Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Wohl nicht zu Unrecht - nicht belegte Spekulation in der Tageszeitung.

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Nun kann ich mal wieder aufs lokale Käseblatt eindreschen. Abgesehen davon, daß der Schreibstil des Artikels mit mehrvachen Verneinungen unjournalistisch und einfach grottig ist, nein, die Zeitung streut auch noch Meinung aus:

"Unlieb ist ihr das natürlich nicht, denn wohl nicht zu Unrecht vermutet sie hinter dem Sturm auf ihre Mitgliedslisten eine Kampagne, mit der ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Unterstützer einen größeren Einfluss auf die Geschicke des Vereins ausüben wollen." (WN 7.Oktober 2010)
Screenshot WN.
Nicht zu Unrecht? WIe kommen die "Westfälischen Nachrichten" auf diese Behauptung? Indizien, Quellen, Belege: Fehlanzeige. Das klingt nach Parteinahme.

Sehr professionell. Siehe Ziffer 2 des Pressekodex.

Wohlgemerkt: Welche Partei da recht hat, ist mir egal. Aber die Berichterstattung nicht. Und beim Presserat anzuschwärzen spare ich mir für diesmal.

Verzapft am 07. Oktober 2010, so um 10 Uhr 27

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