21. Februar 2012
Qualitätssicherung bei Plattenkritiken, auch Review genannt, Teil 2.
Kategorie: Mischmasch
Vor knapp zwei Wochen erwähnte ich bereits meinen ersten Ansatz, meine Reviews für Albumcheck qualitativ zu verbessern.
Das Problem ist ja weiterhin: Mein
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[ 15 Uhr 36 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Von Gaucklern und Wutbürgern.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Im Grunde ist mir mittlerweile doch eher schnurz, wer den Grußaugust*1 mimt, der ja doch nichts zu sagen hat. Interessant hingegen finde dich die Rezeption des Themas im Netz: Gab es 2010 noch eine regelrechte Volksfront für Gauck, so ist dies nun genau umgekehrt. Waren damals alle für den einstigen Pfarrer und Stasiakten-Beauftragten Joachim Gauck, waren dann alle stinkesauer, weil der sich mittlerweile tatsächlich nicht bewährt habende mutmaßliche Vorteilnehmer den Posten des machtlosen Monarchensurrogates bekam, so flutet nun ein ebensogroßer Tsunami an Haß und Wut und gesammelten Verfehlungen des Gauck durch die Netzwelt.
Ich glaube, der Wutbürger ist mittlerweile gegen alles. Hauptsache, er hat was zu wüten.
- Anm. 1: Verunglimpfe ich eigentlich hiermit schon das Amt des Präsidenten nach § 90 StGB? Naja, eigentlich verunglimpft es sich ja selbst...
[ 10 Uhr 26 ] - [ 9 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
20. Februar 2012
Mit High-Tech in den Supermarkt.
Kategorie: Vernetzt
Ich hatte ja schon damals®, als ich mich gerade an mein erstes Smartphone gewöhnte, versucht, das Ding als Einkaufszettel zweckzuentfremden, damals mit dem eingebauten Notizdings. Zum einen, weil ich dann nicht meine eigene Schrift ertragen muß, zum anderen, weil ich Zettel immer verliere. Und trotz Zettel immer etwas vergeßte.
Außerdem ließen sich die abgearbeiteten Posten einfach löschen. Übersichtlich.
Doch da diese Methode schnell wieder einschlief, war sie wohl doch nicht gut genug.
Kürzlich stieß ich zufällig auf eine ganze Menge Einkaufszettel-Apps. Ich fragte mich zwar nach dem Mehrwert einer extra-App dafür, aber genau deshalb versuchte ich es mal.
Tatsache, das Ding ist jovel: Ich kann Mengen und sogar Preise eingeben. Letzteres nutze ich zwar nicht, aber es dürfte sehr praktisch sein bei knappem Budget und Schwierigkeiten, mit Geld umzugehen.
Wenn ich etweas in den Einkaufswagen geworfen habe, tippe ich den Posten an. Dieser wird nicht etwa gelöscht, sondern durchgestrichen und wandert nach unten aus dem Blickfeld. So habe ich nun die Verbrauchsgüter eingegeben, und wenn ich einkaufen gehe, gehe ich mit dem Telephon die Speisekammer durch und tippe an, was ich besorgen muß, und es wandert wieder nach oben.
Bei Bedarf kann ich auch weitere Zettel anlegen, um Verbrauchsgüter von zu erwerbenden Gebrauchsgegenständen getrennt halten zu können. Export und Versand an andere sind auch machbar, Herr Nachbar.
Tatsache: Heute habe ich nichts zu kaufen vergessen.
[ 12 Uhr 57 ] - [ 2 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
19. Februar 2012
Gute-Laune-Musik CXXXVII: Vierarmige bewaffnete Unterarme.
Kategorie: Gute-Laune-Musik
Band: 4Arm, Australien
Titel: Submission for Liberty
Album: Submission for Liberty (Review/Info)
Veröffentlicht am: 10. Februar 2012
Übrigens: Den Gitarristen und Sänger Danny Tomb werde ich Freitag interviewen.
[ 08 Uhr 00 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
18. Februar 2012
Streetteam.
Kategorie: Kultur
Im Zuge meiner Aktivitäten für Albumcheck.de war ich auf der Suche nach Material. Vor ein paar Wochen feststellend, daß Napalm Death etwas neues herausschmeißen stieß ich auf Century Media Records und abonnierte den Feed und vergaß den Kram erstmal wieder, abgesehen davon, daß ich nebenbei die Neuigkeiten las.
Doch dann guckte ich mal genauer. Stieß auf den Navigationspunkt Streetteam. Dachte erstmal dabei an Streetworker. Fand etwas anderes und meldete mich schnell an, nachdem ich
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[ 17 Uhr 28 ] - [ 8 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
17. Februar 2012
Sehr geehrter Herr Bundestagspräsident Lammert, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
Kategorie: Satire
wie ich erfahren habe, ist seit heute die Stelle des Bundespräsidenten vakant. Ich bewebe mich um dieses Amt, weil ich mich für außerordentlich geeignet halte. Ich verfüge bislang über keine kapitalistischen Beziehungen, bin nicht vorbestraft und nie in irgendeiner Partei Bonze gewesen und daher überparteilich.
