Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Die Rättin.

Kategorie: Mischmasch

Nicht jeder findet sie possierlich, seien sie lebendig oder tot: Ratten.

Zwischen Zwinger und Maximilianstraße führt ein Weg an der Aa entlang, auf welchem meine Liebste plötzlich angewidert stehenblieb und nicht mehr weitergehen wollte: Da war eine Ratte. Sie lief nicht fort und Schmeißfliegen umschwirrten sie, also war sie tot. Mir graust ja nun vor nichts, und so plante ich, den Kadaver am Schwanz zu packen und in die Aa zu schleudern, daß der Weg für meine Liebste frei sei. Doch da- sie rührte sich ein wenig, langsam und schwach.

Da mußte ich mir etwas anderes einfallen lassen, denn von einer dreivierteltoten Ratte gebissen zu werden mußte auch ich nicht unbedingt haben. Nachher wird man davon zum Zombie, das finde ich wenig erstrebenswert.

So nahm ich ein Zweiglein zu Hilfe, um die Ratte fort zu schleudern.

Im Nachhinein fiel mir dann ein, daß ich sie vielleicht mit einem beherzten Fußtritt hätte erlösen können.

Verzapft am 01. August 2010, so um 19 Uhr 33

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Kommentare

Was sagt Piratenweib dazu?

01. August 2010 um 21 Uhr 44 (Permalink)

Ich mag Ratten.
Armes Vieh. Ein Fußtritt wäre besser gewesen.
Allerdings: Auch Ratten müssen mal ganz natürlich sterben. Sie leben ja nur etwa 2 Jahre, wenn´s gut geht.

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 01. August 2010 um 22 Uhr 11 (Permalink)

Daß ich die Ratte hätte töten sollen fiel mir wie immer erst hinterher ein...

Eigenen Senf dazugeben?

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