Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Ein Zitat des hochverehrten Erfinders der Anthroposophie, Rudolf Steiner.

Kategorie: Vernetzt

Wie Rudolf Steiner sich eine POC vorgestellt haben muß.„Neulich bin ich in Basel in eine Buchhandlung gekommen, da fand ich das neueste Programm dessen, was gedruckt wird: ein Negerroman, wie überhaupt jetzt Neger allmählich in die Zivilisation von Europa hereinkommen! Es werden überall Negertänze aufgeführt, Negertänze gehüpft. Aber wir haben ja sogar schon diesen Negerroman. Er ist urlangweilig, greulich langweilig, aber die Leute verschlingen ihn. Ja, ich bin meinerseits davon überzeugt, wenn wir noch eine Anzahl Negerromane kriegen und geben diese Negerromane den schwangeren Frauen zu lesen, in der ersten Zeit der Schwangerschaft namentlich, wo sie heute ja gerade solche Gelüste manchmal entwickeln können - wir geben diese Negerromane den schwangeren Frauen zu lesen, da braucht gar nicht dafür gesorgt zu werden, dass Neger nach Europa kommen, damit Mulatten entstehen; da entsteht durch rein geistiges Lesen von Negerromanen eine ganze Anzahl von Kindern in Europa, die ganz grau sind, Mulattenhaare haben, die mulattenähnlich aussehen werden.“

(Rudolf Steiner, „Über Gesundheit und Krankheit“)

Aha.

Quelle:Ist Anthroposophie eine Wissenschaft?“, via Detritus

Verzapft am 03. Oktober 2011, so um 06 Uhr 55

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Kommentare

Was sagt rauskucker dazu?

03. Oktober 2011 um 16 Uhr 16 (Permalink)

Ich bin mir ja nicht sicher, ob Steiner deshalb schon ein Rassist war.
Aber ein unbeschreiblich dämlicher Stinkkopf. Und ganz bestimmt: laaaangweilig, "greulich" langweilig!
Ich bin etlichen seiner Anhänger begegnet (meist recht gescheite, liebe Leute), und habe nie begriffen, was die an dem so toll finden.

Was sagt Andreas Lichte dazu?

10. Oktober 2011 um 12 Uhr 35 (Permalink)

"Ich bin mir ja nicht sicher, ob Steiner deshalb schon ein Rassist war."

Steiner ein Rassist? Frag mal Anthroposophen, was sie dazu sagen, z.B. den hier:



"Waldorfschule: Dr. Detlef Hardorp verkauft Rudolf Steiners Rassismus als Multikulti

Dr. Detlef Hardorp, bildungspolitischer Sprecher der Waldorfschulen in Berlin-Brandenburg, behauptet, dass sich Rudolf Steiner für eine multikulturelle Gesellschaft engagiert habe.

Ausgerechnet an Rudolf Steiners berüchtigtem „Arbeitervortrag“ – „Vom Leben des Menschen und der Erde – Über das Wesen des Christentums“, GA 349, Dritter Vortrag, Dornach, 3. März 1923 – versucht Detlef Hardorp zu belegen, dass Rudolf Steiner kein Rassist sei. Steiner sagt dort, Seite 54f.: (...)"

weiter: http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-dr-detlef-hardorp-verkauft-rudolf-steiners-rassismus-als-multikulti/

Was sagt Andreas Lichte dazu?

26. Oktober 2011 um 15 Uhr 38 (Permalink)

SPIEGEL, "Heute in den Feuilletons", 25.10.2011

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,793793,00.html

In der "Welt" plädiert Peter Sloterdijk für Rudolf Steiner. Bei den Ruhrbaronen plädiert Rudolf Steiner gegen sich selbst (...)

Andreas Lichte von den Ruhrbaronen ist nicht so einverstanden mit Peter Sloterdijks Rudolf-Steiner-Exhumierung. Zu Sloterdijks Behauptung, Steiner ermögliche eine Koexistenz der Menschen auf dem Planeten, stellt er Steiners Zitat über Menschen in Afrika: "Sehen wir uns zunächst die Schwarzen in Afrika an. Diese Schwarzen in Afrika haben die Eigentümlichkeit, dass sie alles Licht und alle Wärme vom Weltenraum aufsaugen. Sie nehmen das auf. Und dieses Licht und diese Wärme im Weltenraum, die kann nicht durch den ganzen Körper durchgehen, weil ja der Mensch immer ein Mensch ist, selbst wenn er ein Schwarzer ist... Im Neger wird da drinnen fortwährend richtig gekocht, und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn." Und später dann: "Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse."



zum vom SPIEGEL besprochenen Artikel der Ruhrbarone:

http://www.ruhrbarone.de/baadische-zeitung-und-rudolf-steiner-bejubeln-ja-zitieren-nein/

"Badische Zeitung und Rudolf Steiner: Bejubeln ja, Zitieren nein."

Was sagt Andreas Lichte dazu?

26. April 2012 um 14 Uhr 59 (Permalink)

"Hitler, Steiner, Mussolini – Anthroposophie und Faschismus, gestern und heute (...) „Rudolf Steiner war ein wahrhaft idealer Vorläufer des neuen Europa von Mussolini und Hitler. Ziel dieser Schrift war es, den Geist und die Figur dieses grossen, modernen, deutschen Mystikers für die Bewegung zu beanspruchen – eine Bewegung, die nicht nur politisch, sondern auch spirituell ist – eingeführt in die Welt von den zwei parallelen Revolutionen, der Faschistischen und der Nationalsozialistischen Revolution, denen Rudolf Steiner als echter Vorläufer und spiritueller Pionier in idealer Weise angehört.“4 So das Fazit von Ettore Martinolis Artikel „Ein Vorankünder des neuen Europa: Rudolf Steiner“, in dem er vor allem die perfekte Übereinstimmung zwischen Rudolf Steiners Denken und den grundlegendsten Tendenzen des Faschismus und Nationalsozialismus im politischen, sozialen, und spirituellen Feld betont.5 Martinoli berichtet auch, dass Rudolf Steiner in seiner Wiener Periode „als Anti-Semit wohlbekannt wurde“.6 Ettore Martinoli war eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der italienischen Anthroposophie. Als Rechtsanwalt verantwortete er das Zustandekommen und Fortbestehen der „Anthroposophischen Gesellschaft Italiens“ [„Società Antroposofica d’Italia“], deren Sekretär er seit ihrer Gründung 1931 war. (...) zum vollständigen Artikel mit Quellen und links: http://www.ruhrbarone.de/hitler-steiner-mussolini-anthroposophie-und-faschismus-gestern-und-heute/

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