Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Archiv.



26. Mai 2004

Ottilie

Kategorie: Altes Blog

Bekannt ist, daß ich mich einst von Bruno, dem Schimmelpilz, anregen ließ, selbst zu züchten. Dies ist Ottilie: Bild von Ottilie (verschimmelte Milch) Geboren am: 1.9.2002. Ursprung: Milch. Detailansicht: Bild von Ottilie (verschimmelte Milch), Detail

[ 17 Uhr 11 ] - [ ]

25. Mai 2004

Muskelkater

Kategorie: Altes Blog

Ich glaube, meine Intervalle von Sonntag waren etwas zu hart. So merke ich nichts, aber beim Laufen. Da zwickt es im rechten Oberschenkel und in der linken Wade. Der Unterschied wird wohl daher kommen, daß wir im Sportpark Sentruper Höhe auf einen Fußballplatz ausweichen mußten, denn der mit der Vierhundertmeterbahn war duch ein Turnier oder sowas besetzt. Und deshalb waren da keine Kurven, sondern Ecken. Naja, vergeht alles wieder...

[ 08 Uhr 52 ] - [ ]

23. Mai 2004

Wahlhilfe, immer noch begrenzt tauglich...

Kategorie: Altes Blog

Da es mal wieder auf Wahlen zugeht, mal wieder der Link zum Wahl-O-Mat. Wobei dieser leider nur einen Teil des Parteienspektrums abbildet, unbekanntere und richtig extreme Parteien und deren Ansichten findet man da leider nicht... Nur die, die ohnehin schon in Bundestag, Landtag und so weiter sitzen...

[ 12 Uhr 31 ] - [ ]

Schützenfest

Kategorie: Altes Blog

Einmal im Jahr is in jedem Dorf der Ausnahmezustand. Diese Orgie heißt dann Feuerwehr-, Schützen-, oder Sängerfest oder meinetwegen auch Hühnerwämserball, is vollkommen egal, weil is alles dasselbe.

Dann wird nen Zelt aufgebaut irgendwo und mindestens drei Tage getestet, wieviel Ballerbrühe die alte Karkasse noch aufsaugen kann. Fängt meist schon Tage vorher an, mit Kränzeflechten, Birkenbraken anne Verkehrsschilder nageln oder weiß der Henker: Haupsache mitn Trecker rumnageln und Kiste Bier dabei.

Während die Männer in der Wildnis das gefährliche Tannengrün erlegen, sitzen die Weibchen im Kreis und basteln daraus meterlange Kränze. So wird die traditionelle Rollenteilung gefestigt und keiner kommt auf dumme Gedanken. Die Sitte des Kränzens is uralt. Früher bein Schützenfest kamen immer mehrere Leute zu Tode:
Kaputtgesoffen,
anner Theke totgetrampelt oder
anner achten Bratwurst erstickt
Ja und weil das ganze Dorf nachn Zeltfest zu tattrig war, um nen Kranz für die Beerdigungen zu flechten wurden die vorher auf Vorrat fertiggemacht. Mußte man Montag dann bloß noch auf Ende schneiden das Gestrüpp, Papierblume dran und ab nachn Friedhof.

Heute gibs ja kaum noch Tote bei Zeltfesten, nich mal mehr Schlägereien - die warn ja früher der Höhepunkt.

Die Schlägerei ist die Form, in der der Mann vom Lande einem andern sagt, daß er ihn lieb hat. Und nach der Massenschlägerei in der Sektbar waren alle Männer Blutsbrüder. Doch die soziale Kälte is auch aufm Dorf zu spüren: keiner haut mehr dem anderen einfach so einen in die Fresse.

Ein heimlicher Höhepunkt beim Zeltfest ist der spontane Geschlechtsverkehr an der Rückwand vom Festzelt. Wenn die Kerle zum Pissen irgendwo ins Gebüsch verschwinden, erinnern sie sich plötzlich, daß sie nich bloß ein Loch im Kopp haben, wo man Bier reinschütten kann, sondern daß es zwischen den Beinen auch wieder rauskann. Und mit dieser verkümmerten Restexistenz hatten sie früher doch auch immer viel Spaß.

Und jetzt schlägt die erotische Phantasie gnadenlos zu: Sex ohne sich groß ausziehen zu müssen, is das allergrößte. Hose is eh noch auf vom Pissen, quasi die halbe Miete.

Jetzt fehlt bloß noch die Gelegenheit. Doch da siehts dann finster aus: die Anzahl der willigen Tanten, die teilentblößt an der Zeltwand lehnen, hält sich doch in Grenzen. Und so laufen Dutzende von halbbesoffenen Typen mit offener Buchse hinterm Zelt rum und verstehen die Welt nich mehr. Müßt Ihr mal drauf achten, so ab 23 Uhr etwa geht's los: dann schleichen hier überall die Männer durchs Unterholz. Offiziell wollen sie natürlich nur zehn Liter Gerstenaufguß nach draußen bringen, in Wahrheit sind sie auf Suche nach erotischen Abenteuern.

Es gibt auch Männer, die gehen zum Pinkeln in den Toilettenwagen, die haben die Hoffnung schon aufgegeben, daß da draußen in der Wildnis noch irgendwas zu löten wäre.
Aber auch bei den andern sieht die Realität nich besser aus: nach dem Strullen kommen sie total gefrustet wieder zurück ins Zelt. Früher entlud sich dann der Frust in einer homoerotischen Ersatzbefriedigung: der Massenschlägerei. Haben wir schon gesehen: gibs heute kaum noch. Was bleibt also:
Das EINE: Körper stillegen durch Alkoholzufuhr.

Das hört sich einfach an, isses aber nich, weil beim Zeltsaufen gibt es festgelegte Rituale, die man unbedingt beachtet muß:

1. Ein Bier bestellen geht gar nich. Damit sagt man, daß man ne knickrige Sau is, keine Freunde hat oder Antialkoholiker, quasi das allerletzte.

2. Also immer mindestens zehn Stück, einen Meter oder ein ganzes Tablett. Nie vorher abzählen, wieviel Leute um einen herumstehen und dann genau die Anzahl bestellen. Am besten irgendeine Zahl über die Theke grölen und ab dafür.

3. Ganz falsch: Die Umstehenden fragen, ob sie überhaupt noch ein Bier haben wollen. Wichtige Regel: gefragt wird nich. Saufen ist schließlich kein Spaß.

