Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

„Angriff der Killertomaten“ hätte ein paar Oscars verdient gehabt.

Kategorie: Kultur

Ich hatte ihn schon ewig gucken wollen, aber dann waren DVD-Player und auch noch das Laufwerk kaputt, und bis ich da Abhilfe schaffe, dauert es Monate. Diesmal ausnahmsweise etwas unblutiges, ohne Zombies, ohne Kannibalen, nur mit Gemüse. Genauer: Tomaten.

Ob diese Tomaten noch eßbar sind ist schwer zu erahnen, denn ehe man sie essen kann, haben sie einen abgemurkst. Da in diesem Film konsequent auf Tricktechnik und anderes Zeug, was die Produktionskosten in die Höhe getrieben hätte, verzichtet wird, sieht man nicht, wie sie das genau machen, die einzige hinterlassene Spur ist immer Tomatensaft.

Da hier (leider) weder Blut noch Gedärme fließen oder heraushängen ist dieser Film auch sehr gut für Eltern mit ihren Blagen geeignet, wenn letzteren die Pizza abgewöhnt werden soll.

Die Story ist haarsträubend und voller Anspielungen auf amerikanische Nachrichten und Werbung und Politik. Ich verrate nichts. Das Ende ist erstaunlich. Und ich kontrolliere jetzt erstmal, ob die Ketchupflasche wirklich zu ist.

Verzapft am 08. Januar 2011, so um 19 Uhr 34

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Kommentare

Was sagt Roland dazu?

11. Januar 2011 um 16 Uhr 00 (Permalink)

Das klingt alles so schlecht das es bei konsequenter umsetzung richtig gut sein könnte! Mal reinschaun...

Eigenen Senf dazugeben?

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