Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Fortschrittliches.

Kategorie: Hausmusik

Ursprünglich bin ich, als ich vor zwei Wochen nach über zehn Jahren wieder die Gitarre auspackte, nicht davon ausgegangen, wieder so gut zu werden wie früher. Hauptsache, ich spiele wieder, dachte ich. Und denke ich.

GitarreNun komme ich allerdings mit großen Schritten vorwärts. Und der Witz ist: ich habe das Gefühl, ich spiele etwas anders als früher.

Wenn ich zurückdenke, dann gab es doch einige Stellen in Stücken, die ich grundsätzlich gut konnte, die es an Präzision missen ließen, zb. die Gleichmäßigkeit von Tremolostellen (vor allem „Asturias“ von Isaac Albeníz). Und, wenn ich mir nun, da auf Youtube alles mögliche an passenden Videos verfügbar ist, meinen Rasgueado angucke- grauenhaft. Da lässt sich sicherlich noch etwas herausholen.

Ich hatte zur Eigenkontrolle ein paar Meisterkurse angeguckt, denn mir war klar, dass meine Technik über die Jahre gelitten haben musste, vor allem die Haltung der Hände. Der Nebeneffekt der Meisterkurse: Ich sehe manches anders als früher. Schärfer. Farbiger.

Und da ich in diesen Kursen unter anderem das Präludium Nr. 3 von Heitor Villa Lobos behandelt sah, welches ich seit einer Woche wieder aufgenommen habe und bei welchem ich mittlerweile bereits bei der Feinarbeit bin, passte das doch wie Faust auf Auge:



Verzapft am 18. August 2017, so um 11 Uhr 55

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