4. Wenn der Stoff da is, nich blöd rumgucken und überlegen, wem man denn eins in die Hand drücken soll. Am besten die Gläser wild in der Umgebung verteilen, denn nur so zeigt man seine Großzügigkeit. Nur der kleinkarierte Pisser stellt sich da an.

5. Wer zahlt wann welche Runde? In der Regel kommt jeder der Reihe nach dran. Ganz miese Wichser saufen die ersten neun Runden an der Theke mit und wenn sie an der Reihe wären, müssen sie plötzlich pissen. Der erste Besteller bestimmt meist die Dauer des Projekts: Wenn er zwölf Bier bestellt, müssen alle solange warten, bis zwölf Runden durch sind. Wichtig ist, daß der Strom nie abreißt. Also wenn alle noch die Hälfte im Glas haben, sofort die nächste Runde ordern und das neue Glas in die Hand drücken.
Was voll peinlich ist: Mit zwei Gläsern in der Hand an der Theke stehen, deshalb is Tempo angesagt beim reinschütten, is schließlich kein Kindergeburtstag.

6. Richtig fiese Schweine bestellen zwischendurch noch ne Runde Korn oder die absolute Hölle "Meyers Bitter", eine Art grünes Schlangengift, daß mit dem Eiter von toten Fröschen verfeinert wurde. Hier wird's ernst. Sollte sich sowas andeuten, kann man bloß noch die Flucht ergreifen.
Merke:
Biersaufen kann man überleben aufm Zeltfest mit etwas Planung und Glück; nach Meyers Bitter weigert sich sogar der Notarzt, diese Schweinerei wiederzubeleben.

7. Konsequent durchgezogen, bist Du normalerweise aufm Zelt um halb Neun stramm wie die Kesselflicker. Geht natürlich nich, weil Du kannst ja noch nich Hause, wegen Verdacht auf Weichei. Was also dann? Pausen machen! Dafür sind in der Regel zwei Sachen vorgesehen: Bratwurstfressen und Tanzen.

Erstens: Bratwurstfressen
Vorteil: an der Bude gibs kein Meyers Bitter, da bist Du also ne zeitlang sicher vor der Alkoholvergiftung durch andere. Nu sind die Bratwurststände auf Zeltfesten immer so konzipiert, daß die Nachfrage immer größer ist als das Angebot. In der Bude arbeiten auch meistens Fachkräfte, denen man beim Grillen die Schuhe besohlen kann.
Einzige Qualifikation: sie können mit einem Sauerstoffanteil in der Luft von unter 1% überleben, deswegen wirken sie auch so scheintot. Nu sagt der Laie: watn Scheiß, das könnte man doch viel besser organisieren: zackzack kämen die Riemen übern Tresen. Falsch: die mickrigen Bratwurstbuden mit den Untoten am Grill stehen da nich aus Versehen, sondern absichtlich. Hier kann man Asyl beantragen von der Sauferei und je länger man auf den verhohlten Prengel warten muß, desto größer die Überlebenschance.

Zweitens Tanzen:
Im Vergleich zu Bratwurstfressen natürlich die schlechtere Wahl, weil anstrengend und mit Frauen. Aber irgendwann geht halt kein Riemen mehr rein in den Pansen und Du mußt in den sauren Apfel beißen. Also zack, einen Rochen von den Bänken gerissen und irgendwie bescheuerte Bewegungen machen.
Wenn Du Glück hast, spielt die Kapelle mehr als zwei Stücke und Du kannst Dir ein paar Bier ausse Rippen schwitzen. Hast Du Pech, kommt sofort nachm ersten Stück der Thekenmarsch und Du stehst wieder da, von wo Du gerade geflohen bist.

Drittens: Sektbar
Eine richtig gruselige Bude, quasi die Abferkelbox im Festzelt. Hier isses so voll und eng, hier bleibst Du auch noch stehen, wenns eigentlich nich mehr geht. Es soll schon Kriegsverletzte gegeben haben, denen hat man in der Sektbar beide Beinprothesen geklaut und sie habens nich gemerkt. Doch der Preis, den Du für die Stehhilfe zahlst is hoch: Du mußt Sekt saufen aus so mickrigen Blumenvasen, die man von der Spermaprobe beim Urologen kennt. Ziemlich eklig alles. Wenns keine Sektbar gibt, gibst meist ne Cocktailbar: Cocktail heißt im Zelt aber nich Caipirinha oder Margerita sondern Fanta/Korn oder Korn mit Fanta. Also vorsichtig. Hier kanns ganz schnell zuende gehen.

Eine Alternative für den ganzen schnellen Weg ins Nirwana is noch der hannoversche Zaubertrank: Lüttje Lage. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis her immer noch ne reelle Sache: So besäuft sich der kritische Verbraucher und hat es ruckzuck geschafft. Doch bevor Du nach Hause darfst, kommt noch ein ganz wichtiger Punkt, nämlich...

Viertens: Kotzen
Klingt scheiße, Du wirst aber dankbar sein, wenn Dein Körper, Dir dieses Geschenk bereitet. Du hast Platz für neue Bratwürste und vielleicht sogar Glück, daß Du die letzten zwanzig Bier noch erwischt, bevor sie Dein Gehirn erreicht haben. Der Profi jedenfalls kotzt oft und gern.

- So jetzt wären wir auch schon bald beim Nachhause gehen. Haha. Wenn Du abers den Zeitpunkt verpaßt hast, und Du kommst vom Pissen oder Bratwurstkotzen wieder ins Zelt und es sind bloß noch zwanzig Mann übrig. Ätsch: Arschkarte gezogen. Denn jetzt heißt es:

Fünftens: Die Letzten
Ab jetzt geht es um so spannende Sachen wie Faßaussaufen - es is immer mehr drin, als Du denkst, oder Absacker trinken, wenns ein Meyers Bitter ist, kannst Du Dir gleich den Umweg über den Notarzt sparen und den Bestatter anrufen. Jeder paßt jetzt auf, daß keiner heimlich abhaut. Die ersten sacken einfach so vor der Theke zusammen, damit sie jedenfalls nich noch mehr saufen müssen. Vorteil dieser Phase des Zeltfestes: Du mußt nich mehr extra mehr nach draußen latschen für Pissen und Kotzen: geht jetzt alles vor Ort.

Sechstens: Nach Hause
Fällt aus. Mach Dir keine Illusionen: alleine schaffst Du's nich mehr, Taxis gibst nich aufm Land, und wenn, würden sie Dich nich mitnehmen. Deine Frau kommt nich, um Dich zu holen, die is froh, daß dieses Wrack nich inner Wohnung liegt und der Gestank in die Möbel zieht. Was bleibt ist..

