Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Zwei Wochen weniger Urlaub, und die Wirtschaft ist gerettet!

Kategorie: Erlebtes

Behauptet und fordert jedenfalls Ursula Frerichs, ihres Zeichens Präsidentin des Unternehmerverbands mittelständische Wirtschaft. (Quellen: Sauna, SPON). (Bekannt wurde Frau Frerichs übrigens durch ihren Kampf gegen stinkende ArbeitnehmerInnen, was ihre hohe Kompetenz belegt.)

Das rettet die Kapitalisten (sorry für die Wortwahl) bestimmt. Aber nur, wenn man gleichzeitig sämtliche Arbeitnehmerrechte mit abschafft. Denn schon heute müssen (nicht nur im Krankenhaus) ohnehin immer weniger Leute immer mehr leisten, und das natürlich perfekt, schnell, effizient. Subjektiv nehme ich einen immer mehr steigenden Krankenstand wahr. Und nicht, daß da simuliert würde, die Leute sind wirklich krank. Das wird mit Sicherheit nicht besser, wenn man uns Arbeitnehmern den Urlaub kürzt. Dann müßten zeitgleich die Lohnfortzahlung und der Kündigungsschutz im Krankheitsfall abgeschafft werden. Denn dann werden wir endgültig verheizt.

Ich empfehle der Dame mal, um wieder auf den Teppich zu kommen, richtig zu arbeiten. Körperlich. Zum Beispiel in der Krankenpflege: Nur jedes zweite Wochenende frei, Früh-, Spät- und Nachtdienst, Feiertage arbeiten (ja, auch Ostern und Weihnachten und so). Oder in der Montanindustrie. Oder wasweißich.

Oder am besten gleich im Steinbruch.

Verzapft am 21. August 2010, so um 19 Uhr 01

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