Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Empfindliche Stelle.

Kategorie: Psycho?!?

Eigentlich bin ich recht widerstandsfähig, wenn mich jemand anmistet.

Eigentlich.
Denn wenn jemand in die richtige Stelle piekt, dann trifft er. Wie Hagen von Tronje den fast unverwundbaren Siegfried. Und am besten piekt man mit dem nicht-wertschätzender Kommunikation. Von oben herab. Mit einem arroganten Grinsen und stichelnden Bemerkungen, die mich fühlen lassen, ich sei ein Idiot. Ohne auch nur ansatzweise motivierende Worte.

Damit kann man es schaffen, mich wirklich kleinzukriegen. Mit langen Nachwirkungen.

Dumm ist es dann, wenn es Leute sind, von denen man irgendwie abhängig ist (oder sich zumindest fühlt). Oder denen man Vertrauen können sollte.

Verzapft am 14. Oktober 2013, so um 21 Uhr 52

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Kommentare

Was sagt Annika dazu?

14. Oktober 2013 um 21 Uhr 58 (Permalink)

Ohja, ohja sad

Was sagt Michael Drews dazu?

14. Oktober 2013 um 22 Uhr 16 (Permalink)

Ja, mit dem "von oben herab" kann man mich auch treffen, wenn es die richtige Person an einer empfindlichen Stelle und Situation macht. Ist schwierig für mich das zu ändern. Das geht nur vom Kopf und braucht viel Übung. Ein Therapeut meinte mal zu mir, in solch Situationen könnte ich versuchen, diese Situation nur als Zuschauer zu betrachten, als wenn man nicht daran beteiligt wäre. Das kann helfen Abstand zu der Situation zu bekommen. Ich finde, das ist sehr schwer, aber mit viel Übung kann das immer häufiger gelingen. Ich glaube ich brauche dafür noch viel Zeit. Manchmal gelingt mir das aber schon. Dann bekomme ich vorgeworfen, ich sei verkopft. Ist schon verrückt, wie dumm manche Menschen sind. Emotinale Inteligenz besitzt ein wahrhaft inteligenter Mensch, nicht nur Bildung.

Was sagt gedankenknick dazu?

15. Oktober 2013 um 22 Uhr 51 (Permalink)

Ich vermute, dass (fast) jeder Mensch seine "empfindliche Stelle" hat, seinen wunden Punkt, in den man nur die Fingerspitze legen muss, und es tut richtig weh. Ich selber habe auch so meine Probleme, an denen ich 2,3,4 Tage, zum Teil auch 2 Wochen in mich rein grübele; wo ich die erlebte Situation immer wieder durchgehe und mich voller Selbstzweifel frage, wie ich das ganze hätte besser meistern können... Und manchmal komme ich zu dem Schluss: Derjenige hat es "darauf angelegt", egal wie ich reagiert hätte, er hätte immer weiter gemacht, egal wie weit ich demjenigen entgegengekommen wäre - nur um sein Unglück an mir auszulassen. Die Erkenntnis stellt dummer Weise keine Lösung für mich da - und eine Universallösung habe ich gar nicht anzubieten. Aber zu dieser Erkenntnis zu kommen ist immer schon eine (kleine) Verbesserung...

Was sagt Michael Drews dazu?

16. Oktober 2013 um 19 Uhr 28 (Permalink)

Da aber Menschen mit einer psychischen Erkrankung in aller Regel vulnerabler sind als nicht "Diagnostizierte", sind die Abwehrmechanismen bei ihnen durchlässiger und von daher sind diese Menschen meist angreifbarer, was ein nicht "Diagnostizierter" garnicht nach vollziehen kann.

Eigenen Senf dazugeben?

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