Siebtens: Der Morgen danach
Die ersten Sonnenstrahlen brechen durch die Ritzen in der Zeltfestplane. Du wirst wach von einem Zungenkuß, wie Du ihn noch nie in Deinem Leben gekriegt hast. Leidenschaftlich küßt Du zurück. Dann machst Du Deine verklebten Augen auf und blickst in das fröhliche Gesicht des zottigen Köters von dem Karusselfritzen. Und mit einem eigenen Beitrag zum Thema Würfelhusten fängt der Tag wieder an. Dein Kopf fühlt sich an wie nach einem Steckschuß.

Jetzt hilft nur noch: Stützbier bis die Maschine wieder halbwegs normal läuft.
Seid froh, dass die Schützenfest-Saison vorbei ist, wir alle hier können stolz und fröhlich sein, denn wieder einmal haben wir es überlebt.
Bis zum nächsten Jahr munter bleiben!

Keine Ahnung woher das kommen mag, ich habs von meiner kleinen Schwester. Das triffts ziemlich gut, finde ich.

[ 09 Uhr 04 ] - [ ]

Augenblicklich Augenschaden? ;-)

Kategorie: Altes Blog

Gefällt mir gut: Der obere Frame des Vivaris Hasetal-Marathons ist ganz witzig- ein Läufer (oder Läuferin?) vor einem sich bewegenden Hintergrund. Aber irgendwie fange ich dabei an zu schielen.

[ 07 Uhr 08 ] - [ ]

21. Mai 2004

Auf dem Laufband

Kategorie: Altes Blog

Tja. Der Leistungstest war hochinteressant. Und das Ergebnis anders als erwartet. 1. bin ich in einem recht guten Zustand und habe eine recht hohe Sauerstoffaufnahmekapazität. Wobei meine Erhohlungszeit etwas besser sein könnte. 2. liegt meine anaerobe Schwelle erst bei einer Herzfrequenz von 180 Schlägen pro Minute. 3.: Ein Blick auf die Kurve: "Du trainierst überwiegend im Grundlagenausdauerbereich 1, stimmts?" sagte Garry, der Doc. Stimmt. Ich solle mehr Intervall- und Tempotraining machen, wenn ich mich jetzt noch steigern wolle. Also liegt es 4. nicht daran, daß ich die langen Einheiten zu schnell gemacht habe, daß meine Marathonzeit so hinterherhinkt hinter der Halbmarathonzeit. Kirsten ist trotz ihrer spastischen Bronchitis auch schon ganz gut. Die Ergebnisse bekommen wir zwar erst nächste Woche, aber eine erste Trainingsempfehlung bekamen wir schon mit. Interessant hierbei: Unsere maximale Herzfrequenz ist so gut wie gleich, meine Trainingsfrequenzen aber sehr viel höher als ihre (weil ich schon trainierter bin). Und: sie weichen sehr stark ab von den üblichen Empfehlungen "soundsoviel Prozent der HFmax soundso oft laufen". Zumindest bei mir hat das Schema keinen Wert mehr. Also: Intervalltraining konsequenter, regelmäßiger, härter...

[ 19 Uhr 12 ] - [ ]

Joschka wants YOU

Kategorie: Altes Blog

Daß die Grünen Joschka auf Plakaten ausgerechnet in Uncle Sam-"I want YOU for US-Army"-Pose zeigen läßt interessante Interpretationen zu...

[ 10 Uhr 54 ] - [ ]

20. Mai 2004

Saubere Arbeit - dumm gelaufen

Kategorie: Altes Blog

Das habe ich prima hinbekommen. Man bat mich, eine Mailadresse zu löschen. Ich tat dies und schaltete, damit nicht wichtige Kontakte dabei draufgehen, einen Autoresponder. Was ich nicht wußte: da war noch eine Mailingliste abonniert. Das gab eine nette Rückkopplung, und die übrigen Abonenten bekamen deshalb fast 500 Mails *schluck* bis das Problem behoben war. Peinliche Sache.

[ 15 Uhr 50 ] - [ ]

18. Mai 2004

Weils so schön war

Kategorie: Altes Blog

Heute habe ich gut geschlafen. Der Dienst war ruhig, und ich konnte viel eher gehen. Und bin dann noch eine 11-km-Runde gelaufen. und habe eine neue Bestzeit: 46:55 - das ist schneller, als ich beim Silvesterlauf auf 10 Kilometern war! Jetzt bin ich ziemlich gut zufrieden!

[ 21 Uhr 39 ] - [ ]

Lange nicht gesehen...

Kategorie: Altes Blog

...und doch wiedererkannt! Ich müßte dringend Dirk anrufen. Mein ehemaliger Klassenkamerad. Hat am gleichen Tag (30.5.72) Geburtstag. Hat mir 1996 beim Umzug geholfen. Danach nie wieder gesehen, total aus den Augen verloren. Sonntag auf dem Weg zum Dienst getroffen. Das muß begossen werden.

[ 08 Uhr 24 ] - [ ]

halbe Sache

Kategorie: Altes Blog

Was geht da vor? Oder auch nicht? Nachdem vor einiger Zeit ein Stück des Hauses gegenüber abgerissen wurde, der Schutt abtransportiert inklusive des vernichteten Kellers (ich berichtete, allerdings nicht sehr ausführlich) ist da nichts mehr passiert. Ich blicke aus dem Fenster auf eine halbfertige Ruine mit einem Loch, in dem sich schon ein kleiner Tümpel bildet. Wenigstens den sollte man trockenlegen- das ist das ideale Kinderheim für Mücken. Ich habe zwar kein direktes Problem damit- die wollen immer noch nur Kirstens Blut. Allerdings indirekt: Ich werde geweckt, wenn sie um sich schlägt und muß dann das Biest erledigen. *seufz*

[ 08 Uhr 20 ] - [ ]

15. Mai 2004

Nnnhhhnnnngrrrrrrrrrr

Kategorie: Altes Blog

Die Kartoffeln waren perfekt. Der Spargel war perfekt. Und der Schinken paßte auch perfekt. Nur die Sauce Hollandaise ist mir geronnen!!!! Das ist mir ewig nicht mehr passiert.

[ 14 Uhr 22 ] - [ ]

Zufällig entdeckt

Kategorie: Altes Blog

Auf seiner Platte "Timemachine" ist ein Bild von Joe Satriani, auf dem er ein T-Shirt der Einstürzenden Neubauten trägt.

