Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Recht auf Rausch. Pflicht zum Rausch.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung ,

Immer wieder kochen Politiker die alte Forderung der 1968er (falls die jemals wirkich existiert haben) auf: Das angebliche Recht auf Rausch.

KarnevalskotzeIn der Gesellschaft tief verankert ist der Konsum der legalen Droge Alkohol, und dies seit Jahrtausenden. Stellenweise wird gar angeführt, Alkohol sei der Grund für den Menschen gewesen, überhaupt seßhaft zu werden. Er ist gar sogar derart tief verankert, daß der Konsum dieser Substanz gar verpflichtend zu sein scheint. So verpflichtend, daß selbst exzessives Sichberauschen (Komasaufen) akzeptiert wird. Wobei ich mich frage, wozu man sich völlig um den Verstand trinkt, wenn man sich nachher ohnehin an nichts mehr erinnern kann.
Auf den meisten Parties, oder schlimmer noch: Schützenfesten und im Karneval wird derjenige, der nicht mitsäuft, sondern sich mit unvergorenem Saft begnügt, bestenfalls irritiert angeschaut und aufgefordert, mitzutrinken oder aber gleich ganz abgelehnt. Dies von denselben Menschen, die ansonsten mit dem ausgestreckten Finger auf die zeigen, denen ihr Verhältnis zum Rausch zum Verhängnis wurde. Warum ich nicht mittrinke? Warum muß ich mich dafür rechtfertigen, wenn ich auf die Einnahme eines starken Nervengiftes verzichte?

JointDoch in der Regel betrifft diese Forderung nach dem "Recht auf Rausch" das Cannabis. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand mit dem nötigen Verantwortungsbewußtsein solches zu sich nimmt. Ich kenne Menschen, die sich das Hirn weichgekocht haben damit und Menschen, die damit umgehen können. Für mich persönlich stellt sich die Frage nach einem Recht darauf insofern nicht, als daß meine ewig lange zurückliegenden Versuche damit mich nicht zur Wiederholung anregten.

Nur- wer ein Recht auf Rausch fordert, fordert so notwendigerweise jeden Rausch einzuschließen. Also auch Heroin, Crack oder gar den Blutrausch. Auch der Blutrausch ist letztlich auch nur ein Rausch: Ein Ausschalten des Verstandes, welches Denken, Nichtdenken und Tun ermöglicht, welches ohne diesen Rausch nicht möglich wäre.

Mein Kopf soll klar bleiben. Denn ich finde Rausch nicht erstrebenswert. Schon gar keinen Blutrausch. Ich habe Rausch nie als Erweiterung des Bewußtseins empfunden, eher hatte ich das Gefühl, das Bewußtsein sei verlagert und eingeengt. Denn für Bewußtheit brauche ich meinen Verstand. Und den schalte ich mit Rausch aus.

Verzapft am 11. Februar 2010, so um 08 Uhr 06

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Kommentare

Was sagt Ma Rode dazu?

11. Februar 2010 um 08 Uhr 17 (Permalink)

Da fallen mir noch mehr Räusche ein, z.B. Religion, Macht, Geld ...

Was sagt Uwe dazu?

11. Februar 2010 um 08 Uhr 33 (Permalink)

Danke fürs Verhüperlinken! Geraucht habe ich auch noch nie smile

Was sagt genova dazu?

11. Februar 2010 um 09 Uhr 24 (Permalink)

Sorry, aber es verlangt niemand von dir, dich zu berauschen. Die Frage ist nur, ob du es allen anderen verbieten musst. Und von Crack hat nun wirklich niemand geredet.

Was sagt Ly dazu?

