Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Erst ankacken, dann anschleimen

Kategorie: Erlebtes

"Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen."
Ein weises Wort sprach einst Jean-Jaques Rousseau damit.

Man muß nicht alles gut, schön oder richtig finden, was ich schreibe. Kritik und andere Meinungen sind für mich durchaus in Ordnung. Nur lasse ich mich ungern wüst beleidigen. In einer eher unwichtigen Pflegecommunity im Internet stellte, wie ich an den Referrern sah, jemand meinen Artikel zu Ulla Schmidt seine Feigenblatt-Aktion "Ich pflege, weil..." ein.

Ich guckte nach, was dahinter steckte. Und die Diskussion begann einleitend mit den Worten: "Ulf, Du bist ein Idiot!!!" - der Rest war nicht viel besser und zeigte nur, daß sie meinen Sarkasmus offenbar nicht einmal ansatzweise verstand. Und anscheinend auch zum Lachen in den Keller ging. Ich meldete mich dort kurzerhand an, nachdem mein geliebtes Krokofantilein mich noch etwas angefeuert hatte, und schrieb eben dieses, samt dem obigen Zitat und dem Vermerk, daß ich mich nicht gern beleidigen lasse:



Liebe xxxxx:

Hier: http://www.xxxxxxx werde ich von Dir als Idiot bezeichnet. Dazu kann ich nur sagen:
"Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen." (Jean Jaques Rousseau)

Abgesehen davon, daß Du zum Lachen wohl in den Keller gehst, hast Du meinen Blogpost offensichtlich nicht einmal ansatzweise verstanden. Der ist nämlich alles andere als scherzhaft, sondern bitterböse gemeint.

Eine Kopie hiervon geht an die Administration, denn egal, wie Du zu dem Beitrag stehen solltest, beleidigen lasse ich mich nicht.

Grüße
Ulf


Tatsächlich entschuldigte sie sich dann auch für den Idioten, ließ aber nicht nach mit ihrer "Kritik"

Einige Zeit später erhielt ich eine Freundschaftsanfrage. Diese Funktion gibt es ja in vielen Communities und Social Networks. Ich hatte auch dort schon ein paar angenommen. Aber diese hier war von IHR! Ich war ziemlich platt, und mein geliebtes Krokofantilein auch. Natürlich lehnte ich ab- ich hatte von ihr noch nichts mir gegenüber vernommen, was eine freundschaftliche Art hatte. Ts, ts, ts.... Noch erstaunter war ich, als sie es am Tage daruf nochmals versuchte.

Irgendwie kam sie mir vor wie ein Hund, der von seinem Herrchen unterworfen und dominiert wird und deshalb wegen dessen Stärke winselnd seinen Schutz sucht...

Verzapft am 25. September 2009, so um 03 Uhr 42

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Kommentare

Was sagt Dirch dazu?

25. September 2009 um 13 Uhr 55 (Permalink)

Hi Ulf, da wurde von "zwischen den Zeilen lesen" geredet. Deine Aussage war klar zu verstehen, so dass es zwischen deinen Zeilen nichts zu lesen gab.
Du übst einen "Beruf" aus und machst nicht irgendeinen Job des Geldes wegen. Wer sowas nicht versteht, der sollte sich im klaren darüber sein, dass er sich in einem Glashaus befindet, wenn er den Begriff "Idiot" in den Mund nimmt.

Gruß
Der Dirch

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