[ 06 Uhr 36 ] - [ ]

Noch ein gutes Werk

Kategorie: Altes Blog

Christian Brügging seine Homepage validiert jetzt, nachdem ich ihm einen kleinen Tip gegeben habe. So kann ich mich wieder zufrieden zurücklehnen und mich in diesem Glanze sonnen wink

[ 05 Uhr 47 ] - [ ]

14. Mai 2004

präsiDENTIST

Kategorie: Altes Blog

ELEKTRISCH! nein- schmerz hat andere dimensionen. AUTSCH! der präsident der republik litt unter verstopfung, weshalb man ihm gehlfen plante- einen einlauf für das staaarzoberhaupt. stau. stopf. wer aber abhilfe schaffen sollte? unklar. SCHMERZ! präsident: aua. au. autsch. präsident: vernichtung. abhilfe, präsident: wozu?!? der präsident wurde abgeführt. der rest ist ein anderes kapitel.

[ 15 Uhr 00 ] - [ ]

stachelig

Kategorie: Altes Blog

Ich fürchte, ich muß mich heute wieder rasieren... Ich sehe furchtbar aus. Also wetze ich mein Messer. Ulfs Rasiermesser Auch wenn Gilette einfacher wäre.

[ 07 Uhr 52 ] - [ ]

13. Mai 2004

Nahrungsergänzungsmittel im Ausdauersport

Kategorie: Altes Blog

Endlich habe ich mal einige anscheinend vernünftige und glaubwürdige Informationen zum Thema Nahrungsergänzung im Ausdauersport gefunden. Dort wird halbwegs aufgeräumt: MCT-Fette bringen nicht viel, außer bei sehr hoher Dosierung gastrointestinale Beschwerden L-Carnitin: "Die Durchsicht zahlreicher Untersuchungen zeigt allerdings, dass die Zufuhr von L-Carnitin auch in hohen Dosierungen von 2000-6000 mg/Tag (das entspricht dem 30-100-fachen der täglichen Zufuhr mit der Nahrung) beim gesunden Menschen mit normal gefüllten muskulären Gesamt-Carnitin-Speichern keine zusätzliche Erhöhung der Fettverbrennung oder der Leistungsfähigkeit bei Dauerbelastungen bewirkt." - Außerdem ist ein Mangel daran äußerst unwahrscheinlich. Glutamin: Leistungssteigerung nicht nachgewiesen verzweigtkettige Aminosäuren: noch keine Studien, möglicherweise wird die zentrale Ermüdung verzögert. Koffein wirkt in Maßen tatsächlich Leistungssteigernd Energydrinks (Red Bull, örks): Alles hypothetisch Kreatinmangel kommt praktisch nicht for. Kreatin steigert die Leistung im Kraftsport und bei Intervallen und Sprints, bei Ausdauerleistungen offenbar bringts nicht viel. Vitamine und Spurenelemente steigern zwar nicht die Leistung, sind aber bei Sportlern oft zu wenig, also macht eine Ergänzung Sinn. Hab ichs also richtig gemacht: Nur Frubiase Sport (Vitamine, Magnesium, Zink, Selen usw.) und sonst nichts. zum Artikel

[ 07 Uhr 45 ] - [ ]

12. Mai 2004

Angebot

Kategorie: Altes Blog

Ich glaube, ich biete mit: Mann bei Ebay zu ersteigern. Für den Hausputz ne feine Sache. Obwohl- ne Frau wäre sicher gründlicher... *duck*

[ 08 Uhr 03 ] - [ ]

Wieder einen Menschen glücklich gemacht

Kategorie: Altes Blog

So einfach sind die kleinen Freuden: Da wünschte sich eine Patientin einen Wasserhaferschleim, und wir hatten keinen. Also stellte ich mich an den Herd und bereitete einen solchen, und, obgleich ich ihn, da mir davor sehr grauste, nicht abschmecken konnte, war sie begeistert und pries ihn in den höchsten Tönen. Dabei sieht das Zeug irgendwie so aus wie die pürierten Hinterteile fetter Spinnen.Kotz!

[ 07 Uhr 52 ] - [ ]

08. Mai 2004

Ulf, Kirsten und der Fußball

Kategorie: Altes Blog

Lustig: Immer wieder ergooglen Leute meine Seite mit dem Suchbegriff "Ulf Kirsten". Ich meine, das ist ein Fußballer oder so? Daß die göttlichste aller Gattinen Kirsten heißt und ich Ulf hat schon beim Gravieren der Eheringe für Heiterkeit gesorgt. Nur schade, daß ich diesem Sport gar nichts abgewinnen kann. Sonst wäre ich ein echter Fan *g*

[ 10 Uhr 08 ] - [ ]

07. Mai 2004

einig

Kategorie: Altes Blog

Seit Montag haben wir eine neue Stationsärztin. Sehr nett, anscheinend auch sehr fähig. Und ich verstehe mich blendend mit ihr- sie läuft auch Marathon und ist beim Ruhrmarathon auch dabeigewesen, hat den halben gemacht. Ich versuche verzweifelt, sie von Münster in diesem Herbst zu überzeugen... Und noch ein schönes Bild von mir, dreihundert Meter vor dem Ziel in Essen: Ulf auf der Zielgeraden Auf drei weitere warte ich noch.

[ 15 Uhr 59 ] - [ ]

04. Mai 2004

Sammeln lohnt sich

Kategorie: Altes Blog

So. Ich habe fast alle Spenden einkassiert von meinen Sponsoren, die mir Kilometergeld für den Ruhrmarathon zugesagt hatten. Über 130 Euro zugunsten des Hospizes Lebenshaus in Münster. Danke, Leute!

[ 09 Uhr 50 ] - [ ]

Wills wissen!

Kategorie: Altes Blog

Wir wollen es wissen: Ich habe uns einen Termin zur Leistungsdiagnostik beim Institut für Leistungsmedizin Münster geholt. Denn meine Marathonzeit hinkt meiner Halbmarathonzeit deutlich hinterher- ich müßte rechnerisch besser sein. Und Kirsten möchte trotz spastischer Bronchitis auch laufen, schafft auch problemlos 17 kilometer, aber man ollte dennoch nachsehen. Wird nicht ganz billig werden, aber neugierig bin ich sehr!

