Archiv.
30. November 2011
UMTS. Selbst hier, auf dem Hügel der Wahnsinnigen in Saarbrücken.
Kategorie: Vernetzt
Ich hatte hier bisher ziemliche Probleme mit dem Internet. Besser gesagt, mit fast ohne, denn dem Surfstick, den Olli mir geliehen hatte, gebrach es deutlich an Power, die hiesige Abgeschiedenheit zu überwinden. Meist scheiterte es daran, daß der Stick versuchte, mit den Franzosen zu fraternisieren, was ich ihn jedoch streng untersagt hatte.

Prinzipiell geht das ja auch mit dem Mobiltelephon, was ich aber für mich nicht wirklich praktisch finde.
So bestellte ich mir eine (billige) Antenne für den Stick. Und war zunächst enttäuscht. Denn obwohl sonst der Empfang abends immer besser war, wollte es immer noch nicht. Immer wieder Franzosenfunk. Dabei hatte ich das Dings doch schon zum Fenster heraus gestellt, gehängt und beinahe auch geworfen.
Gab auf. War das Teil vielleicht zu billig gewesen? Hörte Musik. Schrieb Rezension. Noch einen letzten Versuch? Vielleicht ist draußen doch nicht so gut, dachte ich, und bestieg den Kleiderschrank.
[ 21 Uhr 57 ] - [ 7 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Die HeldInnen der Hauswirtschaft.
Kategorie: Psycho?!? , KuliNarrisch
Von der Elektrowerkstatt zur Hauswirtschaft wechselnd konnte ich meine Küchenerfahrung doch recht gut nutzen, zumindest was die Ordnung anbetrifft (die ich ja eigentlich ursprünglich nicht so gepachtet hatte). Wir waren schon in Grüppchen eingeteilt. Meine Partnerin, ich nenne sie mal Brigitte, ließ mich den Führer machen. Zum Zwecke der Erzeugung von Kokosmakronen. Jedes Zweierteam hatte anderes Gebäck zu erzeugen. Eine kurze Einweisung betreffs Küchenhygiene*1 und in die Räume*2.
Brigitte erwies sich als angenehm in der Kooperation. Zu zweit zu arbeiten kann schwierig sein, doch wir konnten uns gut abstimmen. Dennochhätten wir die erste Charge zu zwei Blechen fast verhunzt.

Der Krempel war zu flüssig! Mistikack! Mit einem kräftigen Nachschlag Kokosflocken retteten wir den Mist auf Anraten der Hauswirtschaftsmeisterin. Die zweite Ladung, die wir dann noch in Auftrag bekamen, funktionierte hingegen sofort.
Wir analysierten die Angelegenheit beim Formen der nächsten Makronen: Wir hatten den Anfängerfehler gemacht und den Krempel mit zu großer Geschwindigkeit mit dem Eierschnee verrührt!
Ulf, wie kann Dir nur solches immer noch passieren?
- Anm. 1: Ich war zwar in diesen Dingen schon einmal geschult worden, doch merkte ich deutlich, daß aufzufischen niemals schadet!
- Anm. 2: BTW Räume: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen „Raum“ und „Räumlichkeit“?
[ 12 Uhr 28 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Ein Träckbäck ]
BloggerInnen-Interview, Numero 25: Efka, der edle Heide.
Kategorie: Vernetzt
Auf Light Life Love Liberty stoßte ich im Rahmen meiner esoterischen Rescherschen*1. Gehört zur Kategorie Freundliche Menschen, finde ich.

1.: Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
Ich hab auf meinen alten Websites immer einen Bereich gehabt mit Artikeln zu bestimmten Themen. Eigentlich die gleichen Rants wie heute. Blogs gabs damals noch nicht, wir hatten ja nüscht vor Nine Eleven
. Daher hab ich irgendwann, als ich meine Forenprojekte aufgegeben hatte (einfach zuviel Zeit, Communities mit dreistelligen Usern zu betreuen ist auch zu nervenaufreibend), einfach Wordpress installiert und dort geschrieben. Da war ich freier.
Ich war immer politisch interessiert und aktiv. Früher haben wir Flyer verteilt, heute bloggt mensch halt. Und da ich mich für viele verschiedene Dinge interessiere ist sowas auch freier wie themengebundene Communities.
2.: Was war Deine ursprüngliche Motivation dazu, und was hat sich daran geändert, seit Du bloggst?
Ich will weder die Welt verändern (das war glatt gelogen
), noch objektiv über Dinge schreiben. Ich seh das eher als Ventil, und ich kenne auch einige, die meine Rants gerne lesen. Auch wenn ich die letzten 3 Wochen Krankheits- und Arbeitsbedingt nicht mehr bloggen konnte. Aber es gibt ja bald einen Feiertag
Geändert hat sich eigentlich nichts. Außer, daß ich vielleicht toleranter geworden bin. Ja, echt!
3.: Was willst Du mit Deinem Blog erreichen oder bewirken für Dich und andere?
Ich will eigentlich gar nichts erreichen. Wenn ich Menschen zum Nachdenken bewegen kann, dann ist das gut. Wenn Menschen die Sachen gefallen, dann gut. Wenn es Menschen gibt, die sich aufregen (von Nazis über besonders politisch Korrekte alles schon dagewesen), umso besser. Für mich ergibt sich natürlich auch der positive Effekt der Selbstreflektion. Wenn ich etwas runterschreibe (und ich schreibe einfach drauf los, meine strukturierten Essays sind nix fürs Web, würde eh kaum einer rallen, wobei, vielleicht kommen die auch mal rein als „Special“) dann kann ich mich selbst von Außen betrachten. Hat auch etwas. Und macht gelassener.
4.: Was ist Dir zu bloggen wichtiger: Meinung oder Sachinformation? Warum?
Es gibt keine reine Sachinformation. Und es muss nicht alles logisch sein, argumentativ stichhaltig. Emotion ist wichtig. Wir verleugnen unsere Emotionen viel zu sehr. Diese sind kaum etwas wert in der kapitalistischen Konsumgesellschaft. Emotion treiben Menschen an. Nicht Sachinformationen. Der Trick ist natürlich, beides zu verbinden. So wie Apple. Aber halt, sonst fang ich an zu ranten, und es heißt ja angeblich „über die Toten nur Gutes“ (wer hat sich eigentlich den Quatsch ausgedacht?)*2.
Emotionsgetriebene Sachinformation. Mit einem Augenzwinkern. Denn am wichtigsten ist für mich immer Humor. Auch wenn dieser für viele recht versteckt ist.
Ich zitiere mich mal selbst: „Ich bin weder Journalist, noch möchte ich einer sein. Ich schreibe keine objektiven Artikel, sondern nur meine Meinung zu gewissen Themen. Wer objektive Wahrheiten sucht soll sich selber ein Bild anhand verlinkter Quellen und dem Vergleich zwischen verschiedenen Positionen machen. Objektive Wahrheit und Neutralität ist eh eine Lebenslüge der Bourgeoisie
.Die Artikel sind bewusst manchmal überspitzt formuliert. Wer alles bierernst nimmt hat Pech gehabt.“
5.: Welchen Artikel hältst Du persönlich für Deinen besten? Warum?
Puh. Das kann ich nicht sagen. Eigentlich find ich einige recht gut, manche ziemlich daneben. Sehr am Herzen liegt mir allerdings das Unions-Bashing.
Emotional, gehässig, aber wie heist es so schön:
Bis unsre Hand in Asche stiebt,
Soll sie vom Schwert nicht lassen;
Wir haben lang genug geliebt,
Und wollen endlich hassen!
Aus: Georg Herwegh, Das Lied vom Hasse
6.: Thema Blogroll: Nach welchen Kriterien wählst Du die Blogs aus, die Du liest? Sind diese alle in der Blogroll aufgeführt oder nur ein Teil?
Der Blogroll ist die vielleicht vernachlässigste Stelle im Blog. Die meisten dort verlinkten Blogs stammen von Menschen, welche ich entweder im Real Life kenne oder aber lange im Internet. Oder aber, sie gefallen mir einfach. Würde ich alle Blogs dort auflisten, welche ich regelmäßig lese, wäre die Liste viel zu lang.
7.: (Wie) versuchst Du, neue Leser und Abonnenten zu gewinnen?
Direkt gar nicht. Aber manchmal twittere ich einen Link, oder schick ihn über Google Plus oder früher auf Facebook. Das wars aber auch. Mich überrascht eh, daß mein Geschreibsel immer von ein paar hundert Leuten gelesen wird. Auch wenn die fast alle zu faul für Comments sind. Aber so ist das halt in einer Konsumgesellschaft
8.: Wie siehst Du die Entwicklung Deines Blogs bis zum Jahresende? Hast Du konkrete Ziele? Was wird sich ändern? Was willst Du verbessern?
Ein eigenes Theme machen. Das ganze hätte ich gerne auch in einem lesbaren Format für Smartphones, da werde ich mal schauen und selber was basteln. Und ich will mir feste Blog-Schreibtage einrichten. Aber das will ich schon seit Jahren.
Inhaltsverzeichnis Interviews
- Anm. 1: Rescherschen ist absichtlich so geschrieben!
- Anm. 2: „De mortuis nihil nisi bene“ war ein römisches Sprichwort, d. Red.
[ 07 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
29. November 2011
Es weihnachtet sehr!
Kategorie: Psycho?!?
Tannebäume und Pakete sind schon angekommen in der Rehaklinik. Weil ja alle rechnen müssen, wird eben beides miteinander wirtschaflicherweise verknüpft:

Da kommt doch schon das richtige X-Mas-Feeling über, sind ja nur noch vier Wochen bis zum Fest der Geschäfte Liebe!
Und die Stimmung ist fürwahr weihnachtlich. Ja, fürneunlich! Gemütlich sind die Weihnachtsmärke, über die man bequem schlendern kann, während herrlich der Glühwein duftet, den Betrunkene in die Ecke reihern...
Beschaulich ist es auch hier oben auf dem Sonnenberg, der den gesamten Psycho-Komplex abdeckt und den Menschen im Tal unseren Anblick soweit es geht ersparen tut.
Weihnachtsgrünlich schimmert der bemooste Beton, der mit gutem Erfolg verhindert, daß Internet per UMTS die Besinnlichkeit störet...
Aber ÄTSCH! Ich habe ein Verstärkerantennendings bestellt. DAS wird wie Weihnachten!
[ 17 Uhr 54 ] - [ 5 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Schafft das Mittelalter endlich ab. Und damit die Gotteslästerung nach §166 StGB!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich hätte nicht geglaubt, daß die von mir neulich eingereichte Petition den Ausschuß überlebt. Andere sowieso nicht. Hat aber! Ich halte diesen Paragraphen für ein Totschlagdings, mit dem Leute mundtot gemacht werden sollen. Inwiefern nämlich wäre eine Beschimpfung von Bekenntnissen schlecht für den öffentlichen Frieden? Und die von Atheisten nicht?
Also: Mitzeichnen! HIER UND JETZT!
Petition: Besonderer Teil des Strafgesetzbuches - Straffreiheit für Beschimpfungen von Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften vom 14.11.2011
[ 14 Uhr 56 ] - [ 13 Kommentare ] - [ 2 Träckbäcks ]
28. November 2011
Montag. Mittag. Metallica. (4/4) - Abschied vom Knüppel.
Kategorie: Mischmasch
Dann aber kam die Enttäuschung: Load. Ich hörte einmal rein, und das wars. Das war einmal nicht mehr das, was ich wollte, zum anderen fand ich es sterbenslangweilig. Ebenso den Nachfolger Reload, der mich nicht einmal mehr zum Gähnen bringen konnte. Mittlerweile habe ich die Dinger zwar auf unserem Medienspeicher. Aber nur, weil meine Liebste diese mag. Ich selbst kann die Stücke kaum auseinanderhalten, aber mir fehlt sowieso das metallische an ihnen, und vor allem das, was für mich immer Metallica ausgemacht hatte- Härte, Geschwindigkeit und Abwechslung.
Metallica im Wandel- das wäre das geringere Problem gewesen. Nicht jeder mag immer konstant über Jahrzehnte immer das Gleiche spielen. Mit „Load“ verabschiedeten sich Metallica erstmal vom „Thrash“ im Metal. Passend wurde das Logo entzackt.
Allerdings- für mich schlimmer war, daß ich das Teil langweilig fand. Und heute noch finde. Als sich „Reload“ für mich als vergleichbar schlimm herausstellte, dachte ich, es sei vorbei mit Metallicas Kreativität. Doch dann kam „St. Anger“.
St. Anger versöhnte mich wieder ein wenig. Wobei ich die Gitarrensoli von Kirk Hammett schmerzlich vermißte. Aber da war wieder dieser brachiale Sound, den ich so liebte. Doch um alle Stücke zu mögen brauchte ich meine Zeit. Und so wirklich bekam ich das, was ich brauchte, wollte, vermißt hatte auch nicht. Aber zumindest klang es wieder nach Metal. Es war etwas anderes als vorher. Aber nicht mehr schlecht.
Garage Inc. ist zu lang. Immerhin, eine Menge Klassiker anderer Bands werden gecovert- doch irgendwie gefallen mir die Originale besser. Viel besser. Viel viel besser.
Death Magnetic- vergiß es. Nicht rabiat genug, zu wenig Abwechslung. In Tradition mit Load, Reload und dem ganzen, pardon, Kack. Zusammenfassend schienen Metallica mit meinem Abitur erwachsen geworden zu sei. Leider.
Ich hinke munter hinterher.
[ 12 Uhr 00 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
27. November 2011
Außerirdische? Natürlich!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Natürlich gibt es Außerirdische. Und zwar da oben in der ISS. Weil, die da oben sind ja nicht mehr auf der Erde, sondern außerhalb. Deshalb können unter uns auch keine Außerirdischen leben, auch wenn einige, also schon etliche, erschreckend etliche, das anders sehen. Die GWUP berichtet eben darüber. Wenn aber Außerirdische hier landen, dann sind sie ja nicht mehr Außerirdische, sondern eher sozusagen Auferirdische.
Ebensowenig akzeptiere ich die Existenz von Ausländern auf deutschem Territorium. Ausländer gibts nur im Ausland, in Deutschland (je nach Perspektive natürlich) sind sie erstmal Inländer, weil, sie sind ja drinne im Land, ne?
Ansonsten habe ich arge Zweifel, daß eine eventuelle Existenz der Aufdererdischen vertuscht werden könnte. Was so auf der Erde an Lebewesen zusammenkommt, sieht meist doch sehr verschieden aus, und wenn da ein E.T. angedackelt kommt, frage ich mich, wieso der ausgerechnet humanoid genug aussehen sollte um nicht aufzufallen?
Naja, manche Leute kommen mir zwar schon vor, als wären sie nicht von dieser Welt, aber das, denke ich, hat andere Gründe. Und warum sollte man das vertuschen überhaupt? Das macht doch keinen Sinn! Das Politgesockse könnte mit Außerirdischen Kohlköpfen doch prima von der verzapften Scheiße ablenken! Wäre ich korrupt und gewissenlos genug, um Politiker zu sein, würde ich wahrscheinlich meine Skandale mit interplanetarischen Invasoren*1 vertuschen, falls das restliche Folg schon verblödet genug ist, diesen Alienstuhlgang zu glauben.
Was folgt nun daraus? Nichts! Wozu auch.
- Anm. 1: Die Alienarmee kann man ja zur Not erfinden.
[ 22 Uhr 43 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Geschlechtliche Beleidigungen.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
„Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.“
(Jean-Jaques Rousseau)
Ich will nicht behaupten, daß ich darin anders bin als andere.
Gehen die Argumente aus, nutzt man eben Gewalt. Erstmal verbale solche in Form von Beleidigungen. Denn wenn ich jemanden mangels eigenen Wissens, Substanz und Raffinesse nicht argumentativ übertrumpfen kann, dann versuche ich ihn zu demütigen, wenn meine eigene Erbärmlichkeit erfordert, mich unbedingt überlegen zu fühlen. Wobei ich genau dadurch diese Erbärmlichkeit offenlege.

