Busfahren macht Freude.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Ich weiß durchaus, daß die Arbeitsbedingungen und der Lohn der Busfahrer alles andere als berauschend sind. Zumindest in Winterthur und in Münster sind die Buschauffeure bis auf sehr wenige löbliche Ausnahmen sehr unfreundlich. Und das ist gar noch milde ausgedrückt. Natürlich gibt es ein paar Typen, die ihre Fahrgäste anstrahlen und freundlich grüßen, doch das Gros ist eher pampig.
Leider sind wir als Nichtinhaber von Fahrerlaubnissen auf den ÖPNV angewiesen.
Als es mal richtig dicke kam, hat meine Liebste sich beschwert. Passiert ist nichts. Die Stadtwerke Münster haben schließlich eine Art Monopol und es damit nicht nötig, kundenfreundlich zu sein.
Verzapft am 01. Juli 2010, so um 10 Uhr 40
Kommentare 
Was sagt zoellner dazu?
01. Juli 2010 um 23 Uhr 14
Naja unfreundliche Busfahrer gibts ja überall, aber dreiste nicht sooo viele. Einer meinte nämlich mal, er muss bis zur Endstation nicht mehr halen, weil ein paar Kinder immer auf Stopp drückten ohne auszusteigen. Blöd nur, dass auch ein paar Rentner und "normale" Menschen mit im Bus warn. Also auch ich. Hab dann gleich mit dem Handy bei derZentrale angerufen und gefragt ob das so üblich sei. Kurzer Funkspruch aus der Zentrale und der Affe war aufmal stink freundlich!
Triumpf! hehe
Was sagt Lia dazu?
02. Juli 2010 um 06 Uhr 21
Meinungsäusserungen können auch ganz anders ausgehen:
Ein Freund schrieb einen Brief an sein örtliches Nahverkehrsunternehmen. Es ging um horrende Preise und rüde Fahrkartenkontrolleure und darum, dass man ihn tatsächlich in Polizeibegleitung zu seiner Wohnung eskortiert hatte, wo er seine Monatskarte vergessen hatte!
Fehlten nur noch die Handschellen...
Er rechnete nicht wirklich mit einer Antwort auf seinen Beschwerdebrief...
Nun gibt dieses Unternehmen ein Kundenmagazin heraus und einige Zeit später wurde sein Brief darin abgedruckt.
Üblicherweise werden solche Kundenbriefe auf 10-20 Zeilen gekürzt... seiner wurde in voller Länge veröffentlicht. Auf 1,5 Seiten!
Sonst aber keine Rückmeldung.
Er hatte sehr leidenschaftlich geschrieben. Darüber, dass er arbeitslos und deshalb dauernd mit Bus und Bahn unterwegs sei. Im wesentlichen war sein Brief jedoch eine Liebeserklärung an seine Wahlheimatstadt.
2 Monate später kam dann ein Brief vom Verkehrsunternehmen und er rechnete mit einer Stellungnahme. Bestenfalls mit einem Trostpflaster.
Es war ein Jobangebot!
Sie wollten ihn für die PR-Abteilung!
Und das aus einem Schmähbrief heraus.
Was sagt Krokofantilein dazu?
02. Juli 2010 um 07 Uhr 33
@zoellner: ich wurde mit Trostpflaster vertröstet.... :s aber geändert hat sich nichts...
Was sagt Ulf, der Größte, dazu?
Kommentar vom Scheff hier am 02. Juli 2010 um 07 Uhr 34
Das Trostpflaster war übrigens eine Packung Heftpflaster mit entsprechender Beschriftung. Fühlen uns ein wenig verarscht.
Was sagt ZoEllNeR dazu?
02. Juli 2010 um 12 Uhr 29
@kroko und ulf
Das ist wirklich schon etwas frech. käme mir auch ziemlich verarscht vor.
Was sagt Krokofantilein dazu?
02. Juli 2010 um 12 Uhr 46
in der Tat, Zoellner... ich kam mir dann vor wie ein Kind das man eben ein Trostpflästerchen gibt, und dann ist die Welt wieder in ordnung... iwie habe ich auch das Gefühl, dass die das auch nicht wirklich interessiert... und leider können die sich das "erlauben" denn es wird immer Leute geben, die auf den Bus angewiesen sind... :s
Lg Krokofantilein
Was sagt Ulf, der Größte, dazu?
Kommentar vom Scheff hier am 03. Juli 2010 um 10 Uhr 09
Übrigens ist auf der Linie vier ein Fahrer unterwegs, der sieht aus und schaut wie ein Walroß.



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