[ 06 Uhr 13 ] - [ ]

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30. Mai 2004

Quod erat demonstrandum

Kategorie: Altes Blog

"Das gab es noch nie: Die Gesichtscreme der Marke Uschi Glas verursachte bei sieben von 30 Testerinnen Schuppen, Flecken und rote Haut." (Aus unserer Fernsehzeitung TV Hören und sehen)

[ 14 Uhr 03 ] - [ ]

26. Mai 2004

Ottilie

Kategorie: Altes Blog

Bekannt ist, daß ich mich einst von Bruno, dem Schimmelpilz, anregen ließ, selbst zu züchten. Dies ist Ottilie: Bild von Ottilie (verschimmelte Milch) Geboren am: 1.9.2002. Ursprung: Milch. Detailansicht: Bild von Ottilie (verschimmelte Milch), Detail

[ 17 Uhr 11 ] - [ ]

25. Mai 2004

Muskelkater

Kategorie: Altes Blog

Ich glaube, meine Intervalle von Sonntag waren etwas zu hart. So merke ich nichts, aber beim Laufen. Da zwickt es im rechten Oberschenkel und in der linken Wade. Der Unterschied wird wohl daher kommen, daß wir im Sportpark Sentruper Höhe auf einen Fußballplatz ausweichen mußten, denn der mit der Vierhundertmeterbahn war duch ein Turnier oder sowas besetzt. Und deshalb waren da keine Kurven, sondern Ecken. Naja, vergeht alles wieder...

[ 08 Uhr 52 ] - [ ]

23. Mai 2004

Wahlhilfe, immer noch begrenzt tauglich...

Kategorie: Altes Blog

Da es mal wieder auf Wahlen zugeht, mal wieder der Link zum Wahl-O-Mat. Wobei dieser leider nur einen Teil des Parteienspektrums abbildet, unbekanntere und richtig extreme Parteien und deren Ansichten findet man da leider nicht... Nur die, die ohnehin schon in Bundestag, Landtag und so weiter sitzen...

[ 12 Uhr 31 ] - [ ]

Schützenfest

Kategorie: Altes Blog

Einmal im Jahr is in jedem Dorf der Ausnahmezustand. Diese Orgie heißt dann Feuerwehr-, Schützen-, oder Sängerfest oder meinetwegen auch Hühnerwämserball, is vollkommen egal, weil is alles dasselbe.

Dann wird nen Zelt aufgebaut irgendwo und mindestens drei Tage getestet, wieviel Ballerbrühe die alte Karkasse noch aufsaugen kann. Fängt meist schon Tage vorher an, mit Kränzeflechten, Birkenbraken anne Verkehrsschilder nageln oder weiß der Henker: Haupsache mitn Trecker rumnageln und Kiste Bier dabei.

Während die Männer in der Wildnis das gefährliche Tannengrün erlegen, sitzen die Weibchen im Kreis und basteln daraus meterlange Kränze. So wird die traditionelle Rollenteilung gefestigt und keiner kommt auf dumme Gedanken. Die Sitte des Kränzens is uralt. Früher bein Schützenfest kamen immer mehrere Leute zu Tode:
Kaputtgesoffen,
anner Theke totgetrampelt oder
anner achten Bratwurst erstickt
Ja und weil das ganze Dorf nachn Zeltfest zu tattrig war, um nen Kranz für die Beerdigungen zu flechten wurden die vorher auf Vorrat fertiggemacht. Mußte man Montag dann bloß noch auf Ende schneiden das Gestrüpp, Papierblume dran und ab nachn Friedhof.

Heute gibs ja kaum noch Tote bei Zeltfesten, nich mal mehr Schlägereien - die warn ja früher der Höhepunkt.

Die Schlägerei ist die Form, in der der Mann vom Lande einem andern sagt, daß er ihn lieb hat. Und nach der Massenschlägerei in der Sektbar waren alle Männer Blutsbrüder. Doch die soziale Kälte is auch aufm Dorf zu spüren: keiner haut mehr dem anderen einfach so einen in die Fresse.

Ein heimlicher Höhepunkt beim Zeltfest ist der spontane Geschlechtsverkehr an der Rückwand vom Festzelt. Wenn die Kerle zum Pissen irgendwo ins Gebüsch verschwinden, erinnern sie sich plötzlich, daß sie nich bloß ein Loch im Kopp haben, wo man Bier reinschütten kann, sondern daß es zwischen den Beinen auch wieder rauskann. Und mit dieser verkümmerten Restexistenz hatten sie früher doch auch immer viel Spaß.

Und jetzt schlägt die erotische Phantasie gnadenlos zu: Sex ohne sich groß ausziehen zu müssen, is das allergrößte. Hose is eh noch auf vom Pissen, quasi die halbe Miete.

Jetzt fehlt bloß noch die Gelegenheit. Doch da siehts dann finster aus: die Anzahl der willigen Tanten, die teilentblößt an der Zeltwand lehnen, hält sich doch in Grenzen. Und so laufen Dutzende von halbbesoffenen Typen mit offener Buchse hinterm Zelt rum und verstehen die Welt nich mehr. Müßt Ihr mal drauf achten, so ab 23 Uhr etwa geht's los: dann schleichen hier überall die Männer durchs Unterholz. Offiziell wollen sie natürlich nur zehn Liter Gerstenaufguß nach draußen bringen, in Wahrheit sind sie auf Suche nach erotischen Abenteuern.

Es gibt auch Männer, die gehen zum Pinkeln in den Toilettenwagen, die haben die Hoffnung schon aufgegeben, daß da draußen in der Wildnis noch irgendwas zu löten wäre.
Aber auch bei den andern sieht die Realität nich besser aus: nach dem Strullen kommen sie total gefrustet wieder zurück ins Zelt. Früher entlud sich dann der Frust in einer homoerotischen Ersatzbefriedigung: der Massenschlägerei. Haben wir schon gesehen: gibs heute kaum noch. Was bleibt also:
Das EINE: Körper stillegen durch Alkoholzufuhr.

Das hört sich einfach an, isses aber nich, weil beim Zeltsaufen gibt es festgelegte Rituale, die man unbedingt beachtet muß:

1. Ein Bier bestellen geht gar nich. Damit sagt man, daß man ne knickrige Sau is, keine Freunde hat oder Antialkoholiker, quasi das allerletzte.

2. Also immer mindestens zehn Stück, einen Meter oder ein ganzes Tablett. Nie vorher abzählen, wieviel Leute um einen herumstehen und dann genau die Anzahl bestellen. Am besten irgendeine Zahl über die Theke grölen und ab dafür.

3. Ganz falsch: Die Umstehenden fragen, ob sie überhaupt noch ein Bier haben wollen. Wichtige Regel: gefragt wird nich. Saufen ist schließlich kein Spaß.

