Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Wer ist Reinhard Jirgl?

Kategorie: Kultur

Ich. Ich bin Reinhard Jirgl:
Ich bin Reinhard Jirgl. Screenshot faz.net.

Ich vermute, ich muß da jetzt stolz drauf sein, mit einem preisgekrönten Schriftsteller gleichgestellt zu werden, von dem ich noch nie etwas gehört habe und dessen Name so klingt, als würde man einen Säugling erwürgen.

Kennen tu ich den bestimmt nicht, weil ich nicht intellektuell genug bin, sondern bei Peter Handke stehengeblieben.

Als ich beim Reizzentrum darüber las dachte ich zunächst, man müsse dafür einen Text von sich hochladen, der von irgendeiner obskuren Software "analysiert" wird.

Das Testergebnis von faz.net erhielt ich nach der Beantwortung dreier (!) Fragen. Antsprechend aussagekräftig ist das Ganze- Konzentration auf das Wesentliche eben. Ungeheuer unterhaltsame Zeitung, hinter der immer ein kluger Kopf steckt (außer mir).

Verzapft am 03. Oktober 2010, so um 20 Uhr 10

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Kommentare

Was sagt rauskucker dazu?

03. Oktober 2010 um 20 Uhr 43 (Permalink)

So'n Quatsch. Ich schreibe wie Goethe, sagen die. Lächerlich. Ich schreibe wie ich!

Was sagt rauskucker dazu?

03. Oktober 2010 um 20 Uhr 46 (Permalink)

Ergänzung: allenfalls schreibe ich vielleicht ein ganz klein Wenig wie Vonnegut. Aber den kennen die Tester anscheinend nicht.

Was sagt simop dazu?

03. Oktober 2010 um 21 Uhr 22 (Permalink)

Tröste dich - ich schreibe wie David Foster Wallace... Muss man den kennen?

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 03. Oktober 2010 um 21 Uhr 40 (Permalink)

Ich wage zu behaupten, ich schreibe wie Ulf Hundeiker. Den kennen allerdings noch weniger Leute. Aber ich lese ihn gerne.

Was sagt rauskucker dazu?

03. Oktober 2010 um 21 Uhr 57 (Permalink)

@Ulf: Ich les den auch gern. Der kennt noch die alte Regel: jedes Wort zuviel ist über.

Was sagt simop dazu?

03. Oktober 2010 um 23 Uhr 01 (Permalink)

Wie, es könnte unter Beachtung aller Faktoren, durchaus sein, dass man unter Umständen durch "verschwurbelte" Sprache, einem anscheinend inzwischen eingeführtem Wort, zu viel der Worte gemacht werden können? Das kann - unter Beachtung aller mir zur Verfügung stehenden empirischen Forschungsmethoden - durch keine Metaanalyse, die den Gehalt der Worte ihrem Sinn gegenüberstellt, bestätigt werden, so dass ich die Hypothese der Regel, dass jedes Wort zuviel eines zu viel sein könnte, nur kategorisch ablehnen kann.
biggrin

Was sagt rauskucker dazu?

04. Oktober 2010 um 19 Uhr 23 (Permalink)

@simop:
Wenn aber unter all dem Wortballast das Ende des Satzes verschwindet, hat man irgendwas falsch gemacht.
Du hast z.B. das Wort "man" über.

Was sagt Ulf, der Größte, dazu?

Kommentar vom Scheff hier am 04. Oktober 2010 um 19 Uhr 37 (Permalink)

Danke für das Kompliment! smile

Ich hatte eine Dozentin in der Ausbildung, die bandwurmte fast wie Heidegger.

Was sagt simop dazu?

04. Oktober 2010 um 20 Uhr 00 (Permalink)

@rauskucker:
Mist.
Solchen Schwurbelkram versuche ich in der Regel genau aus diesem Grund zu vermeiden...

Eigenen Senf dazugeben?

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