Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Gute-Laune-Musik XVII: Melancholisches von John Dowland

Kategorie: Gute-Laune-Musik

Wer klassische Gitarre unterrichtet bekommt, wird früher oder später von seinem Meister über John Dowland gestolpert. Er mauserte sich recht schnell zu einem meiner Lieblingskomponisten, er verpaßte mir irgendwie den Kick. In der Schule war ich damit recht allein... biggrin

Konsequenterweise begann ich dann, als meine damalige Partnerin Gesangsunterricht zu nehmen begonnen hatte, mit ihr zusammen Stücke von ihm einzuüben, und das später von mir gegründete Ensemble mit mir an der Gitarre und Gesangsquartett, später dann -doppelquartett, interpretierte überwiegend seine Werke, mit denen wir auch schon auftraten.

Dieses ist das erste der jeweils einstudierten Stücke und hat daher immer am besten gesessen:



John Dowland: Come Again

Verzapft am 07. April 2009, so um 06 Uhr 30

Kommentare Kommentare als RSS

Was sagt kunstgriff dazu?

07. April 2009 um 15 Uhr 12

Ein sehr schönes Stück. Elisabethanisches Zeitalter -- und trotz allem immer aktuell. Allerdings gilt das für viele klassische Musikstile. Bei gregorianischen Gesängen läuft mir ein Schauer den Rücken runter.

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 07. April 2009 um 19 Uhr 57

Ja, Dowlands Musik ist himmlisch. Gregorianik auch, da bringe ich auch noch mal etwas drüber.

Die sog. Alte Musik, für mich vor allem Renaissance und früher, quer durch das gesamte Mittelalter, Ars Antiqua, Ars Nova, hat für mich eine geradezu magische Reinheit, die zu beschreiben mir schwerfällt. Besonders interessant finde ich die frühen Entwicklungen der Polyphonie.

Was sagt Achter dazu?

07. April 2009 um 21 Uhr 59

Ich hatte vor etlichen Jahren auch mal Einzelunterricht in klassischer Gitarre, da war diese alte Musik zum Einstieg gang und gäbe. Ich finde sie sehr schön und harmonisch, aber auf Dauer auch irgendwie eintönig. Ich mag es mehr, wenn es etwas brizzelt...

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 07. April 2009 um 22 Uhr 06

Ich fand es nie eintönig. Allerdings habe ich fast das gesamte Spektrum gespielt. Zum Angeben war immer Asturias von Isaac Albeníz gut. biggrin

Was sagt Achter dazu?

07. April 2009 um 22 Uhr 59

Ja, aber Asturias hat ja mit Dowland nix zu tun. Respekt wenn du das spielen kannst, ich bin da dran gescheitert....

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 07. April 2009 um 23 Uhr 14

Mit Dowland nicht, aber mit Klassischer Gitarre, ich habe mich da wohl unglücklich ausgedrückt. Ich meinte, das gesamte Spektrum an Klassischer Gitarre. Inclusive Zwölftonmusik *seufz* aber da habe ich nur ein Stück gemacht.

Asturias hatte ich mal ziemlich gut drauf, so mit 16, 17 habe ich mir das in wochenlanger Arbeit draufgeschafft, fluchend ohne Ende. Ich habe damals stundenlang geübt. Wenn ich von der Schule heimkam, habe ich gegessen, mir in meiner Dachkammer eine Kanne Tee gemacht und losgelegt. Mehrere Stunden. Hausaufgaben kamen wenn überhaupt erst später dran.

Was sagt Mao-B dazu?

08. April 2009 um 12 Uhr 07

...diese art musik gibt mir jetzt nicht so viel. aber hübsche sängerin wink

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 08. April 2009 um 12 Uhr 16

Nun, die nächsten Musikvorstellungen (immer Sonntags ab jetzt) sind schon vorbereitet. Da sollte für fast jeden Geschmack etwas dabei sein. wink

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