Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

23. Januar 2012

Fingerfoodige Röllchen, auch als Beilage oder so.

Kategorie: KuliNarrisch

Auf mehrfachen Wunsch bekommt Ihr nun die Bastelanleitung für die Auberginenröllchen mit Schafskäse und Linsen von vorgestern *1:
Die Auberginen solltet Ihr gefälligst in nicht zu dicke oder zu dünne Scheiben schneiden (um die 3mm), salzen und in heißem Öl ein wenig bräunen *2, vor allem aber müssen sie weich werden, also nicht zu Chips frittieren! Gründlich auf Küchenkrepp abgetropft und abgekühlt warten sie auf ihren Einsatz, nachdem die Füllung endlich erfüllt ist:

Fertige Röllchen, angerichtet.Für selbige habt Ihr getrocknete und je nach Produkt eingewichene Rote Linsen garzukochen, nachdem in dem zuständigen Topf eine halbe und feingewürfelte Rote Zwiebel glasig geschwitzt wurde. In einem Sieb tropft und kühlt das Zeugs ab!

Derweil müßt Ihr eine vergleichbaren Menge an Schafskäse mit der anderen feinstgewürfelten Roten Zwiebelhälfte und ebenso extrem fein gewürfeltem frischem Ingwer vorsichtig vermengen. Dann habt Ihr dies noch vorsichtiger mit den Linsen zu verkneten. Zwischendrin werden unbedingt die einzelnen Schritte sorgsam auf dem dafür vorgesehenen Formblatt dokumentiert- Qualitätssicherung! Abschmecken, nachzuwürzen ist jedoch selten nötig, da der Schafskäse meist genug Salz mit sich bringt und im Übrigen Ingwer und Zwiebel genug sind. Nun jeweils eine kleine Menge davon in die AuberginenscheibInnen einrollen und bei Bedarf mit ZahnstocherInnen fixieren. Ganz einfach und relativ schnell.

[ 09 Uhr 42 ] - [ Noch kein Kommentar ]

13. November 2011

Apfel.

Kategorie: KuliNarrisch

Ich mag Äpfel. Am gernsten Boskop, weil, ich habe einen Kopp, und ich bin hier der Boß. Haha, bin witzig, gell?
Zerstückelter Apfel.
Ich finde Boskop einfach lecker.
Viele Menschen schälen ja den Apfel, wider besseren Wissens um die eben in und unter dieser besonders gesunden Vitamindinger. Nun, schälen tu ich den Apfel auch manchmal. Dann esse ich zuerst das Fruchtfleisch, und dann -das beste zum Schluß- die Schale. In der Tat mag ich die Schale besonders gerne extra.

Meinen schälenden KollegInnen war ich damals immer ein dankbarer Abnehmer für den vermeintlichen Abfall.

Bin ich seltsam jetzt oder was?

[ 09 Uhr 44 ] - [ 3 Kommentare ]

14. Oktober 2011

Keks-Katastrophe.

Kategorie: KuliNarrisch

Therapiekekse. Wie lange hatten wir keine Therapiekekse gebacken? Viereinhalb Jahre?

Als ich Olli (dem übrigens Brunohundi gehört) kennenlernte, kam er gerade zu mir auf die Stube der Depressions-Fachstation. Die kommenden Wochen teilten wir Zimmer, Dusche und Klo. Nein, das Bett nicht!

Nach einiger Zeit bekam ich Wochenendurlaub, genannt Belastungserprobung. Damit man das Leben draußen nicht verlernt.
Nun hatte ich von meiner damaligen Vorgesetzten ein Kochheft mitgebracht bekommen, da ich für meine Kochkünste bekannt war, auch bei denen, die noch nicht diesen zum Opfer gefallen waren.
Teigschüssel, ausgekratzt.
Darin war ein Rezept für Schokokekse, welches sich ebenso einfach wie lecker las. Und irgendetwas muß man ja machen zu Hause, also ich Kekse. Die ich natürlich bis zur Heimkehr Rückkehr in die Klapse zu zweit nie aufessen konnte. Ich nahm sie mit, und sie überlebten die Ankunft im Wohnzimmer nur eine Viertelstunde.

Der letzte Keks war noch nicht gekaut, da schreite man nach mehr! „Ulf, wann sorgst Du für Nachschub?“

Ich hatte das Rezept, ich hatte die Macht. Sie wollten Kekse? Also sollten sie auch etwas dafür tun! Und zwar alles, was ätzend ist:
1.: Geld einsammeln für Material (Allerdings nicht bei mir, dem Maitre!)
2.: Einkaufen. Und zwar genauestens nach meinen Vorgaben! Vanille, nicht Vanillin! Diese Schokolade, sonst keine!
3.: Nachher putzen! Die therapeutische Stationsküche sollte sauber zurückgelassen werden!

Eigentlich kommandierte ich die ganze Zeit nur herum, aber Kekse in dieser Menge zu erzeugen erfordert in der Tat eine gewisse Führungskompetenz.

Dies Gebäck erlangte Kultstatus auf der Station und schienen irgendwann auch als Indiz zu gelten für die Besserung meines Zustandes, denn ich war nun häufig aktiv. Zum Beispiel mit Anja*1, als sie spätnachmittags nach Schlafentzugstherapie ermüdet sich wachzuhalten Probleme bekam. Zur Wachheitserhaltung: gemeinsam Einkaufen, gemeinsam Kekse machen. Kekstherapie, sozusagen. Dieser Begriff hielt sich seitdem. Auch nach meiner Entlassung. Wir trafen uns zur Kekstherapie, zumindest wollten wir das. Übrig blieb Olli.

Gestern buken wir nun zum ersten Mal seit Jahren unsere Therapiekekse. Nur sind wir wohl ein wenig aus der Übung:
Verunglückte Therapiekekse, wie Pizza übers Backblech verteilt zerlaufen.

[ 18 Uhr 45 ] - [ Noch kein Kommentar ]

08. Oktober 2011

Kuchen: Apfelmandelyoghurtkuchen.

Kategorie: KuliNarrisch

Da wir seit unserem Umzug nach Gremmendorf wieder über eine lebenswerte Behausung verfügen samt richtiger Küche, kann ich auch wieder Kuchen backen.

Und als guter werdender Versuchsspießer mache
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[ 07 Uhr 54 ] - [ 3 Kommentare ]

14. August 2011

Backe backe Kuchen! 4x4.

Kategorie: KuliNarrisch

Nun, da wir eine ordentliche Wohnung bezogen haben mit richtiger Küche und richtigem Herd und einem Wohnzimmer mit richtigem Parkett und einem richtigen Schlafzimmer mit einem richtigen Schlafzimmerschrank haben wir
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[ 12 Uhr 27 ] - [ 5 Kommentare ]

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