Zudem spreche ich Deutsch und etwas Englisch und kann mich bei Bedarf einigermaßen benehmen. Ich rauche nicht und trinke keinen Alkohol und kann nicht Autofahren, weshalb ich auch niemals besoffen erwischt werde.
Ich würde die Staatskasse auch entlasten, indem
a) mit mir dann ein Arbeitsloser weniger vorhanden ist
b) ich lieber ein unspektakuläreres Dienstfahrzeug hätte (wenn die Bahn pünktlich wäre, würde ich diese nutzen, vielleicht läßt sich da ja dran arbeiten)
c) ich auf dieses ganze militärische Brimborium verzichte, wenn ich wählen kann, und dann lieber eine Band aussuchen würde stattdessen.
Weiterhin rege ich an, mein Amt des Präsidenten dann in das eines volksnahen erbmonarchen Kaisers und Alleinregierers umzuwandeln, das würde ebenfalls viele Kosten sparen.
Mit freundlichen Grüßen
Ulf Hundeiker, esq.
[ 16 Uhr 31 ] - [ 9 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Wie ein richtiger Mann! Teil 5: Messerscharf.
Kategorie: Mischmasch
Zum Rasiermesser: Ein gutes Messer ist nicht rostfrei! Rostfreier Stahl läßt sich nicht derart schärfen wie Kohlenstoffstahl. Nicht rostfrei bedeutet: Das Teil sollte immer schön trocken gelagert werden! Sonst ist es schneller im Arsch als Ihr gucken könnt.
Meines ist im Laufe der Jahre etwas
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[ 14 Uhr 20 ] - [ 5 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
16. Februar 2012
Wie ein richtiger Mann! Teil 4: Abgezogen.
Kategorie: Mischmasch
Damit man sich nicht statt der Gesichtshautanhangsgebilde die Kehle durchschneidet, muß ein Rasiermesser scharf sein. Sprichwörtlich rasiermesserscharf!
Jeder kennt Schleifsteine und solch Zeug. Dies ist eine sehr gute Idee, wenn Ihr das Messer möglichst schnell zerstören wollt! Ich hingegen bevorzuge den obligatorischen Lederriemen. Ich habe einen Spannriemen, sieht
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[ 16 Uhr 30 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Alles in Dortmund.
Kategorie: Mischmasch
Ich hasse diese Verhunzungen wie „zum Bleistift“, „in Dortmund“ oder „herzlichen Glühstrumpf“. Aber ich war ja nun in Dortmund gewesen gestern. Aus Gründen.
Irgendwofür mußte sie Saarbrücken-Sache ja gut sein. Und wenn mir und der Rentenversicherung das Gutachten empfiehlt, zur weiteren Aufpäppelung und zum Erlangen der vollständigen Ausbeutbarkeit Arbeitsfähigkeit ein Berufliches Trainingszentrum zu nutzen, dann mache ich das wohl auch. Der Sozialarbeiter in Saarbrücken hatte mich da schon informiert, und das am besten von Münster aus zu erreichende Zentrum wäre eben in Dortmund. Gleichzeitig
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[ 14 Uhr 07 ] - [ Noch kein Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
Ausweisung fahrscheinlich.
Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung
Dortmund Hauptbahnhof, 15. Februar 2012, gegen 15:20 Uhr.Ich nehme drei Zweiergruppen von Bahnpolizisten wahr und weiß genau: ich werde kontrolliert werden. Und tatsächlich: als ich auf dem Fahrplan meinen Zug suche um zu erfahren, auf welchen Bahnsteig ich muß, werde ich freundlich angesprochen und gebeten, mich auszuweisen. Kein Problem für mich, die machen ja einfach ihre Arbeit, und wenn sie dies freundlich tun, warum nicht?
Allerdings- wenn irgendwo stichprobenartig Personenkontrollen gemacht werden, dann bin ich dabei. Immer! Das ist nicht übertrieben. Das macht mir nichts aus, denn bisher waren die Leute immer freundlich zu mir. Aber, SCNR, ich erdreiste mich, frechen Tonfalls, zu fragen: „Warum?“
Freundlich bekomme ich zur Antwort, dies sei Routine, man würde tatsächlich so den einen oder anderen Gesuchten erwischen. Während der eine meine Ausweisdaten abgleicht, plaudere ich mit dem anderen ein wenig. So läuft das jedesmal. Kein Problem.
