Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Eis: Orange-Basilikum

Kategorie: KuliNarrisch

Natürlich geht das! Schmeckt gut, nicht ein bißchen komisch!

Basilikum
Frisch. Kleingehackt. Ca. 3-4 Eßlöffel dahin, wo gleich auch die Stücke reinkommen.

Orangen
Zwei Stück. Unbehadelt, Bio.

Diesen wird zunächst sadistischerweise die oberste Hautschicht abgeraspelt. Alsdann werden sie endgültig gehäutet. Meine Frau soll es ja auch essen, und welche Frau mag schon Orangenhaut? Dann noch filetieren und das Fleisch kleinschneiden. Das Skelett wird noch ausgequetscht.

Eier
Zwei Eier werden getrennt. Trennungsschmerz? Keine Gelegenheit, denn das Eiweiß wird geschlagen, bis es steif ist. Das Gelbe wird auch geschlagen, allerdings im Wasserbad mit dem Orangensaft und zwei Eßlöffeln Cointreau zu einer Art Zabaione. (Ein weiterer Löffel kommt in Fleisch und Hautraspel)

Sahne
Wenn wir schon mal beim Schlagen sind: Sahne wird auch noch verprügelt. Ziemlich brutales Gericht hier, schon fast das Jüngste.

Fast fertig
Jetzt muß eigentlich nur das Ergebnis zusammengerührt werden, der Eischnee wird zuletzt untergehoben, rein in die Eismaschine, und gut is.

Üblicher Hinweis:
Rohe Eier: Salmonellengefahr, also hygienisch arbeiten und nur frische, beste Ware! Und das Eis bald verbrauchen. Das erledigt sich aber sicherlich von selbst, es ist so lecker...

Verzapft am 11. Mai 2005, so um 08 Uhr 00

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