Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Meine Intensivstation.

Kategorie: Hausmusik

Irgendwie musste ich System ins Üben bringen, auf dass kein Stück vernachlässigt werde und bei Bedarf besonders bearbeitet werden. Daher lege ich mein Programm jetzt in Karteikärtchen an.

Als gutem ehemaligen Krankenpfleger fiel mir natürlich ziemlich bald für die Abteilung der besonders behandlungsbedürftigen Titel die Bezeichnung „Intensivstation“ ein.

Karteikästchen mit zu spielender Musik.Diese hat vier Betten. Also vier Stücke, die täglich und gründlich dran sind. Warum ausgerechnet vier?
Das hat sich einfach so ergeben. An Arbeitstagen habe ich eine halbe Stunde vor Abfahrt und eine halbe Stunde Mittagspause, und da kann ich jeweils zwei Stücke sinnvoll an den Macken bearbeiten. Und die mit den Baustellen haben eben Priorität.

Wenn ein Stück gut genug sitzt, um nicht mehr intensiv behandelt werden zu müssen, kommt es auf die „Normalstation“ (=anderes Fach). Damit wird ein Bett auf der Intensivstation frei für eine Neuaufnahme.

Innerhalb der Fächer geht es dann stumpf der Reihe nach. Vorderste Karte des Faches wird gespielt und danach hinten im Fach einsortiert.

Grundsätzlich hätte ich ja auch ein Entlassungsfach*1, aber so weit ist noch kein Patient bislang, dass ich damit auf die Menschheit losgehen könnte.

So wird unter der Woche täglich die gesamte Intensivstation behandelt. Wenn ich nach Feierabend zu Hause noch fit genug bin kommt noch eine Übungseinheit dazu. Dann meist für die Normalstation.

Konzertgitarre und Noten. Am Wochenende hingegen gehen die Uhren anders. Ich habe mich derzeit festgelegt, dass ich auch am Wochenende zwei mal täglich mindestens eine halbe Stunde an der Gitarre sitze. Meistens wird es jedoch um einiges länger. Aber das System ist erstmal gleich: Pro Einheit zwei Intensivpatienten (=mindestens eine Viertelstunde) und dann mal gucken, was noch geht.

Eigentlich hatte ich gedacht, ich könne mein altes Niveau nicht mehr erreichen wegen des Zitterns. Allerdings arbeite ich eben genau deswegen intensiver.

Ich glaube, ich werde tatsächlich besser.

Verzapft am 04. Dezember 2017, so um 15 Uhr 13

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