Als Kinder gaben wir uns vorwiegend Tiernamen, je unmöglicher, desto besser. Heute, unter vermeintlich erwachsenen Menschen, scheint dies nicht stark genug.
Auffallend oft, ja fast meistens, versuchen sich die Beleidiger über die Geschlechtsverkehr-Leistungsschiene als stärker zu definieren. Eigentlich logisch, denn dies dürfte am schwierigsten zu überprüfen sein. Die eigene Intelligenz kommt ja kaum dafür in Frage, schließt sie doch derartiges Verhalten aus. Bemerkenswert, wie sehr sich Menschen selbst auf dieses Thema reduzieren, indem sie anderen „zu kleine“ oder funktionseingeschränkte Geschlechtsorgane andichten wollen. Sehr einseitig, finde ich. Und es funktioniert nicht bei mir. Ich habe mich da nie verglichen und es interessiert mich auch nicht. Wofür auch.
[ Den Rest lesen ]
[ 16 Uhr 54 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
26. November 2011
Die Ehrfurcht männlicher Hunde im Gewimmel.
Kategorie: Mischmasch
Zwar ist Lafontaine City nicht unbedingt schön und die Leute dort sind nicht alle unbedingt und immer freundlich, aber wenn wir schon einmal dort sind gucken wir es uns auch an.
Leider habe ich Fettsack mit Fettfingern auf die Linse gegrabscht, daß die Photographien ein wenig schleierhaft anmuten. Doch sind selbige ohnehin nicht als Kunstwerke zu betrachten.
Auf dem Weg in die Innenstadt zum Weihnachtsmarkt kamen wir nachmittags an dieser Pietät vorbei. Von Rüden sollte man aber auch Respekt und Ehrfurcht erwarten können, siehe Bruno. Fanden wir. Und zogen weiter, nicht ohne das in der Nähe geparkte Fahrrad zu bewundern.
Der Sinn der gestrickten Ummantelung des zweiräderigen Fortbewegungsmittels wurde mir nicht recht deutlich. Wohl nicht frieren sollte es im weniger warmen November, ebenso wie die Stange des Halteverbotsschildes.

Zum Gebrauch schien das Rad nicht wirklich geeignet. Ohne Lenker läßt sich schlecht fahren.
Vielleicht aber war es auch einfach nur Kunst von unten.
Dann erreichten wir den Weihnachtsmarkt. Ich habe mich hier schon oft genug über mein Verhältnis zu Weihnachtsmärkten ausgelassen, das will ich nun nicht wiederholen. Es ist jedenfalls nicht das Beste. Aus Gründen.
Nun denn, in Münster ist der Weihnachtsmarkt extrem eng und überfüllt. Das macht ihn für mich extrem ungemütlich, zumal ich Glühwein nicht riechen mag. Am Wochenende fallen zusätzlich Heerscharen von Holländern ein und aus der übrigen Region.
Nun, vielleicht ist es hier in Saarbrücken anders, dachte ich, als ich mich meinen Leuten anschloß. Zunächst schien es auch so zu sein. Zwar verkauften wie in Münster zwei Drittel aller Stände Glühwein und andere obskure Gemische (sogar heißen Kakao mit Jägermeister! Igitt!) und der Rest alle möglichen Fressalien, während die Exoten, die mit Non-Food unterwegs waren, eher untergingen. Aber die Wege waren breiter und das ganze recht weitläufig.

Über ein Fließgewässer, vermutlich die Saar, landeten wir zunächst auf einem Platz, der beschallt wurde durch eine Flötistin mit Konservenbegleitung, die leider grauenhafte Esoterikmusik darbot. Wir klapperten viele kleine Straßen mit angenehm geringer Stand- und Publikumsdichte ab, feststellend, daß sich er Markt bis zum Schloß zog. Auf Bitten einer Kollegin zuckelten wir dann gen Hauptbahnhof. Feststellend, daß da doch seit vergangenem Samstag einige Buden mehr standen. Ich hatte Euch die Weihnachtspyramide eigentlich ersparen wollen, doch ich konnte einfach nicht anders. Nehmt es mir nicht übel, wer hier zu lesen kommt ist eh selber schuld, ne?
Bei der Beleuchtung! Und dieses grauenvolle Kitschmonster war nicht das schlimmhaftigste zu finden hier.
Es wurde dunkler. Es wurde voller. Bis wir doch fast im Gewühl steckengeblieben wären wie daheim.
Zu meiner Linken sehte ich einen hohen Mast, und aufschauend sah ich gespanntes Seil von dessen Spitze Irgendwo quer ins Dunkle hinein. Und dort droben parkte so ein Ami-Schlitten! Also, so einer mit Rentieren und Weihnachtsmann. Mir schwante furchtbares. Über eine Art Platz rempelnd blökte jemand über Lautsprecher etwas zu den anwesenden Gofen*1. Danach das ganze auf Französisch. Also, die Sprache jetzt. Da täte gleich der Weihnachtsmann herfliegen. Toll. Nichts wie weg. Wenn der Fettsack da oben furzend die ohnehin schon kahlen Bäume entlaubt oder auf uns drauffällt, Lebensgefahr!
Irgendwann hatten wir es geschafft und waren dem Gewimmel entronnen. Nun habe ich Hunger.
Ich hätte mir ein Kind als Wegzehrung mitnehmen sollen.
- Anm. 1: „Gofen“: Schweizerdeutsch für „Blagen“.
[ 20 Uhr 32 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
25. November 2011
Electrickery.
Kategorie: Mischmasch
Catweazle lebt. Ich habe den Elektrick-Trick geschafft, und zwar sauber verarbeitet! Die Schaltung funktioniert, das Licht geht mit beiden Schaltern zu schalten. Und nichts schmort und die Sicherungen sind drinnegeblieben beim Test!


[ 10 Uhr 03 ] - [ 12 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
24. November 2011
Kleine Ursache, große Wirkung.
Kategorie: Vernetzt
Ich habe, wie Ihr wohl bemerkt habt und ich bereits schrub, ein wenig am Design gespielt in der Erwartung, daß es schneller lade, schneller aufbaue und der Inhalt zuvorderst in den Dateien sei und zu erfassen. Zum Vorteile der sehenden und nicht sehenden Leser und überhaupt. Möglichst flexibel und anpassungsfähig an verschiedene und verschieden große Ausgabedingse. Also weg von festgestellten pixelgenauen Größenangaben.
Gut zufrieden mit dem Ergebnis bekam ich prompt Rückmeldung, man könne mit dem Eierfön und mit androidbetriebenen Telephonen das Ding nicht mehr lesen. Auch Waelti meldete zurück, bei niedrigeren Auflösungen als soundso mal dingensbumens überlagere die Navigation den Text.
Tausendfaches Überprüfen des Stylesheets, auch durch Waelti (vielen Dank dafür!) brachte nichts. Nada. Niente. Bis ich eher zufällig den Grund fand: hinter der Angabe für die Breite der Navigation fehlte ein lächerliches „;“ - Weia.
[ 21 Uhr 15 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Werkstücke, zum Vierten.
Kategorie: Psycho?!?
Der zweite Tag in der Elektrowerkstatt. Und es macht richtig Spaß. Zum einen ist es relativ neu für mich. Dinge wie Deckenlampen und ähnliches habe ich zwar bislang schon montiert, aber meist sah das genauso aus, wie die Arbeit war: unprofessionell. Habs halt nicht gelernt, ne?
Nachdem ich mittlerweile recht zügig arbeite, bin ich auch recht weit im Programm. Nun bekam ich eine Art Klausur- Maßeinheiten hin- und herrechnen. Das kenne ich ja nun teils beruflich, teils computerlig, deshalb werden da wohl etliche FehlerInnen drinnesein. Flüchtigkeitsfehler. Ich habe Tempo vorgelegt, und damit meine ich nicht die Schnupftücher.

Einen Schaltplan nachzeichnen, aber in größer und ohne zu messen, so daß es nicht unbedingt maßstabsgetreu wird, aber nachvollziehbar der gleiche Plan. Ich stellte fest, daß ich mich an die Symbole für Transistoren und Dioden noch erinnern konnte, obgleich ich zwei Jahrzehnte nichts mehr damit zu tun gehabt hatte. Das Ergebnis war ein klares "Es ging so, aber man kann's erkennen". Was mich jedoch anmistete: niemand konnte mir erklären, was diese Schaltung für eine solche sei.
Widerstand.
Wieviel Widerstand ein Widerstand leistet kann man, wenn man kann, an den bunten Ringen ablesen. Zwar hat dies System, aber selbiges hat seine Tücken. Ich gebe zu, ich habe ein wenig gemogelt. Oder besser: Nicht unerlaubt, aber nicht wie mutmaßlich erwartet gearbeitet. Rationalisierung. Erst aller Widerständler Ringe wie erwünscht in die Tabelle eintragen. Dann aber: zuerst die ersten Ringe auswerten, dann die zweiten etc. Das ging so schnell, daß die Dame, Werkstatttherapeutin oder wie ich das nennen soll, etwas irritiert war.

Nun, meine Defizite sind deutlich, aber auf deutlich anderem Gebiet. Logik funktioniert noch recht gut, vor allem, wenn ich Zusammenhänge finden kann. Praktisch für die nächste Aufgabe, die ich allerdings erst morgen vollenden kann: Anhand eines Schaltplanes eine Flurbeleuchtung zurechtebasteln. Also eine solche, wo man mit zwei Schaltern ein- und ausschalten kann. Das funktioniert eigentlich simpler, als ich gedacht hätte. Und da ich nun Ordnung bei solcher Arbeit gelernt habe, ist das Resultat eigentlich schon nicht unansehnlich. Morgen noch die Kabel im Schaltkasten in der Mitte richtig verklemmen und die Schalter anschließen, Deckel drauf, fertig.
Das kann ich bestimmt nochmals gebrauchen.
[ 17 Uhr 15 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Werkstück III.
Kategorie: Psycho?!?
Dies war wesentlich leichter für mich als zu löten. Da der Bauplan räumliches Vorstellungsvermögen verlangt, hatte ich diesmal wenig Probleme. Denn das habe ich wohl. Und außerdem hatte ich einst viele Bausätze nach Plan aufgebaut, das hat sicherlich auch geschult.
Der Bauplan war tückischerweise nicht so einfach zu erkennen für jemanden, der weniger fit ist in derlei Dingen. Und nicht maßstabsgetreu. So war ich etwas schneller fertig als mein Nachbar (bei dem dafür aber kein Kabel auch nur ansatzweise schief oder krumm ist). Jedenfalls bin ich erstaut (mal wieder), das so etwas auch Spaß machen kann.
Vielleicht schaffe ich ja doch eines Tages noch, ein Regal gerade anzubringen
[ 10 Uhr 01 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Antichrist. Schweinischer Horror. Oder so.
Kategorie: Mischmasch
Klang gut, der Titel des 2009 im Kino gelaufenen Films: Antichrist. Vor allem, weil mich die fehlende Jugendfreigabe auf eine gewisse Intensität von Horror under*1 Gemetzel schließen ließ. Lars von Trier als Regisseur ist auch nicht für leichte Kost bekannt, selbst ein Hardcore-Porno*2 *3aus seiner Dogma-Werkstatt war noch vergleichsweise ästhetisch und hatte einen höheren Anspruch als andere Filme dieser Art. Na gut, das ist ja auch keine große Kunst.
Der Bote lieferte mit dem für solchen Krempel üblichen Ritual mit Ausweis, damit klar ist, daß ich wirklich über 18 bin. Ich ich sah.
Was ich sah, erstaunte mich nicht unsehr: Der Film begann mit ausgiebigem Geschlechtsverkehr. Währenddessen unbeaufsichtigt kletterte der kleine Sohnemann samt Teddy auf die Fensterbank und suiziderte oder was auch immer sich vermittels gezieltem Sprung in Zeitlupe aus dem zur Bank gehörendem Fenster. Die Eltern darob natürlich nicht besonders glücklich und die Frau mit Schuldgefühl und Ängsten ziemlich durch.
Zunächst dachte ich, das würde einen netten Geist oder so geben oder etwas ähnliches wie in „Tanz der Teufel“ oder wie Damien aus „Das Omen“. Aber neee.
Der Ehemann psychotherapiert danach, was kein professioneller Therapeut jemals machen würde, munter an seiner Gattin herum, während diese ihn dabei regelmäßig ohne erkennbaren Sinn und Zusammenhang bespringt und sich von ihm begatten läßt.
Weil das alles irgendwie mit der Dissertation der dauerbegatteten Gattin in der Wildnis zu tun hat, fahren die beiden in eben diese, in eine abgelegene Hütte, wo zunächst wieder wechselweise therapiert und gebumst wird, was mir irgendwann auf die Nerven ging, weil ich den Sinn darin nicht finden konnte. Garniert wird das geschehen dann mit leicht angeunheimelten Szenen in pathetisch-märchenhafter Bildsprache. Fand ich ganz nett, nur brachten mich diese nicht weiter. Die Frau wird zunehmend meschugge. Sie schlägt irgendwann ihren Mann bewußtlos und bohrt daraufhin mit einem recht großen Handbohrer durch sein linkes Bein hindurch (was man angesichts der recht offenherzigen Sexszenen zum Ausgleich ruhig auch hätte etwas schöner darstellen können). Vermittels einer Eisenstange schraubt sie daran ein schweres Gewicht fest, was für seine Fortbewegung relativ hinderlich ist, zumal er schnellstens weg möchte.
Naja. Er schafft es letztlich, die Frau ist tot, aber unheimlich war nichts daran.
- Anm. 1: under=und/oder.
- Anm. 2: Den Titel des Pornos habe ich vergessen, zu lange her.
- Anm. 3: Ja, ich habe diesen Pornofilm gesehen!
[ 07 Uhr 26 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
23. November 2011
Werkstück 2.0.
Kategorie: Psycho?!?
Die ersten Tage in dieser Einrichtung stehen immer im Zeichen der Ergotherapie. Also Körbe flechten und so.
- Da der Reha Ziel jedoch ist, beruflich wieder durchzustarten und zu testen, was geht (wenn überhaupt), kann es nicht dabei bleiben. Sind ja nich inne Klapse hier!
Beurteilt werden Fähigkeit und Geschick, Arbeitstempo, Frustrationstoleranz und solch Zeugs. Fähig und geschickt bin ich zwar nur begrenzt, aber mal schaun.

Heute war also mein erster Tag in der Elektrowerkstatt.
Ich kann zwar Lampenfassungen befestigen*1 und Dübel in die Wand bekommen. Doch sieht das Ergebnis meist wenig professionell aus. Unsere Garderobe zum Beispiel hängt etwas schief. Trotzdem ich eine Wasserwage benutzt habe.
Vor zwanzig Jahren hatte ich mal eine Zeit, in der ich viel lötete. Ich frisierte die Elektronik elektrischer Gitarren. Nun, das ist eine Weile her, und das Lithium macht mich etwas zitterig. Und beim Löten auf Sorgfalt achten mußte ich damals auch nicht. Und dementsprechend sieht mein Werkstück etwas schief und krumm und solches aus.
Zudem hatte ich auch noch etwas so falsch verlötet, daß ich das halbe Dings wieder auseinandernehmen mußte. Doch- meine Frustrationstoleranz hat offenbar gereicht. Und ich hatte gedacht, mein Erstlingswerk würde wesentlich schlimmer aussehen. Insofern bin ich zufrieden.
Zumindest sollte ich von dem, was ich mache, zu Hause etwas gebrauchen können.
- Anm. 1: Obschon ich vor vielen Jahren einmal vergessen hatte, nachzuschauen, ob das Kabel Strom führt. Scheiße, war das unangenehm! Immerhin, das Kammerflimmern blieb mir erspart.
[ 17 Uhr 14 ] - [ 7 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
BloggerInnen-Interview, Numero 24: SchreckgeSPENSTer.
Kategorie: Vernetzt
Irgendwie über Twitter bin ich drauf gestoßen: Schreckgespenster, das kulturhaltige Blog von Tanja.