Gut vier Stunden später bin ich wieder unterwegs, von zu Hause in die Stadt, zu einem Treffen. Der Bus ist gut gefüllt, aber ich sitze. Ich höre ein wenig Musik und schreibe via Fratzbuch eine Nachricht an „Dead Label“. Als ein außerordentlich unfreundlicher Vertreter der
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[ 11 Uhr 58 ] - [ 5 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
15. Februar 2012
Wie ein richtiger Mann! Teil 3: Eingeseift.
Kategorie: Mischmasch
Der Pinsel dient dazu, die Rasierseife aufzuschäumen. Zu dieser kommen ich heute.
Eine Messerrasur erfordert eine sehr alkalische Rasierseife. Damit fallen alle hautschonenden, pH-neutralen Präparate weg. Nur durch eine regelrechte Seifenlauge quillt und weicht das Barthaar ausreichend auf und läßt sich perfekt abschneiden.
Dosenschaum und -gel können wir für eine richtige Rasur vergessen. Bei Systemrasierern reicht das durchaus, um die Stoppeln zu eregieren. Ein Messer verlangt nach mehr! Natürlich bekommt man eine wirklich gute Rasierseife kaum im Supermarkt oder in der Drogerie. Denn nachdem die Welt mit
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[ 16 Uhr 30 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
14. Februar 2012
Wie ein richtiger Mann! Teil 2: nichts für Einfaltspinsel.
Kategorie: Mischmasch
Das erste vorgestellte Utensil zur richtigen Rasur ist sicherlich das am besten unterschätzte. Denn die Unterschiede in der Qualität von Rasierpinseln sind in der Tat beträchtlich, und der Einfluß auf die Rasur ist viel größer als man denkt!
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[ 16 Uhr 30 ] - [ 3 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
Der Arbeit Frucht ist wohlgeraten.
Ein Interview auf Englisch zu führen ist schon eine andere Hausnummer!
4 1/4 Stunden Vorbereitung für Eineinhalb Stunden Interview mit Dead Label. Dann noch drei Stunden Nachbereitung, das heißt, übersetzen und einpflegen und formatieren. Wer über meine nicht vorhandenen Englischkenntnisse lachen will, der kann es gerne tun. Die Band fand sie jedenfalls nicht so schlimm. Und wenn Dead Label eines Tages so berühmt sind wie heute Metallica, dann kann ich sagen: Ich war einer der ersten!
Hier nun das Interview!
[ 11 Uhr 10 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
13. Februar 2012
Wie ein richtiger Mann! Teil 1: Selbstkastration.
Kategorie: Mischmasch
Ich glaube, die meisten Männer übernehmen die Art, sich zu rasieren, von ihren Vätern. Das liegt insofern nahe, daß man erstmal Papas Zeug mitnutzen kann, was man schon tausend Mal in Gebrauch gesehen hat, bis sich ein eigener Rasierer lohnt. Denn ich war sicherlich nicht der einzige, dessen sprießendes Gesichtsgewächs für die tägliche Rasur zwar nicht reichte, zum Stehenlassen jedoch zu lächerlich aussah.
So fuhr ich ewig auf der Gilletteschiene, von
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[ 16 Uhr 30 ] - [ 4 Kommentare ] - [ Kein Träckbäck ]
12. Februar 2012
Das schlimmste kommt morgen!
Kategorie: Kultur
Dann muß ich den ganzen Kack nämlich noch übersetzen.
Dank meiner bequemen Zeiterfassung mit einem Progrämmchen Namens Hamster habe ich festgestellt, daß mich allein die Vorbereitung des Interviews mit den irischen Metal-Newcomern Dead Label fünf Stunden gekostet haben.Ich will mich ja nicht blamieren.
Vom Schulenglisch ist nicht viel geblieben, erst Harry Pöter habe ich wieder etwas mehr drauf. Jedoch- Lesen ist etwas anderes als sprechen!
Nun sollte das Interview via Mail geführt werden, Celbridge ist zwar gut an den Verkehr angeboten, aber dennoch weit weg. So konnte ich schon einiges vorformulieren, was nachher recht leicht anzupassen war.

Und doch blieb dies reichlich Arbeit. Denn dem Gugelübersetzer traue ich nicht genug, um mich auf ihn zu verlassen. Und, nicht zu vergessen, die Fragen an sich zu stellen, dabei am besten noch irgendwie witzig sein, ohne daß es daran liegt, daß man sich lächerlich ausdrückt.
Eine Stunde lang sauseten die Mails hin und her, und natürlich konnte die Fragen nicht 1:1 von meinem Text herüberguttenbergen, aber viel war auch nicht zu tun.

So habe ich die englische Originalfassung schon lecker im Computer. Und meine Fragen werde ich mühelos übersetzen in meine Muttersprache, schließlich habe ich sie ja selbst erst ins Englische übersetzt! Aber die Antworten? Netterweise haben sich die MusikerInnen verständlich ausgedrückt. Trotzdem- es ist auch quantitativ viel.
[ 22 Uhr 45 ] - [ 1 Kommentar ] - [ Kein Träckbäck ]
