Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Tod, der

Kategorie: Erlebtes

(Gastbeitrag von Tobias Gillen, bald 18, in dessen eigenes Blog das nicht so recht paßt)

Wenn wir das Wort „Tod“ hören, dann ist das Thema immer weit weg. Wir wissen nie so wirklich, was wir damit anfangen sollen. Ist ja auch klar, hören wir dieses eine Wort doch jeden Tag in den Nachrichten und im neusten Quotenschlager auf Pro7 und Co. Das härtet ab und das führt dazu, dass wir das Thema automatisch ganz weit weg schieben.

Doch was, wenn es uns einmal selber ereilt? Wenn wir selber in die Situation dieses tragischen Schicksals kommen? Dann ist es plötzlich total nah und wir geraten vollkommen aus der Bahn. Wir wissen nicht mehr ein noch aus und sind überwältigt von den Gefühlen, mit denen wir nicht umzugehen wissen. Wir denken wir haben das schlimmste geschafft und dann kommen die Nachwirkungen. Dann kommt das, was erst richtig weh tut. Dann realisieren wir, was passiert ist und das es nie, aber auch wirklich nie wieder rückgängig gemacht werden kann. Wir haben einen nahen Angehörigen verloren, den wir nun vermissen. Gefühlschaos pur - Doch wir müssen lernen, damit umzugehen. Wir müssen es verarbeiten und gegen den Schmerz ankämpfen - oder ihn auch mal zulassen, damit wir nicht kaputt gehen...

Verzapft am 05. April 2011, so um 17 Uhr 25

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