1.: Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
Das ist eine gute Frage. Ich hatte anfänglich nicht gedacht, dass sich das Internet so extrem durchsetzen würde, deswegen habe ich es lange Zeit ignoriert oder nicht für notwendig erachtet. Mich dann auch noch mit einem Modem einwählen zu müssen, war mir zu dumm. Wenn ich daran denke, wie lang es gedauert hat bis sich mal eine Seite aufgebaut hat. Das war schon grausam und teuer dazu. Nicht so wie heute, wo du die Flats hinterher geschmissen bekommst. Später bin ich dann hin und wieder ins Internet-Café gegangen.
Die Geburtsstunde meines ersten Blog kann man Google verdanken. Ich wollte einfach wissen, wie das so funktioniert. Also habe ich mir einen Blog über Blogger eingerichtet. Ich fand das ganze ziemlich lustig. Doch lediglich bei Google zu schreiben, war mir auf die Dauer zu langweilig. Also habe ich erstmal wieder aufgehört und habe den Blog abgeschafft.
Irgendwann hat mich das Fieber gepackt. Also haben sich nach und nach ein paar Themenblogs in meinem Repertoire angesammelt. Besonders stolz bin ich auf das Bücherportal meiner Tochter www.meine-buecherwelt.de | Kinder rezensieren Kinderbücher und auf meinen Musik-Blog www.albumcheck.de, auf dem ich allerdings nicht alleine schreibe.
2.: Was war Deine ursprüngliche Motivation dazu, und was hat sich daran geändert, seit Du bloggst?
Wie schon gesagt, meine Motivation war Neugierde. Nach der ersten Befriedigung kam schnell die Lustlosigkeit. Heute macht es mir wieder Spaß. Das Bloggen hat mir mitunter den Weg in meine Selbstständigkeit geebnet. Allerdings habe ich ja nicht nur das Bloggen, sondern verdiene auch noch mit anderen Dingen mein Geld.
Heute kann ich mir ein Leben ohne Internet und meine Internet-Arbeit nicht mehr vorstellen. Ich bin quasi zum Junkie geworden. So ändern sich halt die Zeiten.
3.: Was willst Du mit Deinem Blog erreichen oder bewirken für Dich und andere?
Puh, das ist total unterschiedlich und kommt auf den Blog an. Da muss ich wohl etwas ausholen. Mein persönlicher Blog, also die Schreckgespenster.de, dient eigentlich dazu dementsprechende Textbeispiele für (zukünftige) Kunden zu präsentieren. Werde diesen Blog allerdings demnächst als Unternehmensseite mit anhängigen Blog umbauen. Mein Musikblog dient eher der Information über Musik. Ihn kann man eher als Hobby bezeichnen. Das Gute daran: Ich kann mich in journalistischen Dingen etwas weiterbilden und lerne viele nette Leute kennen.
Der Kinderbuchblog ist das Werk meiner Tochter. Sie liest, schreibt und kritisiert gern. Sie muss wohl meine Gene haben. Um Werbung für den Kinderbuchblog zu machen, fahren wir seit letztem Jahr zur Frankfurter Buchmesse. Du kannst Dir vorstellen, dass es immer ein anstrengender Tag ist. Dennoch ist die Resonanz überwältigend. Mittlerweile ist der Kinderbuchblog in der Kindersuchmaschine FragFinn aufgenommen worden. Ich muss dazu sagen, dass der Blog komplett Werbefrei ist und für Kinder gestaltet wurde. Wer kann Kinderbücher besser kritisieren als die Kinder selbst.
Da ich ja Musik rezensiere, kam sie auf die Idee das gleiche mit Büchern zu machen. Tja, und da sind wir nun.
Mir macht es Spaß, Informationen zu sammeln und darüber beurteilend darüber zu berichten.
4.: Was ist Dir zu bloggen wichtiger: Meinung oder Sachinformation? Warum?
Auch hier ist es von Blog zu Blog komplett unterschiedlich. Da ich auch einige Finanzwebblogs betreue sind dort natürlich die Sachinformationen das
Wichtigste. Allerdings wird ein Sachblog für den Leser sehr schnell uninteressant. Daher versuche ich immer eine gute Mischung zu finden. Gerade bei Finanzblogs kann man schön mit der Wortwahl spielen. Bei meinem eigenen Blog versuche ich einige Dinge schon kritisch zu betrachten. Und ansonsten:
Ich schreibe Musik- und Buchkritiken, da muss man seine Meinung sagen dürfen.
Beleidigungen oder Verleugnungen sind jedoch bei mir Tabu. Allerdings muss ich gestehen, dass ich schon einmal die Anweisung erhielt, einen Artikel
offline zu stellen, da die Firma für die ich arbeite eine Abmahnung bezüglich des Artikels erhielt. Das habe ich dann auch gemacht. Ich konnte nach und nach beobachten, dass sämtliche negative Artikel über dieses Thema bei Google verschwanden. Also habe ich mich weiter damit beschäftigt und recherchiert. Ich hatte wohl in ein Wespennest gestochen. Später habe ich den Artikel wieder online gesetzt. Alles was ich geschrieben hatte entsprach der Wahrheit, was ich auch belegen konnte. Sollen die Abmahner doch kommen.
5.: Welchen Artikel hältst Du persönlich für Deinen besten? Warum?
Du hast vielleicht Fragen auf Lager. Ich schreibe täglich so viele Artikel, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Viele Musikkritiken von mir sind gut geschrieben, weil ich die CDs einfach geil fand. Außerdem habe ich ein super-geiles Interview mit der Sängerin Jini von Luxuslärm führen
können. Dementsprechend geil war der Artikel bzw. ich musste eine ganze Artikelreihe draus machen.
Dann habe ich mich in einem Artikel über die Preise aufgeregt, die Auftraggeber bereit sind an Texter zu bezahlen. Das ist manchmal echt ein Witz. Wortpreise von unter EINEM Cent sind keine Seltenheit.
Mein Artikel über die Gewerbeauskunftszentrale war nicht schlecht. Er hat mir bislang sehr viele Besucher eingebracht und gehört somit zu den meist besuchten Einträgen auf meinem persönlichen Blog.
Mit einer der besten Artikel ist mein Kinder-Kinder-Artikel. Ursprünglich habe ich den Artikel für eine Kindergartenzeitung geschrieben.
Naja, nicht zu vergessen ist mein erster (realer) Zeitungsartikel. Darüber habe ich mich am meisten gefreut und war super stolz. Ich habe ihn noch
eingerahmt in meinem Büro hängen.
6.: Thema Blogroll: Nach welchen Kriterien wählst Du die Blogs aus, die Du liest? Sind diese alle in der Blogroll aufgeführt oder nur ein Teil?
Für meine tägliche Arbeit muss ich einige Online-Nachrichtenportale lesen, die bei mir ständig geöffnet sind. Die sind hauptsächlich in englischer Sprache. Selbstverständlich gibt es auch Blogs, die ich täglich lese. Dazu gehört auch Dein Blog, ohne Dir jetzt Honig ums Mündchen schmieren zu wollen. Meine Blogroll veröffentliche ich meist nicht auf der Startseite, weil es zumeist nicht zum einzelnen Thema des Blogs passt. Sie läuft also im
Hintergrund. Meine Blogroll ist breit gefächert und reicht vom alltäglichen Privatkram
, über Politik, Wirtschaft und sonstigen Nonsens.
7.: (Wie) versuchst Du, neue Leser und Abonnenten zu gewinnen?
Komischer Weise kommen viele Leser über soziale Netzwerke, wie Twitter oder Stumpleupon. Aber ich bin dort auch ziemlich aktiv. Ich bin nicht so der Facebook-Freak, weil mir das persönlich zu „Datenkrakig“ ist. Andere Leser kommen über Suchmaschinen oder durch Verlinkungen anderer Portale. Natürlich habe ich auch viele Stammleser. Ich bin nicht so versessen darauf, dass ich den ersten Platz bei Google einnehme. Irgendwann stößt man schon auf einen Artikel von mir.
Manchmal bin ich ziemlich überrascht, woher die Besucher kommen. Also versuche ich noch mal eine Schüppe oben drauf zu legen.
8.: Wie siehst Du die Entwicklung Deines Blogs bis zum Jahresende? Hast Du konkrete Ziele? Was wird sich ändern? Was willst Du verbessern?
Mit dem Kinderbuchblog bin ich von meiner Tochter abhängig, da sie jetzt viele neue Bücher lesen und dann kritisieren muss. Da haben wir alle Hände
voll zu tun. Der Musikblog feiert im Dezember sein 1-jähriges Bestehen, hier ist noch ein großes Gewinnspiel geplant. Die Leser sollen den Albumcheck des Jahres 2011 wählen. Sämtliche Künstler, welche die Bestnote (10 Sterne) für ihre Alben erhalten haben, sind automatisch nominiert. Mehr sei noch nicht verraten. Bis zum 1000. Artikel auf dem Musikblog werden wir es wohl in diesem Jahr nicht mehr schaffen, aber ich denke bis auf 850 Artikel können wir noch kommen. Wir haben derzeitig zirka 700 Artikel auf dem Blog online. Naja, und meinen persönlichen Blog plane ich noch als Unternehmensseite umzustellen. Für Blogbeiträge wird dennoch Platz sein.
Dann muss ich mich noch um meine neue Internetseite Interviewcheck.de kümmern. Ich hoffe, ich kann einen Auszug von diesem Interview darauf veröffentlichen!?
Wie man sieht, ich habe alle Hände voll zu tun. Was sich in diesem Jahr geändert hat, dass ich erstmals seit Jahren auf zwei meiner Blogs Werbung habe. Auf dem Musikblog habe ich das allerdings gemacht, um einen Mehrwert für den Leser zu schaffen. Wenn jemand die Musik gut findet, über die ich schreibe, kann er direkt die Musik über das jeweilige Portal beziehen, bei dem der Leser angemeldet ist. (zum Beispiel: iTunes oder Amazon) Wenn ich dabei ein paar Euro verdienen kann, ist das doch gut.
Für das nächste Jahr weiß ich noch nicht so genau. Da müssten wir uns im Januar unterhalten.
Inhaltsverzeichnis Interviews
[ 07 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
22. November 2011
Die Vollversammlung.
Kategorie: Psycho?!?
Ich hatte es geahnt. Eigentlich eher sogar gefürchtet. Und noch eigentlicher gewußt.

Die Patienten beziehungsweise hier die Rehabilitanden*1 einzubeziehen und ein Forum zu bieten finde ich gut. Immerhin bildet sich in der Rehaklinik oder auch in der Psychiatrie schnell eine Gemeinschaft, weil der Kontakt durch gemeinsame Maßnahmen größer ist als in der Somatik*2. Und gefuttert wird gemeinsam im Speisesaal, welcher hier Mensa genannt wird.
Heute war also diese Vollversammlung. Und das mich als ehemalige Pflegekraft und als Patient immer wieder anspringende, aber langweilende Problem kam zur Sprache. Ausführlich.
Das Essen.
Irgendwann hörte ich nicht mehr hin, bis endlich auch mal jemand lobende Worte hatte. Aber überall begegnen mir Menschen, denen das Essen nicht paßt. Während ich sagen muß, daß ich schon bedeutend schlechtere Verpflegung kennenlernen durfte*3.
Fünfundvierzig Minuten Palaver, die locker hätten abgekürzt werden können. Nach weiteren dreißig Minuten war Schluß. Mit der Ankündigung einer Mitstreiterin, heute abend werde Disko gemacht, jeder solle Musik mitbringen. Jeder? Ob sie weiß, was das bedeutet? ![]()
- Anm. 1: Rehabilitanden, welch ein Wort! Wenn ich hier fertig bin, dann kann ich das auch aussprechen!
- Anm. 2: Somatik: Krankenhaus für akute körperliche Gebrechen, z.B. Darmkrebs oder Knochenbruch. Sozusagen ein „normales“ Krankenhaus.
- Anm. 3: Essensqualität: Mit Abstand am Schlimmsten war sicherlich die auf der Skifreizeit 1985/86 in Königsleiten oder wie das hieß, dicht gefolgt von der Jugendherberge 1990 zu Cambridge. Direkt danach die Scheiß-Reha 2007.
[ 17 Uhr 02 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Master of Spades. Der Wecker.
Kategorie: Mischmasch
Ich habe den Wecker zu Hause bei meiner Liebsten gelassen. Ich falle ohnehin nicht mehr auf ihn herein. Außerdem kann das ja auch das Telephon Übernehmen.
Ich habe ein wenig herumprobiert damit. Ich kann ja einstellen, welch Geräusch oder Melodei mich den Armen des Morpheus entreißen soll. Als besonders effektiv erwiesen sich bislang (im Gegensatz zu den Standard-Wecktönen) Stücke wie „Ace of Spades“ von Motörhead und noch besser „Master of Puppets“ von Metallica, die sehr plötzlich und rabiat loslegen. „Master of Puppets“ hat den Vorteil, daß auf kurzes SCHRAPP ein Päusken folgt, wie beim Piepen eines Weckers, nicht als Dauerton, so daß mehrere kurze, heftige Impulse aufeinander folgen.
Erschwerdend kommt hinzu, daß das Telephon recht laut ist, die Klangqualität ohne Kopfhörer jedoch miserabel. Es klingt dann wie eine kastrierte Bohrmaschine mit schwerer Laryngitis*1. Und ich sitze senkrecht im Bett.
- Anm. 1: Laryngitis=Kehlkopfentzündung. Ich muß halt mit meinem Wissen angeben.
[ 07 Uhr 38 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
21. November 2011
Ich habe nicht nur renoviert, ich habe regelrecht renofünft!
Kategorie: Vernetzt
Die miserable Funkverbindung zum Internet zwingt mich dazu, Grafiken und andere Datenverkehrsaufkommenerhöher zu blockieren. Noch immer ist die Übertragung mehr als langsam, doch immerhin.
So ist das ganze eben sehr textlastig- Text wiederum brachte mich auf Quelltext. Ich wollte schon seit einigen Jahren den Quelltext meines Blogs generalüberholen. Doch ich scheute mich etwas, in der Tiefe des Systems herumzubuddeln.
Doch nun ist er entschlackt und aufgeräumt, ebenso das Stylesheet. Ziemlich viel Zeug habe ich zum Fußende geschoben. Zum Beispiel die Buttons, die sind ja doch etwas überbewertet, und einen Teil der Navigation. Dieses gelbstreifig unterlegte hat mich auch schon ewig genervt. Der Kalender war auf der Startseite ziemlich ungeil positioniert und auch sonst strotzte alles nur so vor Macken.
Ich hoffe, das Ding ist nun ein wenig barriereärmer und übersichtlicher. Für mich auf jeden Fall, die ganzen Bausteine im Hintergrund, aus denen die Seite zusammengesetzt wird, habe ich neu und ganz anders strukturiert.
Könnte ja nun noch eine Mobiltelephonversion basteln, oder?
[ 22 Uhr 22 ] - [ 8 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Montag. Mittag. Metallica. (3/4) - Justice for the Sandman..
Ich hatte schon in einem Interview in einem Musikermagazin gelesen, wie „...And Justice For All“ entstand. Zusammen mit dem neuen Bassisten Jason Newstedt, der den Platz des unter dem Tourneebus tödlich zermantschen göttlichen Clifff Burton einnahm, brachten sie ihre Ideen zusammen.

