Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Held der Hauswirtschaft VII.: Das Auge ißt mit.

Kategorie: Mischmasch

Es ist nicht das, wonach es aussieht!

Gebäck, das wie eine Kackwurst aussieht.Gemacht habe ich diese Ferkelei auch nicht, das war jemand anderes!

Die Ferkelei ist eine Schokoladensalami und schweinelecker.

Ich selbst kann jedoch kein Gebäck und keinen Kuchen mehr sehen. Ich habe schon Sodbrennen vom Geruch, als hätte ich es massenhaft gegessen. Dabei habe ich recht wenig davon zu mir genommen in Wirklichkeit, aber in unserer Küche riecht es sehr nach Konditorei. In diesem Dunst stehe ich nun mehr als eine Woche, auch wenn nicht nur Zuckerwerk erzeugt wird.

Ich bat unsere Hauswirtschaftsmeisterin um Kuchenbefreiung, um wenigstens etwas Erleichterung zu bekommen. Ohnehin bin ich versierter in der Produktion herzhafter Nahrungsmittel.

Wieder einmal die Hähnchenteile im Speckmantel? Kein Problem!
Naja, doch ein wenig, heute habe ich wieder meinen tatterigen Tag. Zu parieren ging noch, aber nachher die Baconscheiben auseinanderzufisseln, ohne sie kaputtzumachen, furchtbar.

Zumindest gelang mir, das Tempo zu verringern und mir weniger Druck bei der Arbeit zu machen. Streß reduzieren. Ich bin nicht auf der Arbeit. Und ich muß nichts beweisen. Ich werde eher überprüft, wie ich so drauf bin.
Irgendwann war der Scheißspeck dann aufgebraucht und ich konnte zu fummeln aufhören. Immerhin, ich habe nicht die Nerven verloren. Wäre mir vorgestern fast passiert. Naja, mehr als fast. Und nun wiegere ich mich einfach, den Gemüsehobel zu nutzen, denn auch wenn dank Tattermann das Handgeschnippelte alles andere als schön wird, besser als wenn ich es hobele wird es allemal!
Ulfs appetitlich angerichtete Spießchen.
Sorgfältig würzen, nicht zu heftig, mit Salz, Pfeffer und Salbei. Vorm Einwickeln allerdingsbums. Dat wars schon nahezu. Da die auch für irgendetwas feierlicheres benötigt werden hübsche ich die Häppchen natürlich noch ein wenig auf:

Im Grunde ist das ziemlich simpel zu gestalten. Doch die Leute sind immer furchtbar beeindruckt von meinen vermeintlichen Künsten.

Die sind aber gar nichts besonderes. Die „Rose“ ist, wie ich bestimmt schon erwähnte, recht einfach zu machen, und den Rest habe ich durch Farb- und vor allem Schwarzweißphotographie gelernt: Kontraste, kräftige Akzente und so. Einfach mal gucken, welch Gestrüpp sich im Schrank finden läßt.

Mal schaun wie ich das Fingerfutter morgen gestalte. Ich mache die Zucchiniröllchen, bei deren Hobelei ich furchtbar fluchen mußte. Naja, jedenfalls tat.

Verzapft am 08. Dezember 2011, so um 16 Uhr 50

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Kommentare

Was sagt Waelti dazu?

08. Dezember 2011 um 18 Uhr 41 (Permalink)

Deine Artikel gehören verboten. Das sieht alles zu lecker aus. 8.12., Weihnachten ist noch weit und das Gewicht steigt jetzt schon. Die Waffeltüte ist leer, du bist schuld. Beim Fertigprodukt sieht übrigens keiner mehr dass du tattrig warst. Die Rose sieht echt geil aus. "Ganz einfach" ist das, was man selbst schon kann. Wäre es für mich vermutlich nicht. (Die Dosen und Tüten kriege ich aber schon noch selbst auf!) P.S.: Wo ist das "Login" ??

Eigenen Senf dazugeben?

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