11. Februar 2010 um 11 Uhr 27 (Permalink)

nuja, warnungen vor drogen können nach hinten losgehen. Mir fällt da das Beispiel einer hochgestellten Juristin ein, nicht in unserem Land, die mir erzählte, sie sei seinerzeit, als in den End-siebzigern so viele bunte bilder als anti-drogen-propaganda rauskamen, ganz dolle geworden und wollte alles haben was sie kriegen konnte. sie war 14, und hat nix bekommen, aber seither sehe sie das etwas gespalten mit den verboten und der anti-propaganda.

kriminalisierung von konsumenten, auch harter Drogen, bringt auch nix, aber auch gar nix, eher das gegenteil, ist eine abseitsfalle.

die niederlande, als klassisches beispiel angeführt, haben im land, an niederländern selbst, seit der quasi-legalisierung weicher Drogen einen Rückgang an Konsum ( niederländer, insbesondere junge, sind gemeint ) zu verzeichnen. Dafür haben sie mit Drogentouristen zu kämpfen, zudem haben sie eine stabile Szene für harte Drogen, auch hier viele Ausländer, was auch mit ihrer Meereslage als Einfuhrzone zu tun hat.

Ich bin definitiv für legalisierung von Drogen, entkriminalisierung, kontrolle des Handels, verbunden mit massiver und aufrichtiger (!) Aufklärung.

zb sollte, was weiche drogen angeht, wirklich jedem bekannt sein, das es ein ammenmärchen ist, sie seien völlig ungefährlich, es gibt die evtl nebenwirkung von psychosen wenn die konsumenten dazu eine neigung haben, was etwa ein prozent der bevölkerung ist (bei bestimmten hanfsorten mehr als bei anderen). Warnzeichen sollten erkannt werden können, und das problem sollte nicht totgeschwiegen werden, auch in der Szene nicht. Zudem ist erforscht, das massiver früher Canabiskonsum, während der Adoleszens, von Nachteil ist was die weitere Hirnentwicklung angeht, andererseits wird, ab von der evtl Möglichkeit von Psychosen, ab ca 20 keine Gefahr mehr gesehen bei regelmäßigem Konsum.

Mäßig konsumiert ist auch Alkohol kein Problem. Regelmäßig zuviel eher schon, insbesondere bei Menschen mit einer Suchtdisposition, die nicht jeder hat.

Was Heroin angeht, so ist der der beigemischte dreck, der die Leute krank und fertig macht, mit Heroin selbst, sofern man schon dran hängt und meint es zu wollen, kann man alt werden, und bleibt trotzdem leistungsfähig, es gibt dafür beispiele von konsumenten, die genug geld hatten in ihrem Leben um an sauberes zeug zu kommen.

Methadon als Ersatz-Stoff macht den Leuten Probleme, lt meinen früheren leider verstorbenen Hausarzt, der Methadon-Programm mitmachte als Arzt und Vergabestelle, kamen die Patienten vom Methadon schwerer runter als von Heroin.

Letzlich kann man das Verlangen nach Rausch nicht aus dem Menschen herausdiktieren, weder mit Gesetzen, mit Moral, noch mit induviduellen Meinungen.
Es steht zu vermuten, das schon der Frühmensch sich auf Kräuter und Pilze stürzte, zumindest dann ritualisiert.

Aufklären, und Menschen stark und entscheidungsfähig machen, einen andern Weg sehe ich nicht, und die Justiz wäre entlastet, die Beschaffungskriminalität hinfällig, und eine große Anzahl junger Leute könnte ohne das Damoklesschwert "vorbestraft" ins Leben weiterstarten, andere Hilfsmöglichkeiten vorausgesetzt.

Dazu kommt, das Drogen eine starke Wirtschaftskraft sind. Einmal der Anbau in den verschiedensten Ländern, der den Bauern mehr Geld reinspült als "Kartoffeln", und dann die sehr lukrative Schattenwirtschaft, die allerorten blüht.

Die Leute die Recht auf Rausch fordern, wundern sich auch gerne mal, warum sich der Staat nicht hier und da dadurch Einnahmen einverleibt, wie beim Alkohol durch Steuern auch.
Man kann sich, global gesehen, auch ausmalen, das die eine oder andere Wirtschaft/Gesellschaft ohne Drogen arg in Bedrängnis kommt.

Blutrausch endet hierzuland meistens im Knast.
Oder hier und da zeigt er sich im Krieg, wo der Mensch so manchesmal sein schrecklichstes Gesicht zeigt, zb vergewaltigungsorgien, oder die Genuzide in Afrika.

Andererseits gehts den meisten Soldaten, durchaus gestandene Männer, so, dass sie sich vor Angst in die Hosen scheißen, gut gezeigt von Steven Spielberg im Film: Der Soldat James Ryan, hier besonders die Anfangsszene von der Landung in der Normandie.
Der Krieg ist ein schmutziges Geschaft, und welcher Soldat das vergisst gehört nicht in die Armee.

