Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Absurd (Filmkritik).

Kategorie: Kultur

Absurd ist an diesem Film einiges. Nicht nur der Titel, der keinerlei Bezug zum Inhalt hat, jedenfalls keinen offensichtlich beabsichtigten. Die Splatterszenen sind eher unspektakulär (Kopf durchbohren mit einem dünnen Bohrer -der große in „Ein Zombie hing am Glockenseil“ war schöner-, etliche Opfer wurden langweiligerweise auch nur erwürgt. Bei der Szene mit der Bandsäge hätte ich mir noch ein wenig Gehirngematsche gewünscht, aber das mit der Spitzhacke wiederum hat mir gut gefallen). Die Handlung ist zwar vorhanden, aber wie üblich zu vernachlässigen.

Wirklich absurd fand ich jedoch den Schluss des Filmes, ein wahrer Höhepunkt der Filmgeschichte: Blutüberströmtes Mädchen sagt zu ihrem verängstigten kleinen (vielleicht fünfjährigen) Bruder, er brauche nun keine Angst mehr zu haben, und hält den mühsam abgehackten und übel zugerichteten Kopf des Unholds hoch, der daraufhin freudig strahlt. Also, der kleine Bruder strahlt, nicht der verstrahlte Unhold, zumal dieser zuvor höchst effektiv und präzise gezielt vermittels eines Zirkels beide Augen (gleichzeitig!) ausgestochen bekommen hatte. Comedy pur.

Der Rest ist zwar nur mäßig spannend, doch das Ende entschädigt!

Verzapft am 28. Dezember 2014, so um 18 Uhr 27

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