Und zwar in Form von Riff-Tapes, Tonbänder, auf die sie jeweils ihre Riffs*1 aufgenommen hatten, während sie länger nicht zusammen im Proberaum gewesen waren. Und das Zeug wurde dann stumpf zusammengesetzt, wie Legosteine. Jeder bringt eine Handvoll Lego mit, mal gucken, was draus wird, sozusagen.
Dieses Verfahren fand ich etwas eigenartig, doch das Ergebnis nicht schlecht. Nur störte mich lange Zeit, wie es gemischt war. Sehr trocken, wie in einer Besenkammer eingespielt. Obwohl die Gitarrenspuren alle mehrfach gespielt und übereinandergelegt wurden. Der Raumklang fehlte. Dadurch war die Musik für mein Empfinden irgendwie nicht richtig „da“. Während Konzertmitschnitte sehr viel „fetter“ klangen, also voluminöser, räumlicher. Nun, ich gewöhnte mich.
Das seltsame Bastelverfahren sorgte auf jeden Fall für abwechslungsreiche Rhythmen mit noch fieseren Taktwechseln als auf meiner geliebten „Master of Puppets“.
Der Nachfolger, meist mangels eines wirklichen Namens „das Schwarze Album“ genannt, wurde hingegen wieder so eingespielt wie früher: Nicht einzeln in die Kabine eintreten, alle der Reihe nach und nur ein Kreuz eine Gitarre für jeden, sondern alle rein in die Stube und abgerockt! Entsprechend ist das Album klanglich auch etwas homogener als „Justice“.
Zweimal in meinem Leben war ich in einer Diskothek, an ein und demselben Wochenende. Meine Freundin aus Sandkastentagen hatte mich mitgeschleppt, als ich sie in unserer gemeinsamen Heimatstadt besuchte, damit ich wenigstens mal gesehen habe, wie so etwas von innen aussieht. Das eine Ding hieß „Graf Zeppelin“, glaube ich, war etwas außerhalb und machte immer Bummbummbumm.
Der andere Schuppen, das „Scarabée“, in der Nähe des BAHNHOFS (EINSELF!), war so ein Kellerloch, von dessen Besuch man seinen Eltern damals besser nichts erzählte. Hier lief Musik! Indie, Rock, Metal, das Paradies! Nur so weit fort von daheim! Na gut, es stank dort ziemlich nach, äh, Basilikum *hust*, aber dafür fiel ich dort überhaupt nicht auf.
Ich kannte den gerade veröffentlichten Longplayer noch gar nicht, doch als der DJ, den ich lieber als Plattenmetzger bezeichnen würde (paßt besser zur Musik), „Enter Sandman“ auflegte, wußte ich sofort, wer und was das war.
Auf dem Heimweg war mein Nacken etwas steif.
Später, mehrere Jahre lang, war ich jedoch genervt von „Nothing Else Matters“. Denn Metallica schienen darauf reduziert zu werden. Ja, überhaupt schien Musik darauf reduziert zu werden, denn nirgendwo hörte man etwas anderes, rund um die Uhr. Da hat man sich selbst an der besten Musik sattgehört. Wobei mir besser als dieses doch das Stück „The Unforgiven“ gefiel. Auch sehr schön, aber etwas metallischer. Nun, die Platte gefiel mir schon. Doch es sollte die letzte Metallica-Scheibe sein, die nach meinem Verständnis wirklich gut war.
[ 12 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
20. November 2011
So gesehen gar nicht so. Und für alles ist gesorgt. Auch fürs Besorgen.
Kategorie: Mischmasch , Psycho?!?


Wenn ich die Rehaklinik so ansehe, sieht sie gar nicht so furchtbar aus. Auf dem Gelände werden zwar viele Sachen gebaut, deren Architekten ich am liebsten grausam bestrafen würde für die optischen Injurien, aber was zählt ist ja die Versorgung, und da kann ich nicht meckern. Ich höre zwar immer mal wieder jemanden über das Essen murren. Wie üblich. Ich habe allerdings schon schlechteres zu mir nehmen müssen, vor allem auf Schülerfreizeiten, aber auch später auf Fort-, Weiter- und Einbildung sowie als Patient. Als Gerneesser bin ich da nicht einmal anspruchslos. Und die Auswahl- sach ma, wer von Euch hat wirklich drölfzig verschiedene Brotbeläge im Kühlschrank?
Und mir scheint, hier wird tatsächlich für alles gesorgt. Etliche RehabilitandInnen, vor allem die jüngerInnen, sind nicht wie wir nur sechs Wochen hier, sondern doppelt und länger so lang. Da kann sich durchaus mal etwas, äh, zusammenbrauen.
Die Sicherheitsmaßnahmen sind jedoch verschämt versteckt, ich bin dran vorbeigekommen, als ich mich eben mal wieder verlaufen habe. Naja, Hauptsache sicher.
[ 11 Uhr 54 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Oldschool.
Kategorie: Mischmasch
[ 10 Uhr 58 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Gute-Laune-Musik CXXV: HipHop, zerstampft.
Kategorie: Gute-Laune-Musik
Sogar aus Scheiße läßt sich noch etwas machen:
Türlich Türlich, kindgerecht verwurstete Akustikversion von Fremdschämen deluxe.
[ 08 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
19. November 2011
Malerisches Saarbrücken.
Kategorie: Mischmasch , Psycho?!?
Saarbrücken ist eine malerische Stadt. So wie H.R. Giger in realistisch. Allerdings kann ich sagen, daß ich mich unter den MitrehabilitandInnen meiner Gruppe (5m, 2f) sehr wohl fühle. Jeder kommt mit jedem zurecht, und mit jedem kann jeder hochinteressante Gespräche führen. Und nicht nur über die Krankheit, wegen der man hier ist.
Themen von Musik verschiedenster Richtungen über Politik, Kirche, Computer, Vitae, Zukunftideen, Wissenschaft (Medizin, Biologie, Psychologie). Und hassenichesehn. Wir waren alle heute unten in Saarbrücken. Die Klinik selbst (auch mit Akutkrankenhaus) ist oben auf dem Berg. Wo drei in meinem Namen zusammenkommen, bildet sich eine Gruppe, die von den SchwesterInnen im Dienstzimmer eine Bescheinigung bekommt, mit der der Groppenföhrrrer im Hauptgebäude eine Tages-Busfahrkahrte bekommt, die für bis zu fünf Personen taugt. Wir sieben brauchten also zwei Fahrkahrten.
Ein Stück den Berg hinunter liegt die Bushaltestelle. In der ein wenig betrübenden Stadt angekommen visierten wir zunächst eine Drogerie an. Ich hatte das Schampoo vergessen, einer den Rasierschaum und so weiter.

Vielleicht sollte ich noch einen Reiseführer besorgen, ich kann mir nicht vorstellen, daß es hier nichts zu gucken gibt. Wäre geschickt gewesen, hätte ich in der Buchhandlung daran gedenkt. Naja, irgendwann einmal vielleicht. Jedenfalls stiefelten wir an die Saar, wo sehr eindrucksvolle Löcher gegraben wurden. Vielleicht werden da ein paar gestorbene Elephanten des eventuell vorhandenen Saarbrücker Zoos bestattet.
So wirklich attraktiv finde ich die Stadt bislang nicht, was durch die fünf Meter hohe Erzgebirgs-Weihnachtspyramide (Ein Bild erspare ich Euch gnädigerweise!) nicht eben besser wird. Dafür aber ist der Weihnachtsmarkt glücklicherweise noch nicht geöffnet, aber nicht so eng bebaut (oder wie ich das nennen soll) wie in Münster.
Immerhin- dort gab es immerhin auch UMTS! Oben auf dem Berge nicht, jedenfalls nicht mit Sauerstoff. Da ich nun Firefox gebeten habe, Bilder und solches nur auf ausdrücklichen Wunsch zu laden, läßt sich das allerdings aushalten.
Interessanterweise haben die Telekom-Kunden hier UMTS. Dafür nur an wenigen Stellen Telephon, welches ich statt UMTS überall habe.
Morgen guck ich mich mal hier oben um.
[ 20 Uhr 37 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Ein Träckbäck ]
Korridor.
Kategorie: Psycho?!?
Das ganze Rehazentrum besteht aus endlosen Kellerfluren, die die Atmosphäre betonierter Gesamtschulen der Siebziger und Achtziger Jahre verströmen.
Unsere Zimmer sind ganz unten im Keller. Und doch haben sie Fenster. Das Erdgeschoß ist ganz oben. Eine Etage tiefer jedoch, sozusagen im ersten Untergeschoß, ist auch ein ebenerdiger Ausgang, nur zur anderen Seite. Dort komme ich, wie noch eine Etage tiefer auf der selben Seite, nur ein ganzes Stück weiter nach rechts, auf einen Parkplatz.
Noch einen weiter drunter, wo ich nächtige, ist dann kein Ausgang mehr. Langsam beginne ich, mich zurechtzufinden. Auch wenn ich keine Ahnung habe, in welchem Teil des Gebäudes ich bin, ich finde die meisten Ziele mittlerweile zumindest ohne wesentliche Komplikationen.
Heute fahren wir, also ein paar RehabilitandInnen, nach Saarbrücken hinunter. Auch wenn das, was ich bislang von der Stadt gesehen habe, also hauptsächlich Bahnhof und Industrie, wenig einladend wirkt. Eher abgrundtief häßlich. Nun, gucke ich erstmal. Münster ist ja auch nicht nur Loddenheide.
Die Gruppe jedenfalls versteht sich gut.
[ 11 Uhr 46 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Geluchst.
Kategorie: Vernetzt
Made with a Luchs!
Lynx, ein Kommandozeilenbrowser. Die Datenübertragungsrate ist, wie schon erwähnt, nicht wirklich vorhanden, so sehe ich zu, möglichst wenig anzufordern. Lynx fordert nur die Seite als solche an, nicht aber Bilder und anderes Gefuckel. Ungewohnt kahl. Klicken is nich, hier ist alles so wie damals, als es noch keine grafischen Oberflächen gab. Und es wirkt. Und wirkt etwas trostlos, aber der Einblick ist auch nützlich, wie ein nichtsehender die Seite sieht.
Anstrengend ist es. Aber die Wartezeit ist kürzer. Und es ist mal was anderes. Lesen ist schon OK, aber alles HTML mit der Hand einzugeben, wie damals...

Und einen Artikel so einzustellen, mit Bild, ist eine echte Katastrophe!
Wobei Nucleus samt Backend schlank genug ist für Firefox. Aber man soll ja alles mal probiert haben.
[ 09 Uhr 15 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
18. November 2011
Werkstück.
Kategorie: Psycho?!?


So ging es los mit der Rehabilitation, nachdem wir zunächst mit Informationen geflutet wurden. Das ATZ Saarbrücken ist recht nett, PatientInnen wir PersonalInnen. Wir verstehen uns recht gut. Das Essen war bislang genießbar, und lustig haben wir es auch.
Was jedoch übelst ist ist das Gebäude als solches. Nicht, daß es verrottet wäre, neee. Aber sogar mein brieftauber Orientierungssinn macht hier schlapp. Das Ding ist am Hang, und auf jeder Etage ist ein ebenerdiger Eingang, und wie man wohin kommt ist auch so eine Sache.
Sein Mobiltelephon, so wird in der Informationsbroschüre gewarnt, solle man auf manuelle Netzwahl stellen, denn sonst bucht sich, stets auf der Suche nach dem besten Empfang, das gute Stück in Frankreich ein.
UMTS? was soll das sein? Ich bin mit einer Übertragungsrate unterwegs, dagegen sind die ollen Akustikkoppler aus den Achtzigern rasant! Weshalb selten etwas wirklich gut läuft im Netz, das meiste läuft fast gar nicht oder vielleicht, wenn man 50 min. Geduld hat.
also nix mit Youporn und so.
Aber sonst- mir gefällt es.
[ 16 Uhr 51 ] - [ 10 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
17. November 2011
Schaf auf Zombie.
Kategorie: Kultur
Bruno guckt gerne DVD mit uns. Von den Konzertmitschnitten hat er am liebsten Motörhead, da guckt er immer am interessiertesten zu. Wenn ich (wenn meine Liebste, die diese Sachen nicht mag, nicht da ist) Splatter-, Gore- oder Zombiefilme gucke hat er zum Teil auch Gefallen daran. Das Zeug ist meist ab 18. Ich hoffe, mich verknackt keiner, weil Bruno erst fünf ist.

Sein neuer Lieblingsfilm ist anscheinend „Black Sheep“, eine etwas andere Art Zombiefilm in bester Neuseeländischer*1 Tradition. Er hat auffallenderweise eine richtige Handlung. Er ist vor allem witzig. Und dann sind das Problem erstmal die Schafe.
Ein stark skrupelarmer Schafzüchter erzeugt genmanipulierte Schafe, die sich etwas heikler als sonst üblich zeigen. Zwei TierschutzaktivistInnen, sie, den irren Namen „Experience“ tragend, mit mehr, ihr Freund Grant hingegen mit etwas zu wenig Grütze, nehmen sich des Falles an. Dabei setzen sie wegen seiner Dämlichkeit unfallsweise ein mutiertes Schafsbaby*2 frei, welches Grant ziemlich bald anzuknabbern beginnt.

Später beißt es in mütterlich anschafende Schäfinnen. Und, wie es sich für Zombies gehört: So werden andere angesteckt und niedliche Schafe zu fleischfressenden Monstern. Dummerweise überträgt sich das auch auf Menschen, weshalb der eigentlich vegane Tierbefreier als erstes beginnt, ein noch fast lebendes Karnickel zu fressen.
Die Zombieschafe sind das eine- die Zombiemenschen das andere. Haben letztere zwar noch relativ lange ihren Verstand beisammen, beginnt bald ihr Körper zu verschafen. Und sie werden mehr!

Zu viel erzähle ich jetzt nicht, außer, daß als genialer Schachzug ein Schafpups als Waffe verwendet wird.
Keine Jugendfreigabe- der Film ist zwar brüllkomisch, enthält aber stellenweise Gedärme in FSK-inkompatiblen Mengen. Über achtzehn: Unbedingt gucken! Wer Shaun of the Dead mochte, wird die schwarzen Schafe (die allerdings alle weiß sind, oder rot) lieben!
Weitere lesenswerte Rezension bei der Zombiespezialistin.
- Anm. 1: Neuseeländische Tradition: siehe Peter Jacksons „Braindead“
- Anm. 2: Ähnlichkeiten der Lämmer mit dem Rattenaffen aus Braindead sind sicher kein Zufall!
[ 09 Uhr 49 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
16. November 2011
Blutbad.
Kategorie: Mischmasch
Ach ja, bis alles eingerichtet ist brauchen wir bestimmt noch ein wenig Zeit. Aber immerhin, das Bad ist nun komplett. Der fehlende Duschvorhang hat doch irgendwie für chronisch nasse Füße gesorgt.


