Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Was stierst Du so?

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Ein Torero wurde von einem Stier aufgespießt- durch den Unterkiefer rein, über die Mundhöhle aus dem Mund wieder heraus. Shit happens. Das ist Berufsrisiko und der Matador sollte das kennen. Mitleid? Warum? Der Stierkämpfer hat sich sein Schicksal ausgesucht. Mitleid habe ich eher mit dem Stier, denn der hat sich sein Schicksal nicht ausgesucht, wird vor dem Kampf gefoltert, daß er aggressiver wird, hat kaum eine Chance im ungleichen, lange dauernden Kampf, in welchem er langsam Stück für Stück, Wunde für Wunde niedergemetzelt und nach dem Kampf aufgegessen wird.



Das ist Tierquälerei, genauso wie diese idiotische alljährliche Stierhatz durch die Gassen von Pamplona. Bei dieser verletzen sich viele der Teilnehmer oft sehr schwer und werden dann auf Kosten der Allgemeinheit behandelt. Diese kommt letztlich für diesen idiotischen Männlichkeitswahn auf. Die Folgen der Tierquälerei gehen zu Lasten aller Vernünftigen.

Ich esse gerne Fleisch. Ich würde es auch durchaus selbst töten. Aber niemals zum Vergnügen.

Verzapft am 22. Mai 2010, so um 16 Uhr 29

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Kommentare

Was sagt Ritchy dazu?

22. Mai 2010 um 21 Uhr 20 (Permalink)

Heftig! Aber, Shit happens kann ich da nur sagen.
Der arme Stier, da geb ich Dir vollkommen recht Ulf, konnte sich sein Schicksal nicht aussuchen, der arrogante Matador schon. Und dabei ist er doch gut weggekommen wink

Was sagt Ma Rode dazu?

25. Mai 2010 um 09 Uhr 39 (Permalink)

Mitleid mit dem aufgespiessten Torero hab ich auch keins! Wer sich in Gefahr begibt, kann darin umkommen. Warum verbietet die EU eigentlich solche Tierquälerei nicht?

Was sagt Michael dazu?

01. Juni 2010 um 07 Uhr 14 (Permalink)

Traurig ist doch nur... das die Toreros viel zu selten den Kürzeren ziehen.

Und wenn sie mal in diesem "Zwei"kamp zu verlieren drohen wird es schnell zu einem "Kampf" 10 gegen 1. Der Torero ist also nichts anderes als der größte Feigling der Welt der Waffen einsetzen muss, in der Arena Verstecke braucht und bei einem Fehler auf die Unterstützung vieler Helfer vertrauen kann.

Stierkampf ist die Königsdisziplin der Feiglinge.

Was sagt Piratenweib dazu?

01. Juni 2010 um 14 Uhr 01 (Permalink)

Für deine ehrliche Meinung (die auch meine ist) gibt´s einen Flattr-Klick.

Was sagt Erik dazu?

01. Juni 2010 um 21 Uhr 32 (Permalink)

Tja, diesem Beitrag habe ich nichts hinzuzufügen, stimme mit ihm 100-prozentig überein.

Grueße
Erik

Was sagt Mario dazu?

02. Juni 2010 um 05 Uhr 14 (Permalink)

He, cool. Ob die mich denn dann auch zensieren?
Meine frohlockende Wortwahl über das Ereignis war noch etwas ungehemmter smile
http://www.mariosagt.de/blog/2010/05/viva-la-toro/

Jedenfalls freu ich mich, das ich nicht der Einzige bin, dessen Mitleid mit dem Matador sich in praktisch nicht existierenden Grenzen hält smile

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 02. Juni 2010 um 05 Uhr 27 (Permalink)

@Mario: Inwiefern ungehemmter? Ich finde den Unterschied nicht.

Was sagt Barbara dazu?

02. Juni 2010 um 18 Uhr 32 (Permalink)

Ich wünsch es keinem, vom Stier aufgespiesst zu werden, aaaaaber: Ich gebe Dir vollkommen recht, Stierkampf ist brutalste Tierquälerei, ein langsames Abschlachten. Und es gibt einen Teil in mir, der sich für den Stier freut, dass er diesen Wixern was zurückgeben konnte. Sorry, ich versteh nicht, wie man einen Stierkämpfer (bzw.Stierabschlachter) mit Heldentum und Ehre assozieren kann...

Was sagt mongole dazu?

25. Juni 2010 um 13 Uhr 05 (Permalink)

Schade, dass der Torero noch lebt. Wenn er da verblutet wäre, wäre das mal ein super Stierkampf gewesen. Bis auf den armen Stier natürlich

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