Das Blutrausch mir Recht auf Rausch gemeint ist, ist zu bezweifeln, es sei denn du hast es mal wieder ironisch gemeint.

Davon ab, was mich persönlich angeht, ich gehe gern mal einen saufen. war schon sehr lange nicht mehr. da ich keinerlei disposition zu Sucht habe was Alkohol angeht, kann ich mir das guten gewissens gönnen, mal in ein Glas Guiness abzutauchen und mich abzuschießen, manchmal mach ich das richtig gerne wink

Was sagt Stiffler dazu?

11. Februar 2010 um 12 Uhr 26 (Permalink)

Ich unterstützze diese Aussage!!!!!

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 11. Februar 2010 um 12 Uhr 55 (Permalink)

@Genova: Wo habe ich hier etwas verboten?

Allerdings: Wer pauschal das Recht auf Rausch fordert ohne irgendwelche Einschränkungen zu machen, der fordert damit prinzipiell auch das Recht auf Crack-Rausch. Und daran stoße ich mich schon. Und ich stoße mich daran, daß ich schief angesehen werde, wenn ich auf Parties nicht mitsaufe. Deshalb gehe ich da auch gar nicht erst hin.

Aufklärung, wie Ly schon sagt, ist das wichtigste.

Was sagt Kröte dazu?

11. Februar 2010 um 14 Uhr 37 (Permalink)

@Ly
Die Legalisierung von Drogen würde aber die Beschaffungskriminalität nicht zwingend hinfällig machen. Das Zeugs kostet ja trotzdem noch mehr Geld, als die Leute haben und Beschaffungskriminalität sind ja vor allem die Straftaten, die Geld für den Kauf einbringen sollen (Diebstahl,...).

Was sagt Ly dazu?

11. Februar 2010 um 15 Uhr 43 (Permalink)

@ Kröte:

die Gewinne die sich letztlich ergeben aus dem Handel sind enorm. ohne die illegale handelskette, offiziell beschafft, wären durchaus andere preise möglich. Bei harten Drogen, bei anerkannter Abhängigkeit, die sich, klar, aus dem illegalen Markt ergibt, würden diese "Kunden" als Käufer aus dem illegalen Markt herausgezogen, indem sie zb auf Rezept ( Btm) ihr Zeug bekommen. Das würde den illegalen Markt hierzulande nicht unerheblich trocknen.

wenn, was auch zu bedenken ist, leute aus beschaffungskriminalität heraus selbst zum klein-verkäufer werden, sind sie per se kriminalisiert, es geht also nicht nur um diebstahl, oder, klassisch, prostitution, kinderstrich, ( betrifft auch junge männer ) etc.
Verurteilt, auf bewährung, wirds mit den finanziellen mitteln aus legaler arbeit eh eng, arbeitslosigkeit, ein ewiger kreislauf, der weder die sucht bekämpft noch die wirkung der massiven verdreckung von den drogen.

hier sind harte drogen gemeint, die extrem abhängig machen können, heroin, crack rauchen, etc.
die basisstoffe dürften auch nicht mal eben so verfügbar sein. es dürfte aber auch nicht sanktioniert werden wie es derzeit wird.

Ansonsten plädiere ich für das niederländische Modell, und zwar nicht nur im inselstatus wie die niederlande, damit drogentourismus gar nicht erst aufkommt in europa. es gibt millionen von kiffern allein in deutschland, es muss auf evtl gefahren hingewiesen werden, unter offenlegung aller warnhinweise, wie beim alkohol incl besteuerung auch, und dann soll man die leute endlich in ruhe lassen.

by the way: ich kiffe nicht. hab ich als junge frau mal, also vor über 20 Jahren, und es bekommt mir nicht. ich trink nur ab und an mal einen, das wars. will sagen, ich habe keinerlei eigeninteresse an meinen thesen.

Was sagt Ly dazu?

11. Februar 2010 um 16 Uhr 12 (Permalink)

PS:

http://shop.taz.de/product_info.php?info=p766_Atlas-der-Globalisierung--2006---Paperback.html

im dieser ausgabe von "Atlas der Globalisierung" werden auch illegale Handelsketten incl Umsätze beschrieben.