[ 14 Uhr 18 ] - [ 7 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Die Sache mit dem rechten Auge.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Gute Tradition (nicht nur) in Deutschland ist, Matthäus 5,29*1 zu wörtlich zu nehmen. 
So konnte damals die Hitler-Bande emporkommen. So konnten sich nach dem (offiziellen) Untergang des Nazireiches viele hohe Nazifunktionäre (nicht ohne die Hilfe alter Seilschaften, aber auch der Kirche) absetzen.
Viele andere, wie Filbinger, Nazirichter, Naziverwalter, Naziärzte, durften weiter unbehelligt ihren Geschäften nachgehen, ohne wirklich Nachteile zu haben. Fleißig wurde vertuscht, verschwiegen, vergessen, verleugnet. Die große Gefahr kam doch von Links, von den Kommunisten!
Ich denke, dieser extreme Gegenwind extrem einseitig gegen Links hat wesentlich zur Radikalisierung beigetragen und die Entstehung der RAF und so befördert. Zwar wurde die braune Vergangenheit ausgiebig „bewältigt“. Die immer existent gebliebene braune Gegenwart allerdings wurde vernachlässigt. Linksextremisten sind Terroristen. Muslimische Extremisten sind Terroristen. Rechtsextremisten sind Einzeltäter. Ja, sicher, ne?
Das Scheitern des NPD-Verbotes wegen der intensiven Involvierung des angeblichen Verfassungsschutzes... Die Verstrickung des angeblichen Verfassungsschutzes in die Neonazi-Terrorgruppe aktuell, sogar in deren Taten... Honi soit qui mal y pense*2.
- Anm. 1: Mt 5,29: „Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.“
- Anm. 2: Honi soit qui mal y pense: „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt.“
[ 12 Uhr 20 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Ein Träckbäck ]
Kommentieren ohne Captcha kann möglich sein.
Kategorie: Vernetzt
Für dieses Blogsystem, NucleusCMS, gibt's wesentlich weniger „Zubehör“ als für das oberdominante Wordpress. Die Verbreitung ist geringer. Damit ist es allerdings auch weniger oft Zielscheibe von Angriffen.
Allerdings machen Spambots ja vor nichts halt, und das einzige, womit ich den Kommentarspam vernünftig unter Kontrolle bekam, ohne eine Echtzeitdiskussion zu verhindern, war das wenig beliebte Captcha.
Verzichten kann ich noch immer nicht darauf. Aber manch einer würde gerne. Der eine hat technische Probleme mit der Anzeige. Der nächste ist blind und sieht es einfach nicht. Und etliche haben da einfach keinen Bock drauf. Auch letzteres verstehe ich sehr gut, mir gehen die Dinger auch reichlich auf die Nüsse, aber wat willste machen, ne?
Nun aber gebe ich Euch die Möglichkeit, einen Benutzeraccount zum Kommentieren zu bekommen. Man wende sich getrost an mich. Am besten per Mail. Die Mailadresse findet sich.
[ 09 Uhr 54 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
BloggerInnen-Interview, Numero 23: Erste Geige. Frau Violine.
Kategorie: Vernetzt
Frau Violine... irgendwann hat sie hier mal kommentiert, und irgendwann war sie im Feedreader. Immer gut für eine vernünftige Diskussion, immer zu haben für gute Musik- nicht nur Violine, besonders auch Gitarre.
1.: Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
Durch einen Freund. Er ist sowieso Informatiker (Medienzeug) und wusste daher schon besser bescheid als ich. Ich kannte halt CMS aus dem Praktikum, aber von einfachen Blogsystemen wusste ich nichts.
2.: Was war Deine ursprüngliche Motivation dazu, und was hat sich daran geändert, seit Du bloggst?
Neugierde. Mal ausprobieren. Und bin dabeigeblieben, weil es einfach schön ist, sich miteinander auszutauschen. Es ist auch keine so schnelle Art wie FB, das mir einfach zuviel ist. In FB verschwindet alles und soviel Zeugs, das mich nicht die Bohne interessiert. Dagegen die Artikel mit den Kommentaren, das ist schön. Kommunikativ eben.
3.: Was willst Du mit Deinem Blog erreichen oder bewirken für Dich und andere?
Na ja, einfach mit anderen kommunizieren. Meinungen, Gedanken, Informationen austauschen, sich gegenseitig auf Sachen aufmerksam machen. Und sich gegenseitig in seinen Fragestellungen beistehen.
4.: Was ist Dir zu bloggen wichtiger: Meinung oder Sachinformation? Warum?
Mir ist der Gedankenaustausch wichtig. So kann ich mein Blog auch nicht „Online-Tagebuch“ nennen, sondern „Gedanken-Buch“.
5.: Welchen Artikel hältst Du persönlich für Deinen besten? Warum?
Der beste Artikel ist der mit der Madame. Denke ich. Weil da auch die guten Beiträge dabei sind.
6.: Thema Blogroll: Nach welchen Kriterien wählst Du die Blogs aus, die Du liest? Sind diese alle in der Blogroll aufgeführt oder nur ein Teil?
Auswahlkriterium: Muss ich gerne lesen. Wenn man sich's so durchguckt: Das sind alles Leute, die mehr oder weniger ernst/tiefschürfend aus dem
Leben berichten. Wie Ilana zum Beispiel.
7.: (Wie) versuchst Du, neue Leser und Abonnenten zu gewinnen?
Ich versuche das gar nicht. Die kommen von alleine.
8.: Wie siehst Du die Entwicklung Deines Blogs bis zum Jahresende? Hast Du konkrete Ziele? Was wird sich ändern? Was willst Du verbessern?
Ach, ich habe keine konkreten Ziele. Auch keine unkonkreten. Das Blog ist einfach ein Lebensbegleiter.
Inhaltsverzeichnis Interviews
[ 07 Uhr 00 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
15. November 2011
Manifest.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich bin dafür, sämtliche Berufspolitiker zu entlassen, mindestens die RegierungsmitgliederInnen wegen organisierter Kriminalität und grundgesetzfeindlicher Aktivitäten*1*2 einzubuchten, die Staats- und Regierungsorgane sämtlich aufzulösen und von demokratisch gesonnenen Menschen neu zu organisieren.
Außerdem wird das Flickstück Grundgesetz durch eine neue Verfassung ersetzt. „Alle Gewalt geht vom Volke aus“ muß endlich umgesetzt werden. Das Ziel sollte sein, mit möglichst wenig Herrschaft, mit möglichst wenig Gewalt das Zusammenleben zu gestalten.
Die Menschen brauchen mehr Freiheit statt mehr Gesetze*3.
Die Menschen brauchen mehr Verantwortung statt mehr Verblödung durch staatliche und kirchliche Bevormundung.
Die Menschen brauchen mehr Verantwortungsbewußtsein statt mehr Vorschriften.
Die Menschen brauchen bessere und unabhängige Bildung statt Brot und Spiele.
Die Menschen brauchen mehr Leben.
- Anm. 1: Kriminell: zum Beispiel die Verstrickungen des angeblichen Verfassungsschutzes mit der Neonazi-Kriminellenszene.
- Anm. 2: Kriminelle Machenschaften auch aufgezählt bei Farlion
- Anm. 3: Zum Beispiel die Freiheit, sich moralisch gut zu verhalten anstatt nur ein Gesetz zu befolgen.
[ 18 Uhr 45 ] - [ 4 Kommentare ] - [ 2 Träckbäcks ]
Herzlichen Glückwunsch!
Kategorie: Mischmasch
[ 10 Uhr 44 ] - [ 8 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
14. November 2011
Gotteslästerung ist Mittelalter. Eine Petition.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...
...§ 166 StGB („Gotteslästerungsparagraph“) wird ersatzlos gestrichen.

Begründung:
Die Anwendung des § 166 StGB erfolgt niemals gegen die Beschimpfungen von Nicht-Gläubigen durch Vertreter und sonstiger Angehöriger der Religionsgemeinschaften. Atheisten werden straflos beleidigt, unter anderem durch Behauptungen, Atheisten seien zu moralischem Handeln letztlich nicht fähig. Damit werden wir Atheisten (in ihrer Gesamtheit durchaus eine Weltanschauungsgemeinschaft) kollektiv abgewertet als moralisch minderwertig.
„Wenn also Atheisten moralisch handeln, dann nur, weil sie inkonsequent sind. Gott sei Dank sind sie das! In der Praxis ist die sittliche Evidenz eben doch stärker als jede naturalistische Erklärung. Nur der zu Ende gedachte Atheismus zerstört die Moral.” (P. Engelbert Recktenwald)
„Wollte man Gott aus dem Grundgesetz eliminieren, dann unterwürfe man sich damit einem Trend, der ohnehin höchst bedenkliche Entwicklungen anzeigt: den Verlust an verpflichtenden Werten, die Dominanz eines banalen Materialismus, die Profanisierung des Weltbilds.“*1
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Diese Petition soll nicht dazu dienen, irgendeiner Religions- oder Sonstwasgemeinschaft zu schaden. Sondern nur ein albernes Gesetz abschaffen, welches mehr als oft in mittelalterlicher Manier benutzt wird, um Kritiker mundtot zu machen. Jeder soll glauben, was er glaubt, aber er möge bitte andere in Frieden lassen damit.
Chancen rechne ich mir jedoch nicht aus. Es sei denn, ein paar MenschInnen machen mit!
Die Petition wurde eben erst eingereicht. Ehe Ihr mitzeichnen könnt, muß sie den Petitionsausschuß überleben. Das halte ich angesichts der Politik für wenig wahrscheinlich, doch Ihr könntet selbst auch entsprechende Petitionen einreichen. Steter Tropfen höhlt den Stein!
[ Den Rest lesen ]
[ 19 Uhr 46 ] - [ 5 Kommentare ] - [ 4 Träckbäcks ]
Gremmendorf im November.
Kategorie: Psycho?!?
Eigentlich ist der Monat November für mich selten ein guter Monat. Die Stimmung sackt ab, der Antrieb läßt nach, alles ist grau in grau, so auch meine Seele.

Dieses Jahr jedoch ist der Herbst nur halb so wild. Ich lasse mich nicht hängen, und auch, wenn mal der Antrieb fehlt, schaffe ich mein Pensum. Ich trete mir selbst in den Allerwertesten. Sonst geht das nicht so wirklich, wenn es mir schlechter geht, und so bin ich eigentlich recht gut drauf. Nur ein wenig träge, müde.
Am Dönerstag fahre ich endlich in die Reha. Lange habe ich gewartet. Bei meinem Doc habe ich heute die Briefe und Bescheinigungen geholt, die die Dockters dort brauchen. Die ganzen Diagnosen schwarz auf weiß lesen sich gruselig, doch die Prognosen umso besser. Und außerdem, Diagnosen- Ich ich würde mit dem Kram ja auch herumrennen, wenn ich sie nicht kennen täte, und außerdem weiß ich das alles eh.
Bei dem schönen Wetter, bei dem schönen Licht vorhin war ich doch recht froh, daß Mobiltelephone heutzutage einen eingebauten Photoapparat haben, der durchaus passable Qualität liefert. Der Nachhauseweg bot sich an, ja, er schrie geradezu danach, das Teil zu nutzen!
Ich denke, es wird gut werden. Wie auch immer genau, aber gut.
Und, egal,was auch kommen mag: Ich habe meine Liebste. Das zählt.
[ 14 Uhr 00 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Montag. Mittag. Metallica. (2/4) - Ride the Master.
Kategorie: Kultur
Gezupfte Gitarrensaiten, fast sanft für die vier jungen Herren aus Los Angeles, wäre der Sound nicht so schneidend und kalt wie ein Keramikmesser. Doch nur kurz, denn „Fight Fire With Fire“ (das Stück, mit dem ich einst Jehovas Zeugen vertrieb) kracht dann doch noch bewährt ruppig.

Das Album ist weniger punkig, die Stücke klingen gründlicher. Ich war fasziniert.
Zu einer Zeit, in der schwülstige Witzfiguren wie Manowar Metal zum kitschigen He-Man-Comic verlächerlichten und ansonsten Heavy Metal eher traditionell orientiert war wie Judas Priest, Iron Maiden und der Rest der NWOBHM, die die US-amerikanischen Thrasher maßgeblich beeinflußt hatten, zerlegten sie die Musik samt Studio komplett. Jedenfalls hörte es sich so an. Das war wirklich hat und schnell.Zu meinem Liebling wurde Creeping Death. Ausgerechnet biblischer Stoff, der Krempel mit dem Würgeengel, der die Erstgeborenen meuchelt, wenn man nicht seine Haustür mit dem Blut von Lämmern besudelt hat. (Gottes Ideen sind echt krank!)
Die Big Four*1 hatten Härte neu definiert.

„Master of Puppets“ war das erste Metallica-Werk, mit dem ich konfrontiert wurde. Sanft gezupfte Gitarre (wie auch bei „Ride The Lightning“) - und dann geballte Brachialität. Ich liebe diese Scheibe, und deshalb muß das reichen. Fetter Sound, jovle Riffs, klasse Texte. Punkt. Ich war angefixt.
- Anm. 1: Big Four = Metallica, Slayer, Anthrax, Megadeth
[ 12 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Schreibemöbel.
Kategorie: Vernetzt
Bei Gilly gibts wieder einmal etwas zu gewinnen, und ich kann ja den Hals nicht vollbekommen. Also mache ich mit. Dies erfordert einen Blogbeitrag über meinen Schreibtisch. Na gut, ich habe keinen Schreibtisch, sondern einen Sekretär. Dieser ist computerfrei. Allerdings ist mir das Chaos darauf ziemlich peinlich, deshalb habe ich es kurzerhand zensiert. Ich hoffe, es gilt trotzdem:
[ 10 Uhr 31 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
13. November 2011
Banga.
Kategorie: Erlebtes
Das Grauen des Sommers 1990 hatte einen Namen: Banga.
Mein bester Freund und ich waren mit dem Interrail-Ticket gerade in Straßburg gelandet. Es war Sommer. Es war heiß. Wir waren jung. Wir hatten Durst. Der schmuddelige Supermarkt war nicht klimatisiert, das war damals noch nicht so häufig. Wir kauften irgendetwas eßbares, wahrscheinlich wie meistens auf dieser Tour Bounty. Da waren auch Getränke, eigentlich unser Hauptziel. Ich griff eine Flasche fantaesken Aussehens und gewaltigen Volumens.

Banga. Banga stand darauf, als Name dieser Brause. Mühsam entzifferten wir die seltsame Aufschrift mittels eines Frazösischwörterbuches. Man könne an der Flasche sowas abknibbeln vom Etikett, das wären dann jeweils soundsoviel „Points Banga“. Für eine gewisse Menge dieser „Points Banga“ könne man irgendwelche lächerlichen Plastikfiguren als Strafe bekommen. Naja, da stand sowas wie Prämie, aber die sahen echt Scheiße aus.
Wemauchimmerseidank waren wir weder auf „Points Banga“ scharf noch auf diese scheußlichen Plastikdingse. Deshalb kauften wir nämlich nicht den ganzen Laden leer wegen dieser Brausepunkte.
Das Zeug schmeckte entsetzlich.
Nach verfaulten künstlichen Kokosnüssen, verfaulten künstlichen Bananen und künstlichen verfaulten Orangen.
Nur eins ist noch schlimmer als Banga: WARMES Banga.
Es war Sommer.
[ 15 Uhr 17 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Nazi-Obst, Asozial.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Die NSDAP NPD wird nicht müde, sich recht unverhohlen als Nationalsozialisten zu bezeichnen, immer mit der gleichen Formel:
„Der Wähler muss klar erkennen können, dass wir radikal, sozial und national sind“, sagte Voigt.*1

Sollte Vater Staat diese eindeutig antidemokratische Partei nicht endlich verbieten? Der verbietet doch sonst alles, sogar die FAP damals, obwohl die nicht linksradikal war! Obwohl ich Verbote nicht mag.
Dagegen spräche:
(1) Das Denken dieser Heinis ändert sich dadurch ja nicht. Nur, weil der Verein aufgelöst wird, lösen sich die Mitglieder ja nicht auch in Luft auf.
(2) Die Leute bleiben, die Beziehungen bleiben, und in der Illegalität kann man die schlechter beobachten.
Sicher?
(1) Das Denken ändert sich nicht. Aber vor allem die Finanzierung wird schwieriger, zumal die (allerdings ohnehin idiotische) Parteienfinanzierung wegfällt, die eine prima Geldquelle ist. Und nicht mehr offen agieren zu können erschwert die Sache wenigstens.
(2) Schlechter beobachten? Naja, die Leute sind bekannt, und zumindest sollte es leichter sein, sie aufgrund richterlicher Beschlüsse legal zu überwachen. Auch wenn ich nicht glaube, daß sich dieser Staat groß drum schert, ob er legal, illegal, scheißegal überwacht. Hauptsache, es ist links, nicht rechts.
Und solange der Staat von sich behauptet, ein Rechtsstaat zu sein, sollte er wenigstens so tun, als würde er sich auch so verhalten und alle verfassungsfeindlichen Dingsdas verbieten. Samt Parteitag. Der seltsamerweise nicht in Nürnberg stattfand.
Mann, ich bin Anarchist, darf ich so etwas überhaupt fordern?
Glaube schon. Erstmal die Realität verwenigerschlechtern, dann verbessern.
- Anm. 1: Aus: „Apfel wird neuer NPD-Chef“, ZEIT Online, 13. November 2011.
[ 12 Uhr 15 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Apfel.
Kategorie: KuliNarrisch
Ich mag Äpfel. Am gernsten Boskop, weil, ich habe einen Kopp, und ich bin hier der Boß. Haha, bin witzig, gell?

