Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

HVL:

Kategorie: Hausmusik

Heitor Villa-Lobos- als mein Meister mich erfolgreich zur Klassischen Gitarre bekehrt hatte, konfrontierte er mich mit dessen dritten Präludium*1.

Den Namen des Komponisten hatte ich bis dahin noch nie gehört, kam er doch -als der wahrscheinlich wichtigste (klassische) Komponist Südamerikas- in der Schule nicht vor. Klassikgitarristen allerdings kommen wohl kaum um seine fünf Präludien herum.

Ich muss gestehen- ich hatte zunächst meine Schwierigkeiten mit dem Stück. Auch geschmacklich. Es dauerte eine Weile, bis ich es mochte. Und noch länger, bis es nach Musik klang (was nicht an technischer Schwierigkeit lag, sondern an der Gestaltung). Aber dann hatte es mich gepackt.

Als ich vor zweieinhalb Jahren wieder startete nach über zehn Jahren Gitarrenpause waren seine Präludien unter den ersten Stücken, die ich mir wieder draufschaffte. Alsbald kam ich angesichts zügiger Fortschritte auf die Idee, weitere Stücke des in den vergangenen Jahren zu einem meiner Lieblingskomponisten (nicht nur für Gitarre!) gewordenen Herrn ins Repertoire zu nehmen. Nun denn, derzeit arbeite ich mich gemütlich durch die Suite Populaire Brésillienne hindurch.

Prélude Nummer 3 habe ich heute mal aufgenommen. Ich bin nicht wirklich gut, und vor Kameras oder Publikum wird das nicht besser. Aber ich bin ganz zufrieden. Immerhin spiele ich wieder.

Verzapft am 11. April 2020, so um 16 Uhr 51

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