Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Mit den Händen sprechen...

Kategorie: Mischmasch

...ist gar nicht so einfach. Zumal bei der Deutschen Gebärdensprache auch Haltung und Mimik und dergleichen wesentlich dazugehören.

Letzte Woche hatte ich das erste Mal Gebärdensprachkurs. Das läuft innerhalb des Betriebes und ist damit ein sehr niedrigschwelliges Angebot, zumal ich nirgendwo hinmuss, sondern einfach eine Stunde später die Firma verlasse. Für Gebärdensprache interessiere ich mich schon seit meiner Zivildienstzeit, und nun habe ich auch Verwendung dafür - ich habe mehrere gehörlose KollegInnen. Einer von diesen leitet den Kurs, an welchem auch einige Führungskräfte teilnehmen.

Vergangenen Dienstag war also die erste Stunde. Es war zunächst frustrierend für mich. Wegen meiner kognitiven Probleme kam ich kaum mit. Und merken konnte ich mir, im Gegensatz zu allen anderen, ziemlich nichts.

Allerdings habe ich mich auf den Hosenboden gesetzt! Und heute lief es sehr viel besser.

Bis ich mir das Fingeralphabet draufgeschafft habe wird es jedoch noch dauern, fürchte ich. Den anderen geht es da anscheinend auch nicht anders. Aber es ist wichtig, denn wenn man die Gebärde für irgendwas noch nicht kennt, kann man ersatzweise buchstabieren.

Es gibt viel zu lernen. Aber das ist letztendlich ja bei jeder Sprache so.

Verzapft am 21. März 2017, so um 16 Uhr 19

« Voriger Artikel
Nächster Artikel»

Kommentare

Noch keine Kommentare - Schreibe etwas!

Eigenen Senf dazugeben?

Es hilft, sich einen Account anzulegen und sich anständig zu betragen.

Kommentare können hier nur von Mitgliedern abgegeben werden