Mischmasch

Wie schon mal beschrieben hält sich hartnäckig das Gerücht, Cola zersetze Fleisch. Vor mehr als zehn Jahren hatte ich es mal ausprobiert- mit völlig anderem Ausgang. Auf vielfachen Wunsch wiederhole ich das Experiment "Das Fleisch in der Imperialistenbrause" und werde es hier bildlich dokumentieren. Verzeiht die schlechte Bildqualität, meine richtige Digitalkamera hat den Geist aufgegeben und mein Mobiltelephon kanns nicht so gut.

Tag 1: Dienstag, 8.September 2009

Fleisch und ColaCola übers Fleisch
Fleisch schwimmt auf der ColaGlas mit Fleisch in der Cola auf der Fensterbank

[ 21 Uhr 56 ] - [ 3 Kommentare ]

13. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment. Tag VI

Kategorie: Mischmasch

Die Veränderungen zum Vortag sind diesmal minimal- Aber wie man sieht: Das Fleisch lebt zwar nicht, aber die Cola hat es noch nicht zerfressen, sondern umgekehrt

Fleisch in Cola. Tag sechs.

[ 07 Uhr 14 ] - [ 4 Kommentare ]

10. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment. Tag III

Kategorie: Mischmasch

Seit nunmehr sechsunddreißig Stunden läuft der Versuch, Fleisch in Coca-Cola aufzulösen. Bislang hat sich jedoch nur eines aufgelöst: die Imperialistenbrause. Das Fleisch schwimmt weiterhin obenauf, umgeben von Schaum, der ein wenig unappetilich aussieht. Das Amigesöff hingegen ist mittlerweile stark verändert.Oben die graugrüne Schicht wird etwas klarer, und in der kaffeebraunen unteren Schicht werden langsam Flocken erkennbar.

Fleisch in Cola, Tag 3

[ 09 Uhr 44 ] - [ 1 Kommentar ]

12. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment. Tag V

Kategorie: Mischmasch

Nach viereinhalb Tagen in der Imperialistenbrause ist das Fleisch immer noch nicht aufgelöst. Die Cola hat sich vollständig abgesetzt, der Boden des Glases ist mit den braunen Flocken besdeckt. Die Flüssigkeit ist mittlerweile hellgraugelbgrün und wird langsam fast klar. Der fiese Schaum obenauf ist unverändert und fies. Das Fleischstück sinkt langsam zu Boden und sieht irgendwie, soweit beurteilbar, wie gepökelt aus.

Fleisch in Coca Cola, Tag vier

[ 07 Uhr 47 ] - [ 1 Kommentar ]

09. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment. Tag II

Kategorie: Mischmasch

Seit gut zwölf Stunden schwimmt nun das Fleisch in der Imperialistenbrause. Das Fleisch ist, wie erwartet, weitestgehend unverändert, nur etwas aufgequollen. Die Imperialistenbrause hingegen beginnt bereits, sich zu verändern. Obenauf ist eine fingerbreite, trübe, graugrüne Schicht Flüssigkeit, darunter der Rest sieht aus wie uralter trüber Kaffee. Um das Fleisch herum ist eine eklige Schaumschicht. Dies sieht man leider nicht so gut auf dem Bild.

Fleisch in Cola, Tag 2

[ 10 Uhr 22 ] - [ 8 Kommentare ]

11. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment. Tag IV

Kategorie: Mischmasch

Seit nunmehr vier, genauer dreienhalb Tagen läuft das Experiment mit dem Fleisch in Coca Cola, auch genannt Imperialistenbrause. Und immer noch hat es sich nicht aufgelöst, es sieht nur etwas aus wie geräuchert. Die Plörre hingegen ist völlig hinüber und setzt sich weiter ab. Der Boden des Glases ist nunmehr bedeckt mit den braunen Flusen. Darüber kommt eine klare, hellbraune Schicht Flüssigkeit, darauf die beschriebene grüngraue Schicht, die immer heller wird. Dann Schaum. Das Fleisch hat eine Art Bart. Keine Ahnung, woraus der besteht, aber er hat große Ähnlichkeit mit den Colaflusen.

