Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Das indische Klo

Kategorie: Erlebtes

Irgendwie war mir, trotz strikter Einhaltung der Ernährungsverbote, die indische Küche auf den Darm geschlagen, und im Bus nach Jaipur zwackte es nicht unerheblich in meinem Colon.
Im dort besuchten Freilichtmuseum zwang mich dieses zum Aufsuchen eines Stillen Örtchens. Dorthin führte mich ein freundlich grinsender Inder, der natürlich auch sein Bakschisch bekam, bei aller gebotenen Eile.
Hinter einem Hügel war eine baufällige Bude mit mehreren, -äh-, Kabinen. Ohne Tür. In diesen war ein schauerliches Loch im Boden, worüber man sich hocken sollte, während man sich an Griffen festzuhalten hatte. Dies tat ich nicht, weil sie in ihrem Zustand sehr zum Rest hier paßten. Ich hatte ansonsten keine Wahl- was rausmußte, mußte raus.

Ich hielt den Rest der Reise mit Loperamid meinen Darm unter Kontrolle- Bis die Diarrhoen von alleine aufhörten, nachdem ich die Verbote ignorierte.

Verzapft am 04. März 2008, so um 06 Uhr 32

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Kommentare

Was sagt Ly dazu?

04. März 2008 um 12 Uhr 24 (Permalink)

schauerliches Loch..

das erinnert mich an Donnerbalken bei den Pfadfindern... irgendwie halbgrätsch-wakelnd auf der Holzstange sich gehalten, und unter dir die stinkende Tiefe, besonders bei Lagern die um die 3 Wochen gingen... Aber wat mut dat mut, du sachst et.

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 04. März 2008 um 13 Uhr 18 (Permalink)

Ist bei Euch nicht mal wer vom Balken gefallen?

Als ich noch kleiner war, waren meine Eltern auf ein Gehöft eingeladen, das eine Art Senkgrube hatte, ein ganzer Teich voll A-a. In diesen Sumpf verirrte sich nun ein Ball, und eines der Kinder versuchte ihn zu bergen, dabei...

Was sagt Ly dazu?

04. März 2008 um 17 Uhr 52 (Permalink)

hups... das arme Kind, ein trauma fürs leben... wink

ne, bei uns meines wissens nach nicht, das jemand reinfiel, wobei ich nicht genau weiß, was die älteren nachts so veranstaltet haben, besonders wenns bunte abende mit Tschai waren, das tradionelle Getränk, das ne Mischung aus ein bissel Tee und viel Rotwein... und manchmal mit Schuss... also je nach Zustand... aber wer weiß das schon, wenn du zb am Meer zeltest, da ist die Wäsche schnell erledigt wink

In meinem Elternhaus, es hat geschüttet ohne ende, und wir hatten noch nur eine Sickergrube ( nach dem Ereignis hatten wir noch ne professionell-gebaute illegale zusätzliche aus der Not heraus, heute sind die kanalangeschlossen) äh, verfransel.. also es hat geschüttet ausm Himmel dass du in 5 Sekunden bis auf die Knochen nass warst, und als wir heim kamen, stand der Keller voll A-a. Bah. Hieß den ganzen Nachmittag mit Eimerchen und so schüppen. Brrr

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 04. März 2008 um 18 Uhr 05 (Permalink)

Letztens habe ich übrigens auf dem Flohmarkt einen richtige Kackstuhl gesehen, einen Polstersessel mit Eimer. Schad, daß ich meine Kamera nicht mitgenommen hatte...

Was sagt Djinni dazu?

06. März 2008 um 12 Uhr 55 (Permalink)

Kackstühle gibts doch in jedem Krankenhaus, für Leute, die nicht bis zum Klo laufen können (hatte wegen eines Beinbruchs auch mal das Vergnügen, allerdings natürlich nicht in der Ausführung "Polstersessel"

Ich hatte das Loch- bzw. Wannenproblem mal in China, ebenfalls in der Kombination mit Darmkrankheit. Ich habe mich allerdings dann nicht getraut,die Einrichtung zu benutzen, denn ich war geschäftlich unterwegs in einem weißen Hosenanzug, wie überaus ungünstig! Da hieß es Backen zusammenkneifen...

Eigenen Senf dazugeben?

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