Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Technischer Schnickschnack: Das Galaxy Tab.

Kategorie: Vernetzt

Das ist auch so ein Zeug, welches die Welt nicht braucht, man aber unbedingt haben muß: das iPad. Naja, meine Einstellung zu Apple ist ja bekannt: Ich finde das Zeug dieser Firma einfach nur überteuert. „Guck mal, ich kann es mir leisten!“ - Ich nicht. Weder können noch wollen. Mich nervt dieser missonarische Eifer der Apple-Jünger. Wenn man die dann fragt, was denn genau besser sei, dann kommt meist nichts sinnvolles. Aber selbst wenn es besser wäre: Ich brauche es nicht. Mir reicht irgendwelcher gammeliger Schrott, solange er läuft, und das tut mein Linux-System zur vollsten Zufriedenheit.

Samsung Galaxy TabNun also haben wir als preisgünstigere, aber nicht sinnvollere Alternative zum ollen iPad das Samsung Galaxy Tab P-1000 erworben. Die billigste Version. Übers Internet noch billiger. Noch dazu frisch veraltet und deshalb nochmals billiger. Wir haben schließlich keinen Esel, der Gold scheißt.

Die mitgelieferte Bedienungsanleitung ließ mich böses ahnen: Sie war auf Polnisch verfaßt, eine Sprache, die ich nicht wirklich gut beherrsche. Ich schaltete das Gerät ein- seltsamer- und glücklicherweise konnte es doch Deutsch. Die Bedienung ist nicht wesentlich anders als beim iPad, welches ich mal kurz ausprobieren konnte. Da mein Mobiltelefon, pardon, mein Smartphone, auch mit dem Betriebssystem Android (natürlich ein Linux-Klon!) läuft, fanden meine Liebste und ich uns schnell zurecht. Übrigens wird dieses Teil auch als Smartphone angeboten, telephonieren kann man damit, anders als mit dem iPad, auch. Eigentlich ist es ein zu groß geratenes Smartphone.

Und was nützt es?
Verdammt gute Frage. Es ist schick. Man hat es.

Naja, nützlich ist es auch. Es ist sehr handlich und muß nicht erst hochgefahren werden, wenn man irgendwo mal Informationen braucht. Navigieren ist bequemer als auf dem Smartphone - die Karte ist größer. Und wenn ich unterwegs eine Bus- oder Bahnverbindung brauche (wobei letztere ja nie funktionieren) und eine Fahrkarte und so- auf dem gößeren Monitor als auf dem Mini-HTC ist das sehr viel komfortabler und schneller, zumal die Eingabe über die Bildschirmtastatur weniger frickelig ist.

Über die entsprechende APP sind Schallplatten im MP3-Format sogar bequemer zu beziehen als über den Computer. Banking auch, denn der größere Schirm reicht auch für diesen Chip-TAN-Kram.

Fazit: Das Gerät ist zwar nicht lebenswichtig, aber durchaus nützlich. Eine Kaufempfehlung spreche ich nicht aus. Das muß wirklich jeder selbst entscheiden, ob er so etwas braucht oder will.

Verzapft am 14. März 2011, so um 12 Uhr 13

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Kommentare

Was sagt olli dazu?

14. März 2011 um 13 Uhr 31 (Permalink)

ich bin neidisch ....

*auchhabenwill*

*heuuuuuuuuuul*

Was sagt psychoMUELL dazu?

14. März 2011 um 14 Uhr 35 (Permalink)

für jeden eins oder teilt ihr es euch?

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 14. März 2011 um 14 Uhr 37 (Permalink)

Wir teilen es uns. Das ist billiger, und so viel braucht man dat Dingen nun nicht.

Was sagt Daniel Bäzol dazu?

15. März 2011 um 12 Uhr 12 (Permalink)

Ich würde mir auch nur ein Android Pad kaufen, das Samsung Galaxy Pad hatte ich schon in der Hand, ist mir aber irgendwie zu klein. Das neue Pad von Samsung ist da schon besser, nur leider viel zu teuer.

Viel Spaß mit dem Teil smile

Gruss Daniel

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