Was sagt Ly dazu?

11. Februar 2010 um 16 Uhr 19 (Permalink)

arg, nochmal ps:

rezept heißt nicht, das die krankenkasse zahlt. rezept heißt nur, verschreibungspflichtig. das wäre die einfachste und kostengünstigste form einer kontrollierten abgabe von harten drogen an nachgewiesen abhängige.
(nicht das dies mißverstanden wird)

Was sagt genova dazu?

11. Februar 2010 um 17 Uhr 53 (Permalink)

Ulf, stimmt, du hast nichts direkt verboten. Ich fand nur, dass du das Thema etwas zu egozentrisch angehst. Wenn es um das Recht auf Rausch geht, geht es nicht darum, ob ein einzelner sich berauschen muss oder soll. Er soll nur die Möglichkeit dazu haben.

Ansonsten schließe ich mich Ly an.

Was sagt Ly dazu?

12. Februar 2010 um 08 Uhr 36 (Permalink)

einen hab ich ja noch wink

"Recht auf Rausch" meint mE im eigentlichen das Recht auf Cannabiskonsum bzw die Legalisierung von Besitz von dem Eckchen das die Konsumenten dafür benötigen, und damit die Entkriminalisierung, jedenfalls ist es mir so in den 80ern das erste Mal begegnet.

man kann es auch so sehen, durch eine strikte Haltung dazu verändert sich überhaupt erst was nach und nach in den Köpfen, und in D wird in der Regel inzwischen niemand mehr verhaftet oder massiv verfolgt wegen einem kleinen Eck, Geringfügigkeit, je nach staatlicher Anwaltschaft.

was die Partys angeht, hab ich ne Frage:

bei meinen Leuten die eigentlich alle gerne mal einen trinken, kann ich mir nicht vorstellen, das es nicht locker akzeptiert würde trinkt jemand keinen Alkohol auf einer Party. Da würde dann eben eine special-capirinha gemixt. Torfköppe gibts allerdings überall, aber warum von denen sich die Laune verderben lassen. Es gibt doch inzwischen viele Leute die nix trinken wollen. Häufig auch, weil einer noch Auto fährt später. Lass doch die paar Pappnasen die rumblöcken blöcken.

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 12. Februar 2010 um 09 Uhr 57 (Permalink)

Mir wird dieses Recht auf Rausch einfach zu pauschal gefordert, ohne Einschränkungen auf m.E. vergleichsweise harmlose Substanzen wie Cannabis. Und ohne die gleichzeitige Forderung nach verantwortungsbewußtem Konsum. Das wäre schon wichtig, finde ich. Ich habe viele Menschen kennengelernt, denen Alkohol und so das Leben und die Gesundheit zerstört haben, und nicht nur ihnen, sondern auch ihren Angehörigen.

Auch bei Cannabis habe ich Menschen kennengelernt, die sich die Birne weichgeraucht haben.
Ebenso kenne ich, wie ich schrub, Leute, denen eben dies NICHT passiert, weil sie damit umgehen können.

Bei den harten Sachen habe ich hingegen nur Zerstörung gesehen. Und die werden da eben nicht explizit ausgeschlossen aus dieser Forderung.

Ich finde einfach, diese Forderung sollte differenzierter gestellt werden mit einem Appell an die Vernunft, sich damit nicht zu zerstören und den Konsum nicht anderen aufzuoktroyieren wie beim Alkohol, dessen Konsum wie erwähnt bei vielen Gelegenheiten geradezu gefordert wird.

Was sagt Barbara dazu?

12. Februar 2010 um 14 Uhr 00 (Permalink)

Schlussendlich kann nur jeder für sich selbst entscheiden, was er mit seinem Körper machen will.

Verbote bringen nichts. Doch kann ich es durchaus verstehen, wenn welche gefordert werden.

Irgendwie ist es pervers: Man erlaubt Eltern so vieles mit ihren Kindern zu tun oder ihnen vorzuleben, aber wenn die Kinder dann nach dem Joint oder noch härteren Drogen greifen, schreit man auf.

