Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Musik ist viel Arbeit.

Kategorie: Hausmusik

Seit Freitag habe ich „Melancholy Galliard“ von John Dowland in Arbeit. Nach zehn Jahren Pause. Im Grunde habe ich es auch schon durchgearbeitet, in dem Sinne, dass ich weiß, was ich zu tun habe*1 .

Wenn dies auch nocht nicht vollständig in meinen Fingern angekommen ist, aber wen wundert das nach der langen Zeit. Vorführen kann ich das noch nicht! biggrin
Hauptbaustellen sind vor allem die Kraft, Barrégriffe und vergleichbares sauber zu greifen, und Treffsicherheit und Sauberkeit.

Noten von Milan auf Notenständer, im Hintergrund meine Gitarre.Allerdings sind ein paar Stellen bereits relativ sicher. Bei zwei Dritteln des Stückes kann man bereits recht gut erkennen, was das werden soll, und ein paar Stellen davon wiederum sind bereits nicht schlecht. Ich komme um einiges besser voran als ich dachte*2.

Wegen der vong Kraftaufwand schweren Barréstellen streikte vor allem gestern gelegentlich der linke Arm. Sozusagen unter der Last erschöpft zusammengesackt.

Heute habe ich deswegen die erste Pavane von Luis Milan mit aufgenommen. Die hatte ich damals® seit November 1990 im Programm gehabt. Das ists auch ein sehr schönes Werk, aber ungleich leichter zu spielen als die Galliarde. Das geht fast vom Blatt runter.

Damit kann ich dann Technik unabhängig vom Kraftaufwand üben, und vor allem: mehr üben.

Ich darf ergänzen, dass Gitarre zu spielen noch wichtiger ist als zu laufen*3. Gitarre und Musik begleiten mich einfach noch länger.

Ich glaube nicht, dass mich das alles gesund macht. Aber es fühlt sich verdammt gut an.

Verzapft am 07. August 2017, so um 09 Uhr 46

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Kommentare

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 07. August 2017 um 15 Uhr 16 (Permalink)

Klingt natürlich noch sehr nach "muss weiter geübt werden", aber deutlich fortgeschrittener als ich gedacht hätte. Aber es ist in der Tat ein Riesenunterschied zwischen Anfänger und Wiedereinsteiger.

Eigenen Senf dazugeben?

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