Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Ich glaub', mich tritt ein Pferdefleisch.

Kategorie: KuliNarrisch , Meine unqualifizierte Meinung

Pferd.Abgesehen davon, dass Pferdefleisch an und für sich sehr hochwertig und keineswegs eklig ist und ausgezeichnet schmeckt, frage ich mich, welche Erwartungen die Menschen haben. Gut, die Lasagne-Pferde waren vielleicht medikamentös verunreinigt, aber das macht es dann auch nicht mehr.

Denn wer bitteschön ist so blöde, anzunehmen, in absoluter Billigware sei auch nur ansatzweise vernünftiges Fleisch von artgerecht und gesund gehaltenen Tieren? Wer billig einkauft, bekommt eben auch billig, und das bedeutet in der Regel auch mindere Qualität. Ob dann auch das Tier drin ist, das auf dem Etikett steht, ist schon fast unerheblich. Man sollte froh sein, wenn überhaupt echtes Fleisch*1 drin ist und nicht ausschließlich das, was bei Schichtende im Schlachthof vom Boden zusammengekehrt wird.

Verzapft am 16. Februar 2013, so um 10 Uhr 02

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Kommentare

Was sagt Hans dazu?

16. Februar 2013 um 10 Uhr 15 (Permalink)

Bei Lebensmitteln haben wir ja schon vieles erlebt, leider. Und diese Billig-Phobie der Deutschen führt wirklich dazu, dass eben auch billig produziert werden muss.

Bei Fleisch oder Wurst z.B. sollte man wenn man sicher gehen möchte lieber beim Metzger kaufen. Allerdings bezahlt man dort auch einiges mehr und diese Option können/wollen viele nicht eingehen.

Also muss man wohl zwangsläufig in den sauren Apfel beissen und sich von der Industrie abhängig machen. Und deren Angaben Wohl oder Übel vertrauen...

Was sagt ich dazu?

16. Februar 2013 um 10 Uhr 23 (Permalink)

Das teile ich nicht.

Erst einmal kann ich nicht nachvollziehen, warum die meisten Menschen hauptsächlich zu Fertigprodukten greifen. Die sind eklig und schmecken zum kotzen. Aber naja, da sein Leben ja mittlerweile nur noch aus Arbeit besteht, hat man sicherlich nicht noch Lust, sich abends ein bis zwei SRunden in die Küche zu stellen.

Was mir in den letzten Wochen aufgefallen ist: Die Lebensmittelpreise sind enorm in die Höhe geschossen. Gerade Obst und Gemüse hat preislich angezogen. (wer kauft bitte 1kg Tomaten für 8 Euronen? Noch dazu, dass die ebenfalls scheiße schmecken.)

Wird also Essen ein Luxusgut?

Das ist es schon. Jedoch möchte ich anmerken, dass man mit vernünftiger Ware schneller satt wird und sich somit der höhere Preis (manchmal) rechtfertigt. Dafür muss man jedoch wissen, wo die guten Einkaufsstellen sind.

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 16. Februar 2013 um 10 Uhr 29 (Permalink)

Wenn ich wissen will, was ich esse, muss ich sicher sein, was drin ist, und das geht nur durch selbermachen.

Und Billigware wird nunmal billig erzeugt.

Was sagt Michael Drews dazu?

16. Februar 2013 um 13 Uhr 02 (Permalink)

Wenn die Leute selbst kochen, und ihre Zutaten frisch vom Erzeuger kaufen würden, gäbe es diese Probleme nicht. Das Problem ist der unmündige Verbraucher, der sich bequem ernähren will. Bequem ernähren ohne Zeitaufwand gibt es nun mal nicht. Wer Fertigprodukte kauft ist doch selbst schuld. MC Donalds lässt Grüßen.

Was sagt Zeddi dazu?

18. Februar 2013 um 18 Uhr 29 (Permalink)

Also ich denke mal wer sagt "ist selber schuld" nimmt den Mund relativ voll - wer hat heutzutage schon wirklich immer Zeit 1-2 Stunden am Tag sich mit Kochen zu beschäftigen? Hinzu kommt der Preis - fertiges ist oft Günstiger - und die Tatsache das viele "Halbfertigprodukte" & Zutaten auch sehr fragwürdig sind.
Zu guter letzt: Wer etwas ländlicher geht, möchte vill. auch nicht so oft Einkaufen.

Aber eine weitere Sache sollte bedacht werden, und die ist sehr einfach:

Nicht jeder kann kochen!

Punkt. Was sollen die denn machen? Jeden Tag essen gehen?

Auf der anderen Seite gibt es auch viele Gerichte die relativ schnell zubereitet werden können, und gleichzeitig auch noch relativ Preiswert sind.

Das mit den "nur beim Metzger kaufen" ist auch ein zweischneidiges Schwert. Viele Betriebe Verkaufen nur mehr-oder-weniger Fertigware oder zumindest fertig geschlachtete Schweinehälften und wissen garnicht so ganz genau welche Qualität das ganze hat - bei denen die nicht selbst schlachten ist die Qualität meiner Meinung nach oft nicht besser als an der Supermarkt-Theke.

Hier gibt es noch 2 Betriebe die selber Schlachten, und gerade z.B. zum Grillen nehme ich gerne den großen Umweg und die Mehrkosten in Kauf, den die Qualität ist unbestritten wesentlich besser.

Ob Fertigprodukte wirklich ungesünder sind? Da bin ich mir nicht so sicher, immerhin haben wir nie so lange gelebt wie Heutzutage.
Und dem Magen dürfte es egal sein ob die Nährstoffe von Glücklichen oder Unglücklichen Tieren stammen ... nur die Antibiotika mengen, die machen mir manchmal wirklich etwas sorgen.

Übrigens, das was wir als "wiederliche Reste" betrachten, wurde von unseren Großeltern oft noch als besondere Delikatesse gegessen, wie z.B. Scheineohren (und ich meine nicht die vom Bäcker)

Eigenen Senf dazugeben?

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