4. Wenn der Stoff da is, nich blöd rumgucken und überlegen, wem man denn eins in die Hand drücken soll. Am besten die Gläser wild in der Umgebung verteilen, denn nur so zeigt man seine Großzügigkeit. Nur der kleinkarierte Pisser stellt sich da an.

5. Wer zahlt wann welche Runde? In der Regel kommt jeder der Reihe nach dran. Ganz miese Wichser saufen die ersten neun Runden an der Theke mit und wenn sie an der Reihe wären, müssen sie plötzlich pissen. Der erste Besteller bestimmt meist die Dauer des Projekts: Wenn er zwölf Bier bestellt, müssen alle solange warten, bis zwölf Runden durch sind. Wichtig ist, daß der Strom nie abreißt. Also wenn alle noch die Hälfte im Glas haben, sofort die nächste Runde ordern und das neue Glas in die Hand drücken.
Was voll peinlich ist: Mit zwei Gläsern in der Hand an der Theke stehen, deshalb is Tempo angesagt beim reinschütten, is schließlich kein Kindergeburtstag.

6. Richtig fiese Schweine bestellen zwischendurch noch ne Runde Korn oder die absolute Hölle "Meyers Bitter", eine Art grünes Schlangengift, daß mit dem Eiter von toten Fröschen verfeinert wurde. Hier wird's ernst. Sollte sich sowas andeuten, kann man bloß noch die Flucht ergreifen.
Merke:
Biersaufen kann man überleben aufm Zeltfest mit etwas Planung und Glück; nach Meyers Bitter weigert sich sogar der Notarzt, diese Schweinerei wiederzubeleben.

7. Konsequent durchgezogen, bist Du normalerweise aufm Zelt um halb Neun stramm wie die Kesselflicker. Geht natürlich nich, weil Du kannst ja noch nich Hause, wegen Verdacht auf Weichei. Was also dann? Pausen machen! Dafür sind in der Regel zwei Sachen vorgesehen: Bratwurstfressen und Tanzen.

Erstens: Bratwurstfressen
Vorteil: an der Bude gibs kein Meyers Bitter, da bist Du also ne zeitlang sicher vor der Alkoholvergiftung durch andere. Nu sind die Bratwurststände auf Zeltfesten immer so konzipiert, daß die Nachfrage immer größer ist als das Angebot. In der Bude arbeiten auch meistens Fachkräfte, denen man beim Grillen die Schuhe besohlen kann.
Einzige Qualifikation: sie können mit einem Sauerstoffanteil in der Luft von unter 1% überleben, deswegen wirken sie auch so scheintot. Nu sagt der Laie: watn Scheiß, das könnte man doch viel besser organisieren: zackzack kämen die Riemen übern Tresen. Falsch: die mickrigen Bratwurstbuden mit den Untoten am Grill stehen da nich aus Versehen, sondern absichtlich. Hier kann man Asyl beantragen von der Sauferei und je länger man auf den verhohlten Prengel warten muß, desto größer die Überlebenschance.

Zweitens Tanzen:
Im Vergleich zu Bratwurstfressen natürlich die schlechtere Wahl, weil anstrengend und mit Frauen. Aber irgendwann geht halt kein Riemen mehr rein in den Pansen und Du mußt in den sauren Apfel beißen. Also zack, einen Rochen von den Bänken gerissen und irgendwie bescheuerte Bewegungen machen.
Wenn Du Glück hast, spielt die Kapelle mehr als zwei Stücke und Du kannst Dir ein paar Bier ausse Rippen schwitzen. Hast Du Pech, kommt sofort nachm ersten Stück der Thekenmarsch und Du stehst wieder da, von wo Du gerade geflohen bist.

Drittens: Sektbar
Eine richtig gruselige Bude, quasi die Abferkelbox im Festzelt. Hier isses so voll und eng, hier bleibst Du auch noch stehen, wenns eigentlich nich mehr geht. Es soll schon Kriegsverletzte gegeben haben, denen hat man in der Sektbar beide Beinprothesen geklaut und sie habens nich gemerkt. Doch der Preis, den Du für die Stehhilfe zahlst is hoch: Du mußt Sekt saufen aus so mickrigen Blumenvasen, die man von der Spermaprobe beim Urologen kennt. Ziemlich eklig alles. Wenns keine Sektbar gibt, gibst meist ne Cocktailbar: Cocktail heißt im Zelt aber nich Caipirinha oder Margerita sondern Fanta/Korn oder Korn mit Fanta. Also vorsichtig. Hier kanns ganz schnell zuende gehen.

Eine Alternative für den ganzen schnellen Weg ins Nirwana is noch der hannoversche Zaubertrank: Lüttje Lage. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis her immer noch ne reelle Sache: So besäuft sich der kritische Verbraucher und hat es ruckzuck geschafft. Doch bevor Du nach Hause darfst, kommt noch ein ganz wichtiger Punkt, nämlich...

Viertens: Kotzen
Klingt scheiße, Du wirst aber dankbar sein, wenn Dein Körper, Dir dieses Geschenk bereitet. Du hast Platz für neue Bratwürste und vielleicht sogar Glück, daß Du die letzten zwanzig Bier noch erwischt, bevor sie Dein Gehirn erreicht haben. Der Profi jedenfalls kotzt oft und gern.

- So jetzt wären wir auch schon bald beim Nachhause gehen. Haha. Wenn Du abers den Zeitpunkt verpaßt hast, und Du kommst vom Pissen oder Bratwurstkotzen wieder ins Zelt und es sind bloß noch zwanzig Mann übrig. Ätsch: Arschkarte gezogen. Denn jetzt heißt es:

Fünftens: Die Letzten
Ab jetzt geht es um so spannende Sachen wie Faßaussaufen - es is immer mehr drin, als Du denkst, oder Absacker trinken, wenns ein Meyers Bitter ist, kannst Du Dir gleich den Umweg über den Notarzt sparen und den Bestatter anrufen. Jeder paßt jetzt auf, daß keiner heimlich abhaut. Die ersten sacken einfach so vor der Theke zusammen, damit sie jedenfalls nich noch mehr saufen müssen. Vorteil dieser Phase des Zeltfestes: Du mußt nich mehr extra mehr nach draußen latschen für Pissen und Kotzen: geht jetzt alles vor Ort.

