Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Qualitätssicherung bei Plattenkritiken, auch Review genannt, Teil 2.

Kategorie: Mischmasch

Vor knapp zwei Wochen erwähnte ich bereits meinen ersten Ansatz, meine Reviews für Albumcheck qualitativ zu verbessern.

Das Problem ist ja weiterhin: Mein Geschmack allein ist kein Kriterium für Qualität. Deckblatt.

Der erste Bogen bezog sich allerdings nur auf das Album insgesamt, was die einzelnen Titel darauf untergehen ließ. Dies erkannte ich recht schnell als etwas zu ungenau und knapp, und so veränderte ich ihn schon wenige Tage darauf.. Auf dem neuen Bogen bewerte ich nun auch die Stücke als solche. Je nach deren Anzahl wächst natürlich auch die Anzahl der Seiten (Eine Seite - fünf Titel).Die Kriterien für die Gesamtbewertung habe ich deshalb stark reduziert, zumal diese besser in den einzelnen Titelbewertungen Platz finden.

Nun habe ich dadurch statt einer Seite gleich zwei, drei oder noch mehr zu beschreibseln. Das hört sich nach mehr Arbeit an, ist aber sehr viel einfacher und schneller (besonderws wichtig, wenn ich die Mucke nicht mag!). Im Idealfall könnte das Album nach ein- bis zweimaligem Hören abgefrühstückt sein, wenn ich wollte. Wobei ich mir das so einfach nicht mache.

Aber dank reichlich vorhandener Notizen schreibe ich den Text für die Review ziemlich fix herunter. Alles, was da hineingehört, habe ich ja nun in der Hand und nicht in meinem unzuverlässigen Bregen.
Einzelbewertung.
Und die Qualitätssicherung funktioniert auch: Da ich die Punkte nach (relativ gesehenen) Fakten vergebe und errechne und Lob wie auch Kritik sammele, habe ich schon manches besser oder auch schlechter bewertet, als es mir subjektiv gefallen hatte.

Ich bin also voll der Profi, ey.

Verzapft am 21. Februar 2012, so um 15 Uhr 36

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Kommentare

Was sagt Achim dazu?

21. Februar 2012 um 19 Uhr 23 (Permalink)

Hmm, wenn dir ein Album gefällt, dann hat es doch erwiesenermaßen etwas. Warum also schlechter bewerten?

Den anderen Fall hingegen finde ich korrekt, was dir nicht gefällt, trifft halt einfach nur deinen Geschmack nicht.

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 21. Februar 2012 um 19 Uhr 29 (Permalink)

Mein Geschmack muß ja nichts mit "gut" oder "schlecht" zu tun haben. Ich mag auch schlechtes, z.B. "Edelweiß". Ich verhindere einfach nur, daß ich zu stürmisch, zu enthusiastisch, zu subjektiv beurteile. Das Ergebnis ist deswegen ja nicht schlecht, nur vielleicht 8 statt 10 Punkte.

Was sagt Achim dazu?

21. Februar 2012 um 19 Uhr 48 (Permalink)

OK, Edelweiß hat es bewiesen, was du gut findest, kann tatsächlich totaler Müll sein!

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 21. Februar 2012 um 19 Uhr 50 (Permalink)

Siehste!
Persönlicher Geschmack ist in einer Beurteilung für ein Magazin wenige angesagt. Manchmal bekomme ich auch Muster, bei denen ich sagen muß: Gefällt mir nicht, ist aber trotzdem gut.

Und wenn Du etwas verreißt, dann mußt Du das auch gut begründen können, warum. Und Dein Geschmack wird da meistens nicht akzeptiert.

Eigenen Senf dazugeben?

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