Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Wäschetrockner selbstgebaut.

Kategorie: Held der Arbeit

Das Entladen von Containern mit Fahrradrahmen ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Wirklich schwer sind die Kartons mit je vier Stück drin zwar nicht, je nachdem und ungefähr zehn bis fünfzehn Kilogramm. Aber immer runterheben vom Laster auf den Boden des Lagers der Lackiererei bedeutet, stark zu schwitzen. Wirklich stark. Ich öle ja schon im Ruhezustand wie junger Gouda in der Sonne. Am Ende war ich buchstäblich klatschnass.

Selbstgebauter Wäschetrockner, siehe Text.Ein nasses T-Shirt zu tragen widerstrebt mir allerdings.Zurück an meinem eigentlichen Arbeitsplatz überlegte ich, wie ich es trocknen solle. Einen Fön müsste man haben. Fön? Föntilator! Irgendwarum lag ohnehin ein Kleiderbügel hier herum. So baute ich auf meinem Materialstapel eine Wäschetrocknerin: Das Hemd hängte ich so auf, dass der Ventilator hineinblasen konnte, und hielt den Stoff mit einem Stück Pappe auf Abstand. Die hereinkommenden Kollegen blickten etwas irritiert, doch das Ding funktionierte:zum Feierabend eineinhalb Stunden später war das T-Shirt furztrocken.

Ich bin ein Genie. Finde ich. Mindestens.

Verzapft am 10. Juli 2014, so um 17 Uhr 08

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