Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Die unerträgliche Leichtgewichtigkeit des Seins.

Kategorie: Meine unqualifizierte Meinung

Münster, zentral gelegene Gaststätte, Nachmittags.
Zwei junge Mädels betreten den Gastraum. Bestellen Salat. Essig-Öl-Dressing, denn Yoghurtdressing enthält tierische Fette, und die machen dicker als pflanzliche solche.

Ich habe keine Ahnung, woher die diesen Stuß haben. Ist auch nicht so wichtig, denn, auch wenn sie nicht gerade anorektisch aussehen, so brauchen sie sich doch definitiv keine Gedanken um Übergewicht zu machen. Während sie sich einen Salat teilen (!), schnattern sie, kalorienbewußt wie sie sind, Magerquark.

Warum immer dieser Schlankheitswahn? Auch dick ist schick (siehe meine Liebste!). Da gehört doch mehr dazu als nur die Körpermasse. Der Mensch hat auch ein Gesicht (und manchem stehen vollere Bäckchen sehr gut!), vor allem aber hat er Ausstrahlung. Und die ist bei zufriedenen Menschen definitiv schöner. Und zum Zufriedensein gehört auch, sich nicht ständig um Äußerlichkeiten zu sorgen, sich nicht ständig unnötig fragen zu müssen: „Darf ich das Essen?“

Einschränkungen kommen noch früh genug. Ich will das Leben genießen. Nein, das bedeutet nicht, unvernünftig und ungesund zu leben. Aber mit Freuden. Und ohne Streß.

Verzapft am 25. November 2010, so um 19 Uhr 43

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