Sechstens: Nach Hause
Fällt aus. Mach Dir keine Illusionen: alleine schaffst Du's nich mehr, Taxis gibst nich aufm Land, und wenn, würden sie Dich nich mitnehmen. Deine Frau kommt nich, um Dich zu holen, die is froh, daß dieses Wrack nich inner Wohnung liegt und der Gestank in die Möbel zieht. Was bleibt ist..

Siebtens: Der Morgen danach
Die ersten Sonnenstrahlen brechen durch die Ritzen in der Zeltfestplane. Du wirst wach von einem Zungenkuß, wie Du ihn noch nie in Deinem Leben gekriegt hast. Leidenschaftlich küßt Du zurück. Dann machst Du Deine verklebten Augen auf und blickst in das fröhliche Gesicht des zottigen Köters von dem Karusselfritzen. Und mit einem eigenen Beitrag zum Thema Würfelhusten fängt der Tag wieder an. Dein Kopf fühlt sich an wie nach einem Steckschuß.

Jetzt hilft nur noch: Stützbier bis die Maschine wieder halbwegs normal läuft.
Seid froh, dass die Schützenfest-Saison vorbei ist, wir alle hier können stolz und fröhlich sein, denn wieder einmal haben wir es überlebt.
Bis zum nächsten Jahr munter bleiben!

Keine Ahnung woher das kommen mag, ich habs von meiner kleinen Schwester. Das triffts ziemlich gut, finde ich.

[ 09 Uhr 04 ] - [ ]

Augenblicklich Augenschaden? ;-)

Kategorie: Altes Blog

Gefällt mir gut: Der obere Frame des Vivaris Hasetal-Marathons ist ganz witzig- ein Läufer (oder Läuferin?) vor einem sich bewegenden Hintergrund. Aber irgendwie fange ich dabei an zu schielen.

[ 07 Uhr 08 ] - [ ]

21. Mai 2004

Auf dem Laufband

Kategorie: Altes Blog

Tja. Der Leistungstest war hochinteressant. Und das Ergebnis anders als erwartet. 1. bin ich in einem recht guten Zustand und habe eine recht hohe Sauerstoffaufnahmekapazität. Wobei meine Erhohlungszeit etwas besser sein könnte. 2. liegt meine anaerobe Schwelle erst bei einer Herzfrequenz von 180 Schlägen pro Minute. 3.: Ein Blick auf die Kurve: "Du trainierst überwiegend im Grundlagenausdauerbereich 1, stimmts?" sagte Garry, der Doc. Stimmt. Ich solle mehr Intervall- und Tempotraining machen, wenn ich mich jetzt noch steigern wolle. Also liegt es 4. nicht daran, daß ich die langen Einheiten zu schnell gemacht habe, daß meine Marathonzeit so hinterherhinkt hinter der Halbmarathonzeit. Kirsten ist trotz ihrer spastischen Bronchitis auch schon ganz gut. Die Ergebnisse bekommen wir zwar erst nächste Woche, aber eine erste Trainingsempfehlung bekamen wir schon mit. Interessant hierbei: Unsere maximale Herzfrequenz ist so gut wie gleich, meine Trainingsfrequenzen aber sehr viel höher als ihre (weil ich schon trainierter bin). Und: sie weichen sehr stark ab von den üblichen Empfehlungen "soundsoviel Prozent der HFmax soundso oft laufen". Zumindest bei mir hat das Schema keinen Wert mehr. Also: Intervalltraining konsequenter, regelmäßiger, härter...

[ 19 Uhr 12 ] - [ ]

Joschka wants YOU

Kategorie: Altes Blog

Daß die Grünen Joschka auf Plakaten ausgerechnet in Uncle Sam-"I want YOU for US-Army"-Pose zeigen läßt interessante Interpretationen zu...

[ 10 Uhr 54 ] - [ ]

20. Mai 2004

Saubere Arbeit - dumm gelaufen

Kategorie: Altes Blog

Das habe ich prima hinbekommen. Man bat mich, eine Mailadresse zu löschen. Ich tat dies und schaltete, damit nicht wichtige Kontakte dabei draufgehen, einen Autoresponder. Was ich nicht wußte: da war noch eine Mailingliste abonniert. Das gab eine nette Rückkopplung, und die übrigen Abonenten bekamen deshalb fast 500 Mails *schluck* bis das Problem behoben war. Peinliche Sache.

[ 15 Uhr 50 ] - [ ]

18. Mai 2004

Weils so schön war

Kategorie: Altes Blog

Heute habe ich gut geschlafen. Der Dienst war ruhig, und ich konnte viel eher gehen. Und bin dann noch eine 11-km-Runde gelaufen. und habe eine neue Bestzeit: 46:55 - das ist schneller, als ich beim Silvesterlauf auf 10 Kilometern war! Jetzt bin ich ziemlich gut zufrieden!

[ 21 Uhr 39 ] - [ ]

Lange nicht gesehen...

Kategorie: Altes Blog

...und doch wiedererkannt! Ich müßte dringend Dirk anrufen. Mein ehemaliger Klassenkamerad. Hat am gleichen Tag (30.5.72) Geburtstag. Hat mir 1996 beim Umzug geholfen. Danach nie wieder gesehen, total aus den Augen verloren. Sonntag auf dem Weg zum Dienst getroffen. Das muß begossen werden.

[ 08 Uhr 24 ] - [ ]

halbe Sache

Kategorie: Altes Blog

Was geht da vor? Oder auch nicht? Nachdem vor einiger Zeit ein Stück des Hauses gegenüber abgerissen wurde, der Schutt abtransportiert inklusive des vernichteten Kellers (ich berichtete, allerdings nicht sehr ausführlich) ist da nichts mehr passiert. Ich blicke aus dem Fenster auf eine halbfertige Ruine mit einem Loch, in dem sich schon ein kleiner Tümpel bildet. Wenigstens den sollte man trockenlegen- das ist das ideale Kinderheim für Mücken. Ich habe zwar kein direktes Problem damit- die wollen immer noch nur Kirstens Blut. Allerdings indirekt: Ich werde geweckt, wenn sie um sich schlägt und muß dann das Biest erledigen. *seufz*

[ 08 Uhr 20 ] - [ ]

15. Mai 2004

Nnnhhhnnnngrrrrrrrrrr

Kategorie: Altes Blog

Die Kartoffeln waren perfekt. Der Spargel war perfekt. Und der Schinken paßte auch perfekt. Nur die Sauce Hollandaise ist mir geronnen!!!! Das ist mir ewig nicht mehr passiert.