Dennoch: Die Verantwortung kann nie auf die Umwelt geschoben werden. Verbote wirken eigentlich eher noch die Sucht verstärkend, weil sie ihr Augenmerk auf die Sucht legen, und nicht auf die Gesundheit.

Crack, Heroin, Koks... ist nicht schlimmer wie Zigaretten, Joints, Computer, Essen, oder was weiss ich für eine Sucht.

Es ist nicht das Ding, zu dem man in der Sucht greift, das gefährlich ist. Es ist der eigene Verstand, der sich für dieses oder jenes entscheidet. Nichts auf der Welt kann mir schaden, ausser ICH selbst und das, woran ich glaube.

Was sagt Kröte dazu?

12. Februar 2010 um 15 Uhr 49 (Permalink)

Wenn die Leute ihren Rausch für sich behalten würden, wäre mir das ja recht egal. Wenn sie aber voll mit Speed nicht mehr Herr ihrer Sinne sind und mit dem Auto einen Fußgänger plätten finde ich das nicht mehr lustig. Selbst wenn der Rausch legal ist (Konsum ist ja in der Regel nicht strafbar, nur alles, was damit zusammenhängt), viele Dinge, die die Leute im Rausch tun, sind es nicht.

Was sagt Ly dazu?

13. Februar 2010 um 05 Uhr 02 (Permalink)

auto fahren unter jeglicher droge ist mist. man merkt ja schon wie man anders fährt wenn man zb durch irgendeinen umstand euphorisiert ist, oder, andersrum, wenn man müder ist als normal, oder in gedanken ist.

kröte, aus dem nacht-taxi fahren weiß ich, das sehr viele verkehrskontrollen stattfinden, immer unvermittelt, mal hier, mal da ganze (ausfall)straßen gesperrt. sehr viel mehr als in früheren jahren. Der Staat greift auch ziemlich hart durch wenn sie den einen oder anderen so am Steuer erwischen. So mancher landet dann als Dauer-Taxikunde bei uns, weil der Lappen für ein Jahr weg ist, MPU und Verfahren Straßenverkehrsrecht eingeschlossen.

Ulf, stimme dir ja zu, und hab die Provokation nun endgültig verstanden, wenn auch erahnt. Eine Differenzierung sollte ( öffentlich) stattfinden, das würde auch besser zu einem Gesamtpaket passen. Vieleicht kommt es auch daher, wie es derzeit so aussieht mit "Recht auf Rausch", dass die Leute die dafür zb im Netz eintreten, in ihrem Kampf den Blickwinkel etwas zu sehr auf ihr eigenes fokusiert haben, manche kultivieren auch einen Kult. Sich auch kritisch und möglichst objektiv auseinanderzusetzen ist da vieleicht nicht so einfach.

Was die Kinder angeht, oder Jugendliche, man kann sie nur stark machen, und entscheidungsfähig, es gibt ja durchaus Strategien die darauf hinarbeiten. (wobei unter jungen Menschen auch viel konformismus angesagt ist, karriere nach plan, etc, querdenken und querstellen lässt nach, ob das förderlich ist..?)

Was junge Leute generell angeht, das ist das Groß, das einem, auch im Nacht-Taxi-Geschäft begegnet als auffällig, ältere sind gemäßigter idR, junge Leute schlagen über die Stränge, irgendwie gehört das auch dazu. Derzeit ist noch Komasaufen in, während zu meiner Zeit ein komatöser Freund oder Freundin zum handeln aufrief, nicht, das wir dazumal keine exessiven Erfahrungen gemacht hätten. Dennoch glaube ich, das sich das mit dem älterwerden beruhigt, weil es so, vieleicht ab Mitte zwanzig, wieder out ist, andre Maßstäbe angelegt werden, sich Meinungen ändern.

Eine Regel gilt allemal, mit zunehmendem Alter gehts einem auch dreckiger am nächsten Tag, hat man als älterer Mensch mal über die Strenge geschlagen. Ich, für mich, wills trotzdem nicht missen ab und an mal einen drauf zu machen, D ist ein Kneipenland, etwas, das wir mit den Iren, und ich mag Irland sehr, gemein haben. wink

PS: danke das ich hier mal meinen senf zu dem Thema loswerden konnte.

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