Ich finde Boskop einfach lecker.
Viele Menschen schälen ja den Apfel, wider besseren Wissens um die eben in und unter dieser besonders gesunden Vitamindinger. Nun, schälen tu ich den Apfel auch manchmal. Dann esse ich zuerst das Fruchtfleisch, und dann -das beste zum Schluß- die Schale. In der Tat mag ich die Schale besonders gerne extra.
Meinen schälenden KollegInnen war ich damals immer ein dankbarer Abnehmer für den vermeintlichen Abfall.
Bin ich seltsam jetzt oder was?
[ 09 Uhr 44 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Gute-Laune-Musik CXXIV: Ornithekknologie.
Kategorie: Gute-Laune-Musik
Schreckliche Musik mit hirnlosem, unsubtil-zweindeutigem Text:
Vocals: Michaela Schaffrath aka Gina Wild. Paßt schon.
[ 08 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
12. November 2011
Bambi-Bambule: Hau's dem Bullshito auf die Rübe!
Kategorie: Kultur , Satire, Pamphlete, Unflätiges
Rosenstolz, eine echte Jammergruppe, findet, daß Bushido ein Bambi gekriegt hat ist scheiße. Aber Bambi an sich scheinen sie selbst ja trotzdem gehabt haben gewollt zu haben.
Mehr Format hat da der zu Unrecht*1 viel geschmähte Heino: Er will das Kitschreh zurückgeben, weil er nicht mit diesem ordinären Gewaltstammler auf einer Stufe stehen will (Was Rosenstolz wohl nicht so stört). Ich finde aber, er könnte das Ding diesem HipHopHeini am besten feste an den Kopf werfen.
- Anm. 1: Echt jetzt, so schlimm finde ich den nicht. Der singt wenigstens noch Volksmusik, wenn auch etwas aufgepoppt, nicht gejodelte Schlagerinnen. Und eine gute Stimme hat er auch. Ist natürlich nicht das meistgehörte hier in der Hütte.
[ 16 Uhr 55 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Teufelsmusik.
Kategorie: Kultur
Klar, das weiß doch jeder: Heavy Metal ist Teufelsmusik. Da wird fleißig Satan angebetet und Blut getrunken. Und ich bin auch ein ganz fieser Typ, echt.

Eben brachte ein berittener Bote auf einem Ziegenbock die seltsamerweise nur noch antiquarisch erhältliche Aufklärungsliteratur über die Verquickungen des Bösen als solchem, erschienen im über jeden Zweifel an Objektivität und Unvoreingenommenheit erhabenen evangelikalen Verlag „Christliche Literaturverbreitung“. Die Spuren zeigen, daß es zwar in einem Regal gestanden hat, wahrscheinlich im Sonnenlicht, aber offensichtlich wurde es nie gelesen. Seltsam. Verstehe ich nicht. Ist doch wichtig, darüber aufzuklären, so mit Teufel und so?
Weil, als Atheist glaube ich ja auch nicht an Teufel und so, ich wußte gar nicht, daß ich das tun muß, oder wenigstens trotzdem anbeten und dazu Kinder schlachten und so.
„Wir wollen nur Deine Seele“ betitelt sich das Buch. Will die Kirche das nicht eigentlich auch?
Ich glaube, es sollte unterhaltsam sein.
[ 12 Uhr 45 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Kultur. Ächzend.
Ich habe (in der Navi rechts zu erreichen) eine extra Seite für Rezensionen angelegt, dorten erstmal Kulturkram zu finden ist. Die technische Lösung ist wie die der Blogroll. Denn da ich ja mittlerweile auch außerhalb des eigenen Blogs der interessierten*1 Menschheit Artikel serviere will ich diese meinen geneigten Fans und anderen diese leicht zugänglich machen, ebenso wie meine hier verfaßten Filmkritiken.
Mittlerweile habe ich meinen CD-Stapel abgearbeitet. Musik zu hören kann in der Tat anstrengend sein, wenn man darüber schreiben soll. Manche CD habe ich etliche Male gehört, gerade weil sie mir nicht gefiel und ich möglichst gerecht sein will- ich bin ja nicht das Maß aller Dinge, zum Glück.
- Anm. 1: Wen das nicht interessiert, ist selbst schuld, wenn er immer wieder kommt.
[ 11 Uhr 11 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
11. November 2011
Bambi, Bambini, Bimbam (Heiliger).
Kategorie: Kultur , Satire, Pamphlete, Unflätiges , Käseblatt
Ich verpasse ja eigentlich alle Fernsehsendungen und so. Nun habe ich gehört, daß da der Rapper Bushido (den kenne sogar ich!) ein Bambi bekommen hat. Das ist, so finde ich, wenig spektakulär, denn auch ich habe neulich Bambi bekommen. Kein ganzes zwar, doch immerhin zwei Beine. Und nicht vom Fernseher, sondern von meiner Mama, und die ist mir wichtiger als Fernseher, die zwar ganze, aber dafür nicht ansatzweise eßbare Viecher da verteilen. Was soll ich mit so einem Ding, wenn man es nicht essen kann? Außerdem bekommen die das ja eh nur verliehen. Da könnten die ja nicht einfach nur ein paar Knochen zurückgeben.
Ich wüßte ja nicht einmal, wem ich das Ding an die Rübe werfen wollen würden täte, außer diesem HipHop-Oberbunken da.
Naja, also, Bambi. Is glaube ich so ein Preis für irgendwelche angeblichen Leistungen für Prominente und solche, die es gerne wären. Ein Preis, den man nicht essen kann. So oscarmäßig oder so ähnliches Dings, nur in der Form künftigen Wildbrets. Also schwingen da eine Menge Leute Reden (so sie das können oder schlimmer noch trotzdem dürfen), vor allem die, die dieses (wie ich finde) abgrundtief häßliche Kitschteil mit nach Hause nehmen müssen.
Die stolzen Rosen*1 fanden das mit dem Buschidingsda nicht so toll. Verstehe ich schon, der Kerl ist schwul, die Frau ist weiblich, und damit sind beide Zielgruppe, also, äh, eigentlich eher Zielfernrohrgruppe des Muttischrecks. Und jetzt sind alle böse. Die einen auf Bushido, den homophoben Frauenverachter. Die anderen auf Rosenstolz, weil die die Party versaut haben. Bushido sowieso. Ist er ja immer, zumindest tut er so*2. Wieder andere auf die, die diesem ganzen Herumgeböse eine Bühne bieten.
Egal. Jedem sein Bambi. Wofür auch immer.
BTW: Nicht alle mögen Bambis!
- Anm. 1: Ich finde im übrigen die Musik von Rosenstolz ein grauenvolles Gejammer zum Kultivieren grenzliniger Depressionen
- Anm. 2: Bushido ist in Wirklichkeit auch nur ein erbärmlicher Spießer, der andere verklagen tut, weil ihm etwas nicht paßt. Zum Beispiel eine ALG22-Empfängerin wgen Kopieren. Das tut er selbst aber auch gerne, aber eher nach Guttenbergmanier.
[ 15 Uhr 38 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Ein Träckbäck ]
Aufräumen und ordnen...
Kategorie: Vernetzt
Was ich in der Wohnung tu, sollte ich auch mal hier machen und etwas Übersicht schaffen. Ich habe zwanzig Rubriken für meine Artikel zum Einsortieren, das ist zu viel, finde ich. Was mir interessanterweise gerade auffiel, als ich eine weitere Rubrik hinzufügen wollte, nämlich für Rezensionen. Bislang laufen die unter Kultur. Ist ja auch richtig. Und so wird's auch bleiben, um nicht noch mehr zu zerstückeln. Außerdem mache ich ja die meisten Rezis für Albumcheck.de, und daher ist wohl praktischer, eine Extraseite anzulegen, wie für Kochrezepte und Blogroll, wo ich dann auch die externen Rezis und so sammeln kann.
Welche Themen könnte ich denn zusammenlegen? Packe ich Bilder mit unter Mischmasch. Käseblatt und Vernetzt könnten auch zusammen. Sportlich ist eigentlich auch eher Gewesenes, Fleisch in Imperialistenbrause braucht auch keine eigene Rubrik, Blog:Read kann auch zu Vernetzt.
Aber das läuft nicht weg.
[ 13 Uhr 03 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
10. November 2011
Nachtschicht in der Redaktion für grobes Zeugs.
Eine große Tüte mit „Arbeit“ habe ich da bekommen von der Chefin von Albumcheck.de. Zu bearbeiten habe ich zwei CDs und eine DVD, die ersehnte von Motörhead, die in einer Woche herauskommt. Die werde ich morgen heute abend zusammen mit meiner Liebsten bearbeiten. Prima Job- Musik-Promoscheiben kostenlos bekommen, hören und darüber schreiben. Nur schade, daß ich davon nicht meinen Lebensunterhalt bestreiten kann.
Nun, ganz so einfach ist das nicht. Ich kann (oder besser: will) nicht einfach sagen: „Gefällt mir nicht, ist also scheiße.“ Mein persönlicher Geschmack ist mein Privatkram. In meinen zur Schonung der nebenan schlafenden Liebsten aufhabenden Kopfhören schallt Musik, die mir heute Nachmittag nicht gefallte. Gar nicht. Aber die ich nicht einfach abtun mochte. Also höre ich das abermals, denn ohnehin kann ich mich mal wieder nicht mit dem Sandmännchen einigen.
Ein schwedisches Sextett mit dem harmlosen Namen „Marionette“. Krachen ganz ordentlich. Was am Extreme Metal genau extrem ist, weiß ich zwar nicht. Nur daß das Album „Nerve“ auf den zweiten Lausch schon ganz anders durch meinen Meatus acusticus flutscht. Vielleicht wird die Rezi doch nicht so kompliziert wie ich denkte. Naja, tagsüber. Vielleicht schreibe ich die im Wartezimmer meines Irrenarztes, das wäre echt extreme.
Ein paar Tage habe ich ja noch bis zum fünften Dezember.

Sollte vielleicht zunächst „Vertex“ bearbeiten, den Erstling der „Hunters of Pure Sound“, kurz H.O.P.S.*1 - War wohl einer Zivi auf der Inneren gewesen? Das paßt allerdings stilistisch nicht ganz in mein Beuteschema. Trotzdem keine schlechte Musik. Das wird schon ein wenig schwieriger zu beurteilen dank begrenzter Kompetenz auf dem Gebiet Progressive/Art Rock.
Das Ding ist schon seit einigen Tagen auf dem Markt, also das zuerst.
So schließe ich mit den Worten des unsterblichen Karl Valentin: „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“
- Anm. 1: HOPS kenne ich aus früheren Zeiten als Kürzel -oder eher umgekehrt?- von Hirnorganisches Psychosyndrom. Sagte eigentlich nur, daß jemand irgendwie durch den Quark war. Ich glaube ja, daß zuerst das Kürzel da war.
[ 01 Uhr 59 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
09. November 2011
Harte Bandagen.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung , Vernetzt
Man muß nicht jeden mögen. Man muß auch nicht des anderen Meinung mögen. Aber deswegen muß man ja nicht gleich komisch werden und haßerfüllt draufdreschen.
Zumal die Wahrheit selten „so oder so“ ist, sondern „so und so“. Irgendwo dazwischen.

Malte Welding, den ich durchaus zu schätzen weiß, hat mit einem Kommentar in der taz, die ich weniger zu schätzen weiß, in ein Wespennest gepiekt. Er findet Anonymous und Occupy eben weniger gut als andere. Das ist legitim, und ebenso legitim ist, darüber zu streiten, wie derzeit Tobias Gillen. Nicht legitim ist allerdings, daß ihm zum Teil unverhohlen gedroht wird. Das ist kein guter Stil.
Kommentar zu seinem Kommentar*1:
08.11.2011 10:01 Uhr
von oeko:
Was will uns dieser Artikel sagen??????
Wartet der Autor auf das Hacken seines Blogs?
Möchte er es vieleicht sogar?
Ehrt es vieleicht heutzutage schon gehackt zu werden?
Nur mal so ins unreine gedacht
Weitere Kommentare bestehen zur Hälfte aus ansonsten unkonstruktiven Schmähungen, der Artikel sei Bullshit oder ähnlich qualifiziert. Nur wenige bringen Argumente, die als solche durchgehen. Die twitterige Beschränkung auf 140 Zeichen*2 bietet sich allerdings eher an für einen Shitstorm. Und anonyme Drohungen. Letzteres ist widerlich.
Aber das mit dem Apple als Religionsersatz (sa Wingwkreiste im Screenshot), darum habe ja ich mich bereits gekümmert.
- Anm. 1: ach wie neckisch, „Kommentar zum Kommentar!“
- Anm. 2: 140 Zeichen finde ich eigentlich recht gut, zwingen sie doch, die Aussage auf den Punkt zu bringen.
[ 18 Uhr 48 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Lachverbot im ÖPNV!
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung , Psycho?!? , Satire, Pamphlete, Unflätiges
Im deutschen Öffentlichen Personennahverkehr, besser bekannt als Bus, Tram, U-Bahn und solche Gerätschaften, herrscht strenges Lächelverbot.

Der Fahrgast hat keine oder besser noch keine gute Laune zu zeigen, denn ohne offensichtlichen Anlaß aufwärts zeigende Mundwinkel sind ein eindeutiges Zeichen für Wahnsinn.
Wenn ich mit dem Bus unterwegs seiend mir meine mitfahrenden MitfahrgästInnen anschaue, dann stelle ich fest, daß damals auf der Depressionsfachstation, ja auch auf der Geschlossenen, die Stimmung ausgelassen, ja geradezu manisch war dagegen. Ich fahre mit der Angst Bus, daß sich irgendwann in meinem Beisein ein Fahrgast an den Greifschlaufen da oben erhängt. Da muß doch einer für Sicherheit sorgen und die entfernen! Oder aber das Busfahren verbieten oder die Gesetze anpassen, daß Busfahren mit Flunsch gleichgesetzt wird mit Schwarzfahren.
Vielleicht könnte man auch solche Leute engagieren.
[ 14 Uhr 58 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Eine echte Scheiß-App! :-)
Kategorie: Vernetzt
Jetzt habe ich sie schon etliche Wochen, und seitdem brauchte ich sie gar nicht mehr. Die Android-App für die Scheißhaussuche.
Wegen meiner Medikamente (von welchem der vielen auch immer das kommt) muß ich gelegentlich sehr schnell und sehr eilig und mit Hochdruck sprühwursten. Das ist üblicherweise nicht weiter tragisch, irgendwo findet sich immer ein Klo in der Nähe. Nur- wo ist irgendwo?
Nun, dachte ich, wenn es für jeden Scheiß eine App gibt, dann wohl doch sicherlich auch hierfür. Denn gerade auch Körperbehinderte freuen sich, nicht drölfzig Stunden nach einer für sie nutzbaren Abseilmöglichkeit zu fahnden. Tatsächlich fand ich was, und zwar GoToilet. Mit Navidings und so und Barrierenanzeiger. Zudem kann man den besuchten Schont bewerten oder auch einen nicht verzeichneten solchen eingeben. Und kosten tuts auch nichts außer etwas Geduld beim Starten.
Das finde ich fein. Vor allem, weil ich das gar nicht mehr brauche. Ansonsten sei das Progrämmchen wärmstens empfohlen.