Fleisch in Cola

Fleisch in Cola

[ 09 Uhr 13 ] - [ Noch kein Kommentar ]

14. September 2009

Fleisch. Cola. Das Experiment. Tag VII

Kategorie: Mischmasch

Nun läuft mein Gammelfleischexperiment eine Woche. Getan hat sich nicht mehr viel. Ich werde weiter berichten, aber nicht mehr täglich.

Fleisch in Cola.

[ 15 Uhr 49 ] - [ 13 Kommentare ]

31. Juli 2009

Das Fleisch in der Imperialistenbrause

Kategorie: Mischmasch

Es hält sich hartnäckig die Urban Legend, daß Coca Cola im Stande sei, Fleisch zu zersetzen. Ich glaube ja nun kaum etwas unbesehen, also testete ich es vor mehr als zehn Jahren aus.

Nicht das Fleisch zersetzte sich, sondern die Cola. Ein schwarzer flockiger Bodensatz bildete sich, über welchem eine ziemlich klare Flüssigkeit blieb. Darin schwamm das Fleisch, welches zwar etwas aufgequollen war, sonst aber unbeeindruckt blieb von diesem Experiment. Als sich nach drei Monaten immer noch nicht viel mehr getan hatte, entsorgte ich das Zeug, sehr zur Freude meiner damaligen Partnerin, deren meine Versuchsanordnung oben auf dem Küchenschrank ein Dorn im Auge war.

[ 18 Uhr 03 ] - [ 12 Kommentare ]

03. August 2010

Gammelfleisch.

Kategorie: Mischmasch

Vor über zehn Jahren stieß ich auf ein Projekt namens Stinkymeat. Wie ich eine Art Wissenschaftler, der gerne ausprobiert, was passiert, wenn. Ich erinnere da an mein Fleisch-Cola-Projekt. Hier nimmt der Wissenschaftler Fleisch und läßt es im Hochsommer herumliegen.

Daß dieses Projekt noch online ist, wußte ich gar nicht. Und dann noch mit Hähnchen!

[ 10 Uhr 16 ] - [ 2 Kommentare ]

26. Oktober 2011

Macht Imperialistenbrause gewalttätig?

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Jedenfalls suggeriert die Überschrift*1 eines Artikels in der taz dies.
Symbolbild: Cola ist gefährlich!
Eine Studie amerikanischer Forscher habe jedenfalls eine Korrelation ergeben zwischen dem Konsum schwarzbrauner Zuckerlösung und der Neigung, zuzuschlagen. Der Professor: „Es war erschreckend für uns, als wir feststellten, wie klar die Verbindung war“. Was nicht festgestellt wurde, wie ziemlich zuletzt erwähnt wird, wenn jeder colahassende taz-Leser sein Hirn schon ausgeschaltet hat: Ist Cola-Konsum die Ursache, die Folge, die Begleiterscheinung oder was auch immer von Gewalt? Wie das zusammenhängt weiß also keiner. Insofern wäre diese Meldung keinen Zeitungsartikel wert, wenn er nicht so prima die Zielgruppe alternder Alternativlinge bedienen würde.

Viele Menschen mit ADHS trinken viel Kaffee und sonstige Koffeinlieferanten. Macht Koffein ADHS? Nein, umgekehrt. ADHSler trinken viel Koffein *2. Die Schlagzeile der taz müßte in diesem Fall jedoch konsequenterweise heißen: „Kaffeetrinker haben oft ADHS!“

Diese Schlagzeile und der ganze Artikel in der taz sind derart gestrickt, daß die LeserInnen voreilige Schlüsse ziehen können, ja ziehen müssen. Daraus könnte prima ein Mythos werden, wie die Spinne in der Yuccapalme und das Fleisch, das von der giftigen Cola zersetzt (was von mir widerlegt) wird.
Journalismus geht anders.

[ 13 Uhr 35 ] - [ 5 Kommentare ]