Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Terrorismus leicht gemacht.

Kategorie: Satire, Pamphlete, Unflätiges

Diese USB-Raketenwerfer sind eine prima Grundlage. Sie sind noch immer völlig legal im Computerhandel zu erwerben und bieten damit eine erstklassig unauffällige Fertigrakete. Natürlich sind diese Dinger nicht mit funktionierenden Gefechtsköpfen ausgestattet, das müssen wir schon selber machen. Und da wir uns nicht mit halben Sachen zufrieden geben wollen, verschießen wir mit diesen computergesteuerten Miniraketen nicht einfach nur ein paar Gramm Schießbaumwolle oder TNT oder Semtex aus unserem Vorratskeller. Nein, wenn wir schon richtige Raketen haben, dann sollen damit auch veritable Nuklearsprengköpfe zum Ziel gebracht werden. Alles andere ist Kinderkacke.

Da wir die Bauweise des Sprengkopfes einfach halten wollen, benötigen für jede dieser winzigen Raketen zehn Kilo waffenfähiges Plutonium, zu beziehen bei der Verbrecherorganisation Deines Vertrauens, jeweils in zwei Halbkugeln in einem stabilen Behälter mit konventionellem Sprengstoff aus unserem Vorrat. Dieser wird bei der Zündung die beiden Plutonium-Halbkugeln zur Kritischen Masse zusammenhauen, und dann gibt das einen tollen Atompilz.

Das ist schon noch etwas anderes als „Wir bauen ein Atomkraftwerk“ mit den Hoppenstedts!

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Aurela darf nicht sterben!

Verzapft am 14. April 2011, so um 10 Uhr 34

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Kommentare

Was sagt cohen dazu?

14. April 2011 um 10 Uhr 43 (Permalink)

Ein Plutoniumsprengkopf ist komplizierter, der braucht auch noch eine Neutronenquelle. So wie Du das vorschlägst, geht das nur mit angereichertem Uran.
"Plutonium ist schwieriger spaltbar als Uran. Während Uran durch eine einfache 2teilige Gewehr-Anordnung (siehe Abb._5) zur Detonation gebracht werden kann, muß Plutonium in einer komplizierteren Anordnung und mit einem stärkeren herkömmlichen Sprengstoff, einer größeren Aufprallgeschwindigkeit und einer simultan triggernden Einheit für die konventionellen Ladungssätze zur Explosion gebracht werden. Über diese erweiterten Anforderungen hinaus muß während dieser Abläufe im Zentrum zusätzlich eine feine Mischung aus Beryllium und Polonium angebracht werden (siehe Abb._6).
Die kritische Masse für 235U liegt bei 50 kg reinem Uran, die für. Plutonium hingegen bei 16 kg, wobei diese durch Umantelung des Plutoniums mit 238U noch auf 10 kg verringert werden kann."

"Der Plutoniumsprengkopf
besteht aus 32 Einzelladungen
in Kreissegmentform, die kugel-
förmig in 45-Schritten um eine
Beryllium-Poloniummischung ange-
ordnet sind. Diese 32 Teile müssen
exakt dieselbe Masse und Form
besitzen, die Annordnung gleicht
von außen betrachtet einem Fußball.
Nach der Detonation der herkömm-
lichen Sprengladung müssen alle
32 Einzelteile innerhalb 100 ns
im Zentrum verschweißt werden,
damit eine Kettenreaktion ein-
geleitet werden kann."
http://www.safog.com/home/a...

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 14. April 2011 um 10 Uhr 44 (Permalink)

@cohen: Ich sehe schon, ich brauche ein Testgelände...

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 14. April 2011 um 10 Uhr 58 (Permalink)

Alternativ gingen auch Milzbrand oder Pocken. Läßt sich ja prima durch Mehl ersetzen.

Was sagt Ma Rode dazu?

14. April 2011 um 13 Uhr 43 (Permalink)

"Da gibt es dann immer ein großes Hallo" ...

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