Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram.

Himbeerkuchen.

Kategorie: Vernetzt

Installationsbildschirm von Raspian.19:39 Uhr - Fast hätte ich das Ding wirklich aufgefressen vor Wut. Bis ich feststellte, dass ich einfach nur zu blöde gewesen war, es richtig zu machen. Nun läuft er, der Raspberry Pi, und eigentlich wäre es gar nicht so schwer gewesen, hätte ich die blöde Anleitung zu Ende gelesen. Immer das gleiche, RTFM, auch bei mir! Ich hätte natürlich auch ein fertig vorinstalliertes Gerät nehmen können.

Nun muss ich mir noch überlegen, wofür ich das Ding alles verwenden kann.

Das mag klingen, als habe ich mir das Teil ohne Sinn und Verstand gekauft, aber das ist nicht ganz richtig. Falls jemand mit Raspberry Pi noch nichts anfangen kann*1:Der Raspberry Pi. Das Dingsda auf dem Bild ist ein Computer, so klein wie meine Hand. Kostet etwa vierzig Euro. Dafür gibt's zwar nicht unbedingt die ultimative Multimedia-Daddelmaschine, aber man kann tatsächlich damit arbeiten! Für relativ wenig Geld gibt es relativ viel Computer. Relativ natürlich.

Windows läuft darauf nicht, aber etliche Linux-Distributionen, einige davon extra angepasst an die minimalistische Hardware. Noch habe ich nicht viel damit gemacht, aber die Bedienung ist nicht unkomfortabel und die Performance dank ressourcenschonender Software gut. Die Installation ist auch easy. Easy für jemanden mit Englischkenntnissen. Man kann dem Ding noch Deutsch beibringen, aber nicht vor der Einrichtung.

Da das Rechnerlein recht wenig Platz wegnimmt (und mit zweieinhalb Watt auch kaum Strom verbraucht!) bietet es sich für allerlei Basteleien an. Diese befriedigen einerseits meinen Spieltrieb, andererseits ist genau dieser der Motor, meine Fähigkeiten zu erweitern und damit meinen (Arbeits-)„Marktwert“*2 zu erhöhen. Die Basteleien sind nicht allein Selbstzweck, ich will auch was lernen. Vernetzungs-Terminal-Dingsda und so. Und Steuerungen.

Und, auch ganz nett: Hast Du kein Geld, brauchst aber einen Computer, nimm das Ding! Du brauchst noch einen Monitor oder Fernseher mit HDMI-Anschluss oder aber eine Uralt-Glotze, wo man Antennenkabel drintut. Beides geht. Tastatur und Maus für USB. Ladegerät bzw. Netzteil für Micro-USB. Und eine SD-Karte als Festplattenersatz. Kostet alles nicht die Welt oder ist sogar vorhanden. Ein aktiver USB-Hub ist sinnvoll, wenn man mehr an die Himbeere kabeln will (einen WLAN-Dongle zum Beispiel). Wenn man nicht selbst ein Gehäuse bauen will- man hat etliche zur Auswahl.

Ich werde dieser Tage mal ausprobieren, wie weit man damit kommt. Ich denke, viele Leute könnten damit sehr viel Geld sparen*3!

Verzapft am 07. Februar 2013, so um 20 Uhr 48

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