Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Der E-Post-Brief. E-Fail statt E-Mail.

Kategorie: Vernetzt

Kann so etwas dämliches wie der E-PostBrief eigentlich nur deutschen Bürokraten einfallen? Eine E-Mail, die sich auch ausgedruckt zum Empfänger schicken läßt für fünfundfünfzig Cent wie ein normaler Brief, nur nicht unter das Brief-, sondern nur unter das Fernmeldegeheimnis fällt und für die ausgedruckte Version statt der elektronischen nochmals 10 Cent draufgeschlagen werden? Die im Klartext gespeichert wird und nicht verschlüsselt werden kann, so daß das auch nicht, anders als die Post behauptet, vor unbefugtem Zugriff geschützt ist?

Mann. Wenn ich sichere Kommunikation will, verschicke ich eine gut verschlüsselte, normale, kostenlose E-Mail. Oder einen Brief. Einen richtigen. Mit Umschlag.

Beknackte Idee. Verlogenes Marketing. Fail.

Verzapft am 04. September 2010, so um 23 Uhr 51

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Kommentare

Was sagt Thomas netAction dazu?

05. September 2010 um 20 Uhr 38 (Permalink)

Du hast den entscheidenden Unterschied nicht verstanden: Nur der neue Brief lässt sich von den Behörden mühelos mitlesen. Das ist der einzige Unterschied zu lange Bekanntem und reicht offensichtlich, um kräftig die Werbetrommel zu rühren.

Was sagt Big Al dazu?

08. September 2010 um 18 Uhr 36 (Permalink)

Jepp,
die spinnen, die Postler.
B. A.

Eigenen Senf dazugeben?

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