[ 11 Uhr 47 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
BloggerInnen-Interview, Numero 22: Also the virtual world's a stage...
Kategorie: Vernetzt
Der Internetzkasper. Ein Konglomerat aus ungefähren Figuren. Tri. Tra. Trulla. La.
1.: Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
Ach, die Domain war noch zu haben, also entstand ich quasi modo aus dem Urknall eines Schwarzen Loches wie eine Blähung des nicht vorhandenen Geistes.
2.: Was war Deine ursprüngliche Motivation dazu, und was hat sich daran geändert, seit Du bloggst?
Spaß haben. Spaß machen. Spaß teilen.
Daran hat sich bislang nichts geändert.
3.: Was willst Du mit Deinem Blog erreichen oder bewirken für Dich und andere?
Es soll zum Lachen, Lächeln, Grinsen anregen. Mehr igentlich nicht.
4.: Was ist Dir zu bloggen wichtiger: Meinung oder Sachinformation? Warum?
Sachinformation ist nicht lustig, wenn sie nicht verzerrt wird. Also: Meinung, Deinung, Ung ist doch für alle da!
5.: Welchen Artikel hältst Du persönlich für Deinen besten? Warum?
Keinen. Wir sind einfach nur schlecht. Durch und durch.
6.: Thema Blogroll: Nach welchen Kriterien wählst Du die Blogs aus, die Du liest? Sind diese alle in der Blogroll aufgeführt oder nur ein Teil?
Gute Frage, nächste Frage. Keine Kriterien, glaube ich. Reine Willkür ist das!
7.: (Wie) versuchst Du, neue Leser und Abonnenten zu gewinnen?
Ach, die kommen schon von alleine.
8.: Wie siehst Du die Entwicklung Deines Blogs bis zum Jahresende? Hast Du konkrete Ziele? Was wird sich ändern? Was willst Du verbessern?
Mehr schreiben, das wäre ein Ziel. Sonst haben wir alle keine großen Pläne.
Inhaltsverzeichnis Interviews
[ 07 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
08. November 2011
Der Metal-Redakteur macht seine Arbeit!
Kategorie: Vernetzt , Kultur ,
Zuerst dachte ich ja, das werde alles ganz einfach. Wer will schon Metal, dachte ich, und richtete mich darauf ein, gelegentlich mal eine Plattenkritik für Albumcheck.de zu verbrechen.

Nunja. Ich bekomme allerdings etwas mehr als gelegentlich Material zu bearbeiten. Gut für meine persönliche Einbildung eigener Wichtigkeit ist natürlich, die Platte zu bekommen, bevor man sie kaufen kann, wie aktuell das Album mir bislang unbekannter Norweger, die als Honningbarna*1 unter anderem Roskilde heimgesucht hatten. Ich habe wieder mal eine Platte, die erst Freitag über den Ladentisch wandert. Samt dazugehöriger Informationen. (Auch Presseinformationen über den Motörhead-Traubvergor*2 bekomme ich etwas schneller, auch wenn ich mich hüte, alkoholische Getränke zu kosten.)

Nun, am Beispiel Honningbarna merkte ich, daß Musikjournalismus*3, will ich ihn ernst nehmen statt horst, gar nicht so einfach ist. Ein wenig mehr möchte ich ja schon wissen als die offiziellen Presseinfos verkünden, um die Musik wirklich würdigen zu können. Vor allem, wenn sie mir nicht wirklich gefallen, wie in diesem Fall, was aber nicht der Qualität geschuldet ist.

Bei der Geschmackssache Kunst so objektiv wie möglich zu bleiben ist schwer. Und dann noch die Musik komplett durchzuhören! Aber ich glaube, ich habe es geschafft. Die Arbeit ist schon eine andere als wenn ich nur für mich selbst, auf eigene Verantwortung und gnadenlos subjektiv schreibe. Bei Albumcheck.de habe ich einen Auftrag von meiner Auftraggeberin und den Ehrgeiz, einen Artikel in einer Schreibe zu schreiben, die meinem Ressort (also Hartes Zeug), dem Magazin, der Zielgruppe und auch noch mir selbst irgendwie gerecht wird. Und auf megabytelanges Geschwafel verzichtet.
Da ich der einzige wirkliche Metal-Kompetenzling zu sein scheine, bekomme ich auch immer wieder und immer häufiger passende Aufträge. Was mich nicht im geringsten stört natürlich. Ist Musik doch eines meiner Lebenselixiere! Und nun Silberlinge von Motörhead zu bekommen, die erst Ende kommender Woche veröffentlicht werden, das hat schon was.
Und schreiben tu ich sowieso die ganze Zeit.
Wenn ich nicht gerade sabbele.
- Anm. 1: Honningbarna sind allerdings keine Metaller.
- Anm. 2: „Traubvergor“=vergorene Trauben, hatte ich mal als Kunstwort für meine Rotkäppchenübersetzung „Kopfrotbedeck“ entworfen.
- Anm. 3: so ich meinen lächerlichen Versuch überhaupt Musikjournalismus nennen darf.
[ 20 Uhr 04 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Wein predigen und Whiskey saufen.
Kategorie: Kultur
Seit gut fünfunddreißig Jahren schon sind Motörhead im Auftrag des Herrn des Rock'n'Roll unterwegs. Ohne mit (für Rock'n'Roller) ungewöhnlichen Dingen zu erschrecken. Aber nun schafft Lemmy doch noch, mich zu verblüffen: Ausgerechnet er, der sich ausschließlich von „Jack Daniels“ mit einem kleinen Schuß Imperialistenbrause zu ernähren scheint, schmeißt einen Wein auf den Markt!
Ich bin schockiert!
Doch zumindest die Auswahl des Weines paßt zum Etikett. Typischer Shiraz aus Australien ist, soweit mich die Erinnerung stützt, nicht wirklich ein feiner, doch umso wuchtigerer Wein, der in der Tat eine Substanz bieten sollte, die zu Motörhead paßt.
Muß ja nicht immer Whiskey oder Bier sein.
Vielleicht bringen die ja auch mal ein Motörhead-Mineralwasser heraus für mich.

Mehr neues von Motörhead gibt es die Tage auf Albumcheck.de!
Am 18.11. erscheint die neue DVD. Aber ich werde sie schon vorher haben!
[ 08 Uhr 23 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
07. November 2011
Dem Hund schmeckt's ja auch.
Kategorie: KuliNarrisch

Teilzeithund Bruno steht total auf dieses Futter. Das ist zwar nicht das billigste, aber dieses war ihm auch nicht bekommen. Und vier Euro nochwas für einen Sack mit ein paar Kilo, kann man eigentlich nischt sagen, oder?

Es riecht auch gar nicht mal übel, das Zeug, und Bruno stürzt sich regelrecht darauf. Und Stiftung Warenpest schrub da was drauf von „Sehr Gut“. Also kann es auch nicht schlecht sein, dachte ich und kostete davon. Schmeckte nicht schlecht, fand ich. Zum so Essen ist es allerdings etwas zu trocken. Heißt ja auch Trockenfutter. Wenn man es allerdings kocht oder zu lange in Flüssigkeit stehen läßt wird es matschig und pampig.
Ich empfehle, das Hundefutter zuletzt zuzugeben. Es eignet sich prima als Einlage für Suppen (enthält auch Gemüse und Fleisch und so!). Am leckersten finden wir, das Zeug auf Spaghetti Bolognese (mit viel Sauce, am besten etwas mit Wasser verdünnen) zu geben, so ist es saftig und knusprig zugleich.
Besonders lecker sind die Würfelförmigen, die sind recht fleischig und würzig, und die „Knochen“ sind auch viel besser, als sie aussehen.
Ich kanns nur empfehlen, seine Mahlzeit so aufzuwerten. Lebensmittel und alles andere auch sind so teuer geworden, und als Arbeitsloser muß ich ja sparen. Und wenn Sparen so lecker ist- probiert es selbst!
[ 20 Uhr 57 ] - [ 9 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Von Weltuntergängen und ähnlich lästigen Dingen.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Wenn man den ganzen Weltuntergangspropheten glauben schenken würde, dann ginge die Welt quasi im Fünfminutentakt unter. Zumindest dieses Jahr haben schon zwei Weltuntergänge stattgefunden, die jeweils vom gleichen (pseudo)christlichen Spinner vorhergesagt wurden.

Ich weiß zumindest ganz genau, was 2012 passieren wird: Ich werde vierzig! Allerdings nicht im Dezember, und die Welt geht zumindest davon nicht unter.
Zumindest finde ich keinen Weltuntergang, daß die Maya ihrem auslaufenden Kalender nicht noch vor ihrem eigenen Untergang einen Nachfolger gemacht haben, es ist nur lästig, daß immer wieder irgendwelche Irren einen volltexten damit.
Florian Freistetter hat eine FAQ zum Thema Weltuntergang 2012. Den erwischen die Irren nämlich besonders oft.
Viele Irre meinen, ein Planet namens Nibiru oder so ähnlich würde auf die Erde donnern.
So what, meine ich. Erstens ist das Magerquark, zweitens wäre es dann auch egal. Alle tot, alles gut, denn Tote haben keine Sorgen, oder? Alternativ gehen auch Asteroiden, was ein wenig weniger unwahrscheinlich ist, weil es davon ein wenig mehr gibt und die auch anders unterwegs sind. Immerhin sind die Dinos wahrscheinlich möglicherweise vielleicht deswegen alle verreckt. Mich wundert allerdings, daß noch keiner von denen die Idee hatte, daß es nicht die Erde direkt erwischen muß, sondern der Mond aus der Bahn geworfen werden könne, was hier interessante Auswirkungen auf Klima und Gezeiten haben würde. Beides überleben nur die anpassungsfähigsten Kreaturen, und der Mensch bekommt ja eine ganze Menge zurechtgemurkst und angepaßt, sogar die Wahrheit. Also sollte auch so etwas zu überstehen sein, allein- die Dinger treffen irgendwie nie.
Schade eigentlich. Dann wäre nämlich endlich Ruhe im Weltuntergangskarton.
[ 17 Uhr 08 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Montag. Mittag. Metallica. (1/4) - Kill'Em All!
Kategorie: Kultur
Damals® elektrisierte mich Master of Puppets auf dem gleichnamigen Tonträger. Das war mein Einstieg in die Welt des Metal. Ich war schon immer für die etwas härtere Gangart zu haben gewesen, schon einst bei den Beatles. Doch das war etwas anderes im Gehörgang. Hart, schnell und ziemlich ruppig, das gefiel mir. Schräge, doch irgendwie harmonische Gitarrenarbeit und ziemlich seltsame Taktmaße, das war mir in der Form neu. Das perfekte Album für mich! Komplex, engagiert, abwechslungsreich, brutal.

Drum beschaffte ich mir schleunigst die VorgängerInnen. Kill'Em All war schon als Titel vielversprechend. Ich verstand sofort, weshalb Metallica einst Probleme hatten, Gigs zu bekommen. In einem Interview gaben sie an, die Metal-Schuppen hätten sie als angebliche Punkmusiker nicht auftreten lassen, während sie aus den Punk-Clubs mit den Worten: Das ist doch „Heavy Metal- schmeißt sie raus!“ herausgeworfen wurden.
In der Tat klang es sehr dazwischen. Kratzig und scheppernd, mit seltsamen Riffs, die bisher weder im Punk noch im Metal üblich waren. Ein Kreischender James Hetfield, der auch, anders gewandet, als Punksänger hätte durchgehen können. Mein Lieblingsstück auf dieser Platte war immer und bis heute Seek and Destroy - dieses Riff hat sich in meinem Hirn festgebrannt wie die Flammen von Montreal in James Hetfield, als er 1992 bei „Fade To Black“ sozusagen angebraten wurde.
Hit The Lights als einleitender Kracher beschreibt letztlich den gerade entstandenen Thrash Metal als solchen. „To thrash“ heißt „knüppeln“, und genau das ist es. Ein unglaubliches Geschepper, klingend als werde das Instrumentarium der Band schon vor Gebrauch zerdeppert, wird eingeblendet. Dann glaubt der unbedarfte Hörer, eine Atempause zu haben, schon doch Sekundenbruchteile später setzen Gitarren ein, die sich wie ein Schlagbohrer in die Hörorgane fressen, während den Rest der Baß von Cliff Burton und Lars Ulrichs Maschinengewehr Schlagzeug besorgen. Kein Erbarmen! Bisherige Hörgewohnheiten wurden damit schlicht geschreddert.
Deutlich zu erkennen bei allen Titeln ist die lange Zeit typische Bauweise der Gitarrenriffs, bei welchen zwischen den einzelnen eigentlichen Tönen des Riffs auf mehr oder auch weniger abgedämpften oder offenen tiefen Saiten geschrappt wird. Schrapschrapschrapschrapdadadadaschrapschrapschrapschrapdadadada. Zum Beispiel. Eine Ausnahme hingegen ist Anesthesia/Pulling Teeth, das Cliff Burton virtuos und betäubend basst und in der Tat ein musikalisches Abbild einer Betäubung mit anschließender Zahnextraktion ist. Als meine Weisheitszähne dran glauben mußten verzichtete ich lieber darauf, dieses Stück zu hören.
Bahnbrechend und rabiat. Und nichts für jedes Ohr. Und das ist auch gut so.
[ 12 Uhr 00 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Einfach leben.
Kategorie: Psycho?!?
Die Suche nach dem Sinn des Lebens habe ich schon, wie ich hier auch schon schrub, aufgegeben. Ich gehe davon aus, daß eigentlich alles sinnlos ist. Macht aber nichts. Denn die meisten erfreulichen Dinge sind sinnlos. Zum Beispiel Kino oder sonstige Vergnügen. Spaß macht das trotzdem.
Außerdem ist die einzige Alternative zum Leben mindestens genauso sinnlos.
Na also.
[ 09 Uhr 34 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
06. November 2011
¡Hasta la vista, Prokrastinator!
Kategorie: Psycho?!?
Nicht, daß ich zu einem ordentlichen Menschen mutiert wäre, bewahre! Nichts liegt mir ferner. Allerdings habe ich mittlerweile Grund im Chaos.

In knapp zwei Wochen kann ich ENDLICH in die Rehaklinik und hänge nicht mehr in der Luft. Ich hatte etwas hinterhertelephonieren müssen, wobei herauskam, daß nicht nur ich Unterlagen verlege.
Da ich Zeit habe (wenn auch keine Lust zu solch Tun) arbeitete ich mich an der Bürokratiescheiße ab. Ich hatte eigentlich schon vorm Umzug die UnterlagInnen vorsortiert und ausgemistet, so daß vom Berg nur noch ein Häufchen blieb. Mit etwa zehn Prozent des Volumens.
Nach dem Umzug ließ ich, da nichts dringendes darinnen, das Zeug zunächst unbeachtet. Immerhin besorgte ich Schnellhefter. Formulare und vergleichbare Menschnheitsgeißeln sind mir ein Greuel, weshalb ich deren Existenz so lange als möglich verdränge.

Das Zeug wegen der Reha an die Deutsche Rentenversicherung war ein Brocken gewesen, fünfzehn Seiten oder so. Mittlerweile kommt dann noch arbeitsamtliches und mehr dazu. In der vergangenen Woche raffte ich mich auf und tat das Unaussprechliche.
So schlimm wars denn auch nicht. Zu sehr sortieren bringt es eh nicht. Und manche Akte freute mich sehr, endlich zwischen Deckeln verschwunden zu werden.
Nun ist alles in Mappen geheftet, zwar nicht ordentlich, aber: Was ich suche, finde ich sofort. Damit waren mache Dinge und Bescheinigungen recht schnell aufgeftrieben. Ich mußte sie nicht aus einem fünf Meter hohen Stapel Papiers herausfinden.
Das gefällt mir. Das mache ich nun immer so.
[ 10 Uhr 16 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Beschissenes Mittagessen und anale Freuden.
Kategorie: Erlebtes
Alten Menschen ist, scheint es, nichts wichtigeres im Leben als Scheiße. Jedenfalls dreht sich sämtliche Vorabendserienwerbung ums Thema Abseilfähigkeit und redet das den unbedarften Guckern ein.

