BloggerInnen-Interview, Numero eins: Tobias Gillen.
Kategorie: Vernetzt
Selbst über meinen Sozusagenschützling Tobias weiß ich nicht alles. Und so löchere ich ihn mal als erstes mit Fragen. Dieses dient durchaus auch der Verlink- und -netzung. Und ich werde mir immer wieder Leute herauspicken dafür!
1.: Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
Nun, ich habe im Frühling 2010 die Podcasts in iTunes entdeckt. Nach viel Schweiß und Arbeit baute ich mir auch ein relativ gut ausgestattetes Studio um Videocasts zu produzieren. Es war alles vorhanden: Licht, Greenscreen, Kamera, Stativ usw. Nachher ist es dann leider an mangelnder Software gescheitert. Mit diesem Podcast wollte ich - wie so viele - Apps vorstellen und einfach darstellen und erklären. Über diese Reise bin ich dann zum Bloggen gekommen und gründete ein Appleblog. Mit einigen anderen Twitter- und Blogfreunden war ich dort bis ca Dezember 2010 aktiv. Doch mir fehlte was. Mir fehlte eine Stelle, an der ich nicht themengebunden agieren musste. Ich zog mich mehr und mehr zurück und stellte den Dienst dann irgendwann auch komplett ein. Im Januar 2011 kam mir dann die Idee das tobiasgillen Blog aufzubauen.
2.: Was war Deine ursprüngliche Motivation dazu, und was hat sich daran geändert, seit Du bloggst?
Ursprünglich war es natürlich die noch existierende Leidenschaft zur Firma Apple und speziell zum iPhone. Außerdem liebe ich es zu schreiben (bin ja seit August 2010 beim Kölner Stadt-Anzeiger in der Jugendredaktion Euskirchen/Eifel) und über die vorgestellten Themen und Dinge zu diskutieren und meine Meinung auszutauschen.
Geändert hat sich diese Motivation mit der Gründung von tobiasgillen.de. Anfangs wollte ich nur einen Standort für meine KStA-Artikel schaffen, damit sich meine Familienmitglieder nicht jeden Donnerstag eine Zeitung kaufen müssen. Nachdem ich aber gemerkt habe, dass es ohne richtiges Bloggen nicht geht, fing ich an, meine Meinung kundzutun und Themen vorzustellen.
Mittlerweile ist die Motivation eher, Inhalte gut und verständlich darzustellen und auch Reizthemen nicht auszulassen. Keine Furcht, sich unbeliebt zu machen und viel Leidenschaft stecken in dem Projekt bisher - Mal abgesehen von so einigen schlaflosen Nächten in denen an der Technik gefeilt wurde.
3.: Was willst Du mit Deinem Blog erreichen oder bewirken für Dich und andere?
Ich möchte ein großes Themenspektrum abdecken und viele Leser mit den Inhalten ansprechen, sprich das Leserfeld sollte breit gefächert sein. Anderen möchte ich die Möglichkeit geben, sich zu informieren, sich eine Meinung einzuholen und eine Plattform geben, sich mitzuteilen und mit anderen zu diskutieren. Das ist mir wichtig. Ich bin vergleichsweise relativ lesernah und versuche immer auf vielen Kanälen für sie da zusein.
4.: Was ist Dir zu bloggen wichtiger: Meinung oder Sachinformation? Warum?
Beides. Auf meinem Blog findet der Leser nicht nur Sachinfos, sondern auch meine eigene Meinung. Meist erst die Infos und drunter dann noch meinen Senf. Wie oben schon gesagt, möchte ich das Themenspektrum weit gefächert wissen und vieles abdecken.
5.: Welchen Artikel hältst Du persönlich für Deinen besten? Warum?
Das ist schwer. Eigentlich müssen die Leser das beurteilen. Ich habe allerdings mal einen Artikel über Cybermobbing und dessen Folgen verfasst. Der ist ganz gut angekommen und hat sich mit einem Thema befasst, dass man nicht unter den Tisch kehren sollte. »Mobbing - bis zum Tod«.
6.: Thema Blogroll: Nach welchen Kriterien wählst Du die Blogs aus, die Du liest? Sind diese alle in der Blogroll aufgeführt oder nur ein Teil? Warum?
Die Blogroll ist natürlich für jeden Blogger ein Ort, anderen zu danken und auch seine Wertschätzung ihnen gegenüber auszudrücken. In meiner Blogroll stehen viele Blogs, die ich sehr oft lese, allerdings noch nicht alle. Ich komme aktuell nicht dazu, sie upzudaten. Steht aber auf der Liste!
7.: Wie versuchst Du, neue Leser und Abonnenten zu gewinnen?
Naja, ich bin ja wie gesagt sehr leserorientiert eingestellt. Ich versuche meine Artikel per Twitter und Facebook zu publizieren und hoffe natürlich darüber auf neue Leser, die dann auch via RSS-Feed-Abo treu bleiben. Ansonsten gibt es (noch) keine bestimmte Strategie. Doch: Gute Inhalte und Themen. Wem's gefällt, kommt bestimmt auch wieder.
8.: Wie siehst Du die Entwicklung Deines Blogs bis zum Jahresende? Hast Du konkrete Ziele? Was wird sich ändern? Was willst Du verbessern?
Bis zum Jahresende wäre ein Ziel, die Leserzahlen konstant zu halten, weiter viel Feedback zu bekommen und die Follower-/Fanzahlen noch zu erhöhen. Ändern wird sich soweit noch nichts, bis auf ein etwas größeres Tochterprojekt. Lasst euch überraschen!
Verbessern möchte ich alles das, was man mir als negatives Feedback zurückgibt und ich für mich annehmen und umsetzen kann.
Inhaltsverzeichnis Interviews
Verzapft am 15. Juni 2011, so um 07 Uhr 00




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