Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Eine Frage der Haltung.

Kategorie: Hausmusik

Zum Geburtstag schenkte meine Liebste mir einen drehbaren Klavierhocker.

Bis dahin saß ich zum Spielen der Gitarre in einem renovierten Fünfzigerjahresessel. Obschon nicht unbequem als Sitzmöbel, zum Musizieren war er dann doch zu niedrig. Wobei ich grundsätzlich meistens relativ tief sitze, doch zu tief mag ich auch nicht.

Blauer drehbarer KlavierschemelManchem mag das Pochen klassischer Gitarristen bzw. diesbezüglicher Lehrer auf korrekte Haltung übertrieben scheinen. In der Praxis stellt man jedoch meistens fest: Das hat tatsächlich seinen Grund.

Halte ich zum Beispiel die Hände nicht korrekt, kann dies das Spiel erheblich erschweren, weil man die Hand eben nicht steif hat, sondern in der flexibelsten Haltung, die es gibt.

Wie wichtig auch die Sitzposition ist, wurde mir nun auch wieder bewusst. Auf dem Ding sitze ich ein ganz kleines bissken höher als im Sessel. Und ich versinke nicht so tief, wodurch ich beweglicher bin.

Ich spiele tatsächlich deutlich sicherer als zuvor. Was aindeutig nicht daran liegt, dass mein Resthirn besser arbeitet und konzentriert. Das wäre mir aufgefallen. In Verbindung mit dem durch den Socken beweglicheren rechten Arm ändert sich unheimlich viel. Denn durch die aufrechtere und lockerere Haltung bin ich entspannter, mobiler und damit treffsicherer. Zumal die Gitarre besser sitzt und ich nicht noch (wenn auch wenig, aber zu viel) Kraft aufwenden muss, um das Gerät in einer brauchbaren Position zu halten.

Also, Leute: Achtet auf Eure Haltung beim Spielen. Es lohnt sich.

Verzapft am 31. Mai 2018, so um 11 Uhr 06

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