Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Keimfrei.

Kategorie: Erlebtes

Bescheinigung über den Küchenhygienedings.Daß es mit mir beruflich weitergeht, das gebte ich hier schon bekannt. Wann und wie so ganz genau noch nicht, da gucke ich mir verschiedenes an bei meinem künftigen Arbeitgeber. Für den Fall der Konfrontation mit zum Verzehr durch größere Personenzahlen bestimmten Nahrungsmitteln, vulgo: einem Küchenjob, habe ich mich heute vorschriftsmäßig beim Gesundheitsamt nebenan über Lebensmittelhygiene belehren lassen.

War etwas stressig am Dönerstag, denn wir kamen gerade erst von der Universitätsklinik zurück. Aus (irgendwelchen) Gründen fand nämlich dort im Bistro die Unterzeichnung des Mietvertrages statt. Im August können wir erfreulicherweise umziehen. Das war alles sehr nett, dauerte aber recht lange und war alles sehr genau und damit das Gehirn beanspruchend. Wir kamen gerade passend zu Hause an, so daß ich gerade passend beim Gesundheitsamt (zum Glück nebenan) eintraf.

Zwanzig Schleifen kostete der Spaß, den sich, wie mir anhand der geschätzten Alter und des sommerlichen Zeitpunktes schien, wohl SchulabgängerInnen mit entsprechendem Bedarf auch gaben. Angekündigt wurde mir von Olli, daß diese Stunde nicht wirklich spannend würde. Ich hingegen fand das gar nicht so uninteressant, im Gegenteil.

Ich hoffe nur, ich habe die gute Frau nicht gar zu sehr genervt, weil ich (nach eineinhalb Jahrzehnten Gastroenterologie) Anmerkungen, anscheinend seltsame Fragen und sogar zwei Korrekturen hatte, was Darmgeschichten betraf, aber der Küchenkram war schon spannend. Erfreut war sie dann doch, als ich ihr mitteilte, daß ich ihr die ganze Zeit folgen konnte, was nicht jeder hinbekommt.

Jetzt bin ich küchenkeimfrei. Oder so.

Verzapft am 18. Juni 2011, so um 07 Uhr 00

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Kommentare

Was sagt KaraBug dazu?

18. Juni 2011 um 20 Uhr 48 (Permalink)

Hoi Ulf
wollte Dir sagen, dass ich Dein Blog schon seit Monaten lesen und superklasse finde. Weiter so! smile
Grüsse aus der Schweiz

Eigenen Senf dazugeben?

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