Dies wird oft zur Obsession, und wenn die MenschInnen durch jahrelangen unnötigen Mißbrauch von Darmbeschleunigern ihren Darm endgültig im Arsch haben, dann läuft nichts mehr. Das Denken der Betroffenen, welches sich ohnehin seit Jahren schon um nichts anderes dreht, wird nun auch zur Plage für die Mitwelt.
Der Herr war schon etwas länger in Rente und hatte entsprechend lange Zeit gehabt, sich mit diesem Thema ausgiebig auseinanderzusetzen und seinen Darm auszuleiern. Er sprach den ganzen langen Tag von nichts anderem als seinem Stuhlgang, beziehungsweise seinem Nicht-Stuhlgang. Dieser mußte nun langsam wirklich raus. Die üblichen Mittel wie Natriumpicosulfat oder Bisacodyl waren schon lange vor seiner diesmaligen Hospitalisierung ausgereizt gewesen.
Da half nur noch Gewalt.
Ich war schon kurze Zeit nach meinem Examen berühmt für meine erfolgreichen Einläufe bei schweren Fällen, auch unser Oberarzt holte sich schon mal Rezepte von mir. Ich schnappte meinen Azubi, schnappte mir den Irrigator, schnappte mir einen Nachtstuhl*1, rührte eine gruselige Powermischung zusammen und schritt zur Tat, einen Hebe-Senk-Einlauf zu machen.
Ein Hebe-Senk-Einlauf ist ein Einlauf, bei dem die Flüssigkeit mehrmals herein- und herausgelaufen lassen wird aus dem Dickdarm, was ihn besonders reizt. Auf ging es also, ans Werk!

Kaum angefangen hofften wir, daß draußen niemand vorbeiging, denn die Massivholztür würde das garantiert nicht aushalten. Es klang extrem obszön, wie er stöhnte und immer wieder rief: „Jaaa! Jaaa! Mach ich das gut so?“ - Und als dann auf dem Stuhl das Würstchen hervorlugte: „Jaaa, Jaaa! Schwester! Ich komme!“
Wenn es nicht so traurig gewesen wäre. Aber wir hätten dennoch beinahe gelacht.
Doch dauerte das zweifelhafte Vergnügen noch lange, womit sich das bis mittags hinzog. Neinnein, wir sollten ihm das Essen ruhig bringen.
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, doch das fand sogar ich ein wenig stark. Mittagessen beim Kacken. Weia.
- Anm. 1: Ein Nachtstuhl ist sozusagen ein fahrbares Klo
[ 09 Uhr 59 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Gute-Laune-Musik CXXIII: Teufelszeug.
Kategorie: Gute-Laune-Musik
Deicide machen, anders als viele glauben, nicht Black, sondern Death Metal. Und zwar satanischer als alle Black-Metal-Bands zusammen, denn eigentlich ist die Musik klanglich gesehen im Death Metal häßlicher und böser. Die sind so böse, daß man nichts verstehen muß, um zu wissen, worum es geht.
Ich finde es recht amüsant.
[ Den Rest lesen ]
[ 08 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
05. November 2011
Der „Focus“ versucht, das Gruseln zu lehren.
Kategorie: Käseblatt , Meine unqualifizierte Meinung ( Käseblatt und andere Medien )
Was dem ehemaligen Nachrichtenmagazin des BILD-Publikums aber nicht wirklich gelingt.
Dabei klingt das so schön unheilmich*1. So nach Würmern, die blöde machen:
„Zwei Drittel aller Deutschen haben einen ungebetenen Untermieter: den Parasiten Toxoplasma gondii. Er kann ins Gehirn vordringen und dort den Dopaminhaushalt verändern. Mögliche Folgen: Parkinson, Schizophrenie oder ADHS.“*2

Toll, wir haben die Ursache für allen Wahnsinn gefunden? Sensation! Allerdings fehlen die Angaben, welche wissenschaftliche Quelle dem zugrundeliegen tun soll. Sicherlich wohlweislich, denn in der ganz aktuellen Fachpresse findet sich rein gar nichts zu diesem Thema. Und die Süddeutsche Zeitung war auch ein wenig schneller als der Focus und triggerte das Panikzentrum der Nichtfachwelt schon 2007.
Allerdings finden sich Artikel zur neurologischen und psychiatrischen Relevanz von Toxoplasma auch in Artikeln von z.B. 1956.
Dieser Artikel bietet nichts Neues, und Quellen schon gar nicht, denn in der aktuellen Fachpresse steht darüber gar nichts, weil die entsprechenden Publikationen schon viele Jahre alt sind, ohne daß die aufgestellten Behauptungen des Focus bewiesen wurden.
Da wird also eine mehr als uralte Meldung sensationell mit noch nicht wirklich bewiesenen Behauptungen aufgebauscht, um auf Kosten der unbedarften LeserInnen Quote zu machen.
Erbärmlich.
Dank an den Link zum Artikel an Big AL.
[ 14 Uhr 10 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Ein Träckbäck ]
Ich bin völlig normal!
Kategorie: Mischmasch , Psycho?!?
Ich sage es ja immer: Techno ist nicht gesund fürs Gehirn:
Im Gegensatz zu Metal, wie man sieht:
[ 09 Uhr 37 ] - [ 8 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Non ecclesiae sed vitae discimus.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
In der Schule sollte man lernen, was einen für das Leben vorbereitet. Wissen, selbständiges Denken und weitere nützliche Fähigkeiten. Warum nun aber Religion gelehrt wird ist mir schleyerhaft. Denn, mag man davon halten, was man will, mit Fakten und Nützlichem hat das wenig zu tun.

Von mir aus kann ja jeder glauben, was er will, solange er mir und anderen damit weder schadet noch auf die Nüsse geht. Aber Glauben hat nichts mit Wissen und Wissenschaft zu tun, sonst hieße es ja so. Je nach seiner Konfession oder zum Teil auch islamisch wird jeder in der ihm zugedachten Religionsart indoktriniert unterrichtet, auch wenn dies nicht wirklich geeignet ist, lebenswichtige Dinge zu lernen. Diese Zeit steht sinnvollem Unterricht nicht mehr zur Verfügung, und da Religion eigentlich Privatsache sein sollte*1 sollte sie dies auch wirklich sein. Und hat in öffentlichen, staatlichen Einrichtungen nichts verloren.
Hätte jedenfalls, wenn Staat und Kirche wirklich unabhängig voneinander wären.
Unterrichtet Religion dort, wo sie hingehört: In den Einrichtungen der jeweiligen Tempel.
Gibt doch auch nicht (im Osten: Nicht mehr) Parteiunterricht.
Na also.
- Anm. 1: Privatsache: So nebenbei geht eigentlich rechtlich gesehen niemanden die Religion eines Menschen etwas an, doch unweigerlich erfährt es der Arbeitgeber wegen der Kirchensteuer und so.
[ 08 Uhr 50 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
04. November 2011
Die Sache mit dem Datenschutz.
Kategorie: Psycho?!? , Vernetzt
Jeder Mitarbeiter eines Krankenhauses, der Zugang hat zu sensiblen Daten insbesondere von PatientInnen, unterschreibt, daß er um die Schweigepflicht weiß und sie einhalten wird. Zuwiderhandlung wird bestraft. Vom Gericht wie auch vom Arbeitgeber, der ganz böse wird dann. Das ist auch gut so.
Wenn aber der Betrieb seine Daten irgendwo sichern läßt, wo grundsätzlich Zugriff von außen möglich ist, dann sollte das schon einigermaßen gesichert sein. Die mit Sicherung und Absicherung von Patientendaten beauftragte Firma in Schleswig-Holstein hat da ziemlich geschlampt- Verstoß gegen §203 StGB in 2500 Fällen. Quasi öffentlich zum Download lagen Daten, Arztbriefe, Befunde, Berichte psychisch Kranker bereit.
Auch wenn ich mit meinem Kram offen umgehe, möchte ich nicht die ganze Akte mit allen Details öffentlich haben. Ich möchte sie ja nicht einmal selber lesen.
Nicht gut. Gar nicht gut.
[ 10 Uhr 44 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Häuser, Dämonen, Geister und seltsame Erinnerungen. (Filmkritik).
Kategorie: Kultur
Ich beschaffte den Film, weil sein Titel so schön trashig klang: Das Haus der Dämonen. Wieder einmal eine perfekte Übertragung des englischen Titels „The Haunting in Conneticut“*1 ins Deutsche. Statt des erwartet lächerlichen Horrorfilms bekamen wir doch soliden Grusel serviert. Wobei ich immer darauf achte, für gemeinsam zu schauende Filme dieses Genres FSK 16 zu nehmen, meine Liebste mag nicht gerne Därme, und FSK 16 ist meist gedärmearm.
Wenn ich Horror unterteile, dann in die Gruppen „Tod und Geister Verstorbener“ und „Teufel, Dämonen (sozusagen Teufel light) und sonstiger religionsbedingt erschröcklicher (was bei mir natürlich nicht funktioniert)“. Mit letzterem hat der Film nun wirklich nichts zu tun.

Letztlich, kurz zusammenfassend, zieht eine Familie vorläufig in ein Haus, in dem früher ein Bestatter nicht nur Leichen lagerte und zurechtzuppelte, sondern auch Tote beschwor und seine Leichen quasi als Empfangsverstärker für seine Antenne, sein Medium, einen Jungen, benutzte. Der Sohn der Familie, an irgendeinem Krebs leidend und dem Tode nahe, sieht das ganze so spiritus-spirituell-spiritistisch und behebt das Problem mit den rastlosen Seelen der Toten und der Hilfe eines älteren Mitpatienten. Zwischendrin wird immer wieder herumgebetet, aber das macht nichts.
Mir fiel auf, daß der kranke Sohn der Familie wirklich überzeugend krank aussieht und überzeugend krank spielt. Der Strahlenkater kommt überzeugend rüber, auch an die Hautreaktion im Bestrahlungsfeld hat man gedacht. In der Klinik ist alles inklusive Infusionspumpen, in die gespielte Zeit des Geschehens passend, mit zytostatisch farbigen Lösungen, sehr überzeugend, weshalb mich eine etwas halbherzig inszenierte Reanimation etwas irritierte, da dies nicht dazu paßte.
Das Erschröcken des Films finden schwerpunktlig an den klassischen Orten kindlicher Angst statt: Keller, Dachboden. Und erschröckt wird, wie so oft, mit plötzlichem Einblenden von Schröcklichem.
Doch ist dies hier niemals platt. Es funktioniert relativ gut. Der Film lohnt sich jedenfalls.
Was mich jedoch verstört: Zumindest den Anfang des Filmes kannte ich. Ohne mich erinnern zu können, ihn jemals geliehen zu haben. Das spricht für die Zeit vor dem Sommer 2007, in der ich völlig verpeilt selten viel mitbekam. Seit Sommer 09 habe ich ihn definitiv nicht geliehen oder gesehen- das wüßte ich. Nur- er ist von 2009. Wat nu?
- Anm. 1: „The Haunting in Conneticut“ heißt wörtlich so ähnlich wie „Spuk in Conneticut“.
[ 09 Uhr 49 ] - [ 6 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
03. November 2011
Rätsel:
Kategorie: Mischmasch
Im Badezimmer liegt ein Fragment eines Oberschenkelknochens. Was ist passiert?
[ 19 Uhr 43 ] - [ 9 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Der Mann fürs Grobe.
Kategorie: Kultur ,
Dem Redaktör ist nichts zu schwör.
Zumindest nicht das Schwere Metall. Ich bin seit kurzem sozusagen Redaktionsmitglied beim Online-Musikmagazin Albumcheck.de geworden, sozusagen als der Mann fürs Grobe. Musik zu hören, eventuell das dazugehörige Videomaterial zu sehen und darüber zu schreiben ist ohnehin mehr Spaß als Arbeit, und so sollte es auch sein in diesem Fall.
Jedenfalls sagte mir die Chefin zu, man würde mich nicht gerade mit Sido, Bushido oder Tokioabsteige totfoltern wollen. Da das ein freiwilliges Ding ist, überlege ich mir nun, wie ich das gestalten werde, nun, da ich mehr Zeit habe als Hirn (gut, das ist keine Kunst) und später, wenn ich wieder in Lohn, Brot und Kaffee stehe.
Ein paar kleine Aufträge habe ich schon, welche darauf warten, umgesetzt werden zu können. Ein paar Non-Metal-Ideen habe ich auch schon, da muß ich noch kochen, bis sie gar sind. Denn das Ziel von Albumcheck ist vor allem auch über weniger bekannte Bands zu schreiben. Eine wüßte ich bereits.
Werde ich noch kreativ. Aber schließlich muß man ja, auch wenn man arbeitslos ist, sich irgendwie beschäftigen. Am besten sinnvoll. Am besten kreativ. Auch wenn es nicht viel einbringt im Sinne des Kapitalismus. Denn mich selbst wird es bereichern, vielleicht lerne ich dazu, vielleicht nützt es mir irgendwann anderweitig auch noch.
[ 10 Uhr 51 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
02. November 2011
Gute-Laune-Musik außer der Reihe: Das Sandmännchen ist da!
Kategorie: Gute-Laune-Musik , Kultur
Es besteht noch Hoffnung! Jetzt noch Slayer und Deicide ins Programm nehmen!
Via Spreeblick.
[ 10 Uhr 17 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
BloggerInnen-Interview, Numero 21: Björns Brutzelbude.
Kategorie: Vernetzt
Meinen Freund Björn lernte ich während einer wenig erfreulichen Rehabilitationsmaßnahme kennen. In diesem Desaster, welches uns beiden mehr schadete als nützte, taten wir uns zusammen und heckten allerlei aus, um uns nicht endgültig seelisch verkrüppeln zu lassen. Und mehr:
Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
Zum Bloggen bin ich durch Ulf gekommen, vorher kannte ich das bloggen gar nicht.

Was war Deine ursprüngliche Motivation dazu, und was hat sich daran geändert, seit Du bloggst?
1. mich mitzuteilen
2. ich habe ständig meine Kamera dabei...um z.B ungeheuerliches "einzufangen"
Was willst Du mit Deinem Blog erreichen oder bewirken für Dich und andere?
eigentlich möchte ich gar nichts erreichen....
Was ist Dir zu bloggen wichtiger: Meinung oder Sachinformation? Warum?
Meinungen
Welchen Artikel hältst Du persönlich für Deinen besten? Warum?
Die Missratenen aus Misurata..oder was ist schlimmer?! Koks oder Atom?! - halte ich für eine gute Lösung.
Prinzessin? finde ich witzig und kurzweilig.
Thema Blogroll: Nach welchen Kriterien wählst Du die Blogs aus, die Du liest? Sind diese alle in der Blogroll aufgeführt oder nur ein Teil?
Es sind alle eingefügt, die ich verfolge. Ich finde die Blogs oft durch Zufall, oder durch Kommentare auf anderen Blogs.
(Wie) versuchst Du, neue Leser und Abonnenten zu gewinnen?
Früher habe ich es durch gezielte Kommentare gemacht, heute gar nicht mehr.
Wie siehst Du die Entwicklung Deines Blogs bis zum Jahresende?Hast Du konkrete Ziele? Was wird sich ändern? Was willst Du verbessern?
das ist abzuwarten...ich bin zufrieden, wie es läuft.
Inhaltsverzeichnis Interviews
[ 07 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
01. November 2011
Bitte selbst entsorgen.
Kategorie: Mischmasch ,
Nicht nur im Mailpostfach, welches ich serverseitig schon sehr scharf filtern lasse. Auch im Briefkasten, denn bis zur Papiertonne habe ich sechzehn Schritte.
Außer den üblichen Prospekten von drölfzig Super-Duper-Megamärkten und Discountern und hassenichesehn haben wir in Münster mehrere Gratisanzeiger, also Werbeprospekte, die so tun, als wären sie Zeitung. Diese sind oft recht umfangreich, weil überflüssigerweise noch zusätzliche Prospekte beigelegt werden, die allerdings ohnehin schon in mehrfacher Ausfertigung im Kasten sind. Uns erreichen regelmäßig „kaufen und verschwenden sparen“, „Hallo“ (besonders unsäglich!) und „Münster am Sonntag“.
Ich entsorge den ganzen Scheiß immer sofort und ungelesen. Das könnten die Boten doch eigentlich am Besten gleich selbst machen, oder?
[ 08 Uhr 29 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Ein Träckbäck ]
Musik im Oktober (2011).
Kategorie: Kultur
[ 06 Uhr 00 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]