[ 14 Uhr 22 ] - [ ]

Zufällig entdeckt

Kategorie: Altes Blog

Auf seiner Platte "Timemachine" ist ein Bild von Joe Satriani, auf dem er ein T-Shirt der Einstürzenden Neubauten trägt.

[ 06 Uhr 36 ] - [ ]

Noch ein gutes Werk

Kategorie: Altes Blog

Christian Brügging seine Homepage validiert jetzt, nachdem ich ihm einen kleinen Tip gegeben habe. So kann ich mich wieder zufrieden zurücklehnen und mich in diesem Glanze sonnen wink

[ 05 Uhr 47 ] - [ ]

14. Mai 2004

präsiDENTIST

Kategorie: Altes Blog

ELEKTRISCH! nein- schmerz hat andere dimensionen. AUTSCH! der präsident der republik litt unter verstopfung, weshalb man ihm gehlfen plante- einen einlauf für das staaarzoberhaupt. stau. stopf. wer aber abhilfe schaffen sollte? unklar. SCHMERZ! präsident: aua. au. autsch. präsident: vernichtung. abhilfe, präsident: wozu?!? der präsident wurde abgeführt. der rest ist ein anderes kapitel.

[ 15 Uhr 00 ] - [ ]

stachelig

Kategorie: Altes Blog

Ich fürchte, ich muß mich heute wieder rasieren... Ich sehe furchtbar aus. Also wetze ich mein Messer. Ulfs Rasiermesser Auch wenn Gilette einfacher wäre.

[ 07 Uhr 52 ] - [ ]

13. Mai 2004

Nahrungsergänzungsmittel im Ausdauersport

Kategorie: Altes Blog

Endlich habe ich mal einige anscheinend vernünftige und glaubwürdige Informationen zum Thema Nahrungsergänzung im Ausdauersport gefunden. Dort wird halbwegs aufgeräumt: MCT-Fette bringen nicht viel, außer bei sehr hoher Dosierung gastrointestinale Beschwerden L-Carnitin: "Die Durchsicht zahlreicher Untersuchungen zeigt allerdings, dass die Zufuhr von L-Carnitin auch in hohen Dosierungen von 2000-6000 mg/Tag (das entspricht dem 30-100-fachen der täglichen Zufuhr mit der Nahrung) beim gesunden Menschen mit normal gefüllten muskulären Gesamt-Carnitin-Speichern keine zusätzliche Erhöhung der Fettverbrennung oder der Leistungsfähigkeit bei Dauerbelastungen bewirkt." - Außerdem ist ein Mangel daran äußerst unwahrscheinlich. Glutamin: Leistungssteigerung nicht nachgewiesen verzweigtkettige Aminosäuren: noch keine Studien, möglicherweise wird die zentrale Ermüdung verzögert. Koffein wirkt in Maßen tatsächlich Leistungssteigernd Energydrinks (Red Bull, örks): Alles hypothetisch Kreatinmangel kommt praktisch nicht for. Kreatin steigert die Leistung im Kraftsport und bei Intervallen und Sprints, bei Ausdauerleistungen offenbar bringts nicht viel. Vitamine und Spurenelemente steigern zwar nicht die Leistung, sind aber bei Sportlern oft zu wenig, also macht eine Ergänzung Sinn. Hab ichs also richtig gemacht: Nur Frubiase Sport (Vitamine, Magnesium, Zink, Selen usw.) und sonst nichts. zum Artikel

[ 07 Uhr 45 ] - [ ]

12. Mai 2004

Angebot

Kategorie: Altes Blog

Ich glaube, ich biete mit: Mann bei Ebay zu ersteigern. Für den Hausputz ne feine Sache. Obwohl- ne Frau wäre sicher gründlicher... *duck*

[ 08 Uhr 03 ] - [ ]

Wieder einen Menschen glücklich gemacht

Kategorie: Altes Blog

So einfach sind die kleinen Freuden: Da wünschte sich eine Patientin einen Wasserhaferschleim, und wir hatten keinen. Also stellte ich mich an den Herd und bereitete einen solchen, und, obgleich ich ihn, da mir davor sehr grauste, nicht abschmecken konnte, war sie begeistert und pries ihn in den höchsten Tönen. Dabei sieht das Zeug irgendwie so aus wie die pürierten Hinterteile fetter Spinnen.Kotz!

[ 07 Uhr 52 ] - [ ]

08. Mai 2004

Ulf, Kirsten und der Fußball

Kategorie: Altes Blog

Lustig: Immer wieder ergooglen Leute meine Seite mit dem Suchbegriff "Ulf Kirsten". Ich meine, das ist ein Fußballer oder so? Daß die göttlichste aller Gattinen Kirsten heißt und ich Ulf hat schon beim Gravieren der Eheringe für Heiterkeit gesorgt. Nur schade, daß ich diesem Sport gar nichts abgewinnen kann. Sonst wäre ich ein echter Fan *g*

[ 10 Uhr 08 ] - [ ]

07. Mai 2004

einig

Kategorie: Altes Blog

Seit Montag haben wir eine neue Stationsärztin. Sehr nett, anscheinend auch sehr fähig. Und ich verstehe mich blendend mit ihr- sie läuft auch Marathon und ist beim Ruhrmarathon auch dabeigewesen, hat den halben gemacht. Ich versuche verzweifelt, sie von Münster in diesem Herbst zu überzeugen... Und noch ein schönes Bild von mir, dreihundert Meter vor dem Ziel in Essen: Ulf auf der Zielgeraden Auf drei weitere warte ich noch.

[ 15 Uhr 59 ] - [ ]

04. Mai 2004

Sammeln lohnt sich

Kategorie: Altes Blog

So. Ich habe fast alle Spenden einkassiert von meinen Sponsoren, die mir Kilometergeld für den Ruhrmarathon zugesagt hatten. Über 130 Euro zugunsten des Hospizes Lebenshaus in Münster. Danke, Leute!

[ 09 Uhr 50 ] - [ ]

Wills wissen!

Kategorie: Altes Blog

Wir wollen es wissen: Ich habe uns einen Termin zur Leistungsdiagnostik beim Institut für Leistungsmedizin Münster geholt. Denn meine Marathonzeit hinkt meiner Halbmarathonzeit deutlich hinterher- ich müßte rechnerisch besser sein. Und Kirsten möchte trotz spastischer Bronchitis auch laufen, schafft auch problemlos 17 kilometer, aber man ollte dennoch nachsehen. Wird nicht ganz billig werden, aber neugierig bin ich sehr!

[ 06 Uhr 13 ] - [ ]