Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Trotzdem lächeln- der Schlüssel zur Zufriedenheit.

Kategorie: Held der Arbeit

Gestern gegen 13:30 Uhr kehrte ich heim von meiner Arbeit. Ich stand vor der Haustür und griff in die Hosentasche....
Schlüssel, verfremdet.
Verdammt! Ich hatte an alles gedacht, was ich mitnehmen musste, nur nicht an den Schlüssel, der sich noch in meiner Jeans befand- in der Wohnung. Freitag nachmittag hatte ich meine Arbeitshosen vom Arbeitshosenverkäufer abgeholt. Wegen meiner nicht standardkonformen Maße (Ihr dürft es natürlich auch „klein und fett“ nennen) hatten sie bestellt werden müssen. Nun aber war ich komplett ausgestattet mit allem, was man so braucht, allein mein Schlüssel war oben und ich unten. Und meine Liebste auf dem Weg zur Arbeit. Am Nienkamp, am anderen Ende der Stadt.

Einen Augenblick lang war ich versucht, mich darüber zu ärgern. Doch dann musste ich mich selbst auslachen.
So checkte ich die Optionen: Heimkunft der Gattin: etwa 17:00. Wie schlage ich drei Stunden Zeit tot, zumal ich meine EC-Karte auch nicht dabei hatte und mir keinen Zeittotschläger kaufen konnte.

Besser Bus fahren.

Netterweise fährt die Linie 6 bis dorthin, wo mir meine Liebste schafft, so dass umzusteigen nicht nötig ist. Und für Fahrscheine brauche ich ja kein Geld, das macht ja mein Telephon.

Etwa zwei Stunden später lag ich dann endlich zufrieden in der warme Wanne, den Staub der Arbeit abspülend.

Verzapft am 20. November 2012, so um 16 Uhr 08

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