Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Tackern, stapeln, versanden.

Kategorie: Held der Arbeit

Heute habe ich mal den größten Teil des Arbeitstages im Versand verbracht. Mal eben etwa mehrere Hundert Fahrräder auf LKWs verladen. Verpackt in Versandkartons, die erstmal zusammengetackert werden müssen und mir fertig und verschlossen bis zur Brust gehen. Nun, das ist keine Kunst, ich bin ja nicht besonders groß.

Schlechte Zeichnung von einem Rad vor dem Versandkarton.Eine Seite des Kartons lässt sich auf die Hälfte runterknicken. Dann kommt das Rad hinein. Der Lenker steht natürlich quer und die Pedale befinden sich in einer Schachtel auf dem Gepäckträger, so von wegen Platz sparen und so.Über den Lenker und die Kurbeln etc. kommt allerdings erst noch Folie, wegen Kratzern. Ach ja, und den Fahrradständer einzuklappen vergisst man irgendwann auch nicht mehr- ausgeklappten Ständers das Rad zu verpacken ist eher unmöglich als irgendetwas anderes.

Fahrräder sind schön leicht heutzutage. Jedenfalls dann, wenn sie keinen Elektromotor samt Akku und Ladegerät dabeihaben. Dann sind die Miststücke nicht nur richtig schwer, sondern auch wesentlich schlechter in den Karton zu popeln, denn der Schwerpunkt des Rades will immer woanders hin als Du es gerne hättest. Natürlich dreht sich dann auch das Vorderrad ein klein wenig, so dass der Lenker, zumindest der Bremshebel, am Karton hängenbleibt. Hast Du ihn dort fluchend und schwitzend gelöst, hängt unten in der Kartonklappe die Pedalkurbel fest oder irgendetwas, was sonst noch so absteht. Problem gelöst? Dann wieder von vorne. GRRRR!

Ist das Scheißding endlich im Karton drin (das tolle Fahrrad, wenns ohne Motor und leicht war!), dann kommen die Versandaufkleber und der Lieferschein im Couvert an die Stirnseite. Zufalten und dann zukleben. Und rauf auf den Laster. Erschwerend ist, dass gestapelt wird: Immer zwei senkrecht stehende Kartons aufeinander.

Mittlerweile habe ich den Dreh raus, trotz meiner Mickrigkeit den Karton in die zweite Etage zu wuchten. Man achte allerdings darauf, dass man sich die normalen Velozipede vorzugsweise für den zweiten Stock aufhebt und die schweren E-Bikes beziehungsweise Pedelecs unten lassen. Denn auch ein leichtes Rad nach oben zu wuchten ist schon anstrengend genug.

Zum Glück war es heute kühl mit etwas Wind. Aber mir tun dennoch alle Knochen weh. biggrin

Verzapft am 06. Mai 2015, so um 18 Uhr 12

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