Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Sauerkraut:

Kategorie: Verfressen

Ich esse bekanntlich gerne Sauerkraut*1Seit einiger Zeit mache ich das Zeug ja selbst. Das hat mehrere Vorteile:

Erstens: Das zu kaufende Sauerkraut ist immer irgendwie bearbeitet. Mal mit Ananas, Wein, Gewürzen, Zusatzstoffen und so weiter. Finde mal im Supermarkt ein Sauerkraut ohne Wein! Habe ich es selbst gemacht, besteht es nur aus Kohl und Salz. Ich kann anschließend damit machen was ich will und Alkohol enthält es auch nicht*2. Damit bin ich geschmacklich sehr viel flexibler.

Zweitens: Meine Liebste mag kein Sauerkraut*3. In einer Sauerkrautdose sind allerdings üblicherweise mindestens zwei Portionen drin*4, und ist die Dose erstmal offen ist die Haltbarkeit begrenzt. In meinem Sauerkrauttopf sind zwar viel mehr Portionen, aber diese kann ich einzeln entnehmen. Das Zeug liegt hinter einem Gärverschluss in seiner Lake, die konserviert und frisch hält und die in Dosen nicht drin ist. Deckel runter, reingreifen, Portion rausholen, Deckel druff.

Drittens: Weniger Müll. Weniger Energieverbrauch. An Abfall entstehen nur kompostierbare Reste vom Kohl. Sonst nichts. Der Gärbehälter ist aus Ton (Steingut glaub ich) und hält ewig. Keine Energie für Produktion von Dosen und das Reinstopfen in diese. Schneiden und Stampfen tu ich manuell.

Viertens: Es ist cool. Und es schmeckt viel besser.

Verzapft am 24. September 2022, so um 09 Uhr 40

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Kommentare

Was sagt Achim dazu?

24. September 2022 um 13 Uhr 59 (Permalink)

Meine Eltern haben früher auch das Sauerkraut selbst gemacht, aber nicht jedes Jahr.
Allerdings grundsätzlich MIT wein.
Du lebst doch in einer Wohnung. Hast du einen Keller, wo du das machst und aufbewahrst?

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 24. September 2022 um 14 Uhr 01 (Permalink)

Wir haben zwar einen Keller, aber ich hab das Zeug in der Küche. Funktioniert auch, sogar im Sommer.

